Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

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Mister L
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Mister L »

Innova-raser hat geschrieben:
Fr 27. Sep 2019, 19:29
Sachliche Kritiker sind "Lügisten" (Uebrigens ein Wort das ich so vorher nicht gekannt habe), und die Presse die nicht die eigene Meinung abbildet, ist die Lügenpresse.
Sachliche Kritiker sind wichtig - denn alles muss beständig überprüft, kritisiert, korrigiert werden. Dagegen sollte niemand etwas haben.
Die andere Meinung ist ebenfalls unabdingbar - ich sage immer, es wäre doch eine öde Welt, wenn alle so dächten wie man selbst. Schrecklich!

Btw: Leugnist, ein -ismus von Verleugnung - nicht Lügist. Das Offensichtliche wird radikal verleugnet und auch Fakten oder neue Erkenntnisse ändern nichts daran.
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Innova-raser
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Innova-raser »

Die Frau die das mal gesagt hat ist heute 85 Jahre alt geworden:

Meine Jugend und meine Schönheit schenkte ich den Männern. Jetzt widme ich meine Weisheit und meine Erfahrung den Tieren

Ich habe vieles über das Leben gelernt, aber das Wertvollste war: Es geht weiter.


Wenn es möglich ist, kaufe ich mir noch Esel, Pferde und was sonst noch so zu haben ist. 2 eigene Hunde habe ich bereits.

La dolce vita.
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Brett-Pitt
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Brett-Pitt »

Um hier mal für "Klar Schiff" zu sorgen:

Deutschland stehen noch rund 8 Gigatonnen CO2-Emmissionen zu.
Die Bundesregierung drückt sich um diese Verantwortung, hat die
zugrundeliegenden Fakten aber auf Nachfrage zugegeben. Quelle:
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge ... usstossen/

In dieser Situation von "Klimareligion" oder "Ökodiktatur" zu reden,
ist unzulässig, da es die Faktenlage ignoriert. Und die Opfer zu Tätern umkehrt.

Innoraser hat hier einen Link eingestellt, der übelste Klimawandelleugnung betreibt.
Ich habe mich durch den 7-minütigen Beitrag gequält. In diesem Beitrag
werden lediglich die üblichen Phrasen aufgegriffen und widergekäut:
"Abgründe der Klimabewegung" ; "Radikaler Protest" ;
"Vergötterung Gretas" ; "Umweltschutz-Diktatur"

Schon am Anfang wird die aktuelle FFF-Bewegung gleichgestellt mit
Marxismus, Faschismus und Islamismus (ohne Nennung von Belegen, logisch!).
Bei Minute 04:30 wird zu Frl. Greta behauptet: "Das Mädchen ist fremdprogrammiert".
Es fehlen für diese Aussage jegliche Belege (zur Erinnerung: Frau Merkel hatte die
Schulstreik-Bewegung zuvor bereits in die Nähe russischer Geheimdienste gestellt).

Auf Belege für og. Aussagen kommt es aber gar nicht an. Populismus in Reinnatur.
Es wird in dem Beitrag nur abgelenkt vom eigentlichen Thema:
Die Klimawandel-Begrenzung, das Rest-CO2-Budget, und die daraus folgenden
Reduktionsraten.
DAZU KEINERLEI AUSSAGE

Das deutsche Volk, vertreten durch die Bundesregierung, hat im November 2015
völkerrechtsbindend Zusagen gemacht. Und diese Zusagen bedeuten Reduktions-
ziele von rund 5 bis 10 Prozent JÄHRLICH (je nach Sektor).
Die Sanierungsquote im Baubestand liegt bei 1% (mit ca. 50% Reduktion je Objekt)
pro Jahr. CO2-bezogen also 0,5% anstatt der notwendigen 5%

Innoraser hat sich gemein gemacht mit diesem "Blick"-Populismus.
Und übersieht dabei völlig seine persönliche Situation als Küstenbewohner
in den pazifischen Tropen. Daraufhin habe ich überspitzt geantwortet.
Eine Beleidigung sehe ich nicht in meiner Antwort.

Ich bin nur immer wieder erstaunt, dass die Populisten weltweit Zulauf
bekommen mit Parolen, die letztendlich die Zulaufenden schädigen.
Denn Lösungen haben diese Populisten nicht zu bieten. Nicht 1933,
und auch nicht 2019 ff.

In diesem Sinne:
Frl. Greta fordert die Auseinandersetzung mit den Fakten.
Nicht mehr, und nicht weniger.
Und genau an dieser Auseinandersetzung scheitern alle
Populisten - und deren Mitläufer.

Weiterreduzieren,

1,5-Grad-Pit
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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Innova-raser
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Innova-raser »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Sa 28. Sep 2019, 11:57
Innoraser hat hier einen Link eingestellt, der übelste Klimawandelleugnung betreibt.
So einen Schwachsinn habe ich all den Jahren hier noch nie gelesen! :stirn:

Auch hier nimmte es langsam aber sicher extreme und sektiererische Formen an. Mir stehen die Haare am Rücken zu Berge. :motzen:

NIEMAND hat in dem Kommentar von Frank A Meyer behaupet dass der Klimawandel kein Fakt ist! Er hat sich lediglich darüber Gedanken gemacht WIE damit umgegangen wird. Speziell in Deutschland.

Wenn man etwas nicht versteht kann man nachfragen. Wenn man es nicht verstehen kann oder will, dann sollte man sich zurück halten.
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Bohne
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Bohne »

Der Meyer sagt doch in dem Video ganz klar, dass er an den menschengemachten Klimawandel glaubt.
Wie kann man denn den jetzt zum Leugner erklären?
Ist das auch dieser absurde Hass auf alles, was nicht zu 100% auf der eigenen Linie liegt?
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Innova-raser
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Innova-raser »

PIt, ich entschuldige mich. Ich habe dein Post gar nicht gelesen. Denn nach den ersten paaren Worten ahnte ich was kommen wird und habe abgebrochen. Aber nachdem ja andere es gelesen haben, habe ich es auch nochmals angeschaut.

Darf ich etwas fragen? Ja? Hast du robuste Kenntnisse von Politik und Wirtschaft? Wenn ja, warum haust du jetzt auf die Populismus Pauke?

Ist dein Post der Anfang von einem von dir verfassten Pamphlet?

Grundsätzlich ist es in der Gesellschaft unbestritten dass die «rasante» Erderwärmung mit der Industrialisierung zusammen geht. Das ist die vorherrschende Volksmeinung.

Selbstverständlich weiss ich das du auch darüber bestens Bescheid weisst, aber nur der guten Ordnung halber erwähne ich es trotzdem: Die Industrialisierung hat Ende vom 19 Jahrhundert in England begonnen. Also die Generation, die ja gemäss den Kindern/Jugendlichen Schuld an allem ist, hat nichts, rein gar nichts, damit zu tun. Die Kugel hat ja viel früher angefangen zu rollen. Und sie rollt und rollt und rollt. Keiner wird sie je aufhalten können. So jedenfalls wenn die Geschichte in die Zukunft extrapoliert.

Denn unabdingbar hängt damit der Kapitalismus zusammen. Und den zu überwinden hat noch kein Mensch, seit Menschengedenken, jemals geschafft.
Deine FFF haben mal über den Claim «Überwindung des Kapitalismus» nachgedacht. Aber den Gedanken schnell wieder verworfen. Du kannst ja mal mit denen darüber diskutieren. Nicht alles sind Kinder der Spassgesellschaft. Es gibt offensichtlich teilweise kluge Köpfe unter denen.

Übrigens die Kinder werden langsam ungeduldig das sie mit "Ich will" nichts erreichen. Nun wird die nächste Eskalationsstufe gezündet. Es werden ganze Strassen und wichtige Verkehrsknotenpunkte blockiert. Denn das Böse soll keinen Platz mehr haben. Das nur als eine der weiteren militanten Aktionen.

Ich weiss jetzt nicht ob sich diese Kinder überlegt haben wer ihr Spielzeug und ihre Konsumgüter in die Regale bringt, wer Zuhause das Geld ranschafft damit sich solche Ationen überhaupt leisten können.

Ich wünsche sehr viel Geduld für alle die jeweils im Stau stehen und deswegen Termine ausfallen lassen müssen. Oder am Abend, nach einem wirklich harten Arbeitsalltag, nur sehr verspätet zu Hause ankommen.

Aber neben den Kindern/Jugendlichen hat sich auch die Polizei gefreut. Sie bedankte sich, selbstredend via Twitter, bei den "Verkehrsstoppern" für deren gewaltlose Aktion. :stirn:

Einmal mehr, Geschichte wiederholt sich. Wer Muse hat der lese diesen Artikel aus dem «Fenster des Westens»:
Zurück in die Zukunft

Uebrigens errinnert sich noch jemand an die Occupy Bewegung? Ist noch nicht lange her und erreichte ähnliche Dimensionen mit ähnlich heeren Zielen. Nur um eines der letzten grossen Movemments zu nennen.

Was ist davon geblieben? Viel Spass für viele Teilnehmer. Aber die heutigen Kindern/Jugendlichen waren damals im Säuglingsalter und beschäftigten sich mit anderen, wichtigen, Dingen.

Schade, denn Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder. Nur der Mensch vergisst.

In MEINER Welt sind Anstand und Respekt gegenüber jedem anderen unumstössliche Pfeiler meines Weltbildes. Respekt gegenüber anders denkenden, gegenüber den "blue collar" workers, gegenüber den Schwachen, also jedem Mitglied der Gesellschaft.
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teddy
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von teddy »

Verbieten wir doch weltweit *jegliche* Form von Motorsport. Ein F1-Bolide verbraucht pro Rennen, 22-mal im Jahr" ohne" Anrechnung der Trainingsrunden usw., grob 140 Liter Sprit. in weniger als 2 Stunden. Mal 20 Teilnehmern ergibt das 2800 Liter ausschliesslich fuer das Rennen selbst. Wer will, kann sich ausrechnen, wieviel CO2 dabei in die Luft gejagt wird. Nutzlos. Oder? Zur Volksbelustigung und nichts Anderem! Denn die technischen Entwicklungen fuer den Alltagsgebrauch der Autos sind schon laengst auf mikroskoptische Dimensionen geschrumpft. Turbo, Scheibenbremse, kraeftige Reifen, Rekuperation... gibts heute doch bereits in Billigstmobilen aus irgendwelchen exotischen Laendern.
Was aber zog in der Antike die Bevoelkerung massenhaft in ihren Bann?

Kaempfe in einer Arena wo speziell darauf trainierte Maenner mit irgendwelchen Waffen sich gegen andere Maenner oder potente Tiere dem Wettkampf stellten.
Und wie der Ausgang auch war, es wurden, ausser womoeglichen Flatulenzen, absolut keine schaedliche luftverschmutzende Ausstoesse erzeugt. Aber x-tausende Zuschauer hatten ihr Plaesir einen ganzen Nachmittag lang.
Stierkampf? Verbieten als letztes Relikt aus dieser bestialischen Zeit. Katzenstreichel-Videos muessen es sein.
Gruesse, Peter.

Karl Retter
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Karl Retter »

Klimaforscher stellen den Politikern und den meisten Bürgern ein sehr schlechtes Zeugnis aus.
Honda und andere haben mit den 125ern mit 2Ltr./100km einen schweren Stand. 100 bis 200 PS Boliden sollen es sein, 2,5 to SUV in LLKW Größe, Kreuzfahrten und Kurzflüge zum Schnäppchenpreis. Spritverbräuche werden geschönt, schmutziger Strom verheimlicht, Lithium Gewinnung verschleiert.
So sieht die Wirklichkeit aus.
Wir werden den Klimawandel nicht mehr einfangen dazu sind wir 40 Jahre zu spät dran und viele Bürger machen ja auch nicht wirklich mit.
Ich möchte nicht die friday for future Bewegung durchleuchten was da so alles in der Freizeit getrieben wird.

Gruß Karl :motzen:

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Bernd
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Bernd »

Du hast recht, Karl.
Trotzdem will ich mich aus meiner Verantwortung nicht rausnehmen und mache im privaten Bereich, was mir möglich ist.
Eben Inno, anstatt mit dem alten VW-Bus fahren. Haus isolieren und Solarthermie. Keine Fernflugreisen. Tierprodukte meiden. Uswusw.......

Mein Sohn ist aktiv bei FFF. Was macht der in seiner Freizeit? In Ulm die Donauwiesen vom Müll befreien.

Eine Freundin von mir fährt SUV und fliegt gerne in den Urlaub. Neulich war ich mit ihr spazieren. Sie hat jedes Stückchen Müll aufgesammelt, das ihr unterwegs begegnet ist und in der Mülltonne entsorgt.

So denke ich, macht halt jeder das, was er für richtig hält. Was der eine nicht macht, macht der andere und umgekehrt. Mit dem Finger auf die bösen anderen zeigen, bringt nur Unfrieden. Lieber mit gutem Beispiel vorangehen.

Wo wir wieder beim Innofahren wären.

Gruß
Bernd
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Mister L
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Mister L »

DonS hat geschrieben:
Sa 28. Sep 2019, 12:14
Brett-Pitt hat geschrieben:
Sa 28. Sep 2019, 11:57
Eine Beleidigung sehe ich nicht in meiner Antwort.
War zu befürchten.
Brett-Pitt hat geschrieben:
Sa 28. Sep 2019, 11:57
Denn Lösungen haben diese Populisten nicht zu bieten. Nicht 1933,
und auch nicht 2019 ff.
Und der Spagat zu den Nazis mußte auch noch sein.
Und wer fing damit an?

Nunja, ich habe mir jetzt zumindest den Anfang des Videos zu dem mit Suggestivfragen gespickten (Schein-)"interviews" des Frank Meyer angetan. Typisch Boulevard, typisch hetzerisch.

In dem Kommentar geht es darum, mit Hilfe semantischer Tricks das wissenschaftlich unterstützt Richtige, das von unserer Regierung vereinbarte und zum Ziel gesetzte als radikal zu brandmarken.
Das "absolut Gute" wird darin die Forderung nach einer "Weltrettung" durch vereinbarte Klimapolitik genannt und mit dem Faschismus, dem Marxismus (mit seinen Irrungen) oder dem Islam verglichen und als religiös konnotiert gebrandmarkt.

Wer also für das wissenschaftlich und politisch Richtige eintritt, ist für das "absolut Gute" und damit per se religiös (verblendet)? Aha.

Nehmen wir ein Beispiel:
Ich bin für eine gute Schulerziehung unserer Kinder, damit sie gut gebildet werden. Nicht nur für den Arbeitsmarkt wichtig, sondern bspw. auch für den kritischen Medienkonsum.
Also das "absolut Gute", oder?! Das ist also laut Herrn Meyer quasi religiös. Wie der Faschismus. Also ist man als Verfechter guter Schulen irgendwie quasireligiöser Faschist und lässt also besser unsere Schulen verlottern anstatt das Richtige zu tun, okay?

Auf so eine Logik muss man schon hereinfallen wollen. Offenbar ist manchem nichts zu peinlich, um die Klimabewegung zu desavouieren.
Da müssten meine Synapsen schon auf Eiszeitfunktion gehen, um mich von so einem Schwachsinn einlullen zu lassen.

Brett Pitt hat es erwähnt, unser CO2-Budget schrumpft extrem schnell. Je länger wir mit Maßnahmen warten, desto einschneidender werden diese sein müssen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen. Das gilt nicht nur für Deutsche, auch Franzosen, Chinesen, Amerikaner.
Der Klimaschutzplan 2030 erreicht nicht die Ziele, das steht doch jetzt schon fest. Da muss noch einiges mehr passieren, aber offenbar schafft es nicht einmal unsere Regierung (btw wiederholt nicht!), die eigenen Ziele zu erreichen.

Das zu fordern, ist nicht das absolut Gute. Es ist das Richtige. Es ist nicht das einzig Wichtige und allein wir Deutschen/Österreicher/Europäer können nix retten, wenn die anderen nicht mitmachen. Aber mit Verweis darauf, dass man alleine nichts anrichten kann, ist schon viel Dummes, Falsches, Schreckliches passiert.
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Innova-raser »

Die Welt, ausserhalb der eigenen, ist böse, sehr böse.

So haben halt viele ihre eigenen Wahrheiten. Es gab und wird es immer geben. Die fatalistischen Menschen die überzeugt davon sind die Hüter der einzig wahren Weisheit zu sein.

Das ganze artet hier zu einem Kleinkrieg aus. Es gibt offensichtlich für die Vielschreiber hier nur die eine, ihre, Wahrheit.

Das einzig vernünftige wäre es so zu belassen und in 10 Jahren, also dem jahre 2030, nochmals darüber zu reden. Denn dann sollten die 1. Zwischenziele erfüllt sein. Die nächsten sind ja in 30 Jahren fällig, also 2050.
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Bohne »

Mister L hat geschrieben:
So 29. Sep 2019, 14:47

Nehmen wir ein Beispiel:
Ich bin für eine gute Schulerziehung unserer Kinder, damit sie gut gebildet werden. Nicht nur für den Arbeitsmarkt wichtig, sondern bspw. auch für den kritischen Medienkonsum.
Also das "absolut Gute", oder?! Das ist also laut Herrn Meyer quasi religiös. Wie der Faschismus. Also ist man als Verfechter guter Schulen irgendwie quasireligiöser Faschist und lässt also besser unsere Schulen verlottern anstatt das Richtige zu tun, okay?
Die Vorteile von guter Bildung sind bestimmt weniger umstritten als die Frage des menschengemachten Klimawandels. Aber lassen wir das mal beiseite.
Um eine Analogie herzustellen, sollte das Beispiel zur Bildung auch richtig ausgeführt werden.
Zuerst brauchen wir mal eine Forderung nach etwas, was die Gesellschaft weitreichend verändern würde.
Beispielsweise so:
Steht ein Schüler freitags vor dem Kultusministerium mit einem Schild: "Schulstreik für eine Beschulung an allen sieben Wochentagen."
.
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Wer will weitermachen...?
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Cpt. Kono »

Mönsch Mister L, wie kommst Du nur da drauf das die Regierung ein Interesse daran hat unser Klima zu verbessern?

Regierungen versuchen am Drücker zu bleiben dadurch daß sie der Industrie die Basis für möglichst hohe Gewinne zu schaffen. Sonst nichts.
Und dem Volk wird vorgespielt das man sich ernsthaft dem Klimawandel entgegenstellt.

Alles Humbug. Die Veränderung kann nur von der Einsicht der Masse kommen etwas verändern zu müssen. Und genau das passiert halt nicht in ausreichendem Maß.
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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Karl Retter »

neues Buch von Albrecht Müller: Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst
erscheint in der kommenden Woche im Westend Verlag
das Buch ‘Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst. Wie man Manipulationen durchschaut’.
Er schildert in diesem Buch gängige Methoden der Manipulation sowie Fälle gelungener oder versuchter Meinungsmache und analysiert die dahinter stehenden Strategien.

Gruß Karl

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Re: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel?

Beitrag von Cpt. Kono »

Bei solcher Literatur bekomme ich meist Depressionen, weil ich feststelle saß alles noch viel schlimmer ist als ich bisher dachte.
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