Das mit dem Anhänger habe ich mir effektive auch schon überlegt Aber nicht vom grossen Tank, der ist zu weite weg von der Strasse. Aber vom Fluss unten. Der fliesst irgendwo den Berg runter, die Quelle habe ich noch nicht gefunden, und von dort dann das Wasser in einen Tank Pumpen.
Aber bin relativ schnell wieder davon abgekommen, weil es einerseits kostenintensiv ist (Anhänger/Tank/Autarke Wasserpumpe um den Tank am Fluss zu füllen, usw.) dazu kommt dann das Gewicht, dass ich den Berg raufziehen muss. Auch bei einem relativ kleinen Tank kommt da schnell ein Gewicht von 3 Tonnen, oder mehr, zusammen. Und zum Haus Resthouse gehts teilweise ziemlich steil bergauf. Habe
Grundsätzlich geht das schon. Denn bis jetzt haben wir, wenn wir viel Wasser gebraucht haben, den bestehenden Tank von einem kleinen Tanklastwagen füllen lassen. So ein 7,5 Tonner Isuzu.
Habe grad eben mit dem Guy gesprochen der Brunnen bohrt. Er will PHP 120K nur fürs bohren. Dazu käme dann noch die ganze Technik die es braucht um das Wasser zu fördern. Das wird teuer!
Mal als Rechenbeispiel:
2 Stk 6000 Liter
Besttank Polyethylene , PHP 68K
1 Stk
Grundfos Wasserpumpe, PHP 25K
1 Stk
Triple stage Big blue 20" filter housing , PHP 8K
Die Filtereinsätze sind zu vernachlässigen in der Kalkulation und gehen unter "Wartung". Auch sind sie ziemlich günstig.
Dazu noch etwas Manpower und ein paar PPR Rohre und Fittings und etwas Kleinmaterial. Das sind dann vielleicht nochmals PHP 10K
Also macht das unter dem Strich rund PHP 111K (€ 2200.-). Das ist dann aber eine sichere Lösung und wesentlich unter dem Preis der mich ein Brunnen kosten würde.
Die Grösse der beiden Tanks kann ich ja noch variieren. Die je 6K Liter sind nur mal eine rein kalkulatorische Grösse und sicher das Maximum was an Speicher benötigt wird. Wie auch der Triple Filter. Eventuell reicht auch einer. Ein Sedimentfilter. Aber ich gehe lieber mal von den maximalen Kosten aus
Beide Tanks würde ich eingraben. Der 1. wäre dann der RAW Wassertank. Der der direkt vom Regenwasser gefüllt wird. Und da wird keine Zeit bleiben das Wasser zuerst zu filtern bevor es in den Tank läuft. Also zuerst der erste Sammeltank. Danach, in der Höhe versetzt, der effektive Speichertank. Dem würde ich dann die Filterkartuschen vorschalten. so hätte das Wasser dann genügend Zeit durch den Filter zu laufen und es würden dann mindestens 6K Liter Nutzwasser bereitstehen. Nach Inbetriebnahme gehe ich sogar davon aus, dass dann beide Tanks gefüllt sind und die Wasserentnahme vom oberen Tank, via Filter, dann wieder ergänzt wird. Also wäre eine maximale Nutzkapazität von 12K Liter vorhanden.
Bei einer Annahme von 150 Liter/Person/Tag (Das ist die Hälfte mehr als Tranberg braucht) würde das für 80 Manntage reichen. Das dürfte mehr als genügend sein.
Habe dazu zwei interessante Webseiten gefunden:
Rainwater harvesting
Rainwater catchment guidelines
Auch beim Pumpenhersteller gibt es einige gute Infos. Von den geplanten Produkten bin ich voll überzeugt und habe damit auch persönliche Erfahrung. Ich habe mehrere Wassertanks der Firma Bestank im Betrieb. Einer hat sogar den Sturz von seinem Turm, damals beim Erdbeben, überstanden. Nicht ganz unbeschadet, aber das tut der Funktion keinen Abbruch. Er hat jetzt halt ein paar Beulen.
Bei der Wasserpumpe bin ich auch extrem guten Mutes. Wir haben exakt das gleich Modell, das ich hier auch einsetzen will, in Cebu in Betrieb. Noch nicht solange, aber ich kenne einige die diese Pumpe seit vielen Jahren störungsfrei in Betrieb haben. Und, das ist sehr wichtig, man kann sie warten und reparieren. Ersatzteile sind problemlos verfügbar.
In Cebu setzen wir diese Pumpe ein um mehr Wasserdruck im Haus zu haben. Der "originale" Druck ist unbefriedigend. Nun steht draussen hinter dem Haus ein kleiner 400 Liter Wassertank der direkt von der Source gespeist wird. Er dient der Pumpe als Reservoir. Wenn nun im Haus irgendwo ein Hahn geöffnet wird fällt der Druck in der Leitung ab und die Pumpe läuft automatisch an und baut den Druck wieder auf! Funktioniert prima!
Da wir extrem auf Bidets stehen und sowas für unabdingbar halten können wir solche nun problemlos ganz einfach Bidets einsetzen. Auch die Dusche hat jetzt den Power den ich mir wünsche.
Und die eingesetzten PPR Rohre haben eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren. Das reicht!
Je länger ich mich mit der Idee "Regenwasser harvesting" beschäftige umso genialer kommt sie mir vor! Keine Ahnung warum ich mich nicht schon längst damit auseinandergesetzt habe.
Pille hat geschrieben: ↑Mi 3. Jan 2018, 07:40
Das kann nicht sein da er sich ja das wasser jetzt auch schon liefern lässt. Die Frage ist ob das wasser dadurch deutlich günstiger wird.
Das mit dem Trinkwasser funktioniert hier so. Man kauft sich einen Waterdispenser. Die gibt es in allen möglichen Varianten. Von ganz günstig für wenige Euros, die stehen dann auf dem Tisch und man kann einfach nur Wasser entnehmen, oder ein Standmodell wie das folgende. Das bietet dann gekühltes oder heisses Wasser an. Die Flasche hat 5 Gallonen Inhalt (Sorry, habe vorher mal etwas von 4 Gallonen geschrieben), und gehört einen selber. Also man kauft diese. Die sind aber nicht teuer. Mit der leeren Flasche geht man zur nächsten refill station und lässt sie wieder befüllen. Vorher wird sie natürlich gereinigt. Preise varieren von PHP 15.- von einem lokalen Anbieter bis zu PHP 85.- von einem grossen Brand here, Natural spring. Dann ist dann aber das beste was man hier an Trinkwasser kaufen kann. Filtered and purified.
Eigentlich eine coole Sache und ich frage mich warum es sowas in Europa nicht gibt. Damit müsste man keinen einzelen Pet Flaschen nach Hause schleppen und müsste die dann danach auch nicht entsorgen. Daneben steht immer gekühltes und heisses Wasser zur Verfügung. Am morgen für den Kaffee zum Beispiel.