Alternative Elektromobilität?

Uwe XXL

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Uwe XXL »

werni883 hat geschrieben:
Mi 20. Nov 2019, 08:37
man lässt sich einen BEV Omnibus mit 200km Reichweite aus China kommen - und schon "fährt FLIXBUS elektrisch." Eine sehr schwache Ansage.
Keine Ansage, aber ein Anfang.

Vor fünf Jahren hat der Stadtbusbereich auch mit einzelprojekten angefangen. Es geht doch wohl darum, das Machbare weiterzuentwickeln und nicht auf die Beste Lösung zu warten.

LG

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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
als gesichert darf IMHO gelten, dass DE Millionen an Arbeitsplätzen infolge der Vollgasumstellung auf BEV verliert.
.
Aber ich will nicht einen Wettstreit zweier Disputanten ausfechten.
.
Zu den Akkus: Tesla ist in AT doch seit 4 bis 7 Jahren auf dem Markt, da sollte ein Akku nicht "monatelang" unentsorgt bleiben.
werni883

ps: Es gibt Menschen, die einerseits ein Auto brauchen, aber andererseits weit unter ~ 8.000 km p.a. fahren, BEV aufzwingen?
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Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Seat hat geschrieben:Vorstellung einer Konzeptstudie des SEAT e-Rollers
Auf der Fachmesse in Barcelona stellte SEAT zudem seine Konzeptstudie für einen neuen, vollelektrischen e-Roller vor. Der Elektro-Scooter beeindruckt durch sein kompaktes Design und stilisierte geometrische Formen. Er soll 2020 auf den Markt kommen und eignet sich sowohl für Privatpersonen als auch für Sharing-Flotten. SEAT hat diesbezüglich eine Kooperationsvereinbarung mit dem Rollerhersteller Silence geschlossen, der die e-Roller künftig in seinem Werk in Molins de Rei, auf halber Strecke zwischen Barcelona und Martorell, fertigen wird.

Der neue e-Roller ist mit einem 7 kW (9,5 PS) starken Motor ausgestattet, hat ein sattes Drehmoment von 240 Nm und erzielt eine Spitzenleistung von 11 kW (14,8 PS). Dies entspricht einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern. Er beschleunigt in nur 3,8 Sekunden von 0 auf 50 Stundenkilometer und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Im WLTP-Zyklus betrug die Fahrleistung dieser Konzeptstudie mit nur einer Akkuladung beachtliche 115 Kilometer.

Der Akku ist entnehmbar und kann damit auf einfache Weise an der hauseigenen oder einer öffentlichen Ladestation geladen werden. Die Energiekosten belaufen sich dabei pro Kunde auf etwa 0,70 Euro pro 100 Kilometer Fahrleistung. Trotz des kompakten Designs bietet die Konzeptstudie unter dem Sattel genügend Platz zum Verstauen von zwei Helmen. Zudem verfügt sie über eine Konnektivitätslösung und ermöglicht dem Fahrer, per App Informationen über den Ladestand des Akkus oder den Standort des E-Rollers abzurufen.
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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

FAZ, angeblich laut ADAC-Studie hat geschrieben:Demnach ist ein Elektroauto erst nach 219.000 Kilometern besser für das Klima.
Leider ist der Artikel des Links von sivas nicht barrierefrei, ich kann nicht den ganzen Artikel sehen. Die Studie ist ebenfalls nicht verlinkt, auch kein Wort über das Untersuchungsdesign.
Der zitierte Satz ist eine Gaga-Aussage. Vergleicht man einen 120KWh-Tesla mit einem VW Up? Oder einen E.Go Life mit einem BMW X8M? Bei letzterem ist der E.Go sicher schon ab dem ersten Kilometer besser, bei Ersterem wird das mit dem Durchschnittsstrommix so schnell nix mit dem klimafreundlicheren Elektrofahrzeug.

Die Rollerstudie von Seat finde ich pottenhässlich. Die 70 Cent sind in Deutschland nicht zu schaffen auf 100km, jedenfalls nicht bei meinem (etwas teureren) Stromanbieter. Das wären gut 2KWh, damit kommt man nur rund 50km weit innerorts, wenn man nicht gerade 20km/h fährt. Bei Tempo 100 wird man etwa 7KWh auf 100km benötigen, evtl. 8 - also etwa 2 Euro auf 100km.

WMTC-Reichweite von 115 km bedeutet, dass der Akku also locker 4KWh Kapazität hat. Das sind dann ziemlich sicher >20kg - ist der einteilig, will ich den nicht in den 4.Stock tragen...

Leistungsdaten und Reichweite sind aber perfekt für die Stadt...
Zuletzt geändert von Mister L am Mi 20. Nov 2019, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.
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braucki
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von braucki »

Dieser Artikel wurde mir vorhin im Browser angedient 8-)
https://www.motorradonline.de/roller/se ... -2020/amp/
Gut finde ich die Landstraßengeschwindigkeit und den/die entnehmbaren Akkus.....aber das Teil soll bestimmt auch >6k€ kosten.
Aktuell habe ich mich ein wenig in die Modellpalette von Niu verguckt - N-GT (ganz groß) und U Pro mit allen Körbchen (ganz klein) sind da meine Favoriten ;)
Grüße
Oliver

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Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Juut, jetzt also ein Oller von VW-Seat...

Nehmen wir mal gaaaanz optimistisch an,
der Jehova aus Barcelona speist sich mit
feinstem iberischen PV-Strom, direkt vom
Car- ähh Cub-Port.
Nehmen wir weiterhin an, die Batterie kommt
ohne Kinderarbeit, Seltenerden, Grauenergie
daher, gehäkelt von Zwergen im Schwarzwald.

Ersetzt wird eine schnöde Wave mit 5.000 km pro
Jahr. Ersetzt werden also maximal 100 Liter Sprit.
100 Liter?
Die gehen schon durch falsche Verrohrung im Warmwasser-
Netz verloren. Mit 100 bis 200 Euro behebbar. Oder mit
Balkonkraftwerk. Oder mit 100 Millimeter Glaswolle im
Speicher. Oder, Neisse, Ebro, Warm-Was(ser)auchimmer.

Prios setzen!
Weiter Cubfahren!

Spritt-Pitt
(BEV = Bekennender Effektiver Verkehrsaltruist)
https://de.wikipedia.org/wiki/Effektiver_Altruismus
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Mi 20. Nov 2019, 19:39
Die gehen schon durch falsche Verrohrung im Warmwasser-
Netz verloren.
Vollkommen richtig.
Wenn ich zun Hause Pipi mache, diverse Male in den 24-Tagesstunden, tut es mir immer wahnsinnig Leid, dass da schon ein ganz schoener Schippel 37 Grad warmes Wasser nutzlos im Klo verschwindet.
Wie kann man diese durchgespuelte Waermeenergie doch wieder zurueckgewinnen?
Gruesse, Peter.

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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

https://youtu.be/29Kp4WnzX2I

Servus,
der deutsche Protagonist verkaufte aufgrund drohender Fahrverbote seinen Mercedes Diesel! Mit dem Tesla krachte er mit 60 km/h an einen österr. Baum. Aus die Maus.
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Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Drohen diplomatische Verwicklungen & Reparationsforderung a.d. dt. Bundesregierung wg. der Beschädigung des österr. Baumes?

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

In dem Video heißt es doch über den Fahrer, der sei aus Walchsee in Tirol. Das ist doch nicht mal Bayern geschweige denn richtiges Deutschland. :aetsch1:
So sehr ich auch Mitleid habe mit dem enttäuschten Kerl - allein seine Unfallschilderung lässt aufhorchen: Er bekam einen Hustenanfall, kam auf den Fahrstreifen der Gegenrichtung ("Fahrbahn" ist nur eine da, also keine "Gegenfahrbahn"!), das hat ihn dann so schockiert, da ja ein Frontalcrash kommen könnte, wenn es Gegenverkehr gegeben hätte. Folge: Er reißt das Lenkrad nach rechts und fährt in den Wald an nen Baum.
Hier sollte mind. daran gearbeitet werden, wie man Hustenanfälle löst, ohne am Ende einen Baum zu töten. Das scheint mir noch wichtiger als das Datum, wann endlich der Schrotthaufen zerlegt wird.
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braucki
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von braucki »

Und genau so einen Müll brauchen wir für irgendwelche Verkehrswenden...... :roll: Warum nix in der Berlingoklasse mit vernünftiger Reichweite zu einem für Familien finanzierbaren Preis - auch damit ließe sich Geld verdienen.
https://www.focus.de/auto/news/schon-ab ... 77852.html
Grüße
Oliver

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
nun denke ich dass ein ÖSI noch nie Angst vor einem Fahrverbot hatte, weiters spricht der Mann nicht im mindesten Tirolerisch. Aber viele reiche Menschen sind von DE nach AT gezogen, da die Steuern doch niedriger sind.
.
Fahrbahn, Fahrstreifen. Was am Unfallort asphaltiert ist, ist die Fahrbahn. Es gibt wohl 2 Fahrstreifen, die durch eine interrupted-line oder durch eine non-interrupted-line getrennt sind. Richtig geschrieben? Über das Bankett - das ebenfalls Strasse ist - ist das Auto in den Wald gefahren.
.
Wer in Walchsee wohnt, kommt aus Walchsee. Auch wenn er einen deutschen Personalausweis hat.
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

werni883 hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 08:22
Servus,
nun denke ich dass ein ÖSI noch nie Angst vor einem Fahrverbot hatte, weiters spricht der Mann nicht im mindesten Tirolerisch. Aber viele reiche Menschen sind von DE nach AT gezogen, da die Steuern doch niedriger sind.
.
Fahrbahn, Fahrstreifen. Was am Unfallort asphaltiert ist, ist die Fahrbahn. Es gibt wohl 2 Fahrstreifen, die durch eine interrupted-line oder durch eine non-interrupted-line getrennt sind. Richtig geschrieben? Über das Bankett - das ebenfalls Strasse ist - ist das Auto in den Wald gefahren.
.
Wer in Walchsee wohnt, kommt aus Walchsee. Auch wenn er einen deutschen Personalausweis hat.
werni883
Man muss also tirolerisch sprechen, um Tiroler zu sein?
Und erkennt man reiche Menschen an reichlich langen Jackenärmeln?

Die Straße entspricht ungefähr einem RQ 9,5 aus Deutschland. Nach dem Bankett, das ja befestigt ist, schließt ja die Böschung mit Entwässerungsgraben an. Mit Tempo 60 (zum Glück hat sich der gute Mann an die Geschwindigkeitsbegrenzung (siehe Film) gerade so gehalten) wäre das normal kein Problem, wenn so ein Tesla mit zwei Rädern auf Bankette gerät. Aber die steile Böschung runter, das ist wohl kaum kontrollierbar.

Wo wir bei der Kritik sind: In dem Film wird auch noch die nicht existente Dimension "Stundenkilometer" genannt. Ich meine, dass man die Darstellung eines solchen Falls besser hinbekommen sollte, auch RT deutsch müsste das können.
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
in AT ist ein Bankett "der seitliche, nicht befestigte Teil einer Strasse." Es befindet sich jedenfalls zwischen Fahrbahnrand und Strassenrand.
.
Bankette ist Plural. Wer mit 2 Rädern auf "Banketten" steht, muss ein langes Fahrzeug bzw. Gespann haben.
.
Zwischenzeitlich sah ich, dass Herr Dominic F. den Tesla seit 3 Jahren habe und Tiroler sei.
Für mich unglaublich, aber doch: geschrieben und veröffentlicht.
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ps: Sonomotors geht zum BEV bauen nach Schweden. Tesla geht nach DE - das soll mal ein Mensch verstehen!
Zuletzt geändert von werni883 am Fr 22. Nov 2019, 10:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Ramon Zerano

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Ramon Zerano »


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