... wann ist Not?

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Innova-raser
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

Man, das geht ja ab hier!!!! Da kommt man kaum nach mit Lesen. :laugh2:

Max Frisch. :superfreu: :superfreu: Einer meiner allerliebsten Schriftsteller. Ich habe Homo Faber schon x-mal gelesen, im Theater gesehen und den Film genossen. Jedesmal ein noch grandioseres Ereignis!

Nun gut, ich habe keine Probleme mit anderen Meinungen und finde solche auch sehr wichtig für einen ergiebigen Diskurs. Und ich gebe mir auch allergröste Mühe die Standpunkte deren zu verstehen die diametral zu meinen sind. Aber manchmal reicht leider meine guter Wille und mein Veständnis dazu nicht aus. Das passiert meistens dann wennmit polemischen und unwahren/zwilichten Fakten versucht wird zu argumentieren.

Das Problem, wenn es dann tatsächlich auch eines ist, sollte man in einem grösseren Kontext betrachten. Einfach auf den Flüchtling, ich will jetzt da nicht unterscheiden ob Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtling, eindreschen heisst einen Sündenbock zu finden und den zu bestrafen.

Kaum jemand verlässt freiwillig seine angestammte Heimat. Es gehört immer ein Druck dazu, also politisch oder wirtschaftlich. Und da meinte ich dass man von einem gebildeten Westeuropäer erwarten kann dass er diese Zusammenhänge erkennen und auch verstehen kann wie dieser Druck zustande kamm. Der teilweise blinde und stumpfe Hass (ich meine jetzt nicht speziell diesen Thread hier) lässt mich sprachlos zurück und befremdet mich immens.

Ich will aber keineswegs das Flüchtlingschaos wegdiskutieren noch habe ich eine Lösung dazu in der Hosentasche. Nur möchte ich daran erinnern dass es Menschen sind die hier vor unseren Grenzen stehen. Aber offensichtlich retten da enige lieber ein paar reudige Strassenköter in Spanien oder sonstwo als einen Menschen die Hand zu reichen. Manchmal denke ich dass mir kaum was fremder ist als meine eigene Rasse.

Aber ich freue mich dass es hier nicht die eine vorherschende Meinung gibt sondern dass es durchaus bunt zu und her geht. Das lässt mich hoffen und bestätigt meine Annahme dass die Welt keine Scheibe ist an deren Rand wir stehen und nächstens runterfallen werden. :prost2:
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teddy
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von teddy »

Und dann wundert "man" sich, wenn unsere sogenannten Volksvertreter - lasst Euch dieses Wort einmal auf der Zunge zergehen - den einen Bloedsinn nach dem anderen verzapfen und letztendlich nur das tun, was ihnen von einer einsgesinnten Lobby ins Ohr getroetet wird.
Hier wird sich sogar eine kleine Handvoll von Leuten, die sogar eine gemeinschaftliche Liebe - die CUB - haben, nicht einig, was bei etwas schwierigen Themen (Fluechtlinge, Klima, Oekologie, Finanzen...) am Besten gemacht werden sollte/koennte.
Und kein Missverstaendnis bitte, was in diesem Thread hin und her diskutiert wird erachte ich echt nicht als Bloedsinn! Nur was halt bei den teuerstbezahlten Politikern schliessendlich herauskommt, das war gemeint.
Gruesse, Peter.

Tranberg
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Tranberg »

Warum nicht sein eigene Heimat verlassen, wenn das bereits zu kleine Grundstück zwischen 4 Brüder geteilt werden musst und man in Europa eine Wohnung für lau bekommt und überall Leute aus sein eigenes Land treffen kann, sein Muttersprache sprechen kann, die gewöhnte Nahrungs- und Genussmittel kaufen kann.

Anpassen ist nicht nötig, sondern müssen die Europäer sich anpassen und Schweinefleisch in der Schule und Kindergarten mit Halalgeschlachtet Puten-, Hühnchen- und Rindfleisch ersetzen.

Die Europäer haben in eine Generation die Anzahl von Kinder zu den erheblich verkleinerte Säuglingssterblichkeit angepasst.

Die Eltern von Meine Mutter, in 1931 geboren, waren zusammen 12 Geschwister, aber meine Mutter hatte nur 5 Kusinen. Also aus 24 Erwachsene nur 6 Kinder. Das war absolut keine Ausnahme in den Krisenjahren nach 1. Weltkrieg.

Von heiraten, und noch weniger Kinder, war nur die Rede wenn man das Geld dafür hatte. Als meine Großeltern in den 20er Jahren Verheiratet wurden wussten man schon wie man Geschlechtsverkehr haben könnte, ohne Kinder zur Folge.

Wir machen die Auswicklungsländer ein Bärendienst wenn wir immer die Sicherheitsventil öffnet und das Bevölkerungsdruck in Europa auslässt. Das Recht zur Lebensraum auf kosten andere Volksschläge muss abgeschafft werden.
Ich bin Däne und wohne in Dänemark

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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von ts1 »

Bis jetzt ist der Westen am fressen und ausrotten.

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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Karl Retter »

ich denke hier sind die Ursachen von Flucht und Vertreibung ausführlich behandelt worden. Ich werde mich jedenfalls von diesem Thema verabschieden.

Gruß Karl

Brett-Pitt
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Brett-Pitt »

Ja, es wurde ein schlimmes Erwachen...

...als die "katholischen Könige" die letzten Araber/Moslems (und mit ihnen
gleich auch die Juden) aus Andalusien vertrieben hatten.
Keine Ärzte mehr. Keine Wissenschaft. Kein Bewässerungssystem. Keine Toleranz.
Ausser Kruzifixen: Nichts!

Mit dem geraubten Gold Amerikas konnte man als Spanier dann noch einige
Jahrhunderte weiterleben. Jetzt ist Spanien das Armenhaus Europas.
Ohne EU-Gelder nicht überlebensfähig.

Der Europäer ist nun mal nicht per se die Krönung der Schöpfung.

Es gibt in der Tat reichlich Probleme. Probleme müssen gelöst werden.
Rassismus und Chauvinismus ist aber keine Problemlösung. Sondern ein
weiteres Problem. Done, bitte, dein monatlicher Auftritt hier:
Es gibt einen Kampf der Reichen (weltweit, ohne Rassenschranken)
gegen die Armen (weltweit, ohne Rassenschranken).

Solange 10% der Bevölkerung hier mit Smartphone anne Backe im SUV
mit über 150 kmh über Autobahnen rasen können und dürfen (ungestraft),
kann es noch nicht so schlimm sein.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin auch gegen
Parallelgesellschaften. Dann aber Kohle her für Kindergärten.
Und Deutschunterricht Tag und Nacht bis zur Einschulung.
Und keine "Herdprämie".

Was hat Preussen am Vorabend der Industrialisierung zum deutschen
Kernland gemacht? Deutschtümelei? Ausgrenzung?
Es war a) ein funktionierender Staatsapparat und
b) Einwanderung

Wir bräuchten wieder einen alten Fritz.
Und 80 Mio. Deutsche, von denen jeder von sich sagen kann:
"Ich bin erster Diener dieses Staates".

Hacken zusammenschlagen, weiterlöten,

Fritz-Pitt
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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Innova-raser
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

Gutes Posting, Pitt :up2:
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Ecco
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Ecco »

Tranberg hat geschrieben:Als meine Großeltern in den 20er Jahren Verheiratet wurden wussten man schon wie man Geschlechtsverkehr haben könnte, ohne Kinder zur Folge.
Wusste man schon im Mittelalter mit Schweinedarmpariser.
Wie Politik und Wirtschaft uns verarschen, da kann ich ein Buch empfehlen "Phishing for Fools" neu erschienen von Shiller und Akerlof, hilft ungemein beim Durchblick.
Was für den Polit-Aktivisten Pitt.

P.S.
Dein Tip mit der Rheinfähre Zons war super.

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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Trabbelju »

Diese Freiburger Studie zeigt das Ausmaß der Umverteilung in der EU:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg ... -in-der-eu
Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine
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IGN
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von IGN »

Der Satz von der Ulrike Guerot zur Studie ist interessant.

- Wenn man solche Zahlenkolonnen zusammenstellt,
will man der Debatte eine bestimmte Richtung geben. -

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Trabbelju
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Trabbelju »

Mir gefällt gerade unter dem Aspekt des jüngsten "EU-Südländer-Treffens" und dem Wunsch der Teilnehmer nach Lockerung der strengen EU-Haushaltsregelungen folgender Aspekt:

Studienautor Kullas bleibt bei seinem bescheideneren Ansatz: "Wir wollen transparent machen, wie viel umverteilt wird, ehe man über mehr Umverteilung diskutiert", sagt er.
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

Die Wahrheit werdet ihr genausowenig erfahren wie ihr wissen dürft was in den TTIP Verträgen steht. :laugh2:

Oder denkt jemand im Ernst er habe den Ueberblick? Ich für meinen Teil weiss nur das ich gar nichts weiss. Politik ist "scripted reality" und alles glauben es sei echt! :laugh2: :laugh2: :prost2:
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von IGN »

Genau Andy :prost2: ,
dumm ist nur das das Script Real wird...

Darkness ahead...

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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

Ich schäme mich fast es wieder zu sagen. Habe ich es doch schon so oft gesagt/geschrieben: Geschichte wiederholt sich. Nichts neues im Westen! Wer wissen will was morgen passiert muss schauen gehen was gestern passiert ist.

Solange der Pöbel an diesem hingeworfen Knochen (Flüchtlinge) sich ergeifert und fast die Zähne ausbeisst, nutzen andere die Kraft der Ruhe um ihre Geschäfte zu machen die sonst eher aufgefallen wären. :laugh2:
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Trabbelju »

TTIP ist tot? Von wegen!
Während das CETA-Abkommen mit Kanada kurz vor der Unterzeichnung steht, wird TTIP diskret weiter verhandelt.
Und Konzernlobbyisten mischen tagtäglich dabei mit. Ob Autoindustrie, Pestizidlobby oder Pharmakonzerne: Sie versuchen, ihre Agenda ins Abkommen zu schreiben, zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürger.

Die mächtigsten Lobby-Akteure bei TTIP sind bislang wenig bekannt. Sie heißen nicht VW oder Monsanto, sondern ACEA (Verband der Automobilindustrie) oder ECPA (Verband der agrochemischen Industrie).
Denn die Konzerne nutzen vor allem ihre Verbände, um Wünsche in Brüssel und Washington durchzusetzen.

Besonders pikant: Alle nominierten Lobbyverbände wurden von der EU-Kommission aktiv in die Verhandlungen eingebunden.
Konzern-Lobbying ist demnach keine Einbahnstraße in der EU-Handelspolitik.
Im Gegenteil - die Kommission bittet Konzerne geradezu, auf TTIP, CETA und Co. Einfluss zu nehmen.

Hier kann man abstimmen über die dreistesten TTIP-Lobbyisten: http://democracyforsale.eu/de
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