... wann ist Not?

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Innova-raser
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

Wer sich jetzt genüg über die Flüchtlingskrise ausgekotzet hat kann mal diese beiden Artikel in der Süddeuschen (Ich liebe dieses Blatt je länger je mehr!) lesen:

Furchtbare Liebe der Briten zur Atomkraft

Bei Tisa geht es noch um viel mehr als bei Ceta und TTIP

Ceta ist eine Gefahr für die Demokratie

Irgendwie geht alles den Bach runter. :down2:

Langsam kommen die Rechnungen die wir zu bezahlen haben für all den oberflächlichen Luxus. Die Pyramide wird breiter und spitzer werden. In den Staaten gibt es nicht wenige Menschen die 3 (Drei) Jobs brauchen um knapp über die Runden zu kommen. Ich denke man sollte sich hier langsam auch auf solches vorbereiten. :(
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IGN
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von IGN »

...stimmt Andy :up2: ,

vor der Bank rumtraben mit einem Transparent ist zu wenig,
man muss auch rein... :laugh2: und wieder raus... :laugh2:

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Innova-raser
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

vielleicht ist es besser man macht es umgekehrt; Man geht raus aber nicht mehr rein! :laugh2: :prost2:

Ich finds gewaltig beschissen was da auf euch zukommt!!!!
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IGN
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von IGN »

dummerweise können wir auf den Shice nicht warten... :laugh2:

Brett-Pitt
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Brett-Pitt »

Bank-Überfall? Ist doch altmodisch!
Viel besser: Man gründet eine Bank.

Aber im Ernst:
Ad1) Den Bullshit "da oben" kann man vielleicht verhindern.
Vielleicht aber auch nicht.
Ad2) Soviel wie möglich also selber machen. Altersvorsorge,
Energie, Lebensmittel. Off-Grid vom "Bullshit". Und stattdessen
Graswurzelbewegung von unten. Transition-Town eben.
Ad3) Mahatma Ghandi hat es vorgemacht. 400km zu Fuß, und
dann DIY-Salz-Ernte am Strand. Damit hat er die Super-Macht
der 40er in die Knie gezwungen. Ohne Schüsse, ohne Bomben.
Ad4) Heute muß man "wieder zum Strand laufen". Jetzt heben
wir aber Sand (statt Salz) auf. Und machen daraus Glaswolle,
Dreischeibenfenster, PV-Module.

Nicht nur rummotzen. Wenn schon, denn schon!
Lasst uns einen eigenen Gegenentwurf gestalten.
Auf zwei 17-Zoll-Rädern. Demnächst mehr hier
von der Food-Coop-Rhein/Ruhr/Wied.

Gruß auch von Fritten-Rob, der haarscharf am
F-C-Grappadorf vorbeigedüst ist. Zum Strand,
Sand aufheben. Nicht zu Fuß, aber immerhin mit Inno...
...im Gepäck.

Im Oktober mehr: Reis, Öl, Graswurzeln ...
Und 11.11. ein Garagen-Bolten.

Beach-Pitt
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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Bernd
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Bernd »

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-09/c ... rs/seite-2

Ein interessater Artikel zum Thema.

Innovistengruß
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Innova-raser
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

Guter Artikel. Konnte ihn nur rasch überfliegen. Muss mich dann später dem nochmals widmen. Aber ein Satz sagt eigentlich schon alles:

"Das Wirtschaftswachstum ist nicht die Lösung, sondern die Ursache des Problems." :superfreu: :superfreu: :prost2: :prost2:

Da bin ich wenigstens nicht der einzige der das bereits festgestellt hat! Und exakt meine Rede. Vielfach habe ich schon gesagt wir müssen zurück zu den kleinen Strukturen! Zur Regionalität anstatt zur Internationalität! Zurück zur Bescheidenheit anstatt zum Grössenwahnsinn á la USA. Der vermeintliche Heilsbringer hat uns nur ins Elend gestürzt. Nur die grosse Masse begreift es nicht dass die Staaten nicht der neue Messias sind sonder sie bringen uns die geöffente Büchse der Pandorra.

Ab besten wäre einen riesen Caterpilar mit einen noch grösseren Riper am Heck, auf ein Ponton zu schnallen und damit einmal die durch den Atlantik zu fahren. Damit wären dann die hunderte von Seewasserkabeln getrennt und Europa könnte endlich wieder einmal, aufrechten Ganges, seinen Weg gehen. Denn Europa macht so gut wie alles besser als die Staaten!
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teddy
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von teddy »

Brett-Pitt hat geschrieben:Die Lösung ist relativ einfach, effizient und zukunftssicher.
In Nähe der Hauptzapfstelle wird ein "solartauglicher, elektronischer
Durchlauferhitzer" installiert. Ab 350 Euro Materialkosten.....
Später, bei Ölpreisen von 80 Cent / Liter, lohnt sich auch eine
solarthermische WW-Anlage....
Wo also ist das Problem? 55 bis 70 Prozent Fossilanteil sind einsparbar,
Hallo Pit,
Erstmal Danke fuer Deine Tipps.
Habe mir das Ganze mal gruendlich angeschaut und gut durch den Kopf gehen lassen inklusive einer allergroebsten Kostenkalkulation. Resultat: Wahnsinn um bei *mir* zu installieren, leider.
Kurz die Begruendungen. Ich braeuchte eigentlich 2 eDLE's, wovon eine potthaesslichst im Raum angebracht werden mueste, nirgendwie anders ausser meterweiter weg einigermassen elegant unterzubringen. Montagekosten... naja bei den Stundenloehnen und Zuschlag fuers Material nochmal denselben Preis.
Solar-Energie, gleich ob kalorisch oder elektrisch, ist kriminell. Mein Giebeldach ist West-Ost ausgerichtet (war beim Bau von der Gemeinde nur so genehmigt weil die Hausfront parallel zur Strasse ausgerichtet sein musste), erbaermliche Ausbeute also fuer jeglichen Kollektor, grob eineinhalb mal soviel Flaeche benoetigt wie 'normal'.
Und was das dann schliessendlich kostet? Man muesste fast so alt werden wie Methusalem um den Amortisationspunkt zu erreichen.:-)
Fazit: bei einem Neubau eine fabelhafte Idee, bei meinem bestehendem Altbau aber unrealistisch, wie sehr mir auch das nutzlos fliessende Kaltwasser ans Herz geht.
Gruesse, Peter.

teddy
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von teddy »

Done #30 hat geschrieben:Ein Schaden an einer bestehenden Anlage durch Teilstillegungen zu beheben ist auf Dauer nicht zielführend.
Das Problem bei einer abgeklemmten Zirkulation ist meist, dass die Zuleitungen überdimensioniert sind und dieses Kaltwasservolumen erst verdrängt werden muss.
Beide Installateure, beide, empfahlen mir diese 'einfache' Loesung, weil sie sonst meterweise noch mehr Mauern und Fussboeden aufstemmen haetten muessen um dann endlich das Leck lokalisieren zu koennen und zu dichten. Nicht das Aufstemmen waere das Problem, aber dann nachher die Reparatur: Quadratmeter ueber Quadratmeter Wand und (Fliesen)Fussboden muessten vollkommen neu gemacht werden, da wuerde die Versicherung garantiert nicht freudvoll reagieren, gelinde ausgedrueckt.
Also ein paar tausend Euro aus eigener Tasche gespart und dafuer ein wenig Komfort eingebuesst.
Umweltresummee? Oel wegen der fehlenden Zirkulation eingepart, dafuer literweise Wasser in den Abfluss laufen lassen, wer rechnet das ehrlich und schluessig aus?
Gruesse, Peter.

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Ecco
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Ecco »

Hallo Peter, bei meiner Durchlauferhitzer-Gastherme kommt auch erstmal kalt.
Ich füll das immer ab zum Blumen gießen. Gießkanne im Bad steht immer bereit.

Gruß
Bernd

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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

Hier ein kurzes Vid das in den News gezeigt worden ist. Es zeigt eine Fabrik für Crystal Meht! Vielleicht lässt es sich so die, zugegeben sehr harte Linie, von DU30 besser verstehen. Drogen sind ein extremes Grundübel das an der Wurzel ausgerissen werden muss.

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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von ts1 »

Innova-raser hat geschrieben:Drogen sind ein extremes Grundübel das an der Wurzel ausgerissen werden muss.
Extreme Standpunkte sind oft unpraktisch.
Als Apothekerskind fällt mir dazu die Definition der WHO ein:
Eine Substanz ist Droge wenn sie "in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag".
Leben definiert sich über Stoffwechsel!
Also egal ob Tee oder Kaffee, ob Aspirin oder irgendwelche Impfungen, Medikamente - oder auch nur Nahrung - alles das ist "Droge".
Was ein Gift zum Gift macht, kann man z.B. bei Paracelsus nachlesen.

Leider ist nicht einmal die deutsche Polizei auf der Höhe der Forschung und fragt ungeniert "Guten Tag. Allgemeine Verkehrskontrolle. Wann haben Sie das letzte Mal Drogen genommen?"
Ich bin mir gar nicht sicher, ob weltweit alle Politiker und Todesschwadronen besonnener und verständiger als unsere bestens ausgebildeten Executivkräfte sind.

teddy
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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von teddy »

ts1 hat geschrieben:Eine Substanz ist Droge wenn sie "in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag".
Leben definiert sich über Stoffwechsel!
Also egal ob Tee oder Kaffee, ob Aspirin oder irgendwelche Impfungen, Medikamente - oder auch nur Nahrung - alles das ist "Droge".
Brauchst nicht ernst zu nehmen:-)
Wieso krieg ich im Supermarkt die "Droge" Aspirin nicht?
Wieso krieg ich in der Drogerie die "Droge" Kaffee nicht?
Wieso heissen eigentlich die Supermaerkte Supermarkt und nicht Drogerie?
Die WHO sollte doch einmal ihre Definition ueberdenken, Personal dazu hat sie ja mehr als im Ueberfluss!
Also :-)))
Gruesse, Peter.

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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von ts1 »

Hierzulande heisst eine bekannte Supermarkt-Kette "DM" = Drogerie-Markt.

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Re: ... wann ist Not?

Beitrag von Innova-raser »

ts1 hat geschrieben:
Innova-raser hat geschrieben:Drogen sind ein extremes Grundübel das an der Wurzel ausgerissen werden muss.
Extreme Standpunkte sind oft unpraktisch.
Da hast du natürlich recht. War auch so aus der Hüfte geschossen.

Aber wir reden hier über Shabu, wie crysthal meth in den PH genannt wird, und das ist alles andere as Harmlos. Das ist weder Cannabis noch Alk sondern eine ganz bösartige Droge!!!

Ich finde den Kampf, der gegenwärtig gegen die Drogenmafia läuft, extrem gut. Auch wenn ich weiss dass damit bei weitem das Problem nicht komplett aus der Welt geschafft wird, aber es wird markand verkleinert und mit ihm zusammen viele andere Probleme die ganz direkt damit zusammenhängen wie zum Beispiel die verdammte Korruption!!

Gestern habe ich einen Film im TV gesehen. Es ging um amerikanische Gefängnisse und um die, zum Teil total kaputten, Typen da drin. Nicht wenige haen eine Jahrezentelange Drogenmissbrauchskarriere hinter sich. So aus der Ferne und auch nur ganz oberflächlich, aber bei einigen fragte ich mich ob da überhaupt noch irgendwelche vitale Hinrsubstanz vorhanden ist.

Da sollte man vorher eingreifen. Aber ich habe jetzt auch keinen Plan dafür. Aber ich kann mich noch sehr gut an das riesige aufkeimende Drogenproblem in meiner Stadt erinnern. TV Anstalten von überall, sogar aus Uebersee kamen hierhin um den "Needlepark" auf Film zu bannen. :stirn:

Auf Deutsch gesagt; Es war zum kotzen, es war beschämend, es war etschütternd und es war einfach nur eine unglaubliche Situation die sich da vor aller Augen entwickelt hat. Heute, 20 Jahre später, die Gesellschaft ist alles andere als Drogenfrei. Wahrscheinlich wird noch viel mehr konsumiert als damals. Aber es ist irgendwie sozialverträglich geworden. Was dieser ungeschickte Satz auch immer meinen mag, ich kann es nicht besser formulieren.

Solange die Welt aus getriebenen besteht und beherscht wird solange werden stimulierende Substanzen konsumiert werden. Die heutigen Drogen haben nichts, aber gar nichts mehr mit dem Gras und der Hippiebewegung der späten 60er und frühen 70igern zu tun. Da liegt ein komplett, ja diametrales Paradigma zugrunde.

Ausmerzen können wir den Irrsinn wohl kaum, aber man kann das Tempo verlangsamen in dem er sich ausbreitet.
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