Alternative Elektromobilität?

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Cpt. Kono
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Cpt. Kono »

@ Reinhard

Warum werde ich mit Titel angesprochen? Ich dachte wir sind schon per du.

Meine Bumerangs, sogar selbstgebaute waren darunter, kamen nach ein wenig Übung wieder zu mir zurück.

Ganz anders läuft's mit der Kohle. Bleibt mir also nichts weiter übrig als mir noch ein paar Gedanken machen zu müssen zur Fenster/Tür Problematik.


@ all

Genau wie meine Vorredner Reinhard und Jürgen sehe ich auch keine Lösung im Umstieg auf E-Kfz. Das Geheimnis liegt in den Ansprüchen der Menschen, die uns teilweise sehr erfolgreich angezüchtet wurden. Und da wir alle gut dressiert sind werden wir den Teufel tun auf unseren Luxus zu verzichten. Wofür gehen wir denn sonst arbeiten?

Wir werden um gewisse Selbstbeschränkungen, und Justierungen unseres persönlichen Kompasses nicht herum kommen, wenn sich etwas ändern soll.
Allet Jute von der Spree
Cpt. Kono


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Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Wieder Zustimmung.
Mein "Guru" Ingo Gabriel wohnt selber zu Dritt auf plusminus 65 QM.
Die hatten wir auch, da der Rest vermietet wurde.

Nachdem unser Oppa das Haus eigenhändig hochgezogen hatte,
und wir (mobilitätssparend!) mit Bordwerkzeug zwei Hausgeburten
hinbekommen haben, wird jetzt aber nicht mehr umgezogen.
Mit Abriss-Schrott-Teilen ausse Nachbarschaft werde ich aber ein
Tiny-Passiv-Gartenhaus basteln, für durchreisende Cub-Treiber.

Egal, wie groß die Hütte: Bitte Passiv, mit 75% Eigenstrom.
Südlich der Done-Au äh... Donau gerne auch als Solarhaus.
Weniger Dämmung, mehr Südglas.

Australienflüge gehen eh nicht. SOA? Grenzwertig!

Weiterschrumpfen, mindestens Richtung 6-Tonnen-pro-Jahr.
Das ist erst die halbe Miete, aber schwierig genug !!!

Six-Pack-Pitt
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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IGN
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von IGN »

Dressed to Kill Nature...

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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
Im "Österreich unter der Enns" so gross wie Israel, gibt es 3 (drei) ChaDeMo E-Tankstellen! So schaut's aus.
werni883
Dazu kommt ein wenig Bürokratie..
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Innova-raser
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Cpt. Kono hat geschrieben:
Mi 20. Dez 2017, 14:10
Wir werden um gewisse Selbstbeschränkungen, und Justierungen unseres persönlichen Kompasses nicht herum kommen, wenn sich etwas ändern soll.
Mein Mantra. Habe das vor langer Zeit schon mal geschrieben. Die Kommentare dazu waren vernichtend. DAS will niemand hören! Auch nicht dass der zunehmende Güterverkehr auf auf den Weltmeeren eine riesige Oekokatastrophe ist. Und von den so beliebten Kreuzfahrten wollen wir schon mal gar nicht reden.

Es ist halt das Trumpsche Prinzip; Ich zuerst! Egal was es koste.

Aber dass Zweiräder die Lösung für die innerstädtischen Probleme. Naja, ich weiss nicht recht. Und PP sollte es dann auch immer haben? Aber genau du Reinhard solltest dich doch in Städten mit grossen Zweiradverkehr auskennen bzw. Erfahrung haben. Das hier ist ein kleiner Zweiradparkplatz in einer Mall hier in Cebu.

Bild

Bild

Es ist auch mit dem Zweierad nicht immer einfach einen PP zu finden. Bei euch schon, weil man dort (noch) grösstenteils nicht auf motorisierte Zweiräder eingereichtet ist. Trotzdem kann es da auch chaotisch zu und her gehen. Das hier zum Beispiel ist eine Ecke vom HB in Zürich:

Bild

Bild

Natürlich kann man jetzt argumentieren das, wenn jeder ein Zweirad anstatt ein Auto fährt mehr Platz da ist. Aber wie lange? Auch Zweiräder brauchen Platz und machen ein Chaos. Ich erlebe das hier jeden Tag. Und Zweiradfahrer sind gefährlicher als Autos! Sie sind viel beweglicher und "schiessen" aus jeder Ecke! Unfälle zwischen Zweiradfahrer sind hier keine Seltenheit.

Nein, ich bin auch der Meinung dass es in der Innenstadt eigentlich keine persönlichen Fahrzeuge braucht. Weder Autos noch Zweiräder. Das jetzt mal global ausgedrückt. Im Details kann das dann wieder anders aussehen.

Ich habe zum Beispiel die letzten Monate, bevor ich abgereist bin, komplett ohne eigenes Fahrzeug, gelebt. Der OeV war echt sehr gut ausgebaut. Das Monatsabo hat knapp € 80.- gekostet. Der Bahnhof war in Gehdistand. Ein Fussmarsch von ca. 10 Minuten. Von da gingen die Nah- und Fernverkehrszüge. Ich habe einige Male die Fernverbindungen der Züge genutzt.

Es war umständehalber bedingt so gekommen. Aber je länger ich damit gelebt habe desto mehr Spass hatte ich an der Sache. Es war eine tolle und nachhaltige Erfahrung. Was die Menschen brauchen ist ein funtionierender OeV! Und nicht vordergründig persönliche Fahrzeuge. Ganz viele sind nicht auf ein Fahrzeug angewiesen sondern es dient lediglich dem persönlichen Komfort. Die die das Fahrzeug wirklich brauchen, so wie ich früher in meinem Job, OK. Aber die mit festen Arbeitsplatz, die brauchen einen soliden OeV!

Zweiräder sind auch nicht die Lösung wie es E-Fahrzeuge auch nicht sind.

Ahja, und bezüglich Abgase. Das ist ja bei euch wohl kaum ein Problem, bzw wird wohl noch nie jemanden aufgefallen sein. Aber wenn eine ganze Horde Motorräder vor der Kreuzung stehen und der Motor läuft, ich kann es auch sagen, es richt dann sehr unangenehm. Und einem die Abgase, von den leicht schrägen ESD ins Gesicht blasen, dann wird es echt mühsam!
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thrifter
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von thrifter »

@Kono: Oh, ich dachte, Captain ist Dein Vorname? :prost2:
Wenn die Kohle noch nicht zurückkommt, wirfst Du sie wahrscheinlich nicht schnell genug raus?

@IR: Du hast einen kleinen, aber wichtigen Teilsatz in meiner Hetzschrift überlesen: "Bei unserer Bevölkerungsdichte..."
Außerdem weiß ich nicht, was Du mit dem ordentlichen 30 x 30 m Mopedparkplatz sagen willst? Da passen vielleicht mal 10 Dosen hin.
Vergleich das mal mit dem Parkplatzbedarf eines größeren deutschen Supermarktes. Oder breite mal eine Tiefgarage verschämt an der Oberfläche aus...


@Werni: Was, um GTW, sind ChaDeMo Tankstellen? Hab ich da was verpaßt?
(CHARGE DEIN MOPED... CHANGE DEMOLISH MODIFY...Nee, keine Ahnung...)
Verwirrt,

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Tranberg »

Schießt du auch mit Drillinge, Werner?

Bild wurde ausgetauscht

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Zuletzt geändert von Tranberg am Mi 20. Dez 2017, 15:48, insgesamt 4-mal geändert.
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IGN
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von IGN »

Tranberg :motzen: :prost2: , das ist ja hochmodern...
als IGN als junger Mann das erste Mal von zu Hause fort musste hat sich
der neue Chef einen Spaß daraus gemacht,
IGN vor der Mündung tanzen zu lassen...
Besuche einmal jährlich sein Grab und das von der Chefin.
IGN legt immer ordentliche Blumen ab.

Das oberste Bild bekommt IGN's Kollegin auf Weihnachten Andy :prost2: :inno2:
Zuletzt geändert von IGN am Mi 20. Dez 2017, 15:43, insgesamt 1-mal geändert.

Tranberg
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Tranberg »

Ich habe jetzt ein Bild von etwas ältere Eisenkram eingesetzt
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IGN
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von IGN »

Passt schon... Dänen lügen nicht.

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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
ChadeMo ist das einzige Schnellladesystem, das die Drillinge vertragen.
400 oder 30 min laden - das ist hier die Frage.
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von IGN »

Das neue kann alles Werner :prost2: ,
die älteren Akkus müssen das "Splash and Dash" auch halt vertragen...
wer sagt was von komplett aufladen,
ankommen predigt Reinhard immer...

IGN's Schwester vorhin: Was gibts an Heiligabend ?
Zuletzt geändert von IGN am Mi 20. Dez 2017, 16:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Innova-raser
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

thrifter hat geschrieben:
Mi 20. Dez 2017, 15:23
@IR: Du hast einen kleinen, aber wichtigen Teilsatz in meiner Hetzschrift überlesen: "Bei unserer Bevölkerungsdichte..."
Nein, ich fasse deine Post überhaupt nicht als "Hetzschrift" auf. Ich schätze sehr als ein Poster mit einer fundierten Meinung der weiss was er er schreibt und auch dahinter steht. Und Diskurse sind ja da um sachlich die eigene Ansicht darzulegen.

Du sprichts die Bevölkerungsdichte an. Da müsste man aber die Dichte in den Ballungsräumen messen. Denn da ist ja das Problem. Und da denke ich dass zum Beispiel Zürich sicher als Vergleich hinzugezogen werden kann. Vielleicht sogar die Stadt hier wo ich wohne. Denn hier wohnt man nur in den allerseltensten Fällen in einem Mehrfamillienhaus oder Tower. Die allermeisten wohnen in einem "Haus". Somit ist die Dichte der Bevölkerung per Quadratkilometer auch wieder nicht so hoch. Daneben gibt es hier nicht DAS Zentrum, sondern ganze viele Zentren.

Mit dem Bild vom Moppedparkplatz hier möchte ich nur sagen dass auch Zweiräder Platz brauchen und zum Problem werden können. Natürlich wenn die Verkehrsflächen von den Autos abgezogen werden und konsequent für Zweiräder bereitgestellt werden, OK. Aber da sind wir weit in der Fantasie.

Wie es zum Beispiel in Zürich am HB aussieht, nur von den Fahrradern, kann man an den Bildern erkennen. Es ist zu einem grossen Problem geworden weil nun für die Fussgänger der Platz fehlt.

Natürlich gibt es Städte, wie Kopenhagen zum Beispiel, (da kann Tranberg sicher etwas mehr, bzw. besser erklären als ich) die das Problem mit dem Zweirad wundersam gelöst haben. Die Entscheidungsträger und Lenker sollte sich vielleicht mal mit solchen Städten und ihrem System beschäftigen. Auch Singapore halt sehr gut funktionierende Lösungen. Wenn auch sehr restriktive. Aber es klappt und die Menschen dort sind sehr zufrieden.

Ich bin der ganz tiefen Ueberzeugung dass der Individualverkehr zugunsten des OeV massiv reduziert werden muss. Ob das Deutschland gegewärtig stemmen kann oder will, das weiss ich nicht. Aber, in meinen Augen, dämliche Dieselfahrverbote und Umweltzonen sind eher ein warmes Lüftchen als wirklich ein wirksamens Mittel um anstehende Probleme zu lösen.

Meiner bescheidenen Meinung nach führt kein Weg an der Reduzierung vorbei! Reduzierung der Fahrzeuge auf dem öffentlichen Grund im generellen. Du hast ja mal treffend geschrieben dass der reine Austausch der Verbrenner zu E-Fahrzeugen das Problem nicht löst weil immer noch gleich viel Fahrzeuge auf der Strasse sind.

Gut, man kann jetzt argumentieren dass ein beträchtlicher Teil auf motorisierte Zweiräder umsteigen soll. Das bringt bestimmt eine gewisse Erleichterung im Platzproblem auf der Strasse. Aber einerseits werden kaum relevante Mengen umsteigen, und wenn, mal rein planerisch doch, dann wird auch die Verkehrsfläche wohl den kleineren Fahrzeugen angepasst. Ich kann mir kaum vorstellen dass der grosse Supermarktparkplatz dann nur noch zu teilen von den Zweirädern genutzt wird. Das wäre wirtschaftlicher Unsinn. Und da werden ganz sicher schnell Möglichkeiten gefunden den "gewonnen" Platz anderweitig zu bewirtschaften.

Ich bin immer noch überzeugt dass kein Weg an der Reduktion bzw. Einschräkung der persönlichen Bewegungsprofile und einen sehr gut ausgebauten Oev, vorbeiführt. Auch wenn die Technikgläubigen meinen mit der Technik von Morgen können wir alle Probleme von Heute lösen. Die Geschichte erzählt da das pure Gegenteil. Erst durch die Technik von morgen haben wir die Probleme von heute bekommen.
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thrifter
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von thrifter »

@IR: Oh, ich wollte Dir da nichts unterstellen.
Ich habe das Wort "Hetzschrift" liebevoll verwendet als das Äußern einer Meinung, die nicht mit dem Mainstream konform ist.
Ich wollte ja auch keinesfalls ausdrücken, daß es mein Lebensziel ist oder werden wird, anderen ihren Lebensstil madig zu machen.
Dafür leisten wir uns ja schließlich schon extra eine eigene politische Partei...

Es gibt nur einige Binsenweisheiten, die immer wieder gerne verdrängt werden:
Ein kleines Motorrädchen braucht nur einen Bruchteil der Primärenergie eines Autos.
(Und wenn die alle PGM-FI und Kat haben, dann stinkt es auch nicht mehr!)
Ein klitzekleines Auto braucht nur einen Bruchteil der Primärenergie eines GigantoSUVsauriers
Ein Auto ist im Schnitt mit 1,wieviel Personen besetzt? (Ein Motorrad immer mit mindestens 1 Person besetzt)
Auch im Winter ist das Zweiradfahren nicht gefährlich wegen der Wetterbedingungen, sondern wegen der Autos!

Das sind einfach nur völlig wertfreie Fakten...

Ich bin ebenfalls der Meinung, daß der ÖPNV (wie das bei uns heißt...) massivst ausgebaut werden müßte.
Und das zwar schon seit Jahrzehnten!
Ebenso schaue ich mir die exponentielle Zunahme des LKW-Verkehrs bei gleichzeitiger Streckenstillegung der DB
seit Jahrzehnten mit Kopfschütteln und immer weiter zunehmendem Unbehagen an.

Ein leerer Supermarktparkplatz mit nur ein paar Mopeds drauf wäre doch auch ein trauriger Anblick...
Mit dem überflüssigen Rest der Parkfläche könnte man m.E. durchaus sinnvollere Sachen anstellen.

Aber eines will ich noch klarstellen: Die Möglichkeit, jederzeit, wann ich will, von A nach B zu kommen,
egal wie weit A von B entfernt ist, die halte ICH für extrem wichtig.
Und ICH persönlich möchte darauf auf keinen Fall verzichten! Bewegungsfreiheit bedeutet für MICH Freiheit.
...Andere mögen ihre Prioritäten hier anders setzen.
Suum cuique, wie die Lateiner sagten. Chacun a son gout, wie die Franzosen sagen.
Auf deutsch darf ich das leider nicht sagen; das kann bei uns zur Strafanzeige führen...

Du hast zwar recht, daß "Reduktion & Einschränkung" bitter nötig sind, aber mein Ansatz wäre zunächst mal der bei den Fahrzeugen,
nicht bei den Bewegungsprofilen.

Ansonsten, wie Du siehst, sind wir gar nicht so weit auseinander. Wir haben nur unterschiedliche Diskussionsarten. :prost2:

Gruß

Reinhard

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
z.B. AT mit einer lächerlichen Dichte von unter 90 Seelen/qkm am Land - vergiss den ÖPNV!
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