Elon Musk kündigt Sattelzug-Vorstellung für September an
Vor knapp einem Jahr verkündete Musk noch dass die Lastwagen und Busse in einem frühen Stadium seien. Und nund kommt schon das erste Serienfahrzeug! Und Pick-ups, the american way of driving, soll es auch als Elektrofahrzeuge geben!
Interressant ist auch der letzte Absatz:
Dazu muss sollte man noch Wissen dass Tesla ein paar Millionen mit Crossseling von Zertifikaten verdient. Weitere Infos siehe unten.Der Börsenwert der Musk-Firma überstieg zuvor bereits den des gemessen am Absatz zweitgrößten US-Autobauer Ford. Dabei hat Tesla seit Gründung 2003 noch nie einen Jahresgewinn gemacht und 2016 lediglich gut 76 000 Autos ausgeliefert. Bei GM waren es rund zehn Millionen.
Ohne Kommentar.
BTW: Elektrische Busse gibt es schon seit Jahrzenten und auch elektrische LKW's sind auf den Strassen anzutreffen. Ich glaube sogar Aldi setzt teilweise solche im Zulieferdienst ein.
3 Links die helfen können das Phänomen Tesla besser zu verstehen:
Keine Angst vor Tesla
Da sagt Michael Balk, Ressorleiter Wirtschaft bei der Frankfurter neuen Presse folgendes:
"Wenn man liest, was der Gründer von Tesla alles so von sich gibt, kann man gelegentlich den Eindruck gewinnen, als sei das Automobil nicht Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland von einem gewissen Gottlieb Daimler erfunden worden, sondern in Kalifornien.
Zur Wahrheit gehört, dass noch niemand mit dem Elektroauto Geld verdient – kein Japaner, kein Südkoreaner und auch kein deutscher Autobauer. Elektropionier Tesla hat allein voriges Jahr 888 Millionen Dollar Verlust eingefahren – bei gerade einmal 50 000 produzierten Autos, die im Schnitt für rund 100 000 Dollar verkauft werden.
...
Die deutschen Autohersteller, die den schwierigen Spagat vollbringen müssen, die alte Benzin- und Dieselwelt in eine neue Elektro-Ära zu überführen, müssen zwar auf der Hut sein und ihre Hausaufgaben machen. Angsteinflößend ist das, was aus Kalifornien über den Atlantik schwappt, nicht. Es erinnert eher an Größenwahn."
Und hier eine Erklärung warum Tesla in aller Mund ist:
"Doch Musk hat es geschafft, aus Tesla eine heiß begehrte Marke zu kreieren, deren technisch unreife Produkte als besonders chic und trendy gelten. Tesla statt Maserati heißt der Slogan auch in Deutschlands Millionär-Wohnlagen."
Ein Lesenswerter Artikel der es, meiner unmassgeblichen Meinung, voll auf den Punkt bringt. Vor allem das letzte Zitat ist auf so gut wie alles anwendbar was aus der New Economy aus Silicon Valley stammt.
Der Tesla Trick
Das Milliardengeschäft mit dem Abgashandel
Und zum Abschluss noch ein nettes E-Mail das mich von der NZZ am Sonntag Redaktion erreicht hat:
Das nur im Zusammenhang da ja Musk auch den Mond bevölkern will. Ob vor oder nach der elektronischen Revolution im Automobilbau weiss ich jetzt auch grad nicht so genau. Aber angekündigt hat er dass er 2018 Touriflüge um den Mond herum anbieten werde, Dauer ca. 1 Woche. Da kann man dann schon mal nach einen geeigneten Grundstück Ausschau halten.Lieber Herr XXXXX
Es gibt wenige Themen, die unsere Redaktorinnen und Redaktoren immer in leidenschaftliche Diskussionen ausbrechen lassen, unabhängig davon, wie regelmässig sie wiederkehren. Einer dieser Klassiker ist die Frage über Sinn und Zweck der Raumfahrt. Und in diesem Dossier gibt es so viel Diskussionsstoff wie seit Jahren nicht mehr. Heute Freitag meldete die US-Raumfahrtbehörde Nasa, ihre Cassini-Sonde habe Hinweise entdeckt für Leben auf dem Saturn-Mond Enceladus.
Wenige Tage zuvor hatte der 74-jährige Regisseur Werner Herzog («Fitzcarraldo») angekündigt, dass er mit dem Raumfahrtunternehmen von Tesla-Gründer Elon Musk auf den Mond reisen wolle. Wobei Musk und der Amazon-Gründer Jeff Bezos ja gleich den Mars besiedeln wollen – als Absicherung, weil sie befürchten, dass das Leben auf der Erde zunehmend unwirtlich wird. Daneben gibt es rein kommerziell orientierte Unternehmer, die mit Robotern Bodenschätze auf fremden Planeten und Asteroiden gewinnen wollen.
Kurz: Es läuft ein grosses Wettrennen um die Eroberung des Weltraums. Das sei eines der aufregendsten Themen unserer Zeit, findet ein Teil unserer Redaktion, hier zeige sich der Pioniergeist des Menschen in seiner reinsten Form. Die anderen halten all das für eine gigantische Verschwendung von Zeit, Geld und Hirnschmalz. Doch in einem Punkt sind sich beide Fraktionen einig: Wenn Menschen ins All blicken, finden wir letztlich immer uns selbst. Darum lässt sich trefflich darüber streiten – und darum widmen wir diesen Sonntag den ganzen «Hintergrund»-Bund dem Thema Raumfahrt.
Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen
Chanchal Biswas, stv. Chefredaktor / Leiter Digital
Also macht schon mal etwas Platz in eurer Agenda.
