Bernd hat geschrieben: ↑So 28. Okt 2018, 22:02
Wenn bei einem Artikel den ich haben will, der Preis offensichtlich zu hoch ist, nenne ich meine Preisvorstellung. Wenn der Verkäufer nicht darauf eingeht, dann lass ich den Kauf bleiben.
Wenn bei einem Artikel den ich haben will, der Preis für mich in Ordnung ist, will ich nicht handeln, frage aber den Verkäufer, ob beim Preis noch was zu machen ist. Sagt er nein, ist das für mich in Ordnung und ich kaufe. Es ist mir aber schon passiert, dass der Verkäufer auf meine Frage hin seinen wirklich letzten Preis genannt hat, den er erzielen wollte. Der anfangs höhere Preis war dann sein Verhandlungsspielraum.
Gruß.....Bernd
...und genau SO mache ich das auch.
- ich selbst habe den bei Sofortkauf (ebay) aufgerufenen Preis bereits etliche Male bezahlt. Da ist nichts zu machen, jeder von uns hat das so sicherlich schonmal so gemacht. Und genauso habe ich auch mehrere Dinge zu einem Festpreis verkauft, egal welche, egal ob über ebay oder Anzeigen. Bei mir hat sich allerdings mal ein Verkäufer gemeldet und meinte, ich wüßte doch wohl, dass der Artikel zu billig sei, ebay hätte da einen Fehler bzgl. des Sofortkaufs gemacht....

Nachdem er dann angeblich mit Ebay gesprochen hatte.... lieferte er dann letzlich doch, zumal ich das Geld bereits bezahlt hatte.
- ich habe auch bereits Dinge jeglicher Art zu einem über 60% niedrigen Preis, als ursprünglich gefordert, gekauft. Da war der Ursprungspreis dann wohl deutlich zu hoch.....?!
- ich habe auch Dinge jeglicher Art zu einem ca. 10%-20% niedrigeren Preis als gefordert, gekauft und zu einem 10% niedrigeren Preis verkauft.
Tja...., so funktioniert halt unsere Marktwirtschaft. Jeder kann eine gebrauchte 10 Jahre alte Innova zu einem Festpreis von 3.000,-€ zum Verkauf anbieten. Er wird diese dann eher nicht verkaufen, weil Keiner bereit ist, diesen Preis zu zahlen. Wenn er das gleiche Fahrzeug z.B. für 300,-€ Festpreis anbietet, wird er sie höchstwahrscheinlich verkaufen, ohne dass Fragen nach "letzte Preis" kommen...., obwohl ich mir da nicht wirklich sicher bin....
Blöd ist es eigentlich nur für Verkäufer, die ein realistisches Angebot machen und dann nicht in der Lage sind, mit Käufern entsprechend umzugehen bzw. zu handeln. Diese Menschen gehen dann ja auch regelmäßig zu einem professionellen Händler, zu dem sie etwas Vertrauen haben, oder von dem sie glauben, er würde sie nicht übervorteilen. Es ist dann klar, dass der Händler kein Geldtauschinstitut hat, sondern etwas verdienen muss. Insofern werden sie dann weniger bekommen, als auf dem freien Markt......, aber evtl. doch mehr, als bei einem "Letzte-Preis-Käufer". Selbst wenn es der gleiche Preis ist, haben sie keinen Stress, Ärger und müssen sich nicht mit den "Letzte-Preis-Menschen" rumärgern, die ja IMMER auftauchen, auch wenn in einer Anzeige dick und fett das Wort "FESTPREIS" steht.
