Alternative Elektromobilität?

teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

werni883 hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 16:04
Ob dieser Teslaeigner die 100k ersetzt kriegt?
werni883 Screenshot_20191005-155551.jpg
Ich frage mich schon sehr geraume Zeit ab, wie das mit "unseren" Feuerwehren und dabei speziell deren Personal weitergehen wird. Siehe:
Das System der Freiwilligen Feuerwehren ist in Österreich sehr weit verbreitet. In Österreich gibt es lediglich sechs Berufsfeuerwehren (Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien). Im Grunde kann man in Folge davon sprechen, dass das österreichische Feuerwehrwesen fast ausschließlich von Freiwilligen Feuerwehren betrieben wird. Sie machen Ihren Dienst völlig unentgeltlich und dabei spielt es keine Rolle, ob es zum Zeitpunkt des Alarmes zwei Uhr früh oder sieben Uhr abends ist.
Haben Sie gewusst, dass der Kommandant einer Feuerwehr im Grund mit seinem Privatvermögen haftet?

So. Alles klar. Oder???
Jahrhundertelang haben die Feuerwehren Erfahrung sammeln koennen, wie man einem Feuer oder einem anderen Einsatz-Ereignis begegnen muss/kann. Ziemlich leicht zu Lernen fuer den Kommandanten und auch den freiwilligen Kraeften in ihrer Freizeit als Ausbildung rueberzubringen.
Aber was nun mit diesen lebensgefaehrlichen Hochspannungs-Vehikeln? "Wasser Marsch"... das wird absolut sehr unlustig fuer die Einsatzkraefte. Tuer aufmachen um den/die Insassen aus dem Wagen ziehen... schoenes Funkenspruehen gewaehrleistet.
Wie kann man das "richtige" Verhalten fuer so einem Fall dem Kommandanten einer 2000-Dorfgemeinde und seinen 25 Freiwilligen in ihrer Freizeit! anlernen?
Und passiert was Falsches nach dem Unfall ist auch noch der Kommandant haftbar!!!
Gute Nacht.

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Innova-raser
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Robustere Infos gibts beim Hersteller selbst:

"Aufgepasst: Das TWIKE 5 ist auf eine Serie von 500 Fahrzeugen limitiert. Wir lassen aber den Reservierungszähler überlaufen, weil erfahrungsgemäß nicht alle Reservierungen in verbindliche Bestellungen gewandelt werden und so auch eine späte Reservierung nach vorne aufrücken kann. Außerdem akzeptieren wir die späte TWIKE 5 Reservierung schon als frühe Reservierung eines TWIKE 6.

Der Neufahrzeugpreis für ein TWIKE 5 soll zwischen 39.900€ (Reichweite bis 250km) und 49.900€ (bis 500km) liegen. Verkaufspreis in Deutschland, inkl. 19% MwSt., abhängig von der Akkuausstattung."
Quelle: https://twike.com

Auch ein finanziertes Projekt. Aber eines das, aller voraussicht nach, in Produktion gehen wird.

Beim SION haben sich wohl ein paar Leute eine lustige Zeit gemacht.

MIr wäre das Twike entschieden zu teuer. Aber man kann sehen das es Menschen gibt die bereit sind solche Summen zu zahlen. Das Twike 1 hat sich ja, trotz einem sehr hohen Preis für einen damals sehr diffusen Gegenwert, verkauft und die Geschichte ging weiter. Bis jetzt.
Nicht der Verstand schreibt die Postings sondern der Charakter!

http://www.thinkinghumanity.com

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“Think for yourself and let others enjoy the privilege of doing so too.” - Voltaire

Ramon Zerano

Re: Sozialistische Entscheidung: Elektromobilität !!!

Beitrag von Ramon Zerano »

Achtung der Titel dieses Fadens muss umbenannt werden!!
Die Elektromobiliät stellt keine Alternative dar!
Sie wird zwangsverordnet! Der Mensch hat da nichts mit seinem freien Kaufverhalten mitzuentscheiden!

Schon in der DDR lernte man damals: Den Kommunismus in seinen Lauf....

https://www.auto-motor-und-sport.de/ver ... ket-newtab

braucki
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von braucki »

Hallo,
hier mal etwas für unsere Berliner (mit Kleingewerbe 8-) ). Eine Renault Zoe zwei Jahre im Leasing mit 7k KM im Jahr für nix....genau gesagt sollten am Ende 12€ übrig bleiben.
Leider nur in Berlin :(
https://www.mydealz.de/deals/renault-zo ... ng-1458150
Grüße
Oliver

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Ramon Zerano

Re: Verordnete Elektromobilität = Sozialismus!

Beitrag von Ramon Zerano »

Dieser Beitrag bestätigt genau diese These!
Als würde der Renault nichts kosten!

Den bezahlen dann nur andere Menschen, die das gar nicht wollten, für dich oder eben in dem Fall für den Berliner.
Heißt: Anderen per Zwang Geld wegnehmen und dann gezielt nach Staatsdoktrin umverteilen.
Sozialismus.

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sholloman
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sholloman »

79eu Batterie Miete.
D.h. für das Geld fährt eine Cub locker ca 2500km im Monat während der Zoe noch keinen Meter gefahren ist :laugh2:
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
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AndreasH
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von AndreasH »

Moin.

Die 79€ Batteriemiete sind schon nen Pappenstiel.

Man müsste pro Tag 43km fahren und umsonst laden können, damit ein Vorteil, in den Verbrauchskosten gegenüber einem vergleichbarem Diesel ist (nur Fahrkosten verbrauch gerechnet !!! ).
Falss man nicht umsonst laden kann, kommen noch 41€ Stromkosten dazu.

Wenn man Twizy fährt. Vertrag mit 12.500km/Jahr = 57€ im Monat hat. Umsonst lädt . Mehr als 21km am Tag fährt. Ist der twizy genial günstig. Gegenüber einem "Auto".

Wen jemand wirkliches Interesse an E Mobilität hat und sich für sich und sein Profil / Nutzung ein E Fahrzeug sucht kann sich das sehr gut rechnen, also Geld einsparen lassen.

Unser derzeitiger LJ- EV3, ist genial in Sachen kosten bzw. einsparen. BIS JETZT, ist ja in Testphase. Mal abwarten , was die nexten Monate (Winter) zeigen werden.

Der Wagen ist im täglichen Einsatz. Mal sehn wann die investierten 3200€ (Kfz Kaufpreis, ersatzteile) wieder drin sind.
Unser Vorteil, wir können im Ort umsonst laden. Zu Hause über Solar (die Anlageinvestition ist nicht berücksichtigt weil gedacht für was anderes).
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Andreas H

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braucki
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von braucki »

Wenn der Umstieg gewollt ist, kostet er Steuergeld - ist halt so, das hat nichts mit Sozialismus zu tun sondern mit Kaufanreizen, um evtl. Fahrverbote zu verhindern. Ein E-Auto in Großserienproduktion aus sozialistischer Fertigung hätte es wohl nie gegeben - die Planwirtschaft hat es nur bis zum Trabbi gebracht ;)

Auch die Batteriemiete ist in der Kalkulation bei -12€ schon mit drin - für wen als reines Kurzstreckenfahrzeug 7k KM im Jahr reichen ist das ein attraktives Angebot - so was in Düsseldorf und ich würde so ein Teil in die Garage stellten. Die OHL ist mit ihrem Fahrzeug in den letzten 13 Jahren 52k KM gefahren, also 4K KM im Jahr, für sie wäre dieses Angebot mehr als ausreichend.
Grüße
Oliver

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sholloman
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sholloman »

Aber je weniger ich fahre desto teurer ist es doch :wein: (also beim Zoe Beispiel).
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
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braucki
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von braucki »

Das verstehe ich jetzt nicht - da du nur Versicherung und Strom zahlst, ist es bei diesem Angebot immer günstiger weniger zu fahren, da die Fixkosten für Leasing und Akkumiete effektiv bei einer Haltedauer von 24 Monaten bei -12€ liegen, so dürften die ersten zwei bis drei Akkuladungen auch noch umsonst sein..... ;)
Grüße
Oliver

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sholloman »

Sorry, ich meinte beim regulären Erwerb des Zoe, also nicht bei deinem Angebot.
In deinem Beispiel ist es natürlich genau andersrum. :prost2:
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von braucki »

Bei allen Fahrzeugen mit Mietakku ist das sowie elend mit der Kostenrechnung. Wenn ein E-Auto aktuell einen Vorteil in der Stadt bringen würde, hätte ich mir so eine Kiste mit Kaufakku gekauft und fertig (natürlich vorher den Akku mal beim Fachhändler checken lassen....). Das Ding würde für meine 20 Bürokilometer am Tag immer ausreichen. Nur die Flexibilität nach Dienstschluss wäre weg, da müsste ich für weitere Strecken erst wieder nachhause fahren und in den Diesel umsteigen :roll:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 8-216-4770

Aber aktuell habe ich noch keinen innerstädtischen Vorteil bei uns mit einem Stromer. Auf meiner Strecke stelle ich mich da bei der aktuellen Verkehrsführung mit jedem motorisiertem Zwei- und Vierrad an. Ein E-Bike wäre da schneller, steht auch in der Garage - aber bei dem Wetter habe ich da gar keine Lust zu....
Grüße
Oliver

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Gutes Angebot, der Zoe!
Für das Unternehmen, für das ich arbeite, zu spät. Haben gerade die ersten beiden E-Golfs bestellt.
Vom Elektro-Kasten aus China kommen nun gleich zwei anstatt einer. Und noch steht noch nichtmal ne Steckdose... . Aber da ist nun "Drive" drin, kommt nun alles in den nächsten Wochen.

Problem ist, dass knapp die Hälfte des Fuhrparks noch Euro5-Dieselmotoren hat und da ab demnächst auf zehn Streckenabschnitten nicht mehr fahren darf. Auch keine Ausnahmen für Wirtschaftsverkehr, nur wenn genau im gesperrten Streckenabschnitt ein Kunde ist. Der Zwang zur Umrüstung ist also akut.

Neue Fahrzeuge mit Alternativantrieben zu fördern ist natürlich kein Sozialismus, sondern die Wirtschaftsprämie extra von 4000 Öcken in Berlin ist einerseits aus Zwang, weil seit zehn Jahren geltende Luftreinhaltegrenzwerte überschritten werden, andererseits natürlich auch um das Elektrofahrzeug zu fördern und damit die Nachfrage nach Fahrzeugen und Ladestationen, also um den Wandel vom Verbrenner weg zeitig hinzubekommen.
Es hilft kurzfristig, sich vor Gericht Zeit zu kaufen bzw. härtere Restriktionen wie noch mehr Fahrverbote kurzfristig zu vermeiden.
Wer es besser weiß, wie Fahrverbote ohne Verwerfungen durch quasi-Enteignungen bewerkstelligt werden kann, ohne dass man tätig wird mittels Wirtschaftförderung, Radverkehrsförderung u.ä., sollte seine Weisheit doch dem Deutschen Städtetag zugute kommen lassen.

Und es kostet nicht die Welt, wenn ich mal die zig Milliarden des Dienstwagenprivilegs dagegen halte, weswegen Marken wie BMW und Audi mit 90% Kundenanteil nicht natürlicher Personen überhaupt bei uns solche faszinierenden Hochtechnologiefahrzeuge (bzw. dekadente Luxushobel) absetzen können. Und nein, auch das iat kein Sozialismus.
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Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Der Privatkundenanteil bei Audi liegt je nach Modellreihe bei bis zu 42 Prozent, bei BMW bei bis zu 50 Prozent.

Die behaupteten 90 % erreichen lediglich die Oberklasse-Limousinen A8 und 7er.

Andernorts gibt es bei Neuwagen durchaus einen Anteil gewerblicher Halter von über 90 Prozent, zum Beispiel bei den "dekadenten Luxushobeln" Opel Corsa oder Ford Mondeo. Der Golf kommt übrigens auch auf 73 Prozent gewerbliche Halter.

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Torsten hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 18:11
Der Privatkundenanteil bei Audi liegt je nach Modellreihe bei bis zu 42 Prozent, bei BMW bei bis zu 50 Prozent.

Die behaupteten 90 % erreichen lediglich die Oberklasse-Limousinen A8 und 7er.

Andernorts gibt es bei Neuwagen durchaus einen Anteil gewerblicher Halter von über 90 Prozent, zum Beispiel bei den "dekadenten Luxushobeln" Opel Corsa oder Ford Mondeo. Der Golf kommt übrigens auch auf 73 Prozent gewerbliche Halter.
Uff, ich habe das Wort "teils" vergessen. Also teils 90%. Danke für deinen Hinweis.

Und gesamt ergibt sich folgendes Bild, Neuzulassungen 2018 in Deutschland:
BMW 318.710, davon privat 101.713 (31,91%)
Audi 255.300, davon privat 61.954 (24,27%)
https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeu ... _node.html
(Entsprechender Neuzulassungslink, bei Audi die getrennte Aufstellung für Audi D und Audi H beachten.)

Knapp jeder dritte und knapp jeder vierte neue Audi geht also bei uns an eine Privatperson.
Edit: 85,56 % Privatkundenanteil bei Dacia - der Unterschied zu Audi ist enorm und zeigt natürlich damit auch die Folge der bei uns ausgestalteten Dienstwagensubvention in Deutschland auf.
Zuletzt geändert von Mister L am Mo 4. Nov 2019, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
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