Max Frisch.
Nun gut, ich habe keine Probleme mit anderen Meinungen und finde solche auch sehr wichtig für einen ergiebigen Diskurs. Und ich gebe mir auch allergröste Mühe die Standpunkte deren zu verstehen die diametral zu meinen sind. Aber manchmal reicht leider meine guter Wille und mein Veständnis dazu nicht aus. Das passiert meistens dann wennmit polemischen und unwahren/zwilichten Fakten versucht wird zu argumentieren.
Das Problem, wenn es dann tatsächlich auch eines ist, sollte man in einem grösseren Kontext betrachten. Einfach auf den Flüchtling, ich will jetzt da nicht unterscheiden ob Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtling, eindreschen heisst einen Sündenbock zu finden und den zu bestrafen.
Kaum jemand verlässt freiwillig seine angestammte Heimat. Es gehört immer ein Druck dazu, also politisch oder wirtschaftlich. Und da meinte ich dass man von einem gebildeten Westeuropäer erwarten kann dass er diese Zusammenhänge erkennen und auch verstehen kann wie dieser Druck zustande kamm. Der teilweise blinde und stumpfe Hass (ich meine jetzt nicht speziell diesen Thread hier) lässt mich sprachlos zurück und befremdet mich immens.
Ich will aber keineswegs das Flüchtlingschaos wegdiskutieren noch habe ich eine Lösung dazu in der Hosentasche. Nur möchte ich daran erinnern dass es Menschen sind die hier vor unseren Grenzen stehen. Aber offensichtlich retten da enige lieber ein paar reudige Strassenköter in Spanien oder sonstwo als einen Menschen die Hand zu reichen. Manchmal denke ich dass mir kaum was fremder ist als meine eigene Rasse.
Aber ich freue mich dass es hier nicht die eine vorherschende Meinung gibt sondern dass es durchaus bunt zu und her geht. Das lässt mich hoffen und bestätigt meine Annahme dass die Welt keine Scheibe ist an deren Rand wir stehen und nächstens runterfallen werden.
