Donald Trump >>>
Re: Donald Trump >>>
Nein,
kein Beileid Andy,
IGN's beste Sekunden waren an der Seite von Ayrton Senna
und Michael Schuhmacher...
Eddie Lawson hab ich und mich mal fast getötet,
dummer Fehler... andere auch aber nicht mehr schwerwiegend...
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Zuletzt geändert von IGN am Mi 10. Mai 2017, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Donald Trump >>>
Beide unvergessen und beide Ausnahmetalente wie es selten solche gibt.
Meine Stunde des Tages kommt jetzt; Es ist Abends 20 nach 8, ich habe Hunger und meine Frau ist am Majong spielen. Somit cruise ich mit meiner gelb/schwarzen Underbone runter zum Mc Do, es ist immer noch um die 30°, und lass es mir schmecken.
6 Chicken Nuggets, ein Cola Zero und eine Portion Pommes. Alles in Grösse large für 125 PHP (€ 2.10).
Mal sehen was Donalt Trump dann in der Zwischenzeit wieder angestellt hat.
Meine Stunde des Tages kommt jetzt; Es ist Abends 20 nach 8, ich habe Hunger und meine Frau ist am Majong spielen. Somit cruise ich mit meiner gelb/schwarzen Underbone runter zum Mc Do, es ist immer noch um die 30°, und lass es mir schmecken.
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Re: Donald Trump >>>
Auch auf die Gefahr hin, dass ich missverstanden werde:
Ich bin einem beliebigen höheren Wesen deiner Wahl unendlich dankbar, dass ich einer unverdient glücklichen Generation in einer Gegend angehöre, die zu ihrer Zeit von Krieg, Verfolgung und Terror verschont war.
Das ist nicht selbstverständlich und wird uns nur allzuselten bewusst. Dabei müssten wir nur unseren A.... hochbringen und uns für Vorgänge in unserer unmittelbaren Umgebung interessieren. Ein paar Impressionen und Gedanken hat ich auf meinen beiden Berichten über meine bislang größten Innova-Touren, die nicht zufällig an solche Stätten wie > Verdun < und > Vukovar> führten niedergeschrieben.


An solchen Orten wird einem schrecklich klar, was mir eine junger Kroate sagte: "you did only see the visible things". Ich habe mich mit solchen Dingen, den Anfängen und den Folgen durchaus beschäftigt. Die Anfänge sind immer gleich: Es interessiert sich keiner dafür. Wir sehen im Nachgang alles klar und deutlich, wie alles ein Bild ergibt und vergessen, dass es Zeichen gibt und gab. Sie wurden nur nicht rechtzeitig erkannt. Aber wie Kassandra unterliegen die Sehenden dem Fluch, dass ihnen nicht geglaubt wird und ihre Warnungen wirkungslos verhallen, bestenfalls noch verharmlos werden. Kurt Tucholsky prägte den Satz „Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“ Es sagte dies zu einer Zeit, als es bereits lebensgefährlich war, solche Gedanken zu äußeren. Heutzutage und hierzulande ist es auch schon nicht mehr so einfach. Man wird in den sog sozialen Medien zwar mit unglaublichem Müll überflutet, das ist offenbar ok. Aber sobald es ans Eingemachte geht wird man zwar nicht physisch angegangen, aber schon mancher wurde aufgrund fremder oder eigener Aussagen wirtschaftlich ruiniert.
Hinterher muss sich jede Generation die Frage gefallen lassen, warum man nichts gewusst, gesagt, getan hat.
Martin Niemöller wird der Satz zugesprochen
„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
Die Zeichen sind da. Seht sie. Ich sehe das weder als Verharmlosung des Holocaust und des Nazionalsozialismus noch als Beleidigung oder gar Instrumentalisierung der Opfer.
Ich bin einem beliebigen höheren Wesen deiner Wahl unendlich dankbar, dass ich einer unverdient glücklichen Generation in einer Gegend angehöre, die zu ihrer Zeit von Krieg, Verfolgung und Terror verschont war.
Das ist nicht selbstverständlich und wird uns nur allzuselten bewusst. Dabei müssten wir nur unseren A.... hochbringen und uns für Vorgänge in unserer unmittelbaren Umgebung interessieren. Ein paar Impressionen und Gedanken hat ich auf meinen beiden Berichten über meine bislang größten Innova-Touren, die nicht zufällig an solche Stätten wie > Verdun < und > Vukovar> führten niedergeschrieben.


An solchen Orten wird einem schrecklich klar, was mir eine junger Kroate sagte: "you did only see the visible things". Ich habe mich mit solchen Dingen, den Anfängen und den Folgen durchaus beschäftigt. Die Anfänge sind immer gleich: Es interessiert sich keiner dafür. Wir sehen im Nachgang alles klar und deutlich, wie alles ein Bild ergibt und vergessen, dass es Zeichen gibt und gab. Sie wurden nur nicht rechtzeitig erkannt. Aber wie Kassandra unterliegen die Sehenden dem Fluch, dass ihnen nicht geglaubt wird und ihre Warnungen wirkungslos verhallen, bestenfalls noch verharmlos werden. Kurt Tucholsky prägte den Satz „Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“ Es sagte dies zu einer Zeit, als es bereits lebensgefährlich war, solche Gedanken zu äußeren. Heutzutage und hierzulande ist es auch schon nicht mehr so einfach. Man wird in den sog sozialen Medien zwar mit unglaublichem Müll überflutet, das ist offenbar ok. Aber sobald es ans Eingemachte geht wird man zwar nicht physisch angegangen, aber schon mancher wurde aufgrund fremder oder eigener Aussagen wirtschaftlich ruiniert.
Hinterher muss sich jede Generation die Frage gefallen lassen, warum man nichts gewusst, gesagt, getan hat.
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„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
Die Zeichen sind da. Seht sie. Ich sehe das weder als Verharmlosung des Holocaust und des Nazionalsozialismus noch als Beleidigung oder gar Instrumentalisierung der Opfer.
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Re: Donald Trump >>>
Bild zwo >
Es gibt sehr wenig Spielraum dich hier missverstehen zu können.
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Re: Donald Trump >>>
Ich glaube wir verlassen hier die Diskussion um das doch sehr spannende Dickerchen auf der anderen Seite des Atlantiks.
DoneS, ich teile weitgehend deine Ansicht und meine sehr gut zu verstehen was du sagen willst. Aber ich bin doch der Meinung irgendwann sollte man Schluss sein! So grässlich und schmerzvoll wie sie waren es bringt niemanden etwas immer und immer wieder die alten Geschichten aufzuwärmen. Die damals beteiligten sind so gut wie alle weggestorben. Wir sind die Generation danach und auch wir sind schon etwas ältere Herren.
Damit will ich aber in keiner Weise sagen dass man Geschichte vergessen soll! Nein, ganz und gar nicht! Geschichte kann uns sehr viel lernen wenn wir möchten. Denn, wie ich schon mehrmals erwähnt habe, sie wiederholt sich immer und immer wieder. Es scheint ein Naturgesetz des ewigen Kreislaufes zu sein.
Aber den Fokus immer und immer wieder auf den gleichen Punkt in der Geschichte zu richten macht die Sache nicht besser sondern eher schlechter. Man gibt Raum und man gibt Plattformen für Diskurse die so wohl kaum gewünscht sind.
Totschweigen ist auch keine Strategie, aber verarbeiten, daraus Lernen und weitergehen wäre der richtige Weg. Warum immer die NS Zeit als Vergleich hinzugezogen wird ist mir schleierhaft! Greueltaten und auch Genozide hat es schon immer gegeben. Vor wenigen Jahren, 1995, fand der grösste geplante Genozid in Europa seit dem WW2 statt. Vor unseren Augen und vor den Augen der Niederländischen Blaumhelm Soldaten.
20 Jahre sind nichts und bei weitem keine Generation oder zwei. Aber darüber spricht oder kümmert sich die Oeffentlichkeit nicht. Auch wenn die Ueberlenbenden heute noch darunter leiden. Auch hier wo ich jetzt lebe fanden ungehäure Gräueltaten statt. Die Japaner führte sich auf als gäbe es kein Morgen. Trotzdem, es ist hier kein Thema. Weder im privaten Kreis noch in dem Medien oder Nachrichten.
Ich denke wir sollten jetzt lieber wieder zum grössten aller grossen Zampanos zurück kehren. Denn er kann das Schicksal von vielen von uns beinflussen.
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Re: Donald Trump >>>
Eva Schloss, Anne Franks Stiefschwester und Auschwitz Überlebende, zog den Trump-Hitler Vergleich zum intern. Holocaust-Gedenktag, weil Trump unter anderem Medien und Rechtsinstanzen diskreditierte. Das war Anfang 2016.
Der Vergleich ist durchaus angebracht und nachvollziehbar. Der Punkt ist, Nazi Deutschland zeigte wie sowas aus einer Demokratie heraus geschehen konnte und wenn Parallelen zu erkennen sind kann gar nicht genug verglichen und gemahnt werden. Immerhin passiert das in den USA, einer eh schon imperialistischen Nation, die sich für keinen Dreck zu schade ist. Und nicht zu vergessen Trumps Unterstützung des verlängerte Arms im Nahen Osten Israel, der Staat der Nachfahren der Opfer des Holocaust, der heute das Demokratiespektrum nach unten hin abrundet durch Siedlerkolonialismus, Apartheit, Ressourcenklau und Völkerrechtsbruch und vor dem die Weltgemeinschaft kuscht.
Wenn keine der Befürchtungen eintreten umso besser. Wer weiß welchen Anteil gerade diese Vergleiche und Mahnungen dann daran gehabt haben.
Der Vergleich ist durchaus angebracht und nachvollziehbar. Der Punkt ist, Nazi Deutschland zeigte wie sowas aus einer Demokratie heraus geschehen konnte und wenn Parallelen zu erkennen sind kann gar nicht genug verglichen und gemahnt werden. Immerhin passiert das in den USA, einer eh schon imperialistischen Nation, die sich für keinen Dreck zu schade ist. Und nicht zu vergessen Trumps Unterstützung des verlängerte Arms im Nahen Osten Israel, der Staat der Nachfahren der Opfer des Holocaust, der heute das Demokratiespektrum nach unten hin abrundet durch Siedlerkolonialismus, Apartheit, Ressourcenklau und Völkerrechtsbruch und vor dem die Weltgemeinschaft kuscht.
Wenn keine der Befürchtungen eintreten umso besser. Wer weiß welchen Anteil gerade diese Vergleiche und Mahnungen dann daran gehabt haben.
Re: Donald Trump >>>
Ich nannte ein Beispiel dafuer das selbst ein Opfer des Holocaust diesen angebrachten Vergleich zieht.
Stehst du auf dem Schlach oder was ist los mit dir?
Natuerlich steht der Holocaust mit dem Judentum und Israel in Verbindung oder was glaubst du warum Israel gegruendet wurde du Nase.
Dass du durch und durch uninformiert bist und kindliche Naivitaet nicht nur auf pol. Ebene besitzt hast du schon deutlich bewiesen hier im Form also halt den Ball flach.
Stehst du auf dem Schlach oder was ist los mit dir?
Natuerlich steht der Holocaust mit dem Judentum und Israel in Verbindung oder was glaubst du warum Israel gegruendet wurde du Nase.
Dass du durch und durch uninformiert bist und kindliche Naivitaet nicht nur auf pol. Ebene besitzt hast du schon deutlich bewiesen hier im Form also halt den Ball flach.
Re: Donald Trump >>>
Bowahhh, das Bild ist hart Done.
Ein junger Kumpel kam mal heulend besoffen zu mir...
seine beiden älteren Brüder wurden nebeneinander stehend erschossen...
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Re: Donald Trump >>>
@DonS
Welchen Diskurs hatten wir?
Ich habe dem Vergleich von Done30 zugestimmt, du hast nur argumentationslos rumgeflamt.
Mach deine Hausaufgaben dann kannst du ueberhaupt erst mal einen Diskurs anpeilen.
Wie man in Wald reinruft so schallt es heraus.
Welchen Diskurs hatten wir?
Ich habe dem Vergleich von Done30 zugestimmt, du hast nur argumentationslos rumgeflamt.
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Re: Donald Trump >>>
Es ist alles nicht so einfach und wir sollten uns alle vor einem abschließenden Urteil über Völker, Rassen, Religionen, Ethnien hüten. Das können wir nicht, denn wir werden nie die Sicht, Erfahrungen, Befindlichkeiten und Interessen aller Beteiligten kennen, weder vorher noch nachher.
DonS, du hattest Kontakt zu unmittelbar betroffenen Überlebenden des Holocausts. So eine Erfahrung ist von unschätzbarem Wert und sie prägt. Es gibt nichts, was den Holocaust, die Intention dahinter, die Durchführung und die erbärmliche Vergangenheitsbewältigung relativieren oder gar entschuldigen könnte. Kein Thema, das ist nicht diskutierbar. Aber allzutief sollte man auch nicht in einem Problem oder Konflikt drin stecken, denn das erschwert den Überblick über die Gesamtlage. Ein ehemaliger Kollege beispielsweise stammt aus einer Familie, die durch die Verteibung 45, speziell in Folge der Beneš-Dekrete, ich nenne es mal, schwer gebeutelt wurde. Seine Ansichten über einige Bevölkerungsgruppen sind aufgrund dieser Erfahrung nachvollziehbar, aber nicht druckreif. Ihn zu beschwichtigen oder gar zu widersprechen war aussichtslos. Von der Sorte gibt es in jedem Volk welche, die auch nach Jahrzehnten noch von Rachegedanken getrieben werden.
Es gibt keine einfache Lösung. Vergessen und Verschweigen wäre gar die Schlechteste. Jedes Gespräch zu dem Thema, jeder Jahrestag, jede Erinnerung wird als Gelegenheit genutzt die eigenen revanchistischen Interessen zu verbreiten. In diesem Hass steck viel Potential für weitere Konflikte und es ist unglaublich zu was Menschen fähig sind. Wir sind alle nicht gefeit, also achten wir auf die Anzeichen und reden miteinander, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sein werden. Das brauchts ja auch nicht, sonst gäbe es ja nichts zu reden.
DonS, du hattest Kontakt zu unmittelbar betroffenen Überlebenden des Holocausts. So eine Erfahrung ist von unschätzbarem Wert und sie prägt. Es gibt nichts, was den Holocaust, die Intention dahinter, die Durchführung und die erbärmliche Vergangenheitsbewältigung relativieren oder gar entschuldigen könnte. Kein Thema, das ist nicht diskutierbar. Aber allzutief sollte man auch nicht in einem Problem oder Konflikt drin stecken, denn das erschwert den Überblick über die Gesamtlage. Ein ehemaliger Kollege beispielsweise stammt aus einer Familie, die durch die Verteibung 45, speziell in Folge der Beneš-Dekrete, ich nenne es mal, schwer gebeutelt wurde. Seine Ansichten über einige Bevölkerungsgruppen sind aufgrund dieser Erfahrung nachvollziehbar, aber nicht druckreif. Ihn zu beschwichtigen oder gar zu widersprechen war aussichtslos. Von der Sorte gibt es in jedem Volk welche, die auch nach Jahrzehnten noch von Rachegedanken getrieben werden.
Es gibt keine einfache Lösung. Vergessen und Verschweigen wäre gar die Schlechteste. Jedes Gespräch zu dem Thema, jeder Jahrestag, jede Erinnerung wird als Gelegenheit genutzt die eigenen revanchistischen Interessen zu verbreiten. In diesem Hass steck viel Potential für weitere Konflikte und es ist unglaublich zu was Menschen fähig sind. Wir sind alle nicht gefeit, also achten wir auf die Anzeichen und reden miteinander, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sein werden. Das brauchts ja auch nicht, sonst gäbe es ja nichts zu reden.
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Re: Donald Trump >>>
...
Es ist schade dass hier einzelne User, von ganz wenigen und fast immer den gleichen, immer wieder in übler Weise diskreditiert werden und dann leider verstummen. Man sollte doch relativ früh im Leben gelernt haben andere Meinungen zu akzeptieren und eine Diskussion auf einem respektvollen Niveau zu führen. Niemand ist unfehlbar und niemand hat die Wahrheit für sich alleine. Diskussionen, solange sie respekt- und gehaltvoll geführt werden, sind wichtig für uns alle. Zur Meinungsbildung und zur Überprüfung des eigenen Standpunkts.
Wie soll man Menschen einstufen die anderen ihre eigene Meinung förmlich aufzwingen wollen? Und wenn das nicht fruchtet dann wird einfach die soziale Keule rausgeholt und der "Partner" massiv diskreditiert und weit unter der Gürtellinie ausgeteilt.
Mindestens Toleranz ist offensichtlich eine Tugend die nicht jedem gegeben ist.
Zurück zum spannenden Thema und angemessenen Umgang damit. Ich hoffe ich habe nie gesagt, dass man Vergessen soll. Jedenfalls möchte ich das nicht so verstanden wissen das Ereignisse oder Dinge aus dem kollektiven Gedächtnis gestrichen werden! Bibliotheken und ihre Schriften sind etwas vom allerwichtigsten was eine Zivilisation ausmacht! Wissen weitergeben und hoffen, dass die Nachfolgenden Generation daraus lernen. Das tun sie auch. Aber wie hier auch, die Menschheit ist bunt und gut durchmischt. Ohne das Dumme gäbe es das Gescheite nicht, oder ohne das Böse gäbe es das Gute nicht. Es ist halt immer eine Frage der Verteilung. Und bis jetzt war es eigentlich immer so verteilt, dass die Menschlichkeit und die Vernunft die Oberhand behalten hatte.
Aber immer und immer wieder, fast täglich aber mindestens wöchentlich alte, über Generationen zurückliegende Gräueltaten zu schwadronieren bringt niemanden etwas. Es macht die Vorfälle weder ungeschehen noch besser. Man sollte VERARBEITEN und nach vorne schauen!
Und warum, speziell Deutschland und seine Einwohner, sich in der Pflicht fühlt dieses Thema immer wieder auf den Tisch zu bringen ist mir schleierhaft. Denn das Grundüble ist ja vom östlichen Nachbarn eingewandert. Es hat in Deutschland, unter anderem den Umständen geschuldet, halt einen idealen Nährboden für seine kruden Theorien gefunden.
Wenn wir schon Leid anprangern und damit verhindern wollen dann sollten wir vielmehr die Rolle der USA und die ihrer Verbündeten kritisch hinterfragen. Was ist warum in Srebrenica passiert. Welche Lehren ziehen wir daraus? Was passiert im Nahen Osten? Warum schafft es die grösste Militärmacht der Welt nicht die Region zu befrieden? (Was für ein Unwort!) Frieden und Ruhe einkehren zu lassen wo genau dieselben für extremste Unruhe gesorgt haben.
Die gleiche Nation die schon so viel Leid über Millionen von unschuldigen Menschen gebracht hat das bis heute andauert. Stichwort: Agent Orange!
Diese Nation hat nun einen extremst eitlen und grössenwahnsinnigen Egozentriker zu ihrem Präsidenten und damit Schicksalsherscher über grosse Teile der Welt gemacht! DAS ist gefährlich! Da ist Dynamit drin! Da können wir alle Mitreden, weil wir alle davon Kenntnis haben und vielfach auch davon betroffen sind.
Aber offensichtlich schwadroniert man lieber über Österreicher der schon seit über einen halben Jahrhundert Tod ist und dessen Vermächtnis man besser in der tiefsten Schublade der Geschichte verschwinden lassen würde und nicht irreleitenden Menschen so quasi als Religion in die Hände zu geben.
Lasst uns das hier und jetzt ändern! Stellt auch dem Kampf für eine bessere und gerechtere Welt! Nutz eure demokratischen und rechtsstaatlichen Mittel die Welt besser zu hinterlassen als dass ihr sie vorgefunden habt!
Tut was! Auch wenn es «nur» etwas kleines ist! Steht ein für eure Überzeugung und gewinnt andere es euch gleich zu tun. Es bewegt sich zurzeit unheimlich viel. Wir, unsere Generation, hier und jetzt, kann mitgestalten, wenn man sich engagiert.
Für mich war Trump schon immer ein absoluter Rohrkrepierer in der Rolle als Präsident, bzw. Präsidentschaftskandidat. Nie hätte ich Gedacht das so ein politischer Neuling, mit nicht mal der mindesten politischen Erfahrung, Präsident der USA werden kann. Ich habe wohl einfach nur vergessen, dass die USA halt offensichtlich immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist. In diesem Bereich mindestens.
Aber dass so einer wie Trump, und seine Einstellung und Verhalten ist alles andere als neue oder überraschend, von einer Mehrheit der US Bürger gewählt wurde lässt doch tief blicken in einem offensichtlich doch sehr zerrüttenden Land! Dort kocht noch so einiges in den Kochtöpfen der Nation.
Vielleicht sind es die Zeichen der Zeit, dass die USA langsam die Führungsrolle abgeben muss und ein starkes Europa in seine Fussstapfen treten soll. Leider ist die EU zu sehr mit sich selber beschäftigt und versucht eine Legitimation für sich selber zu finden anstatt zu führen.
Schade, das wird eine verpasste Chance werden. Vielleicht wachen wir eines Morgens auf und die rote Fahne weht über den grossen Fabriken und in den Führungsmeetings wird, anstatt Englisch Chinesisch gesprochen.
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Re: Donald Trump >>>
Weil die Deutschen seit dem Bekanntwerden des Holocaust die Bad-Boys dieser Welt sind.Innova-raser hat geschrieben: ↑Fr 12. Mai 2017, 04:32Und warum, speziell Deutschland und seine Einwohner, sich in der Pflicht fühlt dieses Thema immer wieder auf den Tisch zu bringen ist mir schleierhaft.
Immerhin sagte mir mal ein Neuseeländer, daß die Deutschen weltweit gesehen diejenigen sind, die am offensten mit der Vergangenheit umgehen und diese entsprechend aufarbeiten.
Die Schweizer beispielsweise blocken zu diesem Thema komplett ab.
Warum wohl ?
Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine
Helmut Schmidt, 23.12.1918 - 10.11.2015
Helmut Schmidt, 23.12.1918 - 10.11.2015
Re: Donald Trump >>>
IGN hat mal als kleiner Junge seine Großmutter gefragt:
Oma, stimmt das mit den Juden ?
Wir haben damals nichts davon gewusst war die Antwort.
War ein Dorf mit 150 Einwohnern, Sie wurde 1912 geboren.
Oma, stimmt das mit den Juden ?
Wir haben damals nichts davon gewusst war die Antwort.
War ein Dorf mit 150 Einwohnern, Sie wurde 1912 geboren.
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Re: Donald Trump >>>
Dazu musste man aber auch sehr vehement wegschauen. Die Situtation ist dieselbe wie heutzutage, nur dass aktuell genügend Informationen zugänglich sind wenn man sich dafür interessiert. Damals lieferte die letztendlich gleichgeschaltete Presse das was die Kundschaft lesen, hören und sehen durfte. Verdrängung, Lüge, Einschüchterung, Repressalien und politisches Desinteresse eines Großteils der Bevölkerung taten ihr übriges.
Heute liefert die Mainstreampresse im Kampf um Marktanteile das was die Kundschaft lesen, hören und sehen will. Wo ist der Unterschied? Verdrängung, Lüge, und politisches Desinteresse in der Bevölkerung ist nach wie vor vorhanden und sorgt für eine de-facto-Gleichschaltung der Medien. Wehe eine Quelle liefert abweichende Informationen. Einschüchterung und Repressalien sind schon längst wieder hoffähig. Eigentlich müsste beispielsweise jemand Ed Snowden den Friedensnobelpreis verliehen bekommen und Chef des FBI werden.
Um den Kreis zum Thema des Threads zu schließen: Ein starker amerikansiche Präsident könnte so was anstoßen ...... wenn er denn wollte ....... und ein starker Präsident wäre .....
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