Sachsenring hat geschrieben: ↑Do 17. Jan 2019, 17:31
Man, bin ich froh, nicht im Kohlenpott aufgewachsen zu sein
Rum um Bitterfeld wars wohl am dreckigsten
na ja um Espenhain rum im Winter hatte auch was... Schwefel ist ja gut gegen Rheuma.
Jungs, ihr seid mir alle zu radikal. Fest steht: wir müssen was ändern, ein weiter so gibt es nicht. Alle die 60+ sind und weiter ihren alten Vorkammerdiesel fahren wollen, sollen das doch einfach tun, aber leise. Auch ein hundertfaches Preisen der Vorzüge macht die Dinger nicht besser und schon gar nicht sauberer.
Auch meine, die sog. Baby Boomer Generation wird zum Teil nicht mehr erleben, was 2050 los ist. Trotzdem kann man doch an Zielen für diese Zeit arbeiten. Niemand will E-Mobilität mit der Brechstange, aber wir müssen auch nicht länger Lobbyarbeit für ein System machen, was sich nachweislich an den Ressorcen der nach uns Folgenden vergreift. Und alle, die erkannt haben, dass wir Veränderung brauchen, sollen sich beteiligen und zwar jeder nach seinen Möglickeiten. Und das werden (sowohl die Erkennenden als auch die Möglichkeiten) täglich mehr, wenn auch in homöopathischen Dosen.
Und an alle Zweifler: Zwischen der Situation heute mit unter 1% MA bei der Elektromobilität und dem Szenario "Was spassiert wenn plötzlich alle elektrisch fahren"

liegt ein gewisser Zeitraum.
Ich "predige" wenigsten 2x im Monat auf einer Veranstaltung über heutige Möglichkeiten der Elektromobilität (gerade gestern abend bei der IHK in Berlin). Es geht doch nicht darum, von Null auf Hundert in zwei Sekunden (das kann eh nur die Personenwaage), sondern Step-by-Step. Wenn eine Neuanschaffung ansteht mal überlegen, wie könnte ich Ökonomie mit Ökologie verbinden? Beim Steak, Reis oder Olivenöl macht Ihr es doch auch. Bei einem ist es der Zweitwagen, bei anderen passt es als Erstwagen. Beim dritten passt es im Moment noch gar nicht, der fährt eben noch eine Generation Diesel und seigt erst 2027 um. Und bei Anderen passt Carsharing, Fahrgemeinschaft, Pedelec, E-Roller oder gar ÖPNV.
Also einfach das Fragezeichen in der Überschrift gedanklich mal weglassen oder mit einem Ausrufezeichen ersetzen.
Seid pragmatischer, wir sind hier doch nicht bei FB oder im Hambacher Forst.
LG Uwe