Anfahrt zum
Seelandtreffen 2023. Beruflich bedingt der Start erst kurz vor 13 Uhr
Die Navis hatten unterschiedliche Modi, aber alle dieselben fünf Zwischenziele, alles
Pfadfinderziele programmiert.
Trotzdem gab es auch spontane Fotostops, bspw in Emmingen am
Schelmenbaum von
Peter Lenk, der u.a. auch die herrlich provozierende
Imperia im Konstanzer Hafen geschaffen hatte
Ein Blick übers Hegau muss sein
Autobahnen wurden gemieden, bestenfalls unterquert:
Pflichtziel für jeden Technik- und Eisenbahnfan, der Kommentalviadukt der Museumsbahn
Wutachtal, der "
Sauschwänzlebahn"
Pflichtziel für jeden Ernbährungs- und Bierfan, die
Badische Staatsbrauerei Rothaus Heimat der
Tannenzäpfle
Der
Schluchsee ist ebenso Pflicht, mit dem Endbahnhof
Seebrugg der
Dreiseenbahn
Das etwas knapp ausgefallene Mitragessen wurde in Todtmoos ausgiebig kompensiert.
LKW mit ABS von den freundlichen Mädels der
Metzgerei Waßmer empfohlen und von mir als gut befunden. Auch die gerauchten Landjäger für unterwegs waren superlecker
So gestärkt konnte das nächste Highlight, das
Wehratal mit der gleichnamigen Schlucht angegangen werden, an dessen unterem Ende eigentlich ein weiterer
Stausee auf Touristen wartet, aber offenbar ist grad noch Vorsaison:
Schlagartig ändert sich danach die Landschaft von
grobem Karst nach weicheren Hügeln
Mal schnell in die Schweiz is nich. Es gab zwar keine Kontrollen, aber der Rhein als natürliches Hindernis und eine Baustelle auf einer der wenigen Brücken sorgte für kilometerlangen Stau und vehementen Protesten der sich sofort solidarisierenden Autofahrer, wenn man sich vorschlängeln wollte.
Dann wurde es wieder so wie man sich die Schweiz vorstellt. Handy auf "Roaming aus" und dann ein kleiner Pass zum Üben.
Apropos, wie man sich die Schweiz vorstellt. Entgegen aller Klischees laufen deren Kernkraftwerke direkt an der Grenze zu Deutschland noch weiter
Aufgrund der Verzögerungen beschloß ich spontan eien Streckenbegradigung. Olten lag noch am Weg, die restlichen Pfadfinderziele wurden rausgeschmissen.
Aber dann gings im Abendlicht einfach das Aaretal entlang
Das Licht war toll, aber die vielen Ortsdurchfahrten mangels Autobanhnvignette schon etwas nervig. Ständig anlasslos wechselnde Geschwindigkeitsbegrenzungen mit entsprechenden Kontrollstellen forderten volle Konzentration. Ebenso die vielen Veranstaltungen, wegen denen ganze Orte ohne für Ortsfremde verwertbaen Umleitungsempfehlungen einfach abgeriegelt wurden. Noch ein Kurzer Schlenker zum letzten Pfadfinderziel des Tages,
Nochmal die Aare überqueren, heier am
Laufkraftwerk Niederried
Im letzten Büchsenlicht gings dem Geruch des Chäsefondües nach
Davon machte ich keinen Gebrauch mehr, aber der Empfang war herzlich und er schnelle Einstieg auf bewusstseinserweiternde Getränke sorgt dafür, dass der Abend nicht übermäßigr lange wurde
Das war der erste Tag und ich sah, dass es gut war. Gute Nacht
