Banken und Versicherungen sind legale Betrüger und wenn's drauf ankommt, muss an sowieso oft genug herumdiskutieren um dann "gnadenhalber" was ausbezahlt zu bekommen. Habe ich bei meiner Rechtsschutz erlebt, die wegen einer Klausel sofort abgesprungen sind - Fazit: gekündigt, Prozess trotzdem durchgezogen und gewonnen.
Ein anderes Beispiel: Unbedingt bräuchte ich eine Versicherung für meine Kamera und die Objektive, vor allem wenn ich Motorrad fahre, was ist denn im Falle eines Sturzes, bla, bla bla ... meinte mein Versicherungsvertreter. 1 Jahr lange habe ich gelöhnt, gut 2.400 Euro waren das (man muss dazu sagen als Profi habe ich auch eine entsprechende Ausrüstung). Dann habe ich die Versicherung gekündigt. Warum? Ich fotografiere bzw. filme seit bald 25 Jahren (die Anfänge als Amateur mitgerechnet) und in dieser Zeit ist mir genau einmal eine Kamera kaputt gegangen, weil ich im Regen zu unvorsichtig war. Pro Jahr 2.400 Euro für eine Versicherung löhnen, die man vermutlich eh nicht braucht? Nein, danke.
Als mir zwei Jahre später mal ein Objektiv runter fiel und kaputt war, kostete die Reparatur knapp 400 Euro, also ein Sechstel der Versicherungsjahresprämie ...
Ich verurteile niemanden, der sich absichert (das steht mir auch nicht zu), aber mit ein bisschen gesundem Menschenverstand kommt man meiner Meinung nach drauf, dass man sich von dieser ganzen Denkweise und dem Ballast befreien sollte. Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.
LG
Papaki
