Die Honda-Seiko

Über was man sonst noch redet
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Innova-raser
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Re: Die Honda-Seiko

Beitrag von Innova-raser »

[quote=DonS post_id=141461 time=1514480095 user_id=1688.. ein russisches Fotomodel als Sozia...[/quote]
Gut dass du das am Schluss erwähnt hast. Denn wenn das am Anfang stehen würde dann könnte es knapp werden mit dem Rest! :laugh2:
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Re: Die Honda-Seiko

Beitrag von Innova-raser »

DonS hat geschrieben:
Do 28. Dez 2017, 17:54
.. ein russisches Fotomodel als Sozia...
Gut dass du das am Schluss erwähnt hast. Denn wenn das am Anfang stehen würde dann könnte es knapp werden mit dem Rest! :laugh2:
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Pille
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Re: Die Honda-Seiko

Beitrag von Pille »

Wie sich viele hier denken können, kann ich mit dem Thema nichts anfangen. Mein Lösungsvorschlag wäre entweder eine Smartwatch, die wirklichen Mehrwert bieten kann oder wenn es um die Zeit geht. Wer hat kein Handy mit Uhrzeitanzeige? Der eigentliche Sinn einer Uhr.
Dann auf bewährte, günstige, pragmatische Lösungen zurückzugreifen. Preiswert:

Casio Unisex Digital mit Resin Armbanduhr F91W1YER


Und eine Sache muss dringend diskutiert werden! Die besondere Aussage von IR:

"Wer spart , obwohl er nicht muss , wegen des Geizes Willens"

WENN das so gemeint war wie ich es verstehe, halte ich das für das schwachsinnigste was ich seit langem gelesen habe. Sorry für die offenen Worte. Häufig sind deine Beiträge eine Bereicherung.

Ist sparsam sein jetzt Geiz? Ist es das was unsere Gesellschaft bewirkt das eine solche Aussage zustande kommt? Eine Katastrophe.

Geiz ist meiner Meinung nach etwas selbstzerstörerisches. Krankhaftes.
Eine Sucht. Eine psychische Störung.
Die ins diabolische abdriftende Extremform der Sparsamkeit. Das hat kaum noch was miteinander zu tun.

Wie fast alles was ins extreme geht ist es schädlich.

Sparsamkeit ist eine VÖLLIG andere Geschichte. Etwas das heutzutage fast schon als verachtenswert gilt, so scheint mir.

Auf etwas zu sparen bevor man es erwirbt erscheint heutzutage geradezu suspekt.

Ich halte diese gesellschaftliche Entwicklung für extrem bedenklich.

Sparsamkeit aus finanziellen Zwängen heraus hat nichts tugendhaftes. Zwänge sind immer negativ. GUT möglich das daher die derzeitig gesellschaftlich wohl eher negative Belegung von Sparsamkeit stammt. Es ist eine einfache Rechtfertigung für Verschwendung, welche übrigens tatsächlich als erstrebenswert indoktriniert wird, diese als Geiz zu titulieren.

Wobei es ja heute schon fast zur Tugend geworden ist, nicht über seine Verhältnisse zu leben.

Der Kern des Problems ist, das Konsum nicht glücklich macht. Es muss immer grösser schneller weiter gehen - mehr reicht nicht.

Das "System" des Kapitalismus tut alles um diese Erkenntnis nicht mehrheitsfähig werden zu lassen. Sehr erfolgreich übrigens. Erstanlicherweise.


Aber es ist auch so das wir nicht nur überleben. Sondern leben. Dazu gehört Genuss. Und da ist jeder anders. Wo ich nicht verstehe warum man viel Geld für etwas Material am Handgelenk ausgibt, was für mich keinen Sinn mehr hat, WENN es um Status geht. Weil ich das geistige Gefängnis
"Gesellsellschaftlicher Status" längst hinter mir gelassen habe. Verstehen viele andere nicht, warum man mehrere Motorräder haben muss. Muss man nicht. Macht keinen Sinn. Ist halt wieder nur eine andere Definition von Leben. Von Genuss.

( Es soll gar Menschen geben die gar kein Motorrad fahren und sich null dafür interessieren) Überhaupt nicht nachvollziehbar.. .

Und hier schließt sich für mich der Kreis.
Wenn wer begeistert ist von dem mechanischen Wunder und das alles innerhalb dieser Uhr in seiner Winzigkeit im Detail dann doch als Einheit dennoch perfekt ist. Dann ist das doch ganz wunderbar.

Jeder wie er will.
Train hard. Fight easy.

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Innova-raser
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Re: Die Honda-Seiko

Beitrag von Innova-raser »

Nur nicht aufregen Pille. Ich schätze dich als User hier sehr. Und deshalb, auch wenn es hier nicht der richtige Thread ist, möchte ich doch kurz dazu Stellung nehmen.

Geschriebene Worte haben so ihre Tücken. Es fehlt ihnen an der Gestik und Mimik des Sprechers. Auch sind Onlinediskurse, je sensitiver das Thema ist je schwerer zu führen.

Aber ich denke du hast es es eigentlich schon richtig eingeordnet.

Du schreibst:
Sparsamkeit aus finanziellen Zwängen heraus hat nichts tugendhaftes. Zwänge sind immer negativ. GUT möglich das daher die derzeitig gesellschaftlich wohl eher negative Belegung von Sparsamkeit stammt.
In meinen Augen sind Zwänge nicht per se negativ und schlecht. Zwänge zwingen uns unser Handeln zu überdenken und/oder zu revidieren und nach neuen Lösungen zu suchen. Ein Leben ganz ohne Zwänge könnte ich mir nicht vorstellen. Ich habe relativ gut mit den meisten Zwängen gelebt und vermisse es ein wenig fast keinem Zwang mehr zu unterliegen. Denn es besteht jetzt die Gefahr der Einfältigkeit und Selbstzufriedenheit. Aber der Mensch strebt und irrt solange er lebt. Ich jedenfalls.
Es ist eine einfache Rechtfertigung für Verschwendung, welche übrigens tatsächlich als erstrebenswert indoktriniert wird, diese als Geiz zu titulieren.

Wobei es ja heute schon fast zur Tugend geworden ist, nicht über seine Verhältnisse zu leben.

.... Es muss immer grösser schneller weiter gehen - mehr reicht nicht.
Das "System" des Kapitalismus tut alles um diese Erkenntnis nicht mehrheitsfähig werden zu lassen. Sehr erfolgreich übrigens. Erstanlicherweise."
Die Sozialpolitische Partei der Schweiz (SP) hatte sich vor kurzem noch auf die Fahne geschrieben dass sie den Kapitalismus überwinden will. Mittlerweile ist man davon abgerückt. Mir hat sich dann aber die Frage gestellt mit was man, wenn der Kapitalismus mal überwunden ist, er den Ersetzt werden soll?

Ich beschäftige mich immer wieder mal mit Hegel und Marx. Die MEGA (Marx Engels Gesaumtausgabe) Umfasst mehrere Bände und diese mehrer hundert Seiten. So ein Fan davon bin ich nun auch wieder nicht dass mir die Zeit nehme um alles zu lesen UND dann auch noch zu verstehen. Aber ich stöbere gerne mal da und dort. Und schon damals wusste man dass der Kapitalismus das erfolgreichste und alles überdauernste System aller Zeiten ist.

Der Kapitalismus ist so alt wie die Menscheit und hat alles Ueberdauert. Seuchen, Kriege, Könige, Feldherren usw. Es führt kein Weg daran vorbei.

Aber du hast Recht mit dem Satz:
Der Kern des Problems ist, das Konsum nicht glücklich macht.
Aber was macht den die Mensche wirklich glücklich? Und was wäre wenn alle nur dies tun würden was sie glücklich macht? Wäre die Welt dann eine bessere als die jetzige?
Aber es ist auch so das wir nicht nur überleben. Sondern leben. Dazu gehört Genuss. Und da ist jeder anders. Wo ich nicht verstehe warum man viel Geld für etwas Material am Handgelenk ausgibt, was für mich keinen Sinn mehr hat, WENN es um Status geht. Weil ich das geistige Gefängnis
"Gesellsellschaftlicher Status" längst hinter mir gelassen habe. Verstehen viele andere nicht, warum man mehrere Motorräder haben muss. Muss man nicht. Macht keinen Sinn. Ist halt wieder nur eine andere Definition von Leben. Von Genuss.
Absolut richtig! Sozialer Status war nie was was mich in meinem Leben wirklich gekümmert hat.Ich ging meinen Weg den ich für richtig hielt. Finanziell wäre ich mit dem anderen Weg, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, weiter gekommen. Aber auch Geld hat mich nie gross interessiert, bzw. hat einfach so gut wie kein Sexappeal für mich. Es sind andere Dinge die mich im Leben antreiben und streben lassen.

Aber ich bin ein sehr aussergewöhnlicher Mensch der sich nicht mit DIN oder ISO Normen vermessen lässt. Dazu bin ich viel zu unorthodox. ABER das bin ich und solange wenige so sind wie ich ist es kein Problem. Aber wenn die Mehrheit so leben würde wie ich dann würde unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen und man müsste vieles in Frage stellen.

Aber nun wird es definitiv zu stark OT und wir schwenken ab in eine sozialpolitische Diskussion. Die würde ich sicher mit dir gerne führen. Aber ich befürchte das hier ist mindestens der komplett falsche Thread.

Oben hast du doch diese beiden wunderbaren Sätze geschrieben: "Aber es ist auch so das wir nicht nur überleben. Sondern leben. Dazu gehört Genuss" Genau so ist es doch! Genuss ist das was das Leben lebenswert macht! Und Genuss heisst geniessen. Eine Motorradtour, eine Zigarre, einen Whisky, einen Spaziergang, ein Haus usw. Jeder halt nach seiner Façon.

Ich habe mein Leben lang versucht nach der Doktrin; "Leben und leben lassen" zu agieren. Wenn ich, was doch manchmal passiert, den Menschen nicht verstanden habe dann habe ich das Gespräch mit ihm gesucht. Und dann kann sich einem eine ganz neue Welt offenbahren. Wenn man nur den Mut aufbringt zuzuhören und versuchen zu verstehen.

Und nur dass ich es auch erwähnt habe, denn wie eingangs erwähnt; Geschriebene Worte sind nicht immer eindeutig: Ich schätze dich als Schreiber hier und ich habe mein Posting auf niemanden speziell gemünzt.

:prost2: :prost2:
Zuletzt geändert von Innova-raser am Fr 29. Dez 2017, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Brett-Pitt
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Re: Die Honda-Seiko

Beitrag von Brett-Pitt »

... Pilles einfache Casio kommt 10 Euro, das ist okay.
Diese 10-Euro-Uhr ist aber nur "spritzwassergeschützt".

Die fast baugleiche W-59 ist wasserdicht und kommt beim
örtlichen Uhrmacher für 16 Euro. Schwachpunkt bei beiden:
Das Armband. Pluspunkt: Die Li-Batterie tuts 7 bis 15 Jahre!

Geiz ist Geldbesitzen um des Geldes wegen. Und täglich sich
die Zahlen angucken.
Sparsamkeit bedeutet, sein Leben NICHT mit Erwerbsarbeit
zu belasten (bzw. aufs NÖTIGE zu beschränken). Das nennt
man "freiwillige Genügsamkeit".
Guckst du hier in die Tonne. Von Diogenes:
https://de.wikipedia.org/wiki/Einfaches_Leben

Der absolute Gegenentwurf von Konsumismus und
Kapitalismus. Also:

Weitersparen. Vor allem Ressourcen.

LOVOS-Pit
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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