Woher soll der elektrische Strom kommen?

Über was man sonst noch redet
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werni883
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von werni883 »

So ein gebirgiges Land hat Wasserstrom.
So ein gebirgiges Land hat Wasserstrom.
Servus,
die Tabelle soll den Strom, der 2018 aus Erneuernbaren Energien gewonnen wurde, anzeigen. Aber
woher soll DE in Hinkunft sauberen Strom nehmen?
ICH habe habe Ahnung.
werni883
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werni883
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von werni883 »

Servus,
15 Mrd. Euro kostet die globale Energiewende pro Tag. Wollen wir?
werni883
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Mister L
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Mister L »

werni883 hat geschrieben:
Do 1. Aug 2019, 18:47
Servus,
15 Mrd. Euro kostet die globale Energiewende pro Tag. Wollen wir?
werni883
Screenshot_20190801-184343.jpg
14,78 nach deinem Link.
Sie nicht zu machen, würde nach der geposteten Artikelüberschrift 18,89 Milliarden pro Tag kosten.

Da 18,89 größer als 14,78 ist, würde ich als Sparfuchs zur Energiewende raten. ;)
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Verbiegen ist was für plastisch verformbare Körper.

Brett-Pitt
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Brett-Pitt »

Heute kamen 2 Kilowatt-Peak bei MoMa an.
Morgen hole ich mein halbes KWpk ab.
Dann lecker Abendessen. Samstach zurück,
Sonntag läuft mein Zähler langsamer, zu
10 Cent die KWH. Wo ist das Problem?

20 Zentimeter Glaswolle anne Wand, nach
20 Jahren Gas gespart für 5 Cent je KWH.
Wo ist das Problem?

Wer aktuell Nachrichten hört (ausserhalb der
eigenen Blase), bekommt dazu die Zahlen, die
uns das Waldsterben und Ernteausfälle jetzt schon
kosten. Was wird es kosten, wenn der Sommer
2018 und 2019 demnächst zu den "kühleren" gezählt
wird?

Manche, die sich hier über SUV-Bashing oder Tempolimit
aufregen, benehmen sich wie 6-jährige, die an der
Supermarkt-Kasse rumquengeln "Will Schokolade, will
Schokolade". Schlecht erzogene Gören.
50 Jahre später quengeln sie an der Tanke "Will Sprit,
will Sprit". Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Weitercruisen,

Slowhand-Pit
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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Cpt. Kono
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Cpt. Kono »

Nun ja. Wer immer nur den Sparfaktor im Auge hat hat aber auch nicht wirklich verstanden worum es eigentlich geht.
Allet Jute von der Spree
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Torsten
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Torsten »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Do 1. Aug 2019, 21:31
Schlecht erzogene Gören.
Jawoll, Genosse! Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Freundschaft! :prost2:

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Mister L
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Mister L »

Cpt. Kono hat geschrieben:
Do 1. Aug 2019, 21:41
Nun ja. Wer immer nur den Sparfaktor im Auge hat hat aber auch nicht wirklich verstanden worum es eigentlich geht.
Hat das jemand?
Aber in einem globalisiert kapitalistischen Wirtschaftssystem, sehr auf Wachstum fokussiert, ist die treibendste Kraft das Geld. Also wird quasi alles monetarisiert, das heißt, auch Werte, die auf den ersten Blick keinen Geldwert haben, gibt man einen, um bspw. Kosten-Nutzen-Analysen zu tätigen.

Eine verpasste Energiewende verursacht durch den dann verstärkt schnellere Klimawandel hohe Anpassungskosten. Diese kann man abgeschätzt monetarisieren. Macht man dies ordentlich, lässt sich mit solchen Analysen weit mehr Geld locker machen als wenn man sagt, man will eben Geld für die Energiewende ausgeben, weil es ökologisch gefordert ist.
Damit überzeugst du nicht alle, schon gar nicht die Märkte.
Die überzeugst du, wenn es ökonomisch sinnvoll ist.
Zuletzt geändert von Mister L am Fr 2. Aug 2019, 15:10, insgesamt 1-mal geändert.
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werni883
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von werni883 »

Servus,
glücklich der Mensch, der den vereinten Beteuerungen von Politikern und Experten Glauben schenken kann.
Die insg. ca. 68.000 Milliarden werden von Nicht Konzernen eingesammelt und Konzernen gut gebracht werden. Samesame like always.
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Brett-Pitt
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Brett-Pitt »

Nochmal für den dumpfen Tor
und den coooooooooolen Hip-ster:

Die Kernaussage war, dass mit einfachen
Mitteln die ersten 10 % vom Strom zu 10 Cent
zu haben sind. Die zweite "Dekade" kostet evt.
20 Cent.
Ein Drittel vom Strom ist kostenneutral machbar.
Zwei Drittel der CO2-Emissionen aus Fossil-Verstromung
liesse sich mit Mehrkosten von 2 Cent/KWH einsparen
durch Umstellung auf G-u-D-Kraftwerke.

Auf alle diese Aussagen hat der Tor KEINE Antwort.
Widerlegung wäre auch viel zu anstrengend.

Stattdessen gibt er den Erich-Rezitator und hackt
sich singend ins Knie. Auch eine Art der Argumentation.
Wie das Suizid-Kommando an Brains Kreuz.

Was war nochmal die Aussage?
Ach ja:
PV-Strom kostet 10 Cent.
Mit Stützbatterie und 66% Autarkie rund 30 Cent.

Just-my-10-Cent--Pit
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Torsten
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Torsten »

Für jemand, der gerade erst seit ca. fünf Minuten Photovoltaik entdeckt hat, bist Du aber schon ziemlich Experte.
Aber immer noch besser als die frühere Dauerbeschallung mit Fassadendämmung.
Weitermachen. Ich fahr jetzt in Urlaub.

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thrifter
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von thrifter »

Es ist ja immerhin dankenswert, daß sich der Schlaue noch die Mühe macht,
den Toren und Hipstern die richtige Sicht der Dinge zu erklären.
Dumm ist es, wenn die "noch nicht erleuchteten" dann aber nicht stantepede von ihrer Häresie lassen.
Zweimal gewarnt ist ja Muß. Und dann?

fragt sich
Reinhard
(der schon 5kW auf dem Dach hatte, als man in D noch nicht mal wußte, wo der Hambacher Forst eigentlich liegt...)
...Honda CUB...Man erfreut sich ein Leben lang an ihr, aber eigentlich bewahrt man sie schon für die nächste Generation...

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ossiholgi
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von ossiholgi »

thrifter hat geschrieben:
Fr 2. Aug 2019, 11:19

(der schon 5kW auf dem Dach hatte, als man in D noch nicht mal wußte, wo der Hambacher Forst eigentlich liegt...)
...5 Kilo Watt sind ja auch nicht soooo schwer.... *duw* :wech:
Ich bin 51,
bitte helfen Sie mir auf die Inno
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Brett-Pitt
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Brett-Pitt »

Meine erste Solar-Anlage wurde aus Schrott-Teilen gelötet
für den ersten deutschen Botschafter in Asmara (Eritrea).
Das war 1994. Die Kalkulationen und Konstruktionsprizipien
hat hernach eine örtliche Firma übernommen und weiterentwickelt.

Aus der Zeit stammt auch mein Dauer-Abo von "Photon".
Blöd war nur, dass der Ölpreis damals bei 20 Dollar/Barrel lag,
während PV-Strom noch 1 DM je KWH kostete.

Also habe ich mich damals (und bis "vor 5 Minuten") nicht
um PV-Strom gekümmert. Wohl aber um die Passivhaus-Technik.
Weil das mehr bringt, und DIY möglich ist. First Things first.

PV nur zur Einspeisung, möglichst mit 50 Cent je KWH,
ist ein Privileg der oberen Mittelschicht. Da bezahlt die
berühmte Krankenschwester über den Strompreis die
PV-Rendite des Oberarztes mit. Das hört man ungern.

Die gleiche Krankenschwester wird aber gerne
hervorgezerrt, wenn es um den Spritpreis geht.


Alles wird gut.
Aus Angst vor den Wählern und den
eigenen Kids überholt die CSU ja gerade
die Parteigrünen. Links? Rechts? Überholspur?

Weitersödern,

Fünf-Minuten-Pit
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Atomo
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Atomo »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Fr 2. Aug 2019, 12:11
PV nur zur Einspeisung, möglichst mit 50 Cent je KWH,
ist ein Privileg der oberen Mittelschicht. Da bezahlt die
berühmte Krankenschwester über den Strompreis die
PV-Rendite des Oberarztes mit. Das hört man ungern.
Oh ja. Wenn ich die PV-Anlagen meines ehemaligen Arbeitgebers,
(jetzt vermietet er die Gebäude an meinen jetzigen) auf den Getreidehallen hier und in im Osten sehe.
Da schwillt mir schon der Kamm, dass ich einen Teil meines Gehalts wieder zurückführe, kwasi. :evil:

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Mister L
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Mister L »

Der jetzige PV-Preis ist nur erreichbar gewesen, weil jahrelang weltweit viel in die F&E investiert wurde. Und das wurde es nur (so schnell), weil es einen durch Subventionen und hohe Einspeisungsvergütungen künstlich geschaffenen Markt gab.

Dass daran immer die verdienen, die es eh dicke haben, liegt in der Natur der Sache.
Investments tätigen die, die investieren können.
Btw wurden in die Atomenergieforschung ebenfalls hochsubventioniert und wird es noch. Genauso Kohle.

Wer aus antikapitalistischem Reflex hinter der Transformation des Energiesektors nur Interessen von Großindustrie erkennt, sollte sich mal die bisherigen Player auf dem konventionellen Energiemarkt ansehen.
Die Erneuerbaren sind geradezu ideal für dezentrale Energieversorgung, bspw. für genossenschaftliches Engagement.
Mein Schwiegervater hingegen hat bis heute sein erträumtes Atomkraftwerk im Garten nicht genehmigt bekommen - eine Photovoltaikanlage erwägt sogar er - als radikaler Gegner von Solar- und Windstrom (da nicht immer verfügbar und auf Speicher angewiesen). ;)
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