Wenn Solar Pit in meiner Reichweite wäre dann würde ich mir ganz ernsthaft auch überlegen eine Solaranlage zu installieren. Denn ich befürchte exakt die gleichen Sorgen wie DonS.
Nochmals zur E-Mobilität. Gestern wurde mir ein Flyer in die Hand gedrückt wo sie Elektromobile verkaufen. 2 und 3 Räder. Die Preise sind so um die € 700.-. Es wird da, auf ganz einfache Weise, eine Rechnung gemacht, dass der Kilometerpreis der Elektromobile markant günstiger sind als der einer Underbone. Ab und zu kann man solche Elektromobile hier auch sehen. Nur die Qualität der Fahrzeuge überzeugt, auf den ERSTEN Blick nicht wirklich. Die Vmax ist bei allen mit "ca. 40 -45 Km/h" angegeben. Das reicht hier eigentlich auch in den allermeisten Fällen. Denn schneller geht es hier in der Stadt, wenn überhaupt, nur auf ganz, ganz wenigen Strecken. Die Reichweite ist mit "up to 50 - 60 Km" angegeben. Auch das wäre OK. Denn das Zielpublikum sind die Pendler. Die stehen morgens und abends teils stundenlang im Stau, weil der OeV sich auf Jeepneys beschränkt und deshalb auch auf der Strasse unterwegs ist.
Es gibt also schon ein paar kleine Fortschritte. Aber sie sind kaum mehr als ein Tropfen Wasser im Rhein. Was aber zurzeit viel interessanter und auch dynamischer ist, ist Hybrid. Ich habe ja schon mal den extrem langen Hybridbus erwähnt der hier getestet wird.
Aber Hybride sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern sollten nur einen Schritt darstellen in den Übergang in eine Elektromobilität. Wenn diese dann gewünscht wird.
Elektromotorfahrzeuge finde ich echt gut. Sie sind klein, wendig und brauchen nicht so viel Verkehrsraum wie herkömmliche Fahrzeuge. Aber der Scooter von BWM ist dermassen pervers teuer das man schon über massive finanzielle freie Kapazitäten verfügen muss um sowas zu kaufen. Das ist ganz sicher der Sache nicht förderlich.
Wenn man sich jetzt mal vorstellen würde, dass BMW einen C1 Auf dem Markt bringen würde der
-komplett elektrisch angetrieben wird
-der an jeder herkömmlichen 10A bzw. 16A/220V Steckdose geladen werden kann
-der innerhalb von c. 6h komplett aufgeladen werden kann, bzw. innert 3h eine 80% Ladestand erreicht
-Eine Reichweite von ca. 150 Km hat
-eine Vmax hat die es erlaubt die BAB zu benutzen
UND zu einem zahlbaren Preis auf dem Markt angeboten wird. Das wäre mit ziemlicher Sicherheit ein Produkt, dass der Markt aufnehmen und akzeptieren würde.
Es gibt ja den Renault Twizzy. Ein Fahrzeug das ja exakt die Scooter fahrende Kundschaft abholen sollte. Geklappt hat es nicht. Denn es ist mehr Auto, mit all seinen Nachteilen, als Scooter, mit all seinen Vorteilen.
So ein Elektro Scooter wäre für uns eine echte Alternative gewesen und wir hätten den auch bei uns in unsere Garage laden können. Denn eine simple Steckdose ist vorhanden. Da hätte man nur noch einen Zähler anschliessen müssen und das Ladeproblem wäre gelöst gewesen.
Aber vielleicht ist ja in Zukunft etwas dabei das passen könnte. Hier Volkswagen startet die große E-Auto-Offensive steht: "Der Konzern plant 80 neue Elektro-Modelle bis 2025. Später soll jeder Wagen des Hauses mit E-Motor verfügbar sein." 2025 ist übrigens in rund 7 Jahren und die Aussage basiert auf Planungen.
Auch wenn ich mich nun mit dieser Aussage wieder in einen fetten Fettnapf trete so würde ich trotzdem mal behaupten, dass China das Tempo vorgibt! Von den Chinesen lernen heisst siegen lernen! Die wissen wie es geht. Die haben die Elektroverkäufe innerhalb Jahres fast verdoppelt. DasManager Magazin schreibt dazu:
"Bei Elektroautos war China lange so etwas wie ein schlafender Riese, doch seit einiger Zeit dreht die Volksrepublik auf: Die Zahl der verkauften Batteriewagen hat sich im vergangenen Jahr auf 350.000 fast verdoppelt, hinzu kamen auch Zehntausende Elektrobusse und satte 100.000 öffentliche Ladepunkte.
Mit dieser Stromer-Offensive ist China inzwischen der Konkurrenz in Europa, Japan und den USA enteilt. Erstmals eroberte die Volksrepublik den ersten Platz im Gesamtranking des "Index Elektromobilität" der Unternehmensberatung Roland Berger und der Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen Aachen (FKA). Auf Platz zwei folgen die USA, dann kommt Deutschland."
Aber lieber lächelt man über China und meint das ja sowieso alles Kernschrott ist was von dort kommt und sowieso, wir können es besser.
Vielleicht wird Deutschland, oder sogar Europa erleben wie die Chinesen, aus dem Nichts, eine Infrastruktur für Elektromobile aus dem stampfen damit sie die Basis für die Marktflutung mit ihren Elektrofahrzeugen haben. Sie brauchen nicht Jahrzehnte um Flughäfen oder Bahnhöfe zu bauen!
P.S.
ABSOLUT meine Meinung und dich habe ich hier im Thread schon geäussert. Die Kommentare waren dann aber eher Negativ. Mit dieser Meinung steht man ziemlich alleine und schaurig im Regen. Das einzige was man erntet ist zünftig Gegenwind. Denn könnte man aber eventuell für einen Windrad nutzen.thrifter hat geschrieben: ↑Do 26. Okt 2017, 20:43Meine Meinung ist es, daß es nicht darum geht, die viel zu vielen VerbrennerDOSEN
gegen viel zu viele ElektroDOSEN auszutauschen. Das wäre völliger Schwachsinn.
Wir platzen verkehrstechnisch aus allen Nähten, die Städte quellen über von DOSEN, die DOSENMENSCHEN stehen Ewigkeiten im Stau...
Wem ist damit geholfen, die gleichen Fehler der Vergangenheit NOCHMAL mit einem anderen Antriebskonzept zu wiederholen?
Also 24.000 Tankstellen gegen 24.000.000 Ladestellen auszutauschen?
Meine Meinung ist es, daß es völlig hirnrissig ist, für die Bewegung des eigenen 75kg Astralkörpers von A nach B immer und überall
auf anderthalb Tonnen hochlegierten Stahl, Kohlenwasserstoffe hin, Seltene Erden her zu
