für die Metropolregion Rhein-Neckar.
Es waren einige Personalräte größerer Firmen, Gescherkschaftsdelegierte, Polizei und
Mitarbeiter des Amtes für Verkehrsmanagement von Landratsamt Rhein-Neckar und andere anwesend.
Es ging dabei um die Entlastung des Verkehrs in und um Heidelberg speziell,
aber auch in anderen Städten in Baden-Würtemberg.
Unter anderen wollten wir von der Verdi, die tarifliche Zusage von unseren Arbeitgeber (Das Land B-W),
das alle 14500 Mitarbeiter ein Jobticket bekommen, um so schnell wie möglich den Verkehr und die Umwelt in Heidelberg zu entlasten.
Ihr müsst wissen, es herrscht täglich zur Rushhour ein Verkehrskollaps.
Viele der 14500 würden trotzdem individuell zur Arbeit kommen, aber ich behaupte mal, ein Teil,
also einige würden das Jobticket nutzen, wenn auch nicht ständig, aber immerhin.
Es würde auf alle Fälle ein Umdenken in den Köpfen bewirken, wenn man mit ÖPN für Umsonst zur Arbeit käme,
mit dem Auto würde es aber Geld kosten.
Was glaubt ihr, wie viele würden auf das Auto verzichten ?
Ich denke erst wenige, aber würden es mehr und immer mehr werden.
Unsere Forderung wurde von Arbeitgeber als völlig indiskutabel abgelehnt.
Unter anderen aus Kostengründen, und das obwohl der ÖPV (bei uns die Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe)
in öffentlicher Hand sind.
Statt dessen werden andere Alternativen geplant, u.a. ein neue Abfahrt auf der A 5 mit Park und Ride und Shuttlebus ins Uniklinikum.
Dies halte ich zusätzlich zum Free-Jobtickert für eine gute Idee um die Nord-Süd-Achse im Neuenheimerfeld, quasi die einzigste Zufahrtstraße ins Uniklinikum zu entlasten.
Es kommen ja nicht nur täglich 14500 Klinik-Mitarbeiter, sondern nochmal so viele Patienten und deren Besucher, sowie Fremdfirmen ins Klinikum.
Es wurde aber auch die Idee einer Seilbahn
aber nicht zur Entlastung des Berufsverkehrs.
Ein weiterer Tropfen auf den heißen Stein wäre eine neue Fußgängerbrücke (Radfahrer dürfen schieben) über den Neckar.
Bis jetzt ist nichts heraus gekommen, der Verkehr quält sich immer noch in der Rushhour am Neckar entlang und eine schnelle und
in meinen Augen einfache Entlastung des Verkehrs durch ein Free-Jobticket wurde unterlassen.
Ich sage nur schade, jammer schade
wann wird man je verstehen ...
mit sozialistischen Gruß aus Nordbaden
Paul

