Hier nachzulesen: Autofahren im Design des Neoliberalismus: das SUVDie optische, akustische und energetische Aufrüstung des Individualverkehrs fügt sich nahtlos ein in den Prozess der schleichenden Entsolidarisierung und Privatisierung des öffentlichen Raums. Im Design der klobigen Gesamtform und der aggressiven Front ist jene gesellschaftliche Brutalität aufgespeichert, die jene dazu treibt, es den anderen noch einmal vor Augen zu führen.
Ich habe den Artikel nur kurz scanned. War mir zu mühsam dieses Pamphlet komplett zu lesen. Sätze wie dieser: "...aber ein 300 PS-SUV mit vier Endrohren, der bei Volllast bis zu 60 Liter pro 100 km verbraucht..." sind komplett absurd und wohl seiner schreiberischen Errektion zuzuschreiben.
Nur als Anmerkung: Ein 18 Tonnen LKW mit 360 PS ABER nur einem Endrohr dafür komplett geladen, verbraucht auch bergauf kaum mehr als 30 Liter. Oder ein Schlepper, der 3-achsige Scania G410 (Euro 6) braucht in der Realität knapp über 30 Liter. Sogar das Flag- und Dickschiff von Volvo, der FH 16-750 (750 PS) Globetrotter XL braucht in der Realität "nur" 39 Liter!
Wahrscheinlich träumt der gute Professor von einer Welt voll mit Elektrofahrzeugen. Aber Achtung lieber Professor, woher soll denn der viele grüne Strom den herkommen wenn jetzt sogar Mikrowellengeräte, Wasserkocher, Toaster zum ernsthaften Problem werden?
Kleine Elektrogeräte haben grosse Folgen für das Klima
Denn das steht:
Hoppla, wer hätte das gedacht!Mikrowellen in der EU verbrauchen laut einer Studie jährlich Strom, der den Emissionswerten von knapp acht Millionen Autos entspricht. Kohle und Gas erzeugen mehr als 40 Prozent des Stroms in der EU.
Das wird wohl zur Zeit die jüngste und sicher eine der bizarrsten Säue sein die man wieder durchs Dorf treibt! BTW, Könnte man diese Kleingeräte mal mit einen grösseren Kreuzfahrtschiff vergleichen die zur Zeit ja gerade so en vogue sind.
Banal gesagt habe ich da dein Eindruck die eine Lobby lügt die andere Lobby an!

