Alternative Elektromobilität?

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Motorradverrückter
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Motorradverrückter »

Ein erster Schritt wäre ja mal, den MIV (Motorisierten IndividualVerkehr) zu reduzieren und die Menschen mehr ÖPNV nutzen. Das funktioniert aber nicht damit, indem man Autofahrern Hindernisse legt und es unattraktiver macht, sondern der ÖPNV MUSS attraktiver und besser werden? Wieso soll ich von der Kaserne den ÖPNV nutzen. Ich lasse den 1km Fußmarsch zur Bußhaltestelle mal aus, dafür kann der ÖPNV nun wirklich nichts und für die 3 Leute die hier den Bus nutzen lohnt sich kein Shuttle. Nun kann ich die Verbindung effektiv alle 30 Minuten nutzen und brauche etwas über eine Stunde und muss mindestens 2 bis 4 mal umsteigen und es kostet mich 5.80€ einfach!
Mit dem Auto brauche ich im Schnitt von Tür zu Tür 30Minuten und zahle sicher weniger an Sprit und da der Karren 500€ wert ist lasse ich Wertverlust auch nicht gelten und selbst die Versicherung kostet nur 300€ im Jahr und 90 € Steuern. Das günstigste Jahresticket kostet mich 1212€ . EInfach sind es 30km. Bin der Meinung, der ÖPNV muss erstmal kostenfrei werden und sich über Steuern finanzieren. Dann hat man enorm mehr Nutzer und dadurch lohnt es sich auch, das Angebot auszuweiten und man hat eine Spirale nach oben. Genauso muss es mit Bauprojekten vorwärts gehen. Was nutzt es mir, wenn der Bus wie ich im Stau stehe und dabei an jeder Haltestelle hält. Tramprojekte und auch Andere wirklich sinnvolle ÖPNV Erweiterungen die DRINGEND notwendig sind, selbst beim heutigen System, werden einfach noch und nöcher diskutiert. Die Westtangente seit 1991!!!
Allein durch kostenfreien ÖPV wird sich viel bewegen, weg vom MIV ohne auch nur einen einzigen nennenswert einschränken zu müssen. Nein, wäre ja zu einfach
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie Verstand: jeder ist überzeugt, genügend davon zu besitzen.

Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Ich glaube, Werner hat heimlich bei englischen Buchmachern auf den Untergang Deutschlands gewettet. Deshalb wünscht er uns hier andauernd die Pest an den Hals. :laugh2:

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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
wenn DE wo reinschlittert sind auch meine Pfründe von EnergieKontor WP Holßel Matsch, weil z.B. der € nur mehr 50% wert ist...und AT wird mitgehangen.
DE hat 4 x Merkel auf die Kanzlerposition gehievt...und bis dato leben wir ja wie die Maden im Speck. Falls aber DE unerbittliche Feinde hat und diese noch eine Rechnung offen sehen, dann sind die Voraussetzungen ganz gut.
.
Ich habe den Euroraum früher so verglichen: 15 Gemüsebauern eines Anbaugebietes kaufen zusammen einen Sattelzug auf Kreide!
Man weiss aber, dass der eine Bauer seine Raten nie zahlen wird. Ein anderer fährt immer besoffen, während ein weiterer Bauer nicht auf Öl, Sprit oder Luft schaut, sondern Diesel abzweigt.
werni883

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teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Heavendenied hat geschrieben:
Mi 27. Mär 2019, 08:14
Sorry, aber du schreibst einerseits von Hochdrucktanks in irgendwelchen stationären Anwendungen und willst damit zeigen, dass es damit genug Erfahrung gibt und verweist andererseits darauf, dass es für Hochvolt in Fahrzeugen zu wenig Erfahrung gibt? Da solltest du schon selbst merken, dass der Vergleich gewaltig hinkt, oder? erfahrung mit Hochvolt im stationären Betrieb soltle wohl auch über die letzten 100 Jahre genug da sein, oder?
Naja, es klingt alsob ich das letzte Wort haben muesste, darum gehts mir aber wirklich nicht!
Stahlflaschen: ob sich die nun irgendwo am Hof, in der Fabrik oder sonstwo - auch hinten unterm Kofferraum im Auto - und mit den verschiedensten Druecken befinden, sind schon laengst in Bezug auf ihre Betriebssicherheit unter allerwidrigsten Umstaenden auch in der Praxis erprobt und auf maximale (nicht absolute!) Sicherheit getrimmt. Dass man diese Kenntnisse nicht bei den 700bar-Zylindern auch anwendet, erscheint mir sehr sehr unwahrscheinlich. Platzen werden sie wohl kaum, ausser bei extremster Erhitzung. Die Schwachstellen sehe ich eher beim Druckminderer und den zugehoerigen Leitungen.Und damit waeren wir bei den Commonrail-Dieseln, auch da gibt es schon reichlichst Erfahrung ueber Jahrzehnte hinweg.
Hochspannung: natuerlich hat man auch schon Jahrzehnte Erfahrung damit und man beherrscht die "in freier Wildbahn" wie die Druckbehaelter, nahezu vollkommen. Aber in so einer kleinen Blechdose wie dem Auto herrschen schon ganz andere Umstaende. Temperatur, Feuchtigkeit, Isolation... sind hier nicht so einfach zu erforschen und dementsprechend zu neutralisieren. Speziell die Isolation der Leiter ist aeusserst kritisch und vorlaeufig wohl kaum bis zu nahe 100% sicher zu realisieren bei "Angriffen" von aussen.
Aber lassen wirs doch so bleiben, ein Jeder hat so seine eigenen Gedanken und Auffassungen uebers Fuer und Wider:-)
Gruesse, Peter.

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thrifter
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von thrifter »

Motorradverrückter hat geschrieben:
Mi 27. Mär 2019, 14:48
... der ÖPNV muss erstmal kostenfrei werden und sich über Steuern finanzieren. Dann hat man enorm mehr Nutzer und dadurch lohnt es sich auch, das Angebot auszuweiten und man hat eine Spirale nach oben...
So schön das wäre, wird sich ein kostenfreier ÖPNV in unserem Gesellschaftssystem nicht verwirklichen lassen.
Deine Logik hat nämlich leider einen fatalen Denkfehler.
Wenn man mit einem kostenlosen, steuerfinanzierten Angebot plötzlich "enorm mehr Nutzer" bekommt, führt das nicht dazu, daß es sich "lohnt",
sondern daß eine kostentreibende Erweiterung notwendig wird.
Das geht im Kapitalismus nicht. Da ist immer die Frage: Where is the profit?
Das geht, so positiv es auch sein könnte, nur durch staatliche Vorgaben und Zwänge,
und dazu hat unsere derzeitige Politikergeneration nicht den Arsch in der Hose.

Aber kostenfrei ist ja nun auch kein MUSS. GÜNSTIG würde ja schon viel helfen, und dann würde die Masse auch Profit generieren.
Wir werden sehen...

LGR

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Cpt. Kono
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Cpt. Kono »

Nun ja. Bei den Steuereinnahmen hat Rauchen für den Krieg und Rasen für die Rente hat auch funktioniert. Einnahmen indirekt zu verwenden klappt schon und würde auch Sinn machen, wenn man die Öffis subventioniert von den an anderen Stellen eingesparten Geldern.

Aber Du hast natürlich Recht. Die Schwierigkeit ist das Umsetzen solch revolutionärer Ideen.
Allet Jute von der Spree
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olster
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von olster »

Die Finanzierbarkeit wäre auch nicht das Problem.
Kleiner Denkanstoß wäre ja die steuerliche Absetzbarkeit von Firmenfahrzeugen auf
eine Summe zu reduzieren, mit der sich ein einfaches Mittelkasseauto mit Grundausstattung
finanzieren lässt, sprich Golf mit Radio und Winterreifen, evtl mit starrer Anhängerkupplung
auf 10 Jahre absetzbar, so lange müsste er ja halten.
Alles andere wäre steuerpflichtiges Privatvergnügen.
Genauso müssten geleaste Fahrzeuge behandelt werde.
Mich würde interessieren in weit der zusätzliche Luxus (elektrische Fensterheber, Airbag,
ABS und die vielen anderen Sachen die der Gesetzgeber nicht zwingend vorschreibt)
dem Einzelnen (ob privat oder geschäftlich) wirklich wert wäre, wenn er es aus eigener Tasche bezahlen müsste.
Das letzte Kind hat Fell, das letzte Motorrad hat Variomatik

Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Teddy, Du sprichst von "Stahlflaschen" und "700 bar", deshalb nehme ich an, dass Du die Wasserstofftanks meinst.
Die sind nicht aus Stahl, die sind aus Kunststoff-Composit und werden richtig aufwendig "gewickelt". Leider finde ich kein Video davon zum herzeigen, aber die Herstellung ist schon beeindruckend. Das hat mit herkömmlichen Drucktanks wie z.B. bei Gasflaschen überhaupt nichts zu tun, darauf wollte ich ja ursprünglich hinaus mit meinem letzten Posting.

Das in dem Bild ist ein Screenshot aus der Mirai-Produktion, die beiden Tanks des Brennstoffzellenautos.

Das ganze Video gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=kCRa-5NJOoU

Diese Tanks haben halt gar nichts mit den korrosionsgefährdeten Gastanks der VW CNG-Autos zu tun, die in der Vergangenheit zu einigen tragischen Unfällen führten. Man redet hier völlig aneinander vorbei.
Dateianhänge
Bildschirmfoto 2019-03-27 um 22.42.10.jpg

Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Anlässlich des Klimagipfel "Mobilität" in
Muttiland war heute im WDR-5-Radio ein
Beitrag zum Thema MIV und Öffis.

Warum klappt das in der Schweiz?
Die Steuereinnahmen für den MIV fliessen
tw. auch in Öffi-Infrastruktur. Halt ein Geld-
Pool "Mobilität". Vor 20 Jahren durfte ich die
Schweiz aufm Rennrad durchqueren: Genial!
Rad-Fernstraßen, fast überall die Möglichkeit,
das Rad in den Zug zu werfen. Alles perfekt.

Und in D? Alle Steuereinnahmen gehören in den
EINEN grossen Topf. Und daraus wird dann S21,
BER oder die Gorch-Fuck finanziert. Und die 50
Mio. für den Hambieinsatz. Erinnert an Asterix
bei den Schweizern: "Und DAS ist für Rom"

Ich hätte da einen Vorschlag, oderrr ?
Dexit, und Muttiland wird Kanton der
Confederation Helvetica.

Weiter-Röstis-Braten,

Brat-Pit
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

Bohne
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Bohne »

Torsten hat geschrieben:
Mi 27. Mär 2019, 22:46
Teddy, Du sprichst von "Stahlflaschen" und "700 bar", deshalb nehme ich an, dass Du die Wasserstofftanks meinst.
Die sind nicht aus Stahl, die sind aus Kunststoff-Composit und werden richtig aufwendig "gewickelt". Leider finde ich kein Video davon zum herzeigen, aber die Herstellung ist schon beeindruckend. Das hat mit herkömmlichen Drucktanks wie z.B. bei Gasflaschen überhaupt nichts zu tun, darauf wollte ich ja ursprünglich hinaus mit meinem letzten Posting.

Das in dem Bild ist ein Screenshot aus der Mirai-Produktion, die beiden Tanks des Brennstoffzellenautos.

Das ganze Video gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=kCRa-5NJOoU

Diese Tanks haben halt gar nichts mit den korrosionsgefährdeten Gastanks der VW CNG-Autos zu tun, die in der Vergangenheit zu einigen tragischen Unfällen führten. Man redet hier völlig aneinander vorbei.
Sorry, die Tanks sehen so aus wie die von dem A3 g-tron, der kürzlich in die Luft geflogen ist.

-> "Die Erdgastanks bestehen aus drei Schichten: Einer Polyamid-Innenschicht, einer Glasfaser- / Kohlefaser-Schicht und einer äußeren Glasfaserschicht."
Dateianhänge
163044583-h-720.jpg
Auch das Kind eines Frosches ist ein Frosch.

Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Torsten hat geschrieben:
Mi 27. Mär 2019, 22:46
Man redet hier völlig aneinander vorbei.
Das meine ich ernst. Bitte informiert euch doch mal über die Technik, bevor ihr Horrorgeschichten verbreitet. Nur weil etwas bunt und rund ist, ist es nicht das Gleiche.
Ein CNG-Tank in einem Audi g-Tron ist so völlig komplett anders aufgebaut als ein H2-Tank in einem Mirai. Das hat einfach überhaupt nichts miteinander zu tun, ist eine völlig andere Technik, völlig andere Drücke, völlig anderes Medium.

Ich lass das hier einfach mal so stehen, scheint mir eh sinnfrei, weil "Vorurteile hinterfragen" nicht die Paradedisziplin des Menschen an sich ist.

Also weiter mit der Alternative Elektromobilität.

Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Lustig. Habe wg. des Bilds des demolierten A3 mal kurz im www nachgesehen, worum es da ging. Das Ergebnis:
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Offenburg hatte der Audi im Vorfeld des Unfalls einen erheblichen Heckschaden. Dieser sei zwar repariert worden, jedoch seien die für Gasfahrzeuge erforderlichen Prüfungen "mutmaßlich nicht durchgeführt" worden.
Danke für das Gespräch.

Bohne
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Bohne »

Torsten, dein Punkt oben waren korrosionsgefährdete Stahltanks.

Die Tanks von g-tron und Mirai sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut -> three layer composite.

Ich weiß nicht, ob der Vorschaden das Problem kleiner macht.
Dann könnte der Tank er ja auch beim Unfall in die Luft fliegen. ;)
Auch das Kind eines Frosches ist ein Frosch.

Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Bohne hat geschrieben:
Do 28. Mär 2019, 00:23
Die Tanks von g-tron und Mirai sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut -> three layer composite.
Das sind völlig unterschiedliche Tanks mit eventuell strukturell ähnlichem Aufbau, aber völlig anderer Produktionsweise, anderem Material (beim Mirai: CFK) und Komponentenstärke, weil zwischen 200 bar und 700 bar Druck doch ein klitzekleiner Unterschied besteht. Auch zwischen dem umgangssprachlich "Explosionsgefahr" genannten Verhalten von H2 und CNG. Stichwort: Flüchtigkeit, spezifisches Gewicht.

Ich komme mir hier so ein bisschen wie meine Mama vor, damals, als ich pubertierte. Die hat auf mich auch immer wie auf einen kranken Gaul eingeredet, wenn ich was mit Absicht nicht kapieren wollte.

Alternative Elektromobilität. Weiter gehts. Sind genug Experten hier.

Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Genau.

Zurück zum Thema.
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

"Einfach" wäre bestehende Technik, vorhandene
Infrastruktur, und Kundenakzeptanz. Nehmen wir
mal an, das gilt für "Windgas", wie für diverse Audis
schon praktiziert.

Bleiben die Wirkgrade.
Was "kostet" die Umwandlung von Windstrom in
"Windgas" bzw. "Wasserstoff" ? Ich habe die WG-Verluste
NICHT parat, gehen wir also mal davon aus, beide sind
gleich hoch. Zum Beispiel bei 90% Verlust, konservativ
gerechnet.

Das Gasnetz besteht schon, Speichertanks für Gas auch.
PV-Großanlagen liefern Strom in Bälde für 5 Cent / KWH
(Offshore ist nicht unter 10 Cent zu haben). Umgewandelt
in Windgas bei 1:10 wären das 50 Cent je KWH, bzw.
5 Euro je Liter "Strom-Sprit".

Das klingt zunächst viel. Rechnet man die Auto-Batterien
für BEV dazu (bzw. dagegen), landet man aber auch
irgendwo bei 3 bis 4 Euro je "Liter" (bzw. 10 KWH).

Dreisatz bleibt Dreisatz bleibt Dreisatz.

Was fehlt, ist der "überschüssige Strom". Und der käme bis
2038, ein Treppenwitz der Weltgeschichte, aus Braunkohle.
Wirkgrad der Braunkohle, inklusiv Tage(auf)bau und Rekulti-
vierung? Unter 20 Prozent.

Da mache mal jeder seine private Bilanz auf,
was er pro Jahr fossil verbraucht fürs
a) Wohnen
b) Essen und
c) Mobilität.

Eine vernünfte Hausdämmung hat Rückzahlzeiten von 5 bis
15 Jahren (je nach Dämmstoff und DIY-Anteil). Eine Win-Win-
Situation. Ökonomisch (fürn Geldbeutel) und ökologisch (fürs
Klima). Flachkollis spielen die graue Energie innert 2 bis 3
Jahren ein. DIY-Lüftungsanlagen in weniger als 12 Monaten.

Dicke Brocken zuerst!

Weiterlöten, nur noch
5 Wochen bis zur Walpurgisnacht.

Hexx-Pitt
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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