Alternative Elektromobilität?

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Innova-raser
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Neus von Musk (Tesla)

Elon Musk kündigt Sattelzug-Vorstellung für September an

Vor knapp einem Jahr verkündete Musk noch dass die Lastwagen und Busse in einem frühen Stadium seien. Und nund kommt schon das erste Serienfahrzeug! Und Pick-ups, the american way of driving, soll es auch als Elektrofahrzeuge geben!

Interressant ist auch der letzte Absatz:
Der Börsenwert der Musk-Firma überstieg zuvor bereits den des gemessen am Absatz zweitgrößten US-Autobauer Ford. Dabei hat Tesla seit Gründung 2003 noch nie einen Jahresgewinn gemacht und 2016 lediglich gut 76 000 Autos ausgeliefert. Bei GM waren es rund zehn Millionen.
Dazu muss sollte man noch Wissen dass Tesla ein paar Millionen mit Crossseling von Zertifikaten verdient. Weitere Infos siehe unten.
Ohne Kommentar. :prost2:

BTW: Elektrische Busse gibt es schon seit Jahrzenten und auch elektrische LKW's sind auf den Strassen anzutreffen. Ich glaube sogar Aldi setzt teilweise solche im Zulieferdienst ein.

3 Links die helfen können das Phänomen Tesla besser zu verstehen:

Keine Angst vor Tesla
Da sagt Michael Balk, Ressorleiter Wirtschaft bei der Frankfurter neuen Presse folgendes:
"Wenn man liest, was der Gründer von Tesla alles so von sich gibt, kann man gelegentlich den Eindruck gewinnen, als sei das Automobil nicht Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland von einem gewissen Gottlieb Daimler erfunden worden, sondern in Kalifornien.

Zur Wahrheit gehört, dass noch niemand mit dem Elektroauto Geld verdient – kein Japaner, kein Südkoreaner und auch kein deutscher Autobauer. Elektropionier Tesla hat allein voriges Jahr 888 Millionen Dollar Verlust eingefahren – bei gerade einmal 50 000 produzierten Autos, die im Schnitt für rund 100 000 Dollar verkauft werden.

...

Die deutschen Autohersteller, die den schwierigen Spagat vollbringen müssen, die alte Benzin- und Dieselwelt in eine neue Elektro-Ära zu überführen, müssen zwar auf der Hut sein und ihre Hausaufgaben machen. Angsteinflößend ist das, was aus Kalifornien über den Atlantik schwappt, nicht. Es erinnert eher an Größenwahn."

Und hier eine Erklärung warum Tesla in aller Mund ist:
"Doch Musk hat es geschafft, aus Tesla eine heiß begehrte Marke zu kreieren, deren technisch unreife Produkte als besonders chic und trendy gelten. Tesla statt Maserati heißt der Slogan auch in Deutschlands Millionär-Wohnlagen."

Ein Lesenswerter Artikel der es, meiner unmassgeblichen Meinung, voll auf den Punkt bringt. Vor allem das letzte Zitat ist auf so gut wie alles anwendbar was aus der New Economy aus Silicon Valley stammt.


Der Tesla Trick

Das Milliardengeschäft mit dem Abgashandel

Und zum Abschluss noch ein nettes E-Mail das mich von der NZZ am Sonntag Redaktion erreicht hat:
Lieber Herr XXXXX

Es gibt wenige Themen, die unsere Redaktorinnen und Redaktoren immer in leidenschaftliche Diskussionen ausbrechen lassen, unabhängig davon, wie regelmässig sie wiederkehren. Einer dieser Klassiker ist die Frage über Sinn und Zweck der Raumfahrt. Und in diesem Dossier gibt es so viel Diskussionsstoff wie seit Jahren nicht mehr. Heute Freitag meldete die US-Raumfahrtbehörde Nasa, ihre Cassini-Sonde habe Hinweise entdeckt für Leben auf dem Saturn-Mond Enceladus.

Wenige Tage zuvor hatte der 74-jährige Regisseur Werner Herzog («Fitzcarraldo») angekündigt, dass er mit dem Raumfahrtunternehmen von Tesla-Gründer Elon Musk auf den Mond reisen wolle. Wobei Musk und der Amazon-Gründer Jeff Bezos ja gleich den Mars besiedeln wollen – als Absicherung, weil sie befürchten, dass das Leben auf der Erde zunehmend unwirtlich wird. Daneben gibt es rein kommerziell orientierte Unternehmer, die mit Robotern Bodenschätze auf fremden Planeten und Asteroiden gewinnen wollen.

Kurz: Es läuft ein grosses Wettrennen um die Eroberung des Weltraums. Das sei eines der aufregendsten Themen unserer Zeit, findet ein Teil unserer Redaktion, hier zeige sich der Pioniergeist des Menschen in seiner reinsten Form. Die anderen halten all das für eine gigantische Verschwendung von Zeit, Geld und Hirnschmalz. Doch in einem Punkt sind sich beide Fraktionen einig: Wenn Menschen ins All blicken, finden wir letztlich immer uns selbst. Darum lässt sich trefflich darüber streiten – und darum widmen wir diesen Sonntag den ganzen «Hintergrund»-Bund dem Thema Raumfahrt.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen
Chanchal Biswas, stv. Chefredaktor / Leiter Digital
Das nur im Zusammenhang da ja Musk auch den Mond bevölkern will. Ob vor oder nach der elektronischen Revolution im Automobilbau weiss ich jetzt auch grad nicht so genau. Aber angekündigt hat er dass er 2018 Touriflüge um den Mond herum anbieten werde, Dauer ca. 1 Woche. Da kann man dann schon mal nach einen geeigneten Grundstück Ausschau halten.
Also macht schon mal etwas Platz in eurer Agenda.
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Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Obwohl wir das schon oft diskutiert haben, gerne eine Wiederholung:
Der Austausch des Motors nebst Betriebsstoff gegen ein anderes System,
aber weiterhin in einer 2-Tonnen-Zelle, ist keine Lösung.
(Siehe Prof.Paech zur Post-Wachstums-Ökonomie)
Das gleiche gilt auch fürs Wohnen: Das 200-QM-Passivhaus für die
Kleinfamilie, verbunden mit täglichen 100-Pendelkilometern, bleibt
Unsinn.

Trotzdem bewundere ich Herrn Musk. Er hat einen Plan!
Die Luxuskarossen waren nur für den Nimbus - und fürs Startkapital.
BTW: An der Börse wird die Zukunft gehandelt, und NICHT der aktuelle
Gewinn einer Firma.

Ich warte jetzt auf den Durchbruch seiner Power-Wall.
Wenn man damit 20 Jahre Speicherkapazität für 500 Dollar pro KWH
bekommt, dann kann man in Mitteleuropa kostendeckend auf 80%-Off-Grid
gehen.

Derweil ist eine CUB mit 50 bis 66,66 km je Liter ganz schön effektiv.
Gibt nix besseres - 100 Millionen Asiaten können nicht irren.

Oder wie JFK jetzt sagen würde: "Isch binn ein ... Bangkoker"

Weiterlöten,
1,5-Litter-Pitter
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Wenn ich etwas an dir mag Pit, dann ist es dein schon fanatischer Optimismus! Aber Menschen wie du sind wichtig. Sonst hätten die Schwarzseher Ueberhand und die Realisten hätten überhaupt kein Gehör mehr. :up2: :superfreu:
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teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Und jetzt wirds fuer die Besitzer von E-Autos, E-Rollern...., gleich ob Plugin oder ganz, langsam lustig in Oesterreich.
Die E-Control, also unser Preisregulator fuer Alles und Mehr an Grundversorgung fuer die Bevoelkerung, will in Baelde den Aufbau der Stromtarife umkrempeln.
Bisher besteht, sehr grob, unsere Stromrechnung zu ein Drittel aus der Elektrizitaet und zwei Drittel aus Steuern und Kosten fuer das Stromnetz, Investitionen usw.
Das soll nun geaendert werden dahingehend, dass - wiederum sehr grob gesagt - die Benutzung des Stromnetzes staerker gewichtet werden wird als bisher.
Siehe, falls interessiert, www.extrajournal.net/2017/04/19/e-contr ... om-umbauen
Bedeutete also, dass das Aufladen der Batterien zu Hause zukuenftig teurer wird als bisher. Und so ein E-Mobil ist bei der Anschaffung, Foerderung hin Foerderung her, bereits sauteuer.
Ob da nicht so mancher potentielle Neukaeufer sich sagt: wenn der Strom preislich gesehen in die Richtung Benzin/Diesel steigt und ich bereits beim Kauf einen Haufen Scheine extra auf den Tisch blaettern muss und mich ausserdem mit elendig kurzen Wegstrecken und elendig langen Ladezeiten abfinden muss, wozu soll ich dann so ein Dingens kaufen? Sogenannt umweltfreundlich waere ich zwar, aber Butter kann ich mir dann nicht mehr leisten, nur mehr Margarine.
Gruesse, Peter.

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Karl Retter »

Herr Musk der Messias der Elektromobilität. Ich lach mich kaputt.
Jede Cub ist dem Tesla haushoch überlegen. Solange man sich beim Speicher in der Steinzeit bewegt sollte sich keiner zu weit aus dem Fenster lehnen.
Mit dem SUV im Bio Laden einkaufen und anschließend beim Bio Bauern von zufriedenen Freilandhühner Eier kaufen ist in.

Gruß Karl

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Es ist doch eine ganz einfach Milchmädchenrechnung; Wenn die Steuereinnahmen und sonstiges von den Verbrennungsfahrzeugen wegfallen so müssen diese anderweitig kompensiert werden. Zur Zeit fahren ja die E-Mobile auf Strassen die die anderen finanziert haben und bis heute unterhalten! Der E-Mobil Fahrersind, objektiv betrachtet, ziemliche Schmarotzer die wie die Made im Speck leben.

Aber der Godfahter der Elektromobile wird da sicher auch eine ganz einfach Lösung parat haben.
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Gestern habe ich den Film: "Das Märchen von der Elektromobilität" gesehen. Wurde auf ARD Alpha gesendet. Der Report ist wahrscheinlich aus Mitte/Ende 2015. Spannend zu sehen. Vor allem wenn man die Ausagen, Prognosen usw sich mal zu Gemüte führt.

Wenn es nicht so ernst wäre so könnte man einem riesen Lachanfall anheim fallen.

Es bleibt dabei: E-Mobilitä ist was für ein paar Freaks oder für solche die politisch korrekt einen Porsche oder ähnliches fahren möchten. In den rund zwei Jahren seit dem der Film recherchiert wurde ist nicht, rein gar nichts passiert.

Mit grossen Worten und ncoh grösseren Lügen kann man bestenfalls nur die eigenen Taschen füllen.

Sicher ein Highlight ist die Antwort auf die Frage: Wenn die Produktion des E-3er BMW's derart günstig ist (Es wird im Film darauf eingegangen) warum ist der I3 so teuer. Die Antword von Julian Weber, Leiter E-Mobilität BMW AG:
"Weil er eben im 3er Produktportofilio, als der innovativste Antriebsstrang, am oberen Ende des 3er steht"! :shock:

Bei Minute 14" kann man mal reinspringen. Das interview kommt grad kurz danach.

P.S.
Nur um es nochmals zu sagen: Ich finde E-Mobilität gut! Aber aktuell in keiner Weise eine Alternative zu einem herkömlichen Fahrzeug. Da können die Beführworter aus ihrer E-Wolke noch so lang schwadronieren. Es funktioniert, so wie es zur Zeit ist, einfach nicht!

Die Reichweite ist ein technisches Problem das wahrscheinlich sicher noch gelöst werden kann. ABER der ganze Rest drum herum wie Infrastruktur, Bezahlsystem un die komplett überrissenen Neupreise der Fahrzeug lassen eher vermuten dass man das ganze Vorhaben bewusst saktioniert.

Statt ein E-Fahrzeug würde ich viel eher auf den OeV umsteigen oder Motorrad fahren wenn mir die Umwelt dermassen am Herz liegen würde. Nur ob das dann wirklich besser, sprich nachhaltiger ist, wäre eine neue und endlose Diskussion.
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen: In Zürich startet die grösste E-Mobil-Rally der Welt

"Die grösste Elektro-Rallye der Welt führt dieses Jahr durch die Schweiz. BLICK berichtet vom Start mit einem Live-Stream"
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Ramon Zerano

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Ramon Zerano »

In einem freien Markt wird sich das Elektroauto niemals durchsetzen!

Da wir den nicht haben, könnte es allerdings funktionieren.

teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Ramon Zerano hat geschrieben:
Di 13. Jun 2017, 13:03
In einem freien Markt wird sich das Elektroauto niemals durchsetzen! Da wir den nicht haben, könnte es allerdings funktionieren.
So lange wir Politiker haben, denen keine Nanosekunde lang bewusst ist, dass das Geld, mit dem sie rumschmeissen, von armseligen Steuerzahlern aufgebracht wird und nicht aus ihrem eigenen Portemonnaie stammt, so lange hat die Industrie-Lobby das Sagen.
Einen interessanten Denkanstoss hab ich uebrigens gestern in einem bekannten Oesterreichischem Magazin gelesen: wenn dieselbe Entwicklungsenergie wie bei der Fortentwicklung des Diesel/Benzinmotors gesteckt worden ist der Dampfmaschine zu Gute gekommen waere. wuerden wir dann heute vielleicht nicht groesstenteils mit dem umweltfreundlicheren Dampfaggregat rumfahren koennen/wollen? Der Stanley Steamer war seinerzeit sogar ein Verkaufsschlager.
Gruesse, Peter.

Ramon Zerano

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Ramon Zerano »

Nun Teddy zwei Punkte dazu:
  1. Erstens hast du natürlich Recht! Zum anderen sitzt das wahre Übel natürlich noch tiefer: Das Geld mit dem sie hausieren, dass nicht ihnen gehört gibt es eigentlich nicht gibt d.h. es ist mitnichten gedeckt und düfrte gar nicht existieren. Vergibt eine Bank einen Kredit lässt sie Geld entstehen aus dem Nichts - aber das ist ein anderes Thema.
  • Ich kenne den Bericht aus dem Oesterreichischem Magazin nicht und weiß nicht, ob du das ironisch meinst, jedoch gilt es zu bemerken:
    Genau dieses Argument bringen immer Anhänger der Elektromobilitä ins Spiel und argumenteiren eben genauso: wenn dieselbe Entwicklungsenergie wie bei der Fortentwicklung des Diesel/Benzinmotors in das Elektroauto geflossen wäre, ja dann wären wir heute schon viel weiter/kostengünstiger etc
    Nun, damals herrschte noch ein etwas freierer Markt wie heute, zumindest in den USA wo in den 20er Jahren das E-Auto recht verbreitet war, in Deutschland war ja sogar der erste Porsche ein E-Auto. Meiner unbedeutenden Meinung nach ist es eben dieser Markt, der sein Angebot zur Verfügung stellt, der geregelt hat, dass sich eben der Diesel/Benzinmotor durchgesetzt hat und eben kein E-Auto, dies aufgrund der niedrigeren Kosten und der höheren Praktikabilität, ich denke also warum sich das E-Auto sowenig wie das Dampf-Auto durchgesetzt hat ist der selbe. Soll heißen: zumindest in einem freien Markt setzt sich durch was gut und günstig ist und von den Menschen nachgefragt wird, in einer Planwirtschaft wird durchgesetzt was der Plansetzer will ohne den Markt und damit die Bedürfnisse der Menschen zu kennen und es solle sich keiner anmaßen zu wissen was jedes einzelne Individuum möchte
Abgesehen davon gibt es inzwischen eine Reihe von Wissenschaftlern die die abiotische Ölentstehungstheorie anzweifeln und der Meinung sind Erdöl ensteht ständig unter der Erdoberfläche als Folge von Kohlenstoff, Hitze und hohem Druck. Das es geht haben Wissenschaflter im Dritten Reich bereits bewiesen. Ich kann aktuell für mich noch nicht beantworten wie Öl entsteht, man sollte seinem Horizont allerdings erlauben auch die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass das Öl vielleicht gar nicht zu Ende geht. Fakt ist der Eliten Liebelingskind ist das böße CO2 - nun, damit lassen sich ganz gut Menschen kontrollieren alá ökologischer Fußabdruck.

Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Es gibt Wissenschaftler, die sehen Erdöl wachsen ?
Vermutlich auch "freie Energie" herumschwirren ?

Wer so etwas behauptet, sollte dazu Fakten liefern.
Der Verweis aufs Dritte Reich (Wortwitz) reicht nicht.

Natürlich geht Kunstbenzin. Da wurde aber vorhandene
Kohle verflüssigt, mit irren Energieverlusten und auch nur,
um erst autark zu werden und später kriegsführend zu bleiben.

"Es gibt Wissenschaftler ... "

Es gibt ein Buch dazu, Titel sinngemäß "Kaufleute des Zweifel".
Jeder hier hat das Recht auf eine eigene Meinung.
Niemand hat das Recht auf "eigene Fakten".

Ich kenne was besseres als "nachwachsendes Erdöl": Fusions-Reaktor.
Ich nutze einen, der läuft seit 4 Mrd. Jahren. Und noch weitere 4 Mrd. Jahre.

Lieber Gott, lass Hirn regnen.
Oder Sonne scheinen.

Sayonara,
Sun-Pit-San
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Ramon Zerano hat geschrieben:
Mi 14. Jun 2017, 15:27
Ich kenne den Bericht aus dem Oesterreichischem Magazin nicht und weiß nicht, ob du das ironisch meinst,

Der Denkanstoss kam von einem hierzulande ziemlich angesehenen Automobil-Journalisten, mit Namen David Staretz. Ironie ist ihm zwar nicht ganz fremd, aber hauptsaechlich schreibt er unverbluemt nieder, was mit einigem Nachdenken auch wirklich Hand und Fuss hat.
Du brachtest die Elektromobilitaet ins Spiel. Stimmt, auch da haetten mehr Fortschritte gemacht werden koennen. ABER
dabei spielt eine grosse Rolle, wie der Stand der Technik und Kenntnis seinerzeit war. Transistoren, IC's, Stromspeicher abseits von Blei-Akkus... wurden erst Jahrzehnte spaeter erfunden und produktionsreif gemacht. Obwohl die tausende Wissenschaftler emsigst daran forschten und forschten. Edison hat die Gluehbirne 'erfunden' nicht um die Karbidlampen in den damaligen Fahrzeugen zu ersetzen, sondern die Wohnungen zu erleuchten. Wo waere er wohl hingekommen, wenn er sich darauf konzentriert haette um zwetschkengrosse Lamperln fuer die Fahrzeuge zu entwickeln und die birnengrossen Gluehbirnen fuer Hausgebrauch ausser Acht zu lassen?
Abgesehen davon gibt es inzwischen eine Reihe von Wissenschaftlern die die abiotische Ölentstehungstheorie anzweifeln und der Meinung sind Erdöl ensteht ständig unter der Erdoberfläche
Na sicher doch, aber die Frage ist nur, wieviel Liter pro Tag. und an welchen fuer uns relativ einfach zugaenglichen Stellen komzentriert. Das braucht hunderte Millionen Jahre um einen nennenswerten Oelsee entstehen zu lassen.
Gruesse, Peter.

teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Mi 14. Jun 2017, 17:31
Ich kenne was besseres als "nachwachsendes Erdöl": Fusions-Reaktor.
Ich nutze einen, der läuft seit 4 Mrd. Jahren. Und noch weitere 4 Mrd. Jahre.
Die Erde ist so alt, die Sonne entstand schon frueher, sagt man!
Und die Sonne fusioniert und fusioniert, wie Seehofer mit Merkel, weiter bis in etwa 11 Milliarden Jahren ein grosser roter! Ball entstanden ist, der unsere Erde aufschluckt.
Glaubst nicht? Gut, in 12 Milliarden Jahren schauen wir halt, welche Voraussage die richtige war:-)
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Ramon Zerano hat geschrieben:
Mi 14. Jun 2017, 15:27
  1. Erstens hast du natürlich Recht! Zum anderen sitzt das wahre Übel natürlich noch tiefer: Das Geld mit dem sie hausieren, dass nicht ihnen gehört gibt es eigentlich nicht gibt d.h. es ist mitnichten gedeckt und düfrte gar nicht existieren. Vergibt eine Bank einen Kredit lässt sie Geld entstehen aus dem Nichts - aber das ist ein anderes Thema.
Coole Idee. Bitcoin als neue Leitwährung. Ich bin dafür, dass man das Geld frei gibt und das Münzregal aufhebt! Der Staat soll jedem einen Farbdrucker überlassen und genügend Tinte. So kann dann jeder Zuhause grad das drucken was er braucht. Somit wären dann die bösen Banken weg vom Markt. :prost2:

Auch Hoch auf die ewig übermorgigen! Ihnen gehört die Welt! Ist halt zurzeit nur noch die Frage; Wann. :sonne:

Dieses Thema geht hier nun schon über mehrere Hundert Seiten mit tausenden von Beiträgen und ebensolchen Zugriffen. Es wird in fast allen Foren darum diskutiert. Zu einem gemeinsamen Nenner kommt man eigentlich nirgends. Zu verhärtet sind die Fronten.

Da gibt es die absoluten und fanatischen E-Mobilität Fundis. Dagegen stehen die Zweifler und unentschlossenen. Neue Denkansätze gibt es kaum bis gar nicht. Alles was nicht elektrisch betrieben wird ist des Teufels und Elon Musk wird zum Gott der Neuzeit stilisiert.

Dieser Fanatismus ist fatal und auch irgendwie erbärmlich anzusehen. Soviel wie überall, und nicht nur in Foren, schwadroniert wird so wenig passiert in der realen Welt. Die E-Mobilität ist ein extremes Stiefkind und ein absoluter Nischenmarkt. Auch wenn einige, auch die Presse, nicht Müde werden sich mit Superlativen zu überbieten. Fakt ist; Es funktioniert für den Mr. Average einfach nicht. Und das schon seit Jahren, bzw. seit Jahrzenten. Es fehlt, zu aller Anfang, an der kompletten Infrastruktur. Jeder Hersteller, Anbieter und so weiter kocht da seine eigene Suppe. Zum Beispiel; Es gibt Zuwenig Ladesäulen, es können nur spezifische Stecker an den Säulen eingesteckt werden (Meist die das eigene Auto grad nicht zur Verfügung stellt), oder man kann schlichtweg nicht bezahlen, weil auch da jeder seine eigene Welt erschaffen hat.

Das wären mal die Grundpfeiler um E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Und um das zu ändern und auf breiter Front nutzbar zu machen braucht es weder neue Technologien noch teure Entwicklungen. Alles was man dazu braucht ist schon erfunden, ist da und ist bezahlbar und problemlos im Alltag einzusetzen. Es fehlt offensichtlich einzig am Willen.

Die anderen Probleme wie Reichweite, Kosten, Usability, Nachhaltigkeit und so weiter will ich hier schon mal gar nicht ansprechen. Die Situation ist zurzeit extrem eingefahren und die Fronten komplett verhärtet.

Ich persönlich plädiere halt immer noch auf das vermeiden. Denn was nicht da ist, bzw. produziert wurde muss auch nicht mit Sorgen betrachtet werden. Nur dieser Denkansatz ist vom den allermeisten Menschen so weit weg die der der Jupiter von der Erde. Lichtjahre trennen die Menschheit von der Vernunft. Es wird konsumiert auf Teufel komm raus. Man will das Verhalten nicht ändern, sondern sucht sich nur eine politisch korrekte Rechtfertigung für die unglaubliche Ignoranz.

Der Legende nach soll das Orchester auf der untergehenden Titanic auch bis zum letzten Atemzung Unterhaltungsmusik gespielt haben. Die Hoffnung starb wohl auch da zuletzt, wenn überhaupt. Das wird wohl eines der letzten Stücke sein die die Kapelle gespielt hatte: Land of Hope and Glory

Guten Morgen, Deutschland! :laugh2: :prost2:
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