Alternative Elektromobilität?

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Do 13. Aug 2020, 15:41
Für Innendämmung gibt es Vakuum-Paneele.
2 cm dick, aber Wirkung wie 20 cm Styropor.
...
Problem gelöst. Nächstes Problem?
Ich hatte mich mir dieser Art Dämmung noch nicht weiter beschäftigt, danke für diese Anregung!

Aber eben auch hier kommen neue Probleme dazu: Die meist notwändige Maßanfertigung kostet rund 1000 Euro je qm - nur für Material. Da ist man auch in kleinen Altbauwohnungen schon fünfstellig dabei. Dazu nimmt die Dämmung schon ab dem ersten Tag ab und nach wenigen Jahrzehnten muss das Zeug neu.
Einfach mal bohren, dürfte auch ein Problem sein. Heißt, dass gerade in Mietswohnungen, bei denen die Mieter weniger informiert sind, diese Vakuumplatten schnell mal beschädigt werden.

Es ist also wie beim Elektroauto: Immer, wenn ein Problem gelöst wird, tritt ein neues auf. Man muss dann eben abwägen, welche Probleme kritischer sind und mit welchen man leben kann.
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Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Die aktuellen Preise dieser VIPs kenne ich nicht.
Ursprünglich kam die Technik aus Kühlschiffen,
später ausm Autobau, dann auch für Hausdämmung.
Bayern war da mal federführend.

Bei VIPs sind die Preise wie beim Fensterglas:
Grosse Standardflächen sind günstiger als
Kleinkram bis zur letzten Ecke. Bei mir werde
ich die Dachschrägen mit VIPs dämmen, den
Kniestock aber nur konventienell (innen und
aussen). Materialmix halt, mit 90% Lösung.

Bekanntlich kosten die letzten 10% genausoviel
wie die ersten 80%. Dann lieber kostenoptimiert
mixen, und den Rest nachheizen via BAUHAUS-
Ofen ("Wamsler Jupiter", 7kW, 200 Euro).

Ach ja:
Und weiterhin schön Cub-Cruisen.
66km je Liter. Fossil.

Mix-Pit
(Fox statt Cub geht notfalls auch.
Rasen statt gehen dann mit der Max.)
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Mister L hat geschrieben:
Fr 14. Aug 2020, 14:42
Dazu nimmt die Dämmung schon ab dem ersten Tag ab und nach wenigen Jahrzehnten muss das Zeug neu.
Von meinen Eltern habe ich eine Thermosflasche geerbt, die ich bereits aus der zweeiten Haelfte der 40'er kannte. Auf unseren Wanderungen wurde sie morgens mit kochendheissem Wasser gefuellt und Vati und Mutti - ich war noch zu jung fuer das Gebraeu - machten sich unterwegs bei einer Rastpause einen Kaffee damit.
Das Aeussere schaut inzwischen nach total nichts mehr aus, aber das Glasinnenleben ist noch 100% in Ordnung.
Was fuer eine miese Qualitaet will uns die Industrie heutzutage anschmieren, wenn es stimmt was Du sagst: nimmt ab dem ersten Tag ab.? Glas ist kein Metall, ich weiss, aber wenn so manches Smartphone damit wirbt, dass man mit einem Hammer aufs Display hauen kann, ohne dass es zerbricht..... wozu dann ein anderes Material fuer den Vakuumbehaelter?
Ach ja, ich hatte eine Alu-Feldflasche mit Filzueberzug, morgens mit kuehlem Wasser gefuellt und der Filz tuechtig nassgemacht, bis spaet nachmittags hatte ich kuehles Trinkwasser.
Gruesse, Peter.

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

teddy hat geschrieben:
Fr 14. Aug 2020, 19:46
Was fuer eine miese Qualitaet will uns die Industrie heutzutage anschmieren, wenn es stimmt was Du sagst: nimmt ab dem ersten Tag ab.?
Keine Ahnung. Im Gegensatz zum Verkehrswesen bin ich bei Dämmung absoluter Laie und kann mich da nur einlesen. Warum die Vakuumdämmung offenbar mittels eines Materials gefertigt wird, das Luft und Feuchtigkeit diffundieren lässt, weiß ich nicht.
Es ist und bleibt aber wohl eine interessante Möglichkeit, quasi ohne Raumverlust sehr gut zu dämmen. Wobei es sicher bei Neubauten günstiger kommt als in verwinkelten Altbauten mit unebenen Wänden voller Wärmebrücken.

Mich würde interessieren, ob diese Anwendung auch in Wohnungsbaugesellschaften praktiziert wird oder eher Eigentümer auf diese Art der Dämmung zurückgreifen.

Meine Cub fahre ich mit rund 1,7 Liter auf 100km innerorts sehr sparsam. Das sind aber andererseits rund 17 kWh an Energie. Ein ähnlich schneller Elektroroller kann damit locker 400km fahren, ein 45km/h-Elektroroller noch um einiges weiter.
Wenn ich also auf die Gesamtenergiemenge schiele, dann kann ein Verbrenner, auch "well-to-wheel", niemals auch nur annähernd die Effizienz eines Elektroantriebs erreichen, da bei letzterem nicht überwiegend Wärme, sondern Vortrieb erzeugt wird.

Und bei einer Weltbevölkerung von bald 8 Milliarden Leuten, die zunehmend mobil werden wollen, muss man sich als Fossil-ie schonmal fragen, ob es Sinn macht, immer weiter immer mehr Verbrennerfahrzeuge zu bauen, die dann - nach Ausbau der Kats - noch Jahrzehnte später in Entwicklungsländern rumgurken.
Gerade wenn man sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt.

Die Cub ist da auch aufgrund ihrer Haltbarkeit und des geringen Produktionsaufwands relativ günstig und am ökologischsten sind Güter mit langer Lebensdauer. Aber einen blauen Engel verdient sie nicht.
Deshalb geht es ja raus aus den Verbrennern. Weltweit. Und die Dynamik wird zunehmen.
Andererseits haben wir ja einen großen Schritt gemacht. Als die Welt in Paris vor fünf Jahren mit dem Klimaabkommen das absehbare Ende des Verbrennungsmotors implizierte, glaubten es viele Leute einfach nicht und hielten das für eine Mär, dass sich die Industrie umstellen würde, überhaupt könnte. Da sind wir einen großen Schritt weiter.
Immerhin 36% der Bundesbürger konnten sich bereits vor einem halben Jahr vorstellen, ein Elektrofahrzeug zu kaufen: https://www.automobilwoche.de/article/2 ... r-viele-ab
Und je mehr Leute mal mit einem gefahren sind, desto mehr tun das, denn wie alles ist auch die Umstellung von tanken auf laden nur eine Einstellungsfrage.

Problematisch wird - wie auch bei regenerativen Energien - wenn ein Großteil elektrisch fahren soll bis schließlich 100% umgestiegen sein sollen, was ja für 2050 anberaumt ist. Das bedarf enormer Anstrengungen.
Für Wärmedämmung in allen Wohngebäuden müssen auch noch ganz dicke Bretter gebohrt werden...
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teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Mister L hat geschrieben:
Fr 14. Aug 2020, 20:15
Warum die Vakuumdämmung offenbar mittels eines Materials gefertigt wird, das Luft und Feuchtigkeit diffundieren lässt, weiß ich nicht.
Da wird uns sicher der Daemmungs-Apostel, der sich fuer uns als Brett-Pitt materialisiert hat, bald aufklaeren und uns den einzig richtigen Weg zur Domestizierung der Waerme zeigen:-)
Gruesse, Peter.

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Aber klar doch.

Es gibt Musterhäuser in Bayern, da wurden die VIPs
in den Beton gegossen, quasi Schalenbauweise.
Da diffundiert garantiert nix mehr.

In Kühlschränken (ab A++++ aufwärts) werden die
VIPs mit eingeschäumt. Hält auch länger als der
Kühlschrank himself.

In Kühlschiffen fahren sogar Gabelstapler drauf rum.
Da liegen die VIPs fix in Edelstahl-Doppelböden.
Diffusion? Niente, nada, nix !!!

Für Nachrüstung, Innendämmung, Dachschrägen
wird es knifflig. Das Hüllmaterial wird geklebt. Und
keiner weiss, wie dicht der Kleber in 10, 20 oder 30
Jahren ist. Also nimmt man eine Leckrate an, halt nur
zur Berechnung von Haushüllen. Soweit, so gut...

Es geht hier ja nur um Spezialanwendung.
Denkmalgeschützte Bauten oder geringe Einbautiefen.

Weitersegnen:
Urbi et Obi.
Oder Bauhaus.

Papst Pit der Erste
(Rom? Avignon? Hauptsache im Süden)
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Brämerli
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brämerli »

Hier ein EMPA-Bericht zur Gefärlichkeit brennender Elektroautos. Interessiert sicher Brennend.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokum ... 80082.html

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Brämerli hat geschrieben:
Mo 17. Aug 2020, 20:35
Hier ein EMPA-Bericht zur Gefärlichkeit brennender Elektroautos. Interessiert sicher Brennend.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokum ... 80082.html
Interessant. Danke für die Info.
Das hätte ich so formuliert nicht unbedingt erwartet:
Ein brennendes Elektroauto ist in thermischer Hinsicht nicht gefährlicher als ein brennendes Auto mit konventionellem Antrieb. «Die Schadstoffemissionen eines Fahrzeugbrands waren schon immer gefährlich und unter Umständen tödlich», heisst es im Abschlussbericht
Gut auch, dass Erfahrungen mit Elektroautobränden in Tiefgaragen, Parkhäusern, Tunneln angeblich noch gar nicht vorliegen.
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Himbeer-Toni »

Die FAZ, Bericht über eine Elektro Harley Davidson, das Geradeauseisen aus Milwaukee.
Immer das Gleiche. Zu viel BlingBling, zu wenig BlingBling, Eisdielenauftritt.
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Sivas: zum Lesen antippen und mit der 2 Finger Geste vergrössern. Keine Mail an die FAZ schreiben und so weiter

PSPS
Endlich mal ein Fahrzeug mit geringerer Reichweite als die hervorragende Honda C125A SuperCub
Einfach, robust, zuverlässig, wirtschaftlich – das sind zusammengefasst die Eigenschaften der Super Cub C125A

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Xir
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Xir »

Mister L hat geschrieben:
Mo 17. Aug 2020, 21:25
Gut auch, dass Erfahrungen mit Elektroautobränden in Tiefgaragen, Parkhäusern, Tunneln angeblich noch gar nicht vorliegen.
Ich war vor Corona regelmäßig in China unterwegs, da wurden die Roller zu 99% gegen elektrische eingetauscht, auch in den "kleinen" Städten wo sich kein Tourist hin verirrt.
Ist dort hauptsächlich die 25km/h klasse (für Omma ohne Helm) oder die ca. 40-50km/h klasse.
Kostenpunkt laut den Chinesischen Kollegen, 200-450$, bei 450$ ist es dann schon ein elektrischer MSX-Klon oder das was hier als NIU verkauft wird, die 200$ Klasse fährt mit 2 LKW-Batterien. :laugh2:

Interessantester Hinweis des Chinesischen Kollegen: Sie dürfen NUR draussen geparkt werden, im Bürokomplex stehen halt mal gerne 2-300 Stück rum, und wenn es im Sommer heiss ist, fängt immer mal wieder eine spontan feuer. :shock:

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IGN
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von IGN »

Gestern besuchte Angi Elon himself inkognito spontan auf seiner neuesten Baustelle
"tief" im Südosten von Berlins Umland in Grünheide... oder andersrum...

Lage Google Tesla Straße

Sie sind aber ein netter junger Mann, lass zeigen den Raketenbau...

Ergo soll bereits Morgen Nachmittag schon das Richtfest für GIGAFACTORY 4 steigen laut MDR :superfreu: :prost2:

Tesla Straße 1.JPG
Die letzten Proteststürme um schon lange vertrocknete Bäume der momentan
noch arbeitslosen Klima-Kritiker flauen ab, werden ja dafür hübsche neue gepflanzt drumherum...
Sogar ein kleiner Teich für die seltene Sumpfjagdfliege soll kommen.
Anyway, es geht trotz Corona sehr zügig in die Zukunft voran wie man sieht,
das das arbeiten für Elon Musk und die Aktionäre kein Zuckerschlecken wird für die
12.000 neuen Mitarbeiter dürfte wohl auch klar sein...

Matthias

bokus

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von bokus »

"Tesla Model S, ... jetzt auch als Verbrenner" :
https://www.youtube.com/watch?v=ciJl_x1JHNk

Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Gestern kam ein Beitrag im WDR-5 ("Quarks")
zur Li-Batterieherstellung.
In Deutschland startet der Test einer Pilotanlage
rund um Landau (Rhld.-Pfalz), um aus Thermal-
Tiefenwasser die nötigen Lithium-Salze zu gewinnen.

Wenns klappt, braucht man das Zeug nicht ausm
Tagebau in Südamerika zu gewinnen. Dann hätte
man wirlkich "saubere" E-Autos.
Die Förderenergie kommt aus dem Wasser selbst,
und die Geothermieanlagen stehen auch schon dort.

Ich war mal vor Ort: Nette Gegend!
Man fördert Wein, Obst, Esskastanien, Walnüsse und
Erdöl (mit kleinen Pumpen). Alles da für ein
paradiesisches Cub-Leben. Mit "Pfälzer Saumagen"

Weiter "Allemanischen Wurstsalat" meidend,

Maulheld-Taschen-Pit
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sivas
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sivas »

Tesla ?
ich seh nur Wald:

https://goo.gl/maps/tvLcCScxKXszirgr8
Wald.jpg
-
Tesla-Wald:

https://www.google.de/maps/place/Tesla+ ... 1!1BCgIgAQ
Tesla-Wald.jpg
-

Untoter :shock: nicht kaputt zu kriegen

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Fr 4. Sep 2020, 08:28

Wenns klappt, braucht man das Zeug nicht ausm
Tagebau in Südamerika zu gewinnen. Dann hätte
man wirlkich "saubere" E-Autos.
Doch, das braucht man, weil wir weltweit auf deren Ressourcen angewiesen sind.
Und nein, sauber werden die E-Autos dadurch nicht.

Erstmal ist der Tagebau von Lithium in Südamerika relativ wenig problematisch (Anbau von Avocados bspw. verbraucht ein Vielfaches an Wasser), regional hat er eben Auswirkungen auf die Landwirtschaft.
Und zum zweiten ist derzeit Kobalt das Problem, darauf kann man aber zur Not verzichten, auf Lithium bei derzeitiger Akkutechnologie vom Smartphone bis zum Auto aber nicht.

Was viele leider zu wenig interessiert, sind geopolitische Umstürze aus Profitinteresse. Und wer sich mal mit der Entwicklung von Ecuador beschäftigt hat, hat sicher genau wie ich den erzwungenen Rücktritt (Umsturz) von Evo Morales bedauert. Nun scheint der Weg frei zur Ausbeutung in Uyuni.

Den Menschen dort ist nicht unbedingt geholfen, wenn das Lithium im Boden bleibt. Das wird auch nicht passieren. Entweder sie fördern es, verarbeiten es selbst und schaffen damit eine Wertschöpfung und damit Wohlstand - Politik nach Morales' Art - oder Konzerne buddeln das Zeug aus und schmieren ein paar Leute vor Ort und sacken große Profite ein, die Bevölkerung hat nix davon oder verarmt wieder - Politik nach liberaler, global realer Art, also der Mächtige setzt sich durch.

https://www.npla.de/thema/umwelt-wirtsc ... ne-ende-2/
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