Winterbike....
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Mauri
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Re: Winterbike....
...und im Falle eines Falles heilen alte Knochen auch viel schlechter

Gruß Mauri !
Re: Winterbike....
Früh in den kalten Topf und anschließend auf die kalte Cub.
..ich bin tatsächlich auch bekennender Eisbader!
Schön finde ich das Fahren im Winter nicht, aber es ist für mich pflicht, eben auch genau um nicht zu verweichlichen. Außerdem fahre ich einfach gerne Cub und lieber als Autos (wobei ich auch sehr Autos mag).
Das soll nicht heißen, dass das jemand anders auch machen soll, andere fahren von der Mongolei nach Deutschland - jeder hat seine persönlichen Quests.
Die Kälte stört mich weniger. Die ständige Unberechenbarkeit der Straße, das Lesen der Straße ist die größte Herausforderung - zumal fast nur im Dunkeln gefahren wird. Verschiedene Alphaltarten zeigen Glätte ganz unterschiedlich von Kopfsteinpflaster gar nicht zu sprechen.
Gerade heute, 5°Plus und Straße dennoch teils überfroren! Grund war die sternenklare Nacht, was den Boden auskühlte, die Tage zuvor war es kälter und nass aber nicht glatt. Es sind so viele Optionen die die Einschätzung erschweren, das ist die tatsächliche Herausforderung.
Eigentlich bin ich froh, wenn die Straße vertrauenswürdiger ist. Es gibt selten schöne Tage, mit trockener Fahrbahn.
Und ja, die Cub fährt sich nicht so gut auf Schnee und Eis wie etwas handgekuppeltes, andererseits bin ich durch das Tragen der Fäustlinge dankbar nicht kuppeln zu müssen.
Ich denke Vario wäre schlimmer, da hats die wenigste Rückmeldung, bei der Cub weiß man zumindest, wann Kraftschluss da ist und wann nicht und kann das durch die Gangwahl beeinflussen.
Das ABS ist ein großer Vorteil und hilft beim Einschätzen der Oberfläche durch häufige kurze Abruptbremstests.
In allen Ratgebern wird meist nur auf die Kälte und die Ausrüstung eingegangen, derweil ist das Lesen der Straße, die eigentliche Schule, die es zu durchwandern gibt und da gibt es nicht wirklich Ausbildung, in der Fahrschule gewöhnlich auch nicht.
..ich bin tatsächlich auch bekennender Eisbader!
Schön finde ich das Fahren im Winter nicht, aber es ist für mich pflicht, eben auch genau um nicht zu verweichlichen. Außerdem fahre ich einfach gerne Cub und lieber als Autos (wobei ich auch sehr Autos mag).
Das soll nicht heißen, dass das jemand anders auch machen soll, andere fahren von der Mongolei nach Deutschland - jeder hat seine persönlichen Quests.
Die Kälte stört mich weniger. Die ständige Unberechenbarkeit der Straße, das Lesen der Straße ist die größte Herausforderung - zumal fast nur im Dunkeln gefahren wird. Verschiedene Alphaltarten zeigen Glätte ganz unterschiedlich von Kopfsteinpflaster gar nicht zu sprechen.
Gerade heute, 5°Plus und Straße dennoch teils überfroren! Grund war die sternenklare Nacht, was den Boden auskühlte, die Tage zuvor war es kälter und nass aber nicht glatt. Es sind so viele Optionen die die Einschätzung erschweren, das ist die tatsächliche Herausforderung.
Eigentlich bin ich froh, wenn die Straße vertrauenswürdiger ist. Es gibt selten schöne Tage, mit trockener Fahrbahn.
Und ja, die Cub fährt sich nicht so gut auf Schnee und Eis wie etwas handgekuppeltes, andererseits bin ich durch das Tragen der Fäustlinge dankbar nicht kuppeln zu müssen.
Ich denke Vario wäre schlimmer, da hats die wenigste Rückmeldung, bei der Cub weiß man zumindest, wann Kraftschluss da ist und wann nicht und kann das durch die Gangwahl beeinflussen.
Das ABS ist ein großer Vorteil und hilft beim Einschätzen der Oberfläche durch häufige kurze Abruptbremstests.
In allen Ratgebern wird meist nur auf die Kälte und die Ausrüstung eingegangen, derweil ist das Lesen der Straße, die eigentliche Schule, die es zu durchwandern gibt und da gibt es nicht wirklich Ausbildung, in der Fahrschule gewöhnlich auch nicht.
Geld allein macht nicht glücklich, du musst dir schon eine Cub davon kaufen!
- Jack the Cubripper -
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- Done #30
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Re: Winterbike....
„Du hörst nicht auf zu fahren weil du alt wirst, sondern du wirst alt, wenn du aufhörst zu fahren“
Das Lesen der Straße, vor allem bei Nacht und Nebel ist tatsächlich die einzige Herausforderung.
Expect the unexpected. Auf vielen meiner im Winter häufig genutzen Strecken kenne ich die Stellen, an denen
- ein neuer Belag drauf ist
- Markierungen rutschig sein könnten
- Gullydeckel in der Spur sind
- Bitumenstreifen sind
- Fräskanten sind
- Schmelzwasser das Salz von der Straße spülen könnte
- wo tagsüber keine Sonne hin kommt um den Asphalt zu wärmen
etc
Da fährt man halt etwas langsamer, besonders bei Begenverkehr, in den man im Sturzfalle schliddern könnte. Ansonsten hilft auch das Gehör. Wenn man den K66 nicht mehr summen, besser noch den K58 nicht mehr brummen hört und das Kribbeln in den Händen weg ist, dann finger weg von der Vorderradbremse und rollen lassen. evtl ganz leicht das Hinterrad antippen und hoffen, dass man noch durch die evtl Kurve kommt. Da wünsche ich mir gelegentlich einen Bremshebel links um die Hinterradbremse betätigen zu können, ohne bei bestimmeten Situationen den Fuß zwingend auf der raste haben zu müssen.
Mit dem Antrieb auf Schnee hatte ich bislang weder mit Halbautomatik, noch Vario echte Probleme. Nur völlig überladen anfahren bei 15%-Steigung ist ein Problem, auch im Sommer.
Das Lesen der Straße, vor allem bei Nacht und Nebel ist tatsächlich die einzige Herausforderung.
Expect the unexpected. Auf vielen meiner im Winter häufig genutzen Strecken kenne ich die Stellen, an denen
- ein neuer Belag drauf ist
- Markierungen rutschig sein könnten
- Gullydeckel in der Spur sind
- Bitumenstreifen sind
- Fräskanten sind
- Schmelzwasser das Salz von der Straße spülen könnte
- wo tagsüber keine Sonne hin kommt um den Asphalt zu wärmen
etc
Da fährt man halt etwas langsamer, besonders bei Begenverkehr, in den man im Sturzfalle schliddern könnte. Ansonsten hilft auch das Gehör. Wenn man den K66 nicht mehr summen, besser noch den K58 nicht mehr brummen hört und das Kribbeln in den Händen weg ist, dann finger weg von der Vorderradbremse und rollen lassen. evtl ganz leicht das Hinterrad antippen und hoffen, dass man noch durch die evtl Kurve kommt. Da wünsche ich mir gelegentlich einen Bremshebel links um die Hinterradbremse betätigen zu können, ohne bei bestimmeten Situationen den Fuß zwingend auf der raste haben zu müssen.
Mit dem Antrieb auf Schnee hatte ich bislang weder mit Halbautomatik, noch Vario echte Probleme. Nur völlig überladen anfahren bei 15%-Steigung ist ein Problem, auch im Sommer.
Meine Ebay-Kleinanzeigen. Forenpreise auf Anfrage. Biete auch Tauschbörse für Givi-Kofferschließungen
Re: Winterbike....
Alles Beckenrandschwimmer in meinen Augen, heut schönstes Badewetter gewesen
- Done #30
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Re: Winterbike....
Respekt!
Könnt ich nicht machen. Ist nicht gut für meine zarte Haut.
Hast hoffentlich ne zweite Person dabei. Es passieren blöde Sachen
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- Pingelfred
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Re: Winterbike....
Ups, unser Pool war die letzten Tage unbeheizt, auch sehr frisch. Ist wie beim Tauchen, nie alleine.
Gruß Frank
Gruß Frank
„ die Welt ist voller Idioten und täglich werden es mehr...“
Re: Winterbike....
Ein Kratzfuß machendes Gracie
aber das ist nicht mehr wie Jahre langes Training, hab au ne Eistonne aufm Balkon stehen.
Ja mein kleiner war dabei aber ob ein 8 Jähriger mich da rausziehen würde
Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, bleibt zu Recht ein Sklave
Skol
Ja mein kleiner war dabei aber ob ein 8 Jähriger mich da rausziehen würde
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- HondaFan
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Re: Winterbike....
volle Zustimmung
ich dusche seit 2019 kalt, bin aber noch nicht dazu gekommen das, was Du machst, auszuprobieren.
Als ich letztens meine achtjährige Nichte fragte, ob sie sowas mitmachen würde. Sagte sie, Passanten würden denken, was für Verrückte
Reissbürger
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Marsmännchen
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Karl Retter
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Re: Winterbike....
Der Helm erinnert mich an Raumschiff Orion
Die Schutzhelme wurden gegen Lebensfeindliche Atmosphären getragen. Ab und zu sah man den 4eckigen Schlitz im hinteren oberen Bereich.
Gruß Karl