Die Niederbayern-Cub

Brett-Pitt
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Brett-Pitt »

Apopo "Ritzeln"

Ist der 4. zu lang, nimmt man halt
den 3. Gang.
Für richtige Möpp-Rennen wurden früher
komplette Getriebe abgestuft.

Ich würde immer auf 15 oder gar 16 Zahn
gehen, solange man halbwegs anfahren kann,
und der letzte Gang noch halbwegs ausdreht.

Es kommt halt aufs Geläuf an und auf die
häufigste Fahrsituation. WAS GENAU wird
ÜBERWIEGEND gebraucht?

Abwarten, Teetrinken,
die kleine Nähmaschine ist erst nach
10.000km richtig "frei" und voll bewertbar.
Marathon-Män aus DU-Meiderich wird also
in 14 Tagen diese Schallmauer durchbrechen.

Und dann überrundet er meine
10 Jahre alte Inno, zur
Sommersonnenwende 2019.

Weitercubben,
fürs 1,5-Grad-Ziel,

15-Zahn-Pitt
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

Torsten
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Torsten »

Ich danke für diese Einlassung in geradezu konfuzianischer Weisheit. Speziell
Es kommt halt aufs Geläuf an und auf die
häufigste Fahrsituation. WAS GENAU wird
ÜBERWIEGEND gebraucht?
hat mir eine völlig neue Blickrichtung auf dieses schwierige Thema verschafft :laugh2:

:prost2:

Anmerkung: Erste Ritzelei-Erfahrungen machte ich im zarten Alter von 14, semi-legal, an einer Zündapp ZL 25. Die übrigens heute noch neben der Super Cub parken darf, ich habe sie nicht hergegeben. Seitdem hat sich mir dieses diffizile Thema auf mysteriöse Weise erschlossen, dabei gab es damals dieses Internet noch gar nicht, wo man echt gute Ratschläge bekommen kann!

Anmerkung 2: Es befinden sich noch diverse Ritzelgrößen für Cub-Motoren im Werkstattfundus, ich muss also noch nicht mal sechs Euro für ein neues investieren, sondern nur ein paar Minuten Arbeit zum ausprobieren. Abwarten bis 10.000 km, um überhaupt daran zu denken, scheint mir da keine so wirklich sinnvolle Alternative zu sein.

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werni883
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von werni883 »

Servus,
schöne Fotos, tolle Gegend, richtige Gedankengänge. Bloß ob die 98 kmh "Navi über Grund" oder Fahrradtacho sind.
werni883
KONA 39 weiß el 62,4Mm ₩
KONA 39 el grau 45Mm Meli
Ioniq FL 38 el 55,6Mm ₩
TESLA 3 LR 77 Mm Stef
KONA 64 el, 72Mm Babs
Škoda Octavia TDI 4 x 4 136 Mm Walter jun
Mercedes B200 CDI 243 Mm Walter sen
per April 26. 5 BEV zus: ~ 305 Mm, Zeitwert € 75k.

Torsten
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Torsten »

Das ist ein GPS, kein Fahrradtacho. Die km/h sind echt.

https://tahuna.com/geraete-zubehoer/#gps

In den Onlinebörsen gibt es das Gerät für 40-50 Euro. Geschenkt, wenn man z.B. den Preis für den windigen Garmin Edge 130 betrachtet.

SC71

Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von SC71 »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Do 28. Feb 2019, 15:04
Apopo "Ritzeln"

Ist der 4. zu lang, nimmt man halt
den 3. Gang.
Für richtige Möpp-Rennen wurden früher
komplette Getriebe abgestuft.

Ich würde immer auf 15 oder gar 16 Zahn
gehen, solange man halbwegs anfahren kann,
und der letzte Gang noch halbwegs ausdreht.

Es kommt halt aufs Geläuf an und auf die
häufigste Fahrsituation. WAS GENAU wird
ÜBERWIEGEND gebraucht?

Abwarten, Teetrinken,
die kleine Nähmaschine ist erst nach
10.000km richtig "frei" und voll bewertbar.
Marathon-Män aus DU-Meiderich wird also
in 14 Tagen diese Schallmauer durchbrechen.

Und dann überrundet er meine
10 Jahre alte Inno, zur
Sommersonnenwende 2019.

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15-Zahn-Pitt
Hallo Brett Pitt

Vorsicht... Duisburg LAAR!

Wartung bereits um 1000 überzogen. Anfang April kommen wieder 4000 dazu. An den Ritzeln muss nix geändert werden. Dritter Gang dreht fröhlich bis 80 aus. Vierter geht von 30 bis 130... Die Universalwaffe im Alltag.

Gruss Frank

Brett Pitt in Düsseldorf zu treffen, ist genau so schwierig, wie eine C125 in freier Wildbahn zu sichten...

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Himbeer-Toni
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Himbeer-Toni »

Meine Freude über die bärenstarke SuperCub kühlt an langgestreckten Steigungen im 4. ein wenig ab, liegt auch daran, dass ich leicht untertourig fahre/gefahren bin, wahrscheinlich.
Aber irgendwie bin ich neuerdings mutiger geworden, und wenn ich mit 80 in eine lange Steigung komme, hält die SuperCup die Geschwindigkeit.
Wenn ich mit 60 in die gleiche sanfte Steigung komme, geht nichts mehr mit Beschleunigung.
Und wie Frank SC71 richtig erzählt, der 3. Gang geht auch richtig hoch.
Ich habe zwar meine SuperCub eingefahren, aber hier wird gesagt, die endgültige Leistungsentfaltung kommt noch, so bei 5000 oder auch später, genau wie sich da Motorgeräusch noch verändern soll.
Also, bin gespannt was bei der Ritzelsache herauskommt. Mangels Fachkenntnisse lasse ich selber alles wie es ist, aber auch weil das Gelände in Mecklenburg unproblematisch ist.
Ansonsten tippe ich auf genau so viele Vor- wie Nachteile, schließlich haben sich die schlauen Japaner was bei der Sache gedacht, schließlich soll das Gerät universell in Wüsten wie in Bergregionen verkauft werden, also Kompromiss. (Wie der Unimog, kann alles, aber nichts richtig)
Und bescheidene Frage an andere User: Ich kann keine Bilder mehr posten, Kontingent erschöpft. Regelt sich das wieder oder war es das mit Bildern?
Einfach, robust, zuverlässig, wirtschaftlich – das sind zusammengefasst die Eigenschaften der Super Cub C125A

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Böcki
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Böcki »

Himbeer-Toni hat geschrieben:
Do 28. Feb 2019, 21:04
Und bescheidene Frage an andere User: Ich kann keine Bilder mehr posten, Kontingent erschöpft. Regelt sich das wieder oder war es das mit Bildern?
gerade getestet, bei mir geht es. Es ist auch im Moment kein Limit oder eine Begrenzung eingerichtet...

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Himbeer-Toni
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Himbeer-Toni »

ok danke, auch gerade getestet, geht wieder, Danke
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Torsten
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Torsten »

Himbeer-Toni hat geschrieben:
Do 28. Feb 2019, 21:04
schließlich haben sich die schlauen Japaner was bei der Sache gedacht
Eine Abstimmung der Übersetzung (und auch der Leistung @ Drehzahl, so das steuerbar ist) durch die Hersteller erfolgt in erster Linie im Hinblick auf die Abgas- und Geräuschvorschriften, nicht auf das Optimum für den User. Insofern haben sich die schlauen Japaner ganz sicher was bei der Sache gedacht, aber eher im Hinblick auf die Behörden und nicht auf die Wünsche des schnöden Kunden.

Jetzt sind halt auch die Ratschläge von der Mecklenburger Seenplatte oder aus dem Hambiwaldbewahrenden Ruhrpott, wo die grimmigste Kletteraufgabe am Gehsteig zum nächsten Dönerladen ansteht, für anderswo lebende Menschen zum Teil nicht unmittelbar zielführend. Mein Haus steht auf 620m ü.Nn. und bereits der Weg ins Wirtshaus 400 Meter weiter hat eine Steigung, bei der ein gebürtiger Duisburger schon aus Reflex Schneeketten aufzieht.

Wenn er sich überhaupt so weit nach Süden verirrt.

Es ist eben eine andere Baustelle und ich werde versuchsweise auf 13 runterritzeln. Auch ohne die Absolution der Innova-Gemeinde aus dem Flachland. Damit komme ich klar.

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Himbeer-Toni
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Himbeer-Toni »

Ich find alles toll und interressant, bin gespannt auf Deinen umritzel Bericht. Ich dachte so Lappalien wie 600 m Höhenunterschied merkt man im Suff nicht, und die Maschine schon gar nicht, aber ok, bin neu hier, Du hast volle Sympathie von mir bei dieser Sache.
So eine SuperCub müsste eigentlich überall zwischen Feuerland und Alaska funktionieren, und so Feinheiten wie der schöne Bayrische Wald usw liegen doch voll im Normalbereich.
Aber wie gesagt,bin gespannt auf den Ritzelbericht und weitere schöne Fotos
Einfach, robust, zuverlässig, wirtschaftlich – das sind zusammengefasst die Eigenschaften der Super Cub C125A

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SC71

Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von SC71 »

Hallo Torsten

Auf dem Weg nach Wien werde ich wohl im besagten Wirtshaus übernachten und mir einen Eindruck der Bodenwelle machen.

Falls ich einen Boxenstopp machen soll im Bayrischen Wald, bitte melden.

Gruss Frank

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sivas
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von sivas »

Mein Inno-Umritzelbericht:
Mit 14/35 kam ich auf der Autobahn an diversen LKWs nicht vorbei. Die Inno hatte zwar die Leistung dazu, ich konnte sie aber nicht abrufen, ich verhungerte während des Überholvorganges.
Mit 13/35 flutschte es dann. Jetzt fahr ich 14/37, die Kette ist dabei weiter vom Schwingenschleifschutz weg.
Etwas für Schaltfaule:
Vorn das 18'er rein. Dann hat man'ne 3-Gang-CUB.In der Stadt prima zu fahren !

Untoter :shock:

Brett-Pitt
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Brett-Pitt »

Moin Flachland-Tiroler,

wenn ich demnächst in den Tagebau Hambach eindringe,
fährt die Inno 300 Meter UNTER Normalnull. Das muss hier
erstmal jemand toppen, äh..., "unterbieten".

Spaß beiseite, der Berg(bau) ruft...

Mit der Adrett und längerem Ritzel war ich durchaus
etliche Kilometer in den Dolomiten, Pürree-Nähen und
Toscana-Appenin. Anreise natürlich flach, über
Garzweiler-Zwei-Loch und Binger-Loch.
Am Berg, und insbesondere in der Serpentine, muß
der Motor drehen. Egal ob 13er, 14er oder 15er Ritzel.

Was ich beim GS-Rentner-Jagen erst lernen musste:
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch
Drehzahl. Und gute Reifen. Und FAHRKUNST...

Wer bremst, ist feige.
Wer Augenmaß hat, ist schneller.

Auf keinen Fall darf der Winzling-Motor im
langsamsten Teil der Kurve unter 3.000 Revs
fallen. Deshalb ja der DZM.
Also rechtzeitig schalten, und ungewohnt
hochtourig durch die Kurve bergan. Das ist
gewöhnungsbedürftig, macht später aber
richtig Spaß. Kostet Gummi, kostet Öl,
kostet Bremsbelag.

Mit 100 PS den Berg hoch ist keine Kunst.
Mit 9,25 PS am Berg innen an der GS vorbei schon.

Weiter-Drehzahl-Orgien,

Konfett-i-Pitt
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Torsten
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Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von Torsten »

SC71 hat geschrieben:
Fr 1. Mär 2019, 06:02
Hallo Torsten

Auf dem Weg nach Wien werde ich wohl im besagten Wirtshaus übernachten und mir einen Eindruck der Bodenwelle machen.

Falls ich einen Boxenstopp machen soll im Bayrischen Wald, bitte melden.

Gruss Frank
Wenn Du auf dem Weg nach Wien in meiner Ecke vorbei kommst, hast Du dich sauber verfahren :D

Ich kann Dir aber ein uriges Wirtshaus auf Deinem Weg empfehlen, an das auch ein hübsches Hotel angegliedert ist. Bonus: Die Betreiber sind den Umgang mit Menschen gewohnt, die sich nicht in unserer bayrischen Muttersprache artikulieren können :laugh2:

Wenn es noch authentischer sein soll, noch ein Tipp, das in meinen Augen beste Wirtshaus Bayerns, ganz ohne Touri-Folklore: Lindner Bräu

Dort kann jedoch, wie in den allermeisten bayrischen Wirtshäusern, nicht übernachtet werden.

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sholloman
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Wohnort: Daheim

Re: Die Niederbayern-Cub

Beitrag von sholloman »

Bin nächste Woche in Runding, da bietet sich Lindner Bräu ja sehr gut an, danke :prost2:
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
Chostingator

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