Neulich in der Zeitung

Über was man sonst noch redet
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werni883
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von werni883 »

Servus,
@IR: meine Worte waren an Torsten gerichtet, der mich ""unwiderstehlich" findet.
.
Mir ging es um Reden contra Tun der Regierung Merkel III/IV bzgl. Maut.
werni883
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Innova-raser
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Innova-raser »

Kein Problem Werni. Mir ging es um den Brandstifter RZ!

Ich finde es manchmal einfach beschämend und unerträglich solch wirres Zeugs hier lesen zu müssen! Nachhaltiges und verhemtes dementieren und verleugnen von gesicherten Fakten sind der Stoff, aus dem die Verschwörungsbrüder ihre Geschichten erfinden.

Auch wird die Geschichte ignoriert, oder mangels entsprechender Kompetenzen, komplett ausgeblendet.

Wie vorhergehenden Post verlinkt, ein Auszug aus dem entsprechenden Artikel:
«Hochgeschwender: Das Gros der deutschen Einwanderung findet sich zwischen 1841 und 1900. Das hängt vor allen Dingen damit zusammen, dass in den 1840er-Jahren es in Deutschland zu verschiedenen Missernten gekommen war, und dann auch nach 1871 mit der Gründerkrise im Deutschen Reich, ab etwa 1873 bis 1890, das ist so ein Schwerpunkt, wo besonders viele Deutsche gekommen sind.
Rahmlow: Also könnte man sagen, das sind zum einen Wirtschaftsflüchtlinge, aber weil Sie die Gründerkrise ansprechen, das sind auch politische Flüchtlinge gewesen?
Hochgeschwender: Ja, die Flüchtlinge der Gründerkrise waren vor allen Dingen Wirtschaftsflüchtlinge. Es ging ja darum, dass viele Firmen in Deutschland bankrott waren und die Arbeitslosigkeit sehr hoch war, deswegen ist man in die USA gegangen, wo die Löhne ja um dreimal höher waren als in Europa. In der Zeit und in den 1840er-Jahren, das waren fast ausschließlich Wirtschaftsflüchtlinge. In den 1850er-Jahren kommen einige politische Flüchtlinge dazu, das sind die sogenannten 48er, also Überlebende der Revolution von 1848, Deutschland verlassen mussten.»

Und in jüngerer Vergangenheit: Wäre Deutschland heute in der wirtschaftlich hervorragenden Position ohne all die Migranten? Ohne die Türken zum Beispiel die Autos im Akkord zusammenschraubten?

Oder am anderen Ende, ohne Manager wie Kemal Şahin, Bertram Kandziora, Simon Moroney, und und und….
Alles Menschen die aus Ländern wie dem Iran, der Türkei usw. kommen. Teilweise würde man sie heute als «Wirtschaftsflüchtlinge» bezeichnen
.
Die Welt, und auch der Lebensraum eines jeden, wird nicht dadurch besser das man Hass sät, sondern dadurch das man aufeinander zugeht und als Mensch agiert.

Man muss sogar nicht immer gleicher Meinung sein. Vielfalt ist das Erfolgsrezept. Nur was RZ macht schürt Hass und gründet den Boden für die Rechtfertigung entsprechender Taten. Und ich will nicht tatenlos zusehen und die Hände in den Schoss legen, wenn Vorfälle, wie jüngst wieder geschehen.

Das ist der Grund warum ich Posts, wie die von RZ, nicht kommentarlos stehen lassen will! Denn sie sind weder fundiert noch Mehrheitsfähg! Sonder einfach nur absurd!
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Done #30
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Done #30 »

Innova-raser hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 13:05
Und in jüngerer Vergangenheit: Wäre Deutschland heute in der wirtschaftlich hervorragenden Position ohne all die Migranten? Ohne die Türken zum Beispiel die Autos im Akkord zusammenschraubten?
Auauauaua, ganz dünnes Eis, das war ganz anders. Stichwort Gastarbeiter
"Nach dem Muster des ersten deutsch-italienischen Anwerbeabkommens von 1955[1] wurden ab 1960 Anwerbeabkommen mit Spanien (1960), Griechenland (1960), der Türkei (1961), Marokko (1963), Südkorea (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und zuletzt mit Jugoslawien (1968) getroffen (siehe auch: Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland#Anwerbeabkommen)[2].

Die wirtschaftliche Rezession der Jahre 1966/67 ließ die Anwerbung zurückgehen. Die Ölkrise 1973 und die damit verbundene Wirtschaftsflaute führten schließlich noch im selben Jahr zu einem völligen Anwerbestopp. "

Die ursprüngliche Idee war somit schon mit der Ölkrise obsolet, ja mancher sagt auch: gescheitert. Das ist jetzt wie lange her? Und was hat das noch mit der heutigen wirtschaftlichen Situation Deutschlands zu tun oder gar den aktuellen Migranten und Flüchtlingen?
Die deutsche Wirtschaft steht aktuell deswegen so gut da, weil wir ein Niedriglohnland geworden sind. Es sind so viele schwach qualifizierte Arbeitnehmer verfügbar, die das Lohnniveau insgesamt drücken. Qualifizierte Leute sucht man händeringend. Spitzenkräfte, Mediziner und Pflegende schauen, dass die die Füße in die Hand nehmen und das Land verlassen, Stichwort Brain-Drain. Keiner will und kann die geburtenstarke Jahrgänge finanzieren, die die nächsten 10-15 Jahren in Rente gehen. Viele hier gehören dazu.

Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbepo ... tarbeitern
"Kritik an der ökonomischen Begründung der Anwerbung von Gastarbeitern
Während die in den 1960er und 1970er Jahren entwickelte ökonomische Begründung der Anwerbung aus dem Arbeitskräftemangel in der deutschen Industrie lange Zeit für den öffentlichen Diskurs bestimmend war, wird in der jüngeren Forschung dargestellt, dass die Hauptprofiteure die Unternehmen in einigen Wirtschaftszweigen gewesen seien. „Aus ihrer Sicht weiteten Gastarbeiter das Arbeitsangebot aus, dämpften den Lohnanstieg und sorgten mit ihren niedrigen Stundenlöhnen dafür, dass das wirtschaftliche Wachstum bei hohen Gewinnen aufrechterhalten werden konnte. Allerdings konnten so auch unrentable Unternehmen weitergeführt werden. Investitionen in arbeitssparende Maschinen wurden vernachlässigt. Der Strukturwandel wurde vertagt, und als er dann doch einsetzte, waren die Arbeitsplätze der Ausländer überproportional betroffen.“[55] Durch die Migration wurde mittelfristig eher eine Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft bedingt."

Ein Bekannter, der eine kleinen Firma betreibt hat mal einen Trupp "Fachleute", die ihm vom Jobcenter geschickt wurde nach einem Tag wieder weggeschickt mit drastischen Worten: "Was könnt ihr ausser billig? was könnt ihr außer anderen den Platz wegnehmen?"

Selbst die Heimatländer hatten kein Interesse an zurückkehrenden Hilfsarbeitern
"In den Herkunftsländern stellte sich die Frage, wie damit umzugehen wäre, wenn noch einmal viele Gastarbeiter zugleich zurückkehren sollten. die Wirtschaft war auf ihre Ankunft nicht vorbereitet, und die Herkunftsländer zeigten sich an ihrer Reintegration wenig interessiert. In Jugoswlawien warb man zwar um rückkehrende Facharbeiter, nicht aber um die zahlreichen Hilfsarbeiter, und es wurde befürchtet, dass sie, die im Gastland Wohlstand und Luxus trotz oft unwürdiger Lebensbedingungen kennengelernt hatten, das Heer der Arbeitslosen vergrößern und sozialen Unfrieden schüren würden. In Spanien war damals die freie Bildung von Interessengruppen und Vereinigungen gesetzlich untersagt, so dass sie sich auch kaum untereinander unterstützen konnten. Griechenlands Wirtschaft galt zwar als stark genug, im Falle einer plötzlichen Rezession in der Bundesrepublik 30.000 bis 35.000 Rückwanderer zu absorbieren, doch bestand wenig Interesse an den Rückkehrern. Umgekehrt hatten auch die Arbeitgeber im Gastland keine Veranlassung gehabt sich in der Verantwortung zu sehen ihre Arbeiter auf eine eventuelle spätere Selbständigkeit im Heimatland vorzubereiten, und es fehlte an gezielter technischer Hilfe. In vielen Fällen blieben die Gastarbeiter im Ausland, weil sie nicht genügend Geld hatten ansparen können.[26]"
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbepo ... C3%A4ndern

Die Situation, speziell der Altersversorgung in Deutschland ist relativ aussichtslos und das ist schon lange bekannt.
"Alterssicherung
Eine 2013 veröffentlichte Studie stellte fest, dass 2011 die Altersarmut unter Ausländern über 65 Jahren mit 41,5 % mehr als dreimal so hoch wie unter Deutschen in dieser Altersspanne. Dies wird auch darauf zurückgeführt, dass viele ehemalige Gastarbeiter niedrige Einkommen erhielten"
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbepo ... ssicherung

"Die Renten sind sicher" hat Norbert Blüm früher immer gesagt. Inzwischen sagt er es nicht mehr. Ich frage mich: Was weiß er jetzt besser als damals, als er noch im Amt war?
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Innova-raser
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Innova-raser »

Dünnes Eis? Weiss nicht, aber es wäre sicher eine spannende Diskussion mit dir. Es liegt mir viel daran auch kontroverse Meinungen zu hören und daraus zu lernen. Solange die Voraussetzungen dazu stimmen. Aber da habe ich bei dir kaum Bedenken.

Aber etwas frage ich mich doch: Ist "Gastarbeiter" nicht einfach der politisch/wirtschaftlich korrekte Begriff für Menschen die die Heimat, aus wirtschaftlichen Gründen, verlassen wollen oder müssen?

Wenn man die Meinung vertritt alle Flüchtlinge, die in Deutschland leben, egal was aktuell der Status ist, seien kompetenzfrei und wirtschaftlich nicht integrierbar, der macht wahrscheinlich einen ganz grossen Denkfehler.

Warum diese Menschen nicht in die Arbeitsprozesse integrieren? Es gibt ja diverse Mangelberufe in Deutschland. So fehlen der Republik Zehntausende von Kraftfahrer. Einige meinen sogar das Deutschland kurz vor einem Versorgungsnotstand steht. Warum also nicht die vorhandenen Ressourcen nutzen?

Ich könnte mir vorstellen das man da ziemlich rasch ganz viele Leute rekrutieren und ausbilden könnte die diesen Job mit Freude erledigen würden. Das nur um ein Jobprofil aus der ganzen Masse herauszuziehen, weil es medial immer wieder auftaucht. Und schwups, wären aus diesen Flüchtlingen Gastarbeiter geworden. :up2:

Das ist jetzt etwas salopp formuliert, aber es wäre ein Denkansatz, der es sicher würdig wäre, darüber nachzudenken.

Japan zum Beispiel macht das. Nicht in Bezug auf Flüchtlinge, sondern im generellen Kontext "Ausländer". Sie sind ja nicht gerade dafür berühmt besonders Ausländerfreundlich zu sein. Aber der eigene Pool geht langsam, aber sicher dem Ende zu und man überlegt sich wie man das Verhältnis zu Ausländern neu gestalten könnte.
Done #30 hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 16:33
"Die Renten sind sicher" hat Norbert Blüm früher immer gesagt. Inzwischen sagt er es nicht mehr. Ich frage mich: Was weiß er jetzt besser als damals, als er noch im Amt war?
Da möchte ich gerne ein Zitat, das ich kürzlich hier publiziert habe, nochmals erwähnen. Da sagte Frank Meersdonk zu Günter Willers, nachdem ein heftiger Streit ausgebrochen war; "Ich bin nicht mehr meiner Meinung"

Zum anderen sind es doch ein paar Jahrzente seit Blüm nicht mehr im Amt ist. Und weder die Wirtschaft noch die Politik und schon gar nicht die Menschen, sind statisch.

Es gibt im Leben nur 2 Dinge auf die man sich zu 100% verlassen kann, das ist Gott und die eigene Mutter. So habe ich es gelernt. :prost2:
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Done #30 »

Innova-raser hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 17:07
Aber etwas frage ich mich doch: Ist "Gastarbeiter" nicht einfach der politisch/wirtschaftlich korrekte Begriff für Menschen die die Heimat, aus wirtschaftlichen Gründen, verlassen wollen oder müssen?
Damals in den Sechzigern nicht. Da war es in Westdeutschland tatsächlich so, dass die Politik glaubte, man könnte billige Arbeiter holen und die gehen dann wieder. Konnte ja keiner ahnen, dass es denen hier irgendwann besser gefällt als in ihren Heimatländern. Die Kriegschäden waren längst beseitigt, das Wirtschaftswunder wäre halt etwas weniger exzessiv ausgefallen. Es hätte uns sicherlich gut getan.
Innova-raser hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 17:07
Wenn man die Meinung vertritt alle Flüchtlinge, die in Deutschland leben, egal was aktuell der Status ist, seien kompetenzfrei und wirtschaftlich nicht integrierbar, der macht wahrscheinlich einen ganz grossen Denkfehler.

Warum diese Menschen nicht in die Arbeitsprozesse integrieren? Es gibt ja diverse Mangelberufe in Deutschland. So fehlen der Republik Zehntausende von Kraftfahrer. Einige meinen sogar das Deutschland kurz vor einem Versorgungsnotstand steht. Warum also nicht die vorhandenen Ressourcen nutzen?
Sauber, jetzt bist mir ins offene Messer gelaufen. Mein oben genanntes Beispiel meines Bekannten passt hier genau. Ich zitiere mich:
"Ein Bekannter, der eine kleinen Firma betreibt hat mal einen Trupp "Fachleute", die ihm vom Jobcenter geschickt wurde nach einem Tag wieder weggeschickt mit drastischen Worten: "Was könnt ihr ausser billig? was könnt ihr außer anderen den Platz wegnehmen?"
Seine Firma ist eine kleine Spedition. Die vermittelten Goldstücke haben ihm, bevor an dem genannten Tag überhaupt ein Fahrzeug vom Hof fuhr durch ihre Inkompetenz einen Auflieger beschädigt, der dann für drei Wochen ausfiel, sowie Ladung im Wert von über 50000€ zerstört. In der Woche zuvor verlor er bereits eine Zugmaschine für mehrere Wochen, weil ein, laut Jobcenter angeblich erfahrener Fahrer, bei einem Kunden die Ansprache und Zeichen des Einweisers offenbar nicht verstand und beim Rangieren die Kupplungseinrichtung des Aufliegers verbog. Also dieser Teller, wo der Auflieger eingeklinkt wird. Da kennst du dich besser aus. War ordentlich zerstört.
Ne, der hat so gründlich die Schnauze voll. Eigentlich ein Gemütsmensch, aber inzwischen darf man ihn kaum noch ansprechen.
Innova-raser hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 17:07
Ich könnte mir vorstellen das man da ziemlich rasch ganz viele Leute rekrutieren und ausbilden könnte die diesen Job mit Freude erledigen würden. Das nur um ein Jobprofil aus der ganzen Masse herauszuziehen, weil es medial immer wieder auftaucht. Und schwups, wären aus diesen Flüchtlingen Gastarbeiter geworden. :up2:

Das ist jetzt etwas salopp formuliert, aber es wäre ein Denkansatz, der es sicher würdig wäre, darüber nachzudenken.
Nö.
Inzwischen bin ich durch obiges Beispiel und viele andere Dinge, die sich in meinem unmittelbarem Umfeld abspielen, leider völlig desillusioniert. Ein anderer Bekannter versteigt sich gelegentlich, wenn er wieder Beispiele aus seinem Umfeld, er hat in seinem job Personalverantwortung, in den Begriff "unbelehrbarer Menschenmüll". Passiert das bspw auf seinem deutschen Facebook-Profil, dann kann man auf die Uhr schauen und kurz drauf ist er wieder für vier Wochen gesperrt. Sein anderes englischsprachiges Profil ist da deutlich weniger der Zensur ausgesetzt.
Innova-raser hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 17:07
Done #30 hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 16:33
"Die Renten sind sicher" hat Norbert Blüm früher immer gesagt. Inzwischen sagt er es nicht mehr. Ich frage mich: Was weiß er jetzt besser als damals, als er noch im Amt war?
Da möchte ich gerne ein Zitat, das ich kürzlich hier publiziert habe, nochmals erwähnen. Da sagte Frank Meersdonk zu Günter Willers, nachdem ein heftiger Streit ausgebrochen war; "Ich bin nicht mehr meiner Meinung"

Zum anderen sind es doch ein paar Jahrzente seit Blüm nicht mehr im Amt ist. Und weder die Wirtschaft noch die Politik und schon gar nicht die Menschen, sind statisch.
Nochmal: Was hat sich an den zur Verfügung stehenden Informationen geändert? Das System, die Bevölkerungsstruktur, die Statistiken und Prognosen haben, wenn man sie wirklich las, nie was anderes ausgesagt: 2025 ist die Rentenkasse pleite.
Das System war von Anfang an krank. Jeder mit ein bischen Resthirn konnte das sehen. Doch was macht unsere Politik? Man stellte die Pflegeversicherung auf dieselbe Basis. Der Erfolg gab einem ja recht. :stirn:

Nene, wir habens nicht anders verdient
Innova-raser hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 17:07
Es gibt im Leben nur 2 Dinge auf die man sich zu 100% verlassen kann, das ist Gott und die eigene Mutter. So habe ich es gelernt. :prost2:
Möge es so sein
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Innova-raser »

Bei mir ist es so. Aber möge die Macht mir dir sein, oder so.

Ich kann deine Argumentation teilweise nachvollziehen. Ich weiss das es in Deutschland für Rentner sehr hart sein kann. Ich kenne Deutschland, bzw. den Süden, relativ gut und habe einige Kontakte dort.

Private Vorsorge und Selbstverantwortung zahlt sich im Leben immer aus. Spätestens dann wenn man in Rente geht. Aber damit muss man frühzeitig anfangen.

Zum anderen, dem ""unbelehrbarer Menschenmüll". Da verschlägt es mir wirklich die Sprache. Wer sowas in die Welt setzt und dazu noch meint es immer wieder öffentlich publizieren zu müssen, gehört zum geistigen Bodensatz! Da verbietet sich jeglicher Diskussion darüber! Und so einer arbeitet in einer HR Abteilung!!!!! :stirn:

Eine solche Arroganz ist offensichtlich heute, in bestimmten Kreisen, wohl ganz en vogue!

Mir kommt da dieser alte Song wieder in den Sinn: https://youtu.be/1S78FlnWtRg

Wenn er meint die Welt so sehen zu müssen, dann wünsche ich ihm ganz fest das er mal an der obigenTrophy teilnehmen kann.
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Done #30 »

ja, politisch correct ist das natürlich nicht, aber die Reaktionen darauf ja wohl auch nicht
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Brett-Pitt »

Beide Seiten haben Recht. Oder Unrecht.

Ich würde statt "Menschen-Müll" natürlich besser sagen "Für den hiesigen
Arbeitsmarkt unbrauchbar".

Bleiben wir doch bei den Fakten:
Hiwi-Arbeiten gibt es hier kaum noch. Diese Tätigkeiten sind entweder
ausgestorben (Schuhmacher) oder in die dritte Welt ausgelagert (Näherinnen).
Von Frisöösen abgesehen (D. Adams "Raumschiff B") brauchen wir Fachkräfte.

Als aktives Mitglied einer Flüchtlingshilfsorganisation ist die Sozia eindeutig
für das Asylrecht. Sie hilft bei Bewerbungsschreiben und Integration vor Ort.
Das eigentliche Problem: Die Mehrheit der Syrer, Iraker oder Afghanen haben
kaum Schulbildung, keine Englisch-Kenntnisse und überhaupt keine Vorstellung
vom hiesigen Arbeitsmarkt.

Deutschlands Bildungssystem schafft es nicht einmal, die heimatlichen
Drop-Outs zu beschulen. Jetzt kommen noch Abertausende Flüchtlinge dazu.
Dabei gehen in den nächsten Jahren die Babyboomer-Lehrer in Rente.

Was fehlt?
a) Mehr Geld ins Bildungssystem (zB. ausse Vermögenssteuer)
b) Einen diesbezüglichen Masterplan auf 10 bis 20 Jahre (statt Gorch-Fuck etc.)
c) Weg mit der Länderhoheit. Das kostet fast nix und ist sofort umsetzbar.
(Wer braucht ein Kultus-Mysterium für das "Land" Bremen ?)

Weiterbeschulen!

Old-School-Pit
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Tranberg »

Ich bin Däne und wohne in Dänemark

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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Innova-raser »

@Done
Wir kennen hier, seit Generationen, ein Sprichwort: Wie man in den Wald hinein ruft so klingt es aus diesem auch wieder heraus.

Soziale Netzwerke offenbaren manchmal den wahren Charakter eines Menschen, weil diese meinen sich in einer Parallelwelt zu befinden in der alles erlaubt sei und man sich vor nichts fürchten muss.

Man wird in solchen Netzwerken mit Menschen konfrontiert, von denen man lieber nie Kenntnis genommen hätte.

Manchmal ist es wohl gut und man weiss wo man lieber nicht arbeiten sollte, manchmal überfordert es einem auch weil man kaum glauben kann zu was Menschen fähig sind.

Wenn du, oder wer auch immer, solche Statements in Ordnung findet, so wohlauf. Ich finde eine solche Haltung verwerflich.

@Pit
Gut geschrieben und ebenso gut erkannt!

Aber bevor die Politik etwas ändern soll muss etwas in den Köpfen der Menschen passieren. Flüchtling gleich dumm, ungebildet, kriminell ist genauso falsch wie andere Reime, die es ja auch im Ausland für Deutsche gibt.

Der Mensch muss sich ändern, und dann wird die Politik automatisch nachziehen. Pöbeln, unterirdische Sprüche klopfen, hetzen usw schafft nur noch grössere Gräben und schürt Hass. Das ist nicht der Boden, auf dem eine gute Saat gedeihen kann.

Vielfalt ist eines der Geheimnisse des Erfolgs. Monokulturen sind nicht nur in der Landwirtschaft, ein sehr selten erfolgreicher Businessplan.

Die Menschen sollten ihre Neugier behalten und voneinander lernen und zusammen neue Ideen und Konzepte entwickeln. Auf allen Stufen. Im akademischen Bereich funktioniert das meist sehr gut. Aber je weiter unten es in der Bildungsspirale geht desto grösser ist dann die Herausforderung der gegenseitigen Akzeptanz.

Warum auch immer (vielleicht weil es auf meinen Nachttisch liegt?) fallen mir da 2 Zitate vom "Der kleine Prinz" ein:

“And now here is my secret, a very simple secret: It is only with the heart that one can see rightly; what is essential is invisible to the eye.”

“The most beautiful things in the world cannot be seen or touched, they are felt with the heart.”

Eines der meistübersetzten Bücher der Welt. Gleich nach Pinoccio und der Bibel.
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Bohne »

Es gibt halt solche, und solche, und solche...
Mein aktueller Haarschneider ist aus dem Irak, hat vor drei Jahren einen kleinen, einfachen, gepflegten Salon in einer Altstadtgasse eröffnet.
Kurzhaarschnitte mit der Maschine, das können die Leute vom Balkan ostwärts Richtung Orient.
Die haben keine Angst vor der Maschine und kurzen Haaren, die ziehen dir das Teil präzise über den Schädel, danach kommt das Finishing mit frischer Rasierklinge, Ohren abbrennen, Rosenwasser etc. pp. Nach zehn Minuten ist das meist schon alles erledigt.
In einem normalen "deutschen" Salon gibt es sowas nicht, da wird der größte Mist abgeliefert. Dafür kostet es dann aber auch wieder deutlich mehr.
Der Iraker hat also Asyl bekommen und ist mit seiner ganzen Familie hier.
Nach eigener Aussage ist er aber hier, weil ihm im chaotischen Irak die wirtschaftliche Perspektive gefehlt hat.
Dem BAMF hat er das vermutlich nicht so erzählt.
Der bereichert mit seiner Arbeit also klar unser Dienstleistungsangebot, nach den geltenden Regeln dürfte er aber eigentlich gar nicht hier sein.
Auch das Kind eines Frosches ist ein Frosch.

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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Innova-raser »

Bohne hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 10:04
Nach eigener Aussage ist er aber hier, weil ihm im chaotischen Irak die wirtschaftliche Perspektive gefehlt hat.
So wie es die Deutschen, vor nicht all zu langer Zeit, auch getan haben. Diese sind dann über den Atlantik gefahren.
Bohne hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 10:04
Dem BAMF hat er das vermutlich nicht so erzählt.
Der bereichert mit seiner Arbeit also klar unser Dienstleistungsangebot, nach den geltenden Regeln dürfte er aber eigentlich gar nicht hier sein.
Das ist dein Wissensstand, deine Interpretation und deine Rede. Ob das den Tatsachen entspricht ist eine andere Frage.

Denn du hast offensichtlich bessere Kenntnisse als solche die in den entsprechenden Berufsfeldern tätig sind. Das als Querverweis auf ein anderes Posting von dir. Und das schreibe ich auch nur um aufzuzeigen wie die eigene Meinung nicht immer mit der Realität kor­re­lie­ren muss.

Trotzdem, freue ich darüber das du einen tollen Frisör gefunden hast der dich bestens bedient und dazu noch budgetschonende Tarife hat.
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Filstalwaver »

Kann es sein, daß sich da jemand die Welt des Gottfried Keller für sich zurecht denkt und alles über diesen Kamm schert?
Hat sie -diese literarische Welt des Gutmenschen- jemals existiert? So bar jeder Realität? Wie einfach ist es doch, auf das hohe Ross der vermeintlichen Humanität zu steigen und dann den anderen aus dem Steigbügel heraus die Leviten zu lesen!
Gruß Hans. (Heute wird es wieder sehr warm)

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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Done #30 »

Innova-raser hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 09:55
@Pit
Gut geschrieben und ebenso gut erkannt!
Ja, danke fürs relativieren
Innova-raser hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 09:55
@Done
Wir kennen hier, seit Generationen, ein Sprichwort: Wie man in den Wald hinein ruft so klingt es aus diesem auch wieder heraus.

Soziale Netzwerke offenbaren manchmal den wahren Charakter eines Menschen, weil diese meinen sich in einer Parallelwelt zu befinden in der alles erlaubt sei und man sich vor nichts fürchten muss.

Man wird in solchen Netzwerken mit Menschen konfrontiert, von denen man lieber nie Kenntnis genommen hätte.
ich kenne und schätze den Menschen seit vielen Jahren und respektiere seinen Meinung. Dass es sie manchmal sehr drastisch äußert, ist durchaus seinen eigenen Erfahrungen zuzuschreiben. Die sind leider oft nicht sehr schmeichelhaft.

Er ist nicht Personaler in einer Firma, sondern hat viel mit Zeitarbeitsfirmen zu tun. Woher kommt Unzufriedenheit und Frust? Meist aus unerfüllten Erwartungen. Die Sklavenhändler schicken um bestimmte Projekte zu erledigen angeblich qualifizierte Arbeiter und rechnen sie auch so ab.
Innova-raser hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 09:55
Manchmal ist es wohl gut und man weiss wo man lieber nicht arbeiten sollte, manchmal überfordert es einem auch weil man kaum glauben kann zu was Menschen fähig sind.
Eben und auch umgekehrt: Wenn man dann, wie er, über Jahre hinweg mitbekommt, zu was Menschen nicht fähig sind und wenn er es anspricht als ausländerfeindlich und Nazi hingestellt wird, dann darf ihm auch mal der Kragen platzen und braucht sich für seien Wortwahl nicht zu entschuldigen. Es entschuldigt sich auch keiner für den Mehraufwand, die Zeit, den finanziellen Verlust, den er mit diesen vereinbarten, bezahlten aber nicht erbrachten Leistungen hat. Bei meinem anderen Kumpel, dem mit der Spedition, bin ich auch gespannt, ob und von wem er zumindest einen Teil der Schäden ersetzt bekommt. Vom Jobcenter kommt wohl nichts, obwohl die versprochene Qualifikation der Spezialisten definitiv nicht vorhanden war. Sein Risiko, wenn er solche Leute aufn Bock lässt.
Innova-raser hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 09:55
Wenn du, oder wer auch immer, solche Statements in Ordnung findet, so wohlauf. Ich finde eine solche Haltung verwerflich.
Mag sein, aber das sind seine eigenen Erfahrungen und ich finde es verwerflich, wenn er dies nicht äußern dürfte. Passende Wortwahl hin oder her.
Innova-raser hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 09:55
Aber bevor die Politik etwas ändern soll muss etwas in den Köpfen der Menschen passieren. Flüchtling gleich dumm, ungebildet, kriminell ist genauso falsch wie andere Reime, die es ja auch im Ausland für Deutsche gibt.
Der Mensch muss sich ändern, und dann wird die Politik automatisch nachziehen. Pöbeln, unterirdische Sprüche klopfen, hetzen usw schafft nur noch grössere Gräben und schürt Hass. Das ist nicht der Boden, auf dem eine gute Saat gedeihen kann.
Das ist jetzt nicht dein Ernst? Warum sollen sich die Menschen ändern und dann erst die Politik? Wie ist das mit "im Namen des Volkes"? Wenn Politik am Volk vorbei gemacht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht, um mal diesen großen Satz zu gebrauchen.
Es wurden von ganz oben runter, Gesetze, Verträge und Vereinbarungen gebrochen und den Menschen falsche Versprechungen gemacht. Denen im Land und denen die damals noch auf dem Mittelmeer unterwegs waren. Somit ist unsere Führung eindeutig und unmittelbar daran schuld, dass diese Gruppierungen aufeinander losgehen, anstatt das realistische Visionen Möglichkeiten und Perspektiven für ein friedliches Miteinander geschaffen wurden. Nicht wenige Verschwörungstheoretiker sind der festen meinung, das war von Anfang an so gewollt. Inzwischen weiß ich echt nicht was ich darauf antworten soll.
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Torsten
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Re: Neulich in der Zeitung

Beitrag von Torsten »

werni883 hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 12:29
meine Worte waren an Torsten gerichtet, der mich ""unwiderstehlich" findet.
.
Mir ging es um Reden contra Tun der Regierung Merkel III/IV bzgl. Maut.
Werner, eine vollkommene Fehlinterpretation. Unter erwachsenen Männern muss ein offenes Wort erlaubt sein, vor allem, wenn einer stets nur austeilt.

Ich achte deine Person und habe überhaupt keine Aversionen gegen dich, finde sogar manche deiner Aktionen (z.B. die Wanderei oder die Balkanfahrten) ausgesprochen interessant und anregend, ohne dich überhaupt persönlich zu kennen. Bin sicher, im persönlichen Gespräch würden wir uns sogar ganz gut verstehen.

Mir stößt einfach nur deine stete, wirklich stete Stänkerei gegen Deutschland auf.

Und im Zusammenhang mit dieser unseligen Mautgeschichte war es mir wirklich zu viel.

Wenn selbst eine seriöse österreichische Tageszeitung das Urteil kommentiert, als habe Österreich die Fußball-WM gewonnen*, stellt sich mir persönlich die Frage, was da eigentlich für ein Mentalitäts- bzw. Ego-Problem in dem von mir sehr geschätzten Nachbarland vorherrscht. Habt ihr das echt nötig?

*
Es ist ein großer Tag für Österreich, ein unerwarteter Sieg über den deutschen Nachbarn, ein zweites Córdoba, das allerdings viel mehr zählt als jeder Erfolg der Fußballnationalmannschaft. (Der Standard)


Gruß aus Sölden, ich lass jetzt noch ein bisschen Geld in meinem Lieblingsnachbarland. Maut heute 9,20, Maut morgen 21,- gradaus.

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