am 25 okt. letzten jahres habe ich kurz das thema erdmagnetfeld angeschnitten. ich beschäftige mich gerade wieder mit dem erdmagnetfeld. ich bin durch einen blogartikel erneut darauf aufmerksam geworden.
das erdmagnetfeld schützt uns vor kosmischer strahlung. das thema kosmische strahlung scheint ohnehin sehr interessant. ich sollte das näher ergründen.
über das genaue entstehen des feldes ist man sich noch nicht 100pro einig, es ist immer wieder rede von einem dynamo im erdinneren.
wie ich es bereits für luftmassen beschrieben habe, scheint gleiches auch im erdinneren sich zu vollziehen, heißes flüssiges eisen fließt vom erdinnerem richtung erdäußerem. heiße teilchen wollen bekanntlich immer da hin wo es kalt ist.
desweiteren spielt anscheinend die erdrotation eine rolle.
wie ein schirm leitet das erdmagnetfeld die geladenen teilchen aus dem kosmos um die erde herum ab, an den polen gelingt das weniger gut, wodurch es zu dem phänomen der polarlichter kommt.
je nach höhe und ob eher sauerstof oder stickstoff aktiviert wird, kommt es zu den farben rot/grün/blau/violett
blau/violett erfordert eher starke sonnenwinde. stickstoff ist bekanntlich nicht so reaktionsfreudig wie sauerstoff.
die erde ist ein dipol, sie hat zwei magnetische pole.
was ich nun in einem artikel gelesen habe, dass der magnetische pol von kanada nach russland (sibirien) wandert. das tut er aktuell mit einer geschwindigkeit von 55km pro jahr. 1990 waren es noch 15km pro jahr.
man nennt es deklination. deklinationen sind ein anzeichen, dass sich die magnetischen pole verschieben. deklination ist damit das maß der abweichung zu einem optimalen dipol.
was ich bisher herausfinden konnte: das erdmagnetfeld verliert an stärke. in den letzten 150 Jahren bis heute hat es um zehn prozent stärke verloren. im gegenzug hat die sonnenaktivität an stärke zugelegt. heißt: stärkere sonnenaktivität schwächt erdmagnetfeld. diese wechselwirkung macht im übrigen auch dem ozonloch zu schaffen. hält diese schwächung kontinuierlich an so wäre das erdmagnetfeld in ca. 2000 jahren komplett verschwunden.
ein eher geringe inensität des erdmagnetfelds zeigte höhere erdtemperaturen. das stellte man schon an der Cambridge University 1997 fest (Bryant E. (1997)
in den letzten 6000 jahren korrelierte das erdmagnetfeld mit den erdtemperaturen. man misst das über ausgetretenes magma, die spuren der lava richten sich jweils am erdmagnetfeld aus.
hervorgerufen wird das zum einen durch eine höhere sonnenaktivität als auch durch den einfluss der kosmischen strahlung, welche widerrum die wolkenbildung signifikant beeinflusst, wie ich einige seiten zuvor erörterte. auch das GeoForschungsZentrum Potsdam kam zu dieser erkenntnis, dass das erdmagnetfeld erdtemperaturbeeinflussend ist.
nur der ippc, welcher vehement nur die co2 these in betracht zieht will von dem all nichts wissen. ist ja klar, da kann der mensch schlecht für verantwortlich gemacht werden, das geht bei co2 besser.
ich hatte bezüglich der kosmischen strahlung erläutert, wie erhöhte kosmische strahlung die wolkenbildung erhöht, was widerrum zur einer erhöhten reflektion der solaren strahlung führt.
hier hat man erforscht inwieweit kosmische strahlungsintensivität mit erdtemperatur korreliert:
(
http://biocab.org/Cosmic_Rays_Graph.html).
es ist also eine eindeutige korrelation erkennbar. oben in der grafik zeigt man den co2wert exemplarisch an. man sieht da besteht keine korrelation!
sogar meteorolgen berücksichtigen inzwischen die kosmische strahlung um eine bessere wettervorhersage zu treffen.
wisst ihr was noch passiert, wenn die stärke des erdmagnetfeldes abnimmt?
die ozeane (welche am meisten co2 speichern) können weniger gut co2 aufnehmen, das hat widerrum zu folge, dass der co2 gehalt der luft steigt. und das ohne einen einfluss des menschen.