Motorradfahrer und Autofahrer haben eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung
Verfasst: Fr 28. Jan 2022, 08:29
Eine Studie der britischen Universität Bournemouth stützt die Annahme, Motorradfahrer und Autofahrer hätten eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung.
Das Ergebnis: Da unser Gehirn sich besonders für bedrohliche Dinge in unserer Umgebung interessiert, werden sie bevorzugt wahrgenommen.
Historisch gesehen, waren dies vor allem große Objekte oder Tiere.
Heute sind es – übersetzt auf die Straße – für Motorradfahrer fast alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Für Autofahrer sind es demnach Busse und Lkw sowie andere Pkw: "Folglich kann ein Motorrad innerhalb des Sichtfelds leicht verloren gehen, insbesondere wenn sich unmittelbar hinter dem Motorrad ein größeres Fahrzeug befindet.", so ein Ergebnis der Studie.
Und selbst wenn ein Motorradfahrer von einem Autofahrer gesehen wird, heißt das noch nicht, dass er sich beim Spurwechsel noch an ihn erinnert.
Vor allem nach den Wintermonaten sind Autofahrer nicht mehr daran gewöhnt, Motorradfahrer zu sehen.
Dadurch, dass ein Autofahrer gar nicht erst erwartet, einen Motorradfahrer zu erblicken, ist die Gefahr, ihn zu übersehen, oder zu vergessen, sehr viel höher als wenn er ihn erwartet.
Ein weiterer schwieriger Punkt ist die Einschätzung der Geschwindigkeit.
Der Motorradfahrer kann die Geschwindigkeit eines Autos im Verhältnis zu einem Fixpunkt leichter feststellen als der Autofahrer das Tempo des Bikers.
Das liegt vor allem daran, dass Motorräder kleiner sind als Autos.
Im Rückspiegel ist es bei einem zweispurigen Fahrzeug außerdem Dank der weit auseinanderstehenden Scheinwerfer recht einfach, die Geschwindigkeit einzuschätzen, da sich der Abstand der Scheinwerfer vergrößert, wenn das Fahrzeug näherkommt.
Je schneller sich der Abstand also vergrößert, desto schneller das Auto, der Lkw oder der Bus.
Bei einem einspurigen Fahrzeug ist das anders.
Die Studie ergab auch, dass Motorradfahrer ihre Sichtbarkeit erhöhen können, indem sie sich "seitlich" bewegen, z. B. in Richtung Straßenmitte in die Nähe der weißen Fahrbahnmarkierung.
"Denn die Bewegung des Motorrads kann bei anderen Verkehrsteilnehmern eine visuelle Orientierungsreaktion auslösen und so deren Aufmerksamkeit auf den Motorradfahrer lenken.", so ein Ergebnis der Studie.
https://www.motorradonline.de/ratgeber/ ... kel-teaser
Das Ergebnis: Da unser Gehirn sich besonders für bedrohliche Dinge in unserer Umgebung interessiert, werden sie bevorzugt wahrgenommen.
Historisch gesehen, waren dies vor allem große Objekte oder Tiere.
Heute sind es – übersetzt auf die Straße – für Motorradfahrer fast alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Für Autofahrer sind es demnach Busse und Lkw sowie andere Pkw: "Folglich kann ein Motorrad innerhalb des Sichtfelds leicht verloren gehen, insbesondere wenn sich unmittelbar hinter dem Motorrad ein größeres Fahrzeug befindet.", so ein Ergebnis der Studie.
Und selbst wenn ein Motorradfahrer von einem Autofahrer gesehen wird, heißt das noch nicht, dass er sich beim Spurwechsel noch an ihn erinnert.
Vor allem nach den Wintermonaten sind Autofahrer nicht mehr daran gewöhnt, Motorradfahrer zu sehen.
Dadurch, dass ein Autofahrer gar nicht erst erwartet, einen Motorradfahrer zu erblicken, ist die Gefahr, ihn zu übersehen, oder zu vergessen, sehr viel höher als wenn er ihn erwartet.
Ein weiterer schwieriger Punkt ist die Einschätzung der Geschwindigkeit.
Der Motorradfahrer kann die Geschwindigkeit eines Autos im Verhältnis zu einem Fixpunkt leichter feststellen als der Autofahrer das Tempo des Bikers.
Das liegt vor allem daran, dass Motorräder kleiner sind als Autos.
Im Rückspiegel ist es bei einem zweispurigen Fahrzeug außerdem Dank der weit auseinanderstehenden Scheinwerfer recht einfach, die Geschwindigkeit einzuschätzen, da sich der Abstand der Scheinwerfer vergrößert, wenn das Fahrzeug näherkommt.
Je schneller sich der Abstand also vergrößert, desto schneller das Auto, der Lkw oder der Bus.
Bei einem einspurigen Fahrzeug ist das anders.
Die Studie ergab auch, dass Motorradfahrer ihre Sichtbarkeit erhöhen können, indem sie sich "seitlich" bewegen, z. B. in Richtung Straßenmitte in die Nähe der weißen Fahrbahnmarkierung.
"Denn die Bewegung des Motorrads kann bei anderen Verkehrsteilnehmern eine visuelle Orientierungsreaktion auslösen und so deren Aufmerksamkeit auf den Motorradfahrer lenken.", so ein Ergebnis der Studie.
https://www.motorradonline.de/ratgeber/ ... kel-teaser