Alternative Elektromobilität?

Low Budget
Beiträge: 227
Registriert: So 2. Sep 2018, 09:24
Fahrzeuge: Honda Innova,
MZ TS 125
Wohnort: Südöstliches Münsterland
Alter: 56

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Low Budget »

Abgesehen, davon, dass mir die Anhängevorrichtung des ADAC Modells gefällt, ist es es doch ein grundsätzliches Problem, dass sowohl Zweispuranhänger als auch Dreiräder die Räder neben der Transportkiste haben. Bei ordentlichen Transportkapazität sind die dann immer irgendwie zu breit. Bei aufrechter Sitzposition und hohem Schwerpunkt sind Dreiräder sperrige Stuckelkisten. Die Fahrdynamik der Einspurlasträder ist dagegen wirklich beeindruckend- wirklich mal selber ausprobieren!

Ich denke bei echten Schwertransporten so in der Liga Waschmaschine hätte so ein Lastendreirad mit Ladefläche vorne wieder Vorteile, allein schon wegen des sicheren Standes beim beladen und wenn man Fahrt aufnimmt. Ob solche Schwertransporte mit elektrounterstützten fahrradähnlichen Geräten allerdings überhaupt sinnstiftend sind oder irgendwann sein werden? Auf jeden Fall müssten sowas beladen nicht auf dem Radweg sondern auf der Straße bewegt werden, am besten in autofreien Zonen.

LG
Udo
Baut Gras an und liebt euch!

Benutzeravatar
sivas
Beiträge: 5687
Registriert: Di 3. Apr 2012, 10:35
Alter: 103

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sivas »

Die Fahrdynamik von Einspurfahrzeugen ist wirklich beeindruckend ... wenn man hinfällt :lol:

Untoter :shock: nicht kaputt zu kriegen

Benutzeravatar
Ecco
Beiträge: 4450
Registriert: Do 12. Mai 2011, 14:13

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Ecco »

Die rollenden Kartoffelkisten auch sehr beliebt beim Prekariat, die den Führerschein
durch Alkohol verloren haben.
Für Kleinkindertransport lebensgefährlich.

Low Budget
Beiträge: 227
Registriert: So 2. Sep 2018, 09:24
Fahrzeuge: Honda Innova,
MZ TS 125
Wohnort: Südöstliches Münsterland
Alter: 56

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Low Budget »

sivas hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 11:53
Die Fahrdynamik von Einspurfahrzeugen ist wirklich beeindruckend ... wenn man hinfällt :lol:
hm, beim fahren hinfallen, wie soll das gehen?

Übrigens geht es mir nicht darum Fahrradanhänger und Dreiräder generell schlechtzureden. Lastdreiräder besetzen eine Nische z.B. als rollende Verkaufsstände u.ä und es gibt ausgezeichnete Liegedreiräder und ein dafür konstruierter und geprüfter Kinderanhänger ist z.B. keine rollende Kartoffelkiste...

LG
Udo
Baut Gras an und liebt euch!

Benutzeravatar
sivas
Beiträge: 5687
Registriert: Di 3. Apr 2012, 10:35
Alter: 103

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sivas »

hm, beim fahren hinfallen, wie soll das gehen?

Straßenbahnschienen vielleicht ?

Trotz stumpfen Winkels hat's mich da voll hingehauen.
Das war zu der Zeit, als mein Sohn in'nem Blechsitz vor mir noch mitfuhr. Daraufhin nahm ich mir vor, keine Kinder auf Fahrrädern mehr zu transportieren. Stattdessen kaufte ich mir die DAX.

Untoter :shock: nicht kaputt zu kriegen

Benutzeravatar
Mister L
Beiträge: 1266
Registriert: Do 18. Jul 2019, 17:32
Fahrzeuge: C 125A

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

sivas hat geschrieben:
So 24. Jan 2021, 10:49
Ein Lastenrad darf man nicht mit einem PKW vergleichen, der ist für was ganz and'res vorgesehen, als für den Transport von nur einer Person (mit etwas Gepäck).
Ein PKW transportiert im Berufsverkehr durchschnittlich 1,2 Personen und kaum Gepäck, das ist wohl kaum mehr als ein Lastenrad.
In Berlin bspw. hat nur jeder zweite Haushalt überhaupt einen oder mehr PKW, aber ab und an kauft man ja auch mal größer ein und mag nicht immer dafür ein Fahrzeug mieten/sharen oder einen Lieferdienst beauftragen. Auch geht der Anteil der Bevölkerung mit Führerschein seit etwa zehn Jahren unter jungen, urbanen Menschen zurück: https://www.n-tv.de/panorama/Weniger-Ju ... 02665.html.
Logistikunternehmen mit Containerfahrrädern (mit E-Unterstützung) sind ebenfalls in Konkurrenz zu kleinen Nutzfahrzeugen und benötigen deutlich weniger Platz (bei allerdings deutlich geringerer Kapazität).

Auch normale Pedelecs oder Fahrräder sind in Konkurrenz zum PKW und jeder, der seinen PKW stehenlässt und mit Rad zum Ziel fährt, nimmt einem doch am Ziel weniger Platz weg, wenn man es so betrachten mag. Und es macht einen Unterschied, ob an der Ampel vor mir zehn PKW mit 12 Leuten oder nur 5 PKW mit 6 Leuten plus 6 Fahrräder stehen.

Dreiräder haben eine ganz andere Fahrdynamik und für Frachten bis 300kg geht das nicht anders. Privat würde ich aber ein dynamischeres Einspurfahrzeug vorziehen. Mir fehlt es aber am Abstellplatz draußen und in den Keller mag ich sowas nicht tragen.
Bild
Verbiegen ist was für plastisch verformbare Körper.

Benutzeravatar
werni883
Beiträge: 7148
Registriert: So 28. Dez 2014, 14:22
Fahrzeuge: 1 x INNO 125i blau, 3 x WAVE schwarz, +1 Unfallwave, +1 rot = NANA + 2 x China CUB 110.
Wohnort: pannonische Tiefebene, 16 km oestlich von Wien
Alter: 72

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
IMHO darf in Brandenburg ab sofort jeder bauen wo, wie uns was er will. Ohne Erteilung einer Bewilligung vorher. Denn TESLA darf auch!
.
Das ist seit Franz Josef Strauß' Zeiten der größte Unrechtsfall - ist aber so!
werni883
KONA 39 weiß el 62,4Mm ₩
KONA 39 el grau 45Mm Meli
Ioniq FL 38 el 55,6Mm ₩
TESLA 3 LR 77 Mm Stef
KONA 64 el, 72Mm Babs
Škoda Octavia TDI 4 x 4 136 Mm Walter jun
Mercedes B200 CDI 243 Mm Walter sen
per April 26. 5 BEV zus: ~ 305 Mm, Zeitwert € 75k.

Brämerli
Beiträge: 8153
Registriert: So 8. Jan 2017, 20:52
Fahrzeuge: C50, Wave, SH150, CRF300L, 390Adventure, GB350S, CB500X
Wohnort: Seeland

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brämerli »

Feinstaub beim Bremsen.
Eine weitere Sau durchs Dorf treiben? Die Absichten dürften erneut den el. Fahrzeugen in die Hand spielen welche rekuperieren.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokum ... 82118.html

FED
Beiträge: 2546
Registriert: Sa 2. Jan 2021, 15:59

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von FED »

Da lobe ich mir die gute alte Trommelbremse!

Benutzeravatar
Mister L
Beiträge: 1266
Registriert: Do 18. Jul 2019, 17:32
Fahrzeuge: C 125A

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Brämerli hat geschrieben:
Mi 27. Jan 2021, 11:01
Feinstaub beim Bremsen.
Eine weitere Sau durchs Dorf treiben?
Nein. Die Unweltauswirkungen werden schon seit langem vollumfänglich benannt, bei Feinstaub eben Partikel aus Verbrennung, Reifen- und Bremsabrieb sowie Aufwirbelung von Partikeln anderer Fahrzeuge und anderen Ursprungs.
Nur die Öffentlichkeit konzentriert sich ja immer nur auf ein Thema. Erst war es bspw. Ruß, dann Stickoxide. Früher auch PUK,CO, Blei, Asbest usw.. Offenbar überfordert es, dass Fahrzeuge mehr als eine Schadstoffimmission verursachen.

Bremsen und Reifen kommt eben sehr kurz, der Abrieb steigert sich hier mit dem Gewicht der Fahrzeuge.
Da die immer weiter zunehmen, wäre es mal gut, aktuelle Studien zu diskutieren.
Das könnte in manchen Ländern dazu führen, dass bspw. das Fahrzeuggewicht besteuert wird. Wir in Deutschland geben schweren Fahrzeugen ja sogar ne bessere Energieeffizienzklasse, das wird hier nicht kommen.
Bild
Verbiegen ist was für plastisch verformbare Körper.

teddy
Beiträge: 4134
Registriert: Mo 26. Jul 2010, 16:36
Fahrzeuge: ANF 125
Wohnort: Wien-Umgebung

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Mister L hat geschrieben:
Mi 27. Jan 2021, 17:04
Das könnte in manchen Ländern dazu führen, dass bspw. das Fahrzeuggewicht besteuert wird. /quote]
Als ich Anfang der 50'er Jahre in die Niederlande kam, wurden Autos nach Gewicht besteuert; jedes Quartal faellig also nicht nur beim Ankauf.
Und das ist auch heute, 70 Jahre spaeter!, noch immer so.
"Koennte" ist nur ueber eine Landesgrenze hinweg schon obsolet.
Gruesse Peter.

Benutzeravatar
Mister L
Beiträge: 1266
Registriert: Do 18. Jul 2019, 17:32
Fahrzeuge: C 125A

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Danke für den Verweis auf die Niederlande. Das wird in den 50ern allerdings nicht eingeführt worden sein wegen Feinstaubs, sondern sollte andere Gründe haben.
Ich meine, dass explizit mit Verweis auf Feinstaub durch Bremsen- und Reifenabrieb eine steuerliche Mehrbelastung von Masse-intensiven Kfz begründet werden könnte, zumindest in weniger Auto-affinen Volkswirtschaften.

Btw auch bei elektrisch betriebenen PKW. Null-Emission? Falsch!
Bild
Verbiegen ist was für plastisch verformbare Körper.

Brämerli
Beiträge: 8153
Registriert: So 8. Jan 2017, 20:52
Fahrzeuge: C50, Wave, SH150, CRF300L, 390Adventure, GB350S, CB500X
Wohnort: Seeland

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brämerli »

Immerhin, wer nicht bremst macht weniger Feinstaub.

:-) Im Kanton Bern wird übrigens nach Gesammtgewicht besteuert, im Kanton Fribourg nach Hubraum. :laugh2:

Benutzeravatar
Xir
Beiträge: 851
Registriert: Mo 6. Jan 2020, 22:32
Fahrzeuge: Ducati 750SS
Aprilia Futura RST1000
Gilera Runner SP 50 DD
Honda Wave 110i
Wohnort: Sachsen

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Xir »

teddy hat geschrieben:
Mi 27. Jan 2021, 19:39
Als ich Anfang der 50'er Jahre in die Niederlande kam, wurden Autos nach Gewicht besteuert;
Ja, und Versicherung nach Leistung, ich entschied mich daher für eine Ente als ich 95 in die NL zurückkehrte. Billiger ging nicht. (600kg, 29PS)

Da freuen sich bestimmt die Elektrofahrer mit ihren hohen PS Zahlen. :laugh2:

teddy
Beiträge: 4134
Registriert: Mo 26. Jul 2010, 16:36
Fahrzeuge: ANF 125
Wohnort: Wien-Umgebung

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Mister L hat geschrieben:
Mi 27. Jan 2021, 20:03
Danke für den Verweis auf die Niederlande. Das wird in den 50ern allerdings nicht eingeführt worden sein wegen Feinstaubs, sondern sollte andere Gründe haben.
Keine Ahnung. Ich hab mich in meinem ganzen Leben nie und auch nie damit beschaeftigt den Grund irgendwelcher Steuer zu erforschen. Naja, der Staat will mich wie auch immer schroepfen, und das wars fuer mich. Auch heute noch.
ABER..... wenn ich meine Gedanken ueber so manche Steuer aeussern wuerde, 5 Sekunden spaeter waere ich aus dem Forum wegradiert:-)))
Gruesse, Peter.

Antworten

Zurück zu „Nachdenkliches“