Colombia casualmente
Verfasst: Mo 15. Nov 2021, 03:56
Prolog:
Eigentlich wäre ich jetzt in Thailand. Hier hat mich vor zehn Jahren auf dem Mae Hong Son-Loop das Moped- und Wave-Virus befallen. Da ich aufgrund eines Jobwechsels den November frei habe, war der Plan eines Jubiläums-Trips schnell gefasst. Auch die bürokratischen Hürden und Mehrkosten für die Einreise schreckten mich nicht ab, wusste ich ja, dass diese durch eine Reise durch ein Land fast ohne Touristen mehr als aufgewogen würden. Es sollte aber dann doch anders kommen..
Am Morgen des Anreisetages erhielt ich einen Anruf aus Amsterdam von KLM, in dessen Verlauf mir die freundliche Mitarbeiterin mitteilte, dass mir das Boarding verweigert werden würde, da Singapur zwar den Transit zwischen zwei verschiedenen Fluggesellschaften erlauben würde, diese aber auf einem Ticket gebucht sein müssten. Dies war bei mir nicht der Fall. Bestechende Logik...Ich bin dennoch zum Flughafen, um es wenigstens versucht zu haben, leider ohne Erfolg. Nun war guter Rat teuer. Zum einen hatte ich bereits mehrere Hundert Euro ausgegeben, wollte aber auf keinen Fall den deprimierenden November in Deutschland bzw. Europa verbringen. Eine kurze Google-Recherche ergab, dass Kolumbien bei der Einreise nicht so ein absurdes Theater wie die Asiaten abzieht. Lediglich eine Online- Registrierung ist erforderlich , welche in 15 Minuten erledigt ist. Als sich dann noch ein Flug für den nächsten Morgen für 600,- € retour fand, war die Entscheidung schnell getroffen.
Gelandet in Bogota galt es dann natürlich möglichst schnell einen fahrbaren Untersatz aufzutreiben. Ein Blick aus dem Taxi macht schnell klar, dass Kolumbien absolutes Moped-Land ist. Überrascht hat mich vor Allem die Anwesenheit der indischen Bajaj, welche mich schon durch Nepal getragen hatte. Zu sehen sind aber auch diverse CUBs und Roller. Meine Wahl fiel auf ein örtliches Produkt, eine AKT 200 TTR, welche zu einem Kurs von 19€/Tag zu haben ist. Los ging es von Bogota zunächst Richtung Süden. Die Eindrücke der Fahrt durch die Anden haben sich tief ins Gedächtnis eingebrannt und ich bin den dämlichen Singapurer Behörden fast schon dankbar für die Abfuhr..
Allgemeines: Verkehr ist gewohnt chaotisch und brutal. Zustand der Straßen von Offroad bis fast makellos alles dabei. Ändert sich aber gerne ebenso wie das Wetter von einer Kurve zur nächsten. Eben noch Sonnenschein und Schweißperlen und 10 Minuten später nass bis auf die Unterhose. Bin sehr froh, meine Regenklamotten mitgebracht zu haben. Man muss diese nur schnell genug angezogen bekommen:-)
Anschließend noch ein paar Eindrücke. Morgen geht's dann Richtung Meer.
Eigentlich wäre ich jetzt in Thailand. Hier hat mich vor zehn Jahren auf dem Mae Hong Son-Loop das Moped- und Wave-Virus befallen. Da ich aufgrund eines Jobwechsels den November frei habe, war der Plan eines Jubiläums-Trips schnell gefasst. Auch die bürokratischen Hürden und Mehrkosten für die Einreise schreckten mich nicht ab, wusste ich ja, dass diese durch eine Reise durch ein Land fast ohne Touristen mehr als aufgewogen würden. Es sollte aber dann doch anders kommen..
Am Morgen des Anreisetages erhielt ich einen Anruf aus Amsterdam von KLM, in dessen Verlauf mir die freundliche Mitarbeiterin mitteilte, dass mir das Boarding verweigert werden würde, da Singapur zwar den Transit zwischen zwei verschiedenen Fluggesellschaften erlauben würde, diese aber auf einem Ticket gebucht sein müssten. Dies war bei mir nicht der Fall. Bestechende Logik...Ich bin dennoch zum Flughafen, um es wenigstens versucht zu haben, leider ohne Erfolg. Nun war guter Rat teuer. Zum einen hatte ich bereits mehrere Hundert Euro ausgegeben, wollte aber auf keinen Fall den deprimierenden November in Deutschland bzw. Europa verbringen. Eine kurze Google-Recherche ergab, dass Kolumbien bei der Einreise nicht so ein absurdes Theater wie die Asiaten abzieht. Lediglich eine Online- Registrierung ist erforderlich , welche in 15 Minuten erledigt ist. Als sich dann noch ein Flug für den nächsten Morgen für 600,- € retour fand, war die Entscheidung schnell getroffen.
Gelandet in Bogota galt es dann natürlich möglichst schnell einen fahrbaren Untersatz aufzutreiben. Ein Blick aus dem Taxi macht schnell klar, dass Kolumbien absolutes Moped-Land ist. Überrascht hat mich vor Allem die Anwesenheit der indischen Bajaj, welche mich schon durch Nepal getragen hatte. Zu sehen sind aber auch diverse CUBs und Roller. Meine Wahl fiel auf ein örtliches Produkt, eine AKT 200 TTR, welche zu einem Kurs von 19€/Tag zu haben ist. Los ging es von Bogota zunächst Richtung Süden. Die Eindrücke der Fahrt durch die Anden haben sich tief ins Gedächtnis eingebrannt und ich bin den dämlichen Singapurer Behörden fast schon dankbar für die Abfuhr..
Allgemeines: Verkehr ist gewohnt chaotisch und brutal. Zustand der Straßen von Offroad bis fast makellos alles dabei. Ändert sich aber gerne ebenso wie das Wetter von einer Kurve zur nächsten. Eben noch Sonnenschein und Schweißperlen und 10 Minuten später nass bis auf die Unterhose. Bin sehr froh, meine Regenklamotten mitgebracht zu haben. Man muss diese nur schnell genug angezogen bekommen:-)
Anschließend noch ein paar Eindrücke. Morgen geht's dann Richtung Meer.