Cervantes, Cerveza und Affen. Mit der Wave nach Andalusien bis Gibraltar.
Verfasst: Do 6. Okt 2022, 14:59
Cervantes, Cerveza und Affen.
Mit der Wave nach Andalusien bis Gibraltar.
Beginn: 27.08.2022
Ende: 24.09.2022
Gefahrene Km: 5092
Nachdem ich im vergangenen Jahr im hohen Norden war, sollte es dieses Jahr in den tiefen Süden gehen.
Gibraltar als Antipode zum Nordkap habe ich auf dem Schirm.
Vorbereitungen wie üblich, allerdings diesmal wieder mit Campingequipment ohne Küche. Vesperteller, Besteck, eine kleine Teekanne sowie ein 300 Watt Tauchsieder müssen reichen. Wie schon von Done #30 festgestellt, ist in Mitteleuropa schon lange keiner mehr verhungert.
Apropos Done, um 4:50 h fahre ich am Wegzeiger „Neu-Ulm“ vorbei und es klopft leicht ans Visier!
„Regentropfen, die an mein Fenster klopfen.“
Halt mal nach der langen Dürre das Regenzeug rausfriemeln und unter einer Brücke bei Dunkelheit und eingeschaltetem Motor sowie dem Blinker auf dem Standstreifen die Pelle überziehen. Diesmal sind die Fliesenlegerhandschuhe dabei und furztrocken erreiche ich den Splügenpass.
Schwitzen vom Passfahren oder der aufgezogenen Sonne? Wer will das schon wissen, die Pelle kommt runter, wird auf dem Betonsockel einer Hütte, gefaltet, gerollt und wieder verstaut.
Nun auf der Südseite die geile Abfahrt runter und in dem Grotto, in welchem Karl, Ecki und ich von Livigno aus bei einer Tagestour schon ein Bier getrunken haben, wieder eingekehrt, ein Wasser getrunken und zwei gelassen.
In Domaso einen Camping gefunden, aufgebaut, die Badehose angezogen und gleich in den See um abzukühlen.
Welche Freude ist das denn!
Alpensüdseite, Wärme ohne Ende, Schwimmen, Duschen, ein Grande Birra a´la Spina (Moretti, ich hab´s überlebt) und ins Städtle um eine Pizzeria zu entern. Sehr früh am Abend in mein Stoffhaus gezogen, Stöpsel in die Ohren, Scheuklappen über die Augen und ab in´s Reich der Träume. (Ist es ein Zeichen von beginnender Demenz, wenn ich mich morgens nicht mehr an die Träume erinnere?)
Gruß Hans.
Mit der Wave nach Andalusien bis Gibraltar.
Beginn: 27.08.2022
Ende: 24.09.2022
Gefahrene Km: 5092
Nachdem ich im vergangenen Jahr im hohen Norden war, sollte es dieses Jahr in den tiefen Süden gehen.
Gibraltar als Antipode zum Nordkap habe ich auf dem Schirm.
Vorbereitungen wie üblich, allerdings diesmal wieder mit Campingequipment ohne Küche. Vesperteller, Besteck, eine kleine Teekanne sowie ein 300 Watt Tauchsieder müssen reichen. Wie schon von Done #30 festgestellt, ist in Mitteleuropa schon lange keiner mehr verhungert.
Apropos Done, um 4:50 h fahre ich am Wegzeiger „Neu-Ulm“ vorbei und es klopft leicht ans Visier!
„Regentropfen, die an mein Fenster klopfen.“
Halt mal nach der langen Dürre das Regenzeug rausfriemeln und unter einer Brücke bei Dunkelheit und eingeschaltetem Motor sowie dem Blinker auf dem Standstreifen die Pelle überziehen. Diesmal sind die Fliesenlegerhandschuhe dabei und furztrocken erreiche ich den Splügenpass.
Schwitzen vom Passfahren oder der aufgezogenen Sonne? Wer will das schon wissen, die Pelle kommt runter, wird auf dem Betonsockel einer Hütte, gefaltet, gerollt und wieder verstaut.
Nun auf der Südseite die geile Abfahrt runter und in dem Grotto, in welchem Karl, Ecki und ich von Livigno aus bei einer Tagestour schon ein Bier getrunken haben, wieder eingekehrt, ein Wasser getrunken und zwei gelassen.
In Domaso einen Camping gefunden, aufgebaut, die Badehose angezogen und gleich in den See um abzukühlen.
Welche Freude ist das denn!
Alpensüdseite, Wärme ohne Ende, Schwimmen, Duschen, ein Grande Birra a´la Spina (Moretti, ich hab´s überlebt) und ins Städtle um eine Pizzeria zu entern. Sehr früh am Abend in mein Stoffhaus gezogen, Stöpsel in die Ohren, Scheuklappen über die Augen und ab in´s Reich der Träume. (Ist es ein Zeichen von beginnender Demenz, wenn ich mich morgens nicht mehr an die Träume erinnere?)
Gruß Hans.