Heavendenied hat geschrieben: ↑Di 4. Sep 2018, 17:32
Nur leider lohnen sich diese Anlagen wohl kurz und mittelfristig erstmal nicht, weil sie ja nur laufen wenn wirklich Überschüsse da sind, die ansonsten "vernichtet" werden müssten, und damit lägen deren Betriebszeiten wohl so niedrig, dass sowas keiner bauen/betreiben will.
Ein klein wenig grossraeumiger denken, Juergen.
Du hast natuerlich vollkommen Recht mit Deinem Einwand, dass bei uns auf dem noerdlicheren Teil der Erdkugel-Haelfte eine fortwaehrende Versorgung mit Wind- oder PV-Strom zur Erzeugung von Wasserstoff sehr, sehr problematisch ist. Auch Gezeiten-Kraftwerke (an der Atlantikkueste}, deren Betriebszeiten doch gut planbar sind, wuerden da nicht viel Verbesserung bringen.
Grossraeumiger also nach der Loesung fuer eine zuverlaessige Stromversorgung Ausschau halten. Und wo findet man die? In etwa schon ab 1.000 Km Luftlinie von uns: den Subtropen bis hinein in die Tropen.
Windkraft waere da eher an zweiter Stelle, die PV-Technik jedoch, zu geschaetzten 80% zuverlaessig, irgendwie zwischen 12 und 15 Stunden pro Tag in voller Wucht anwesend.
In den enormen Wuestengebieten dort (wohnen keine Menschen) und grenzend an das Meer (Wasserversorgung nicht aus dem Grundwasser) einen Industriepark voller Wasserstoff-Fabriken errichten und dann diesen verfluessigt in Wasserstoff-Transportschiffe reinpumpen. Weiter wie beim Erdoel, nur braucht man am Ausladeort keine weiteren Raffinerien mehr.
Und ob die von der Sonne abgegebene Energie im Endeffekt zu 10, 20 oder 30 oder mehr Prozent effektiv genutzt wird, ist doch relativ Wurst. Die Sonne schickt doch keine Rechnung:-)
Gruesse, Peter.