Alternative Elektromobilität?

Gausi
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Gausi »

Lachhaft .....1 Akku hat 2.7kWh ..... 3h Laden wird mit Schnelladen bezeichnet. Lausige 900W Abgabeleistung des Laders? Alles was unter 1C ist verdient die Begrifflichkeit "Schnelladen" nicht.

mfg

Gausi

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Die kleinen Super Socos sieht man schon viel in Berlin - und das ohne Verleihmopped zu sein. Die sind schon ganz ordentlich gemacht und sehen recht nett aus. Der Roller ist da keine Ausnahme.

Die Akkus sind allerdings groß und schwer - Reichweite (140km bei 40 km/h) gibt es eben nicht umsonst. Ich hätte lieber kleinere Akkus und öffentliche Tauschstationen wie in Taiwan beim Gogoro. Dazu sind Roller aber hierzulande wohl zu selten. Man könnte aber wenigstens eine Norm einiger Kraftradakkus mal europaweit angehen, bevor es wieder tausend Systeme gibt. Auch beim Motorrad sehe ich Tauschsysteme im Vorteil, gerade Tourenfahrer werden die kleinen Akkus ohne Kühlung eben nicht so schnell laden können.
Der Preis von 5000 Euro für Frühbucher und dann 5,5k ist für den Akku okay, aber zum Verbrenner noch viel zu hoch. Und ob der wirklich echte 90 rennt, mag ich bei der Leistungsangabe noch nicht ganz glauben.

Aber gut: Im Gegensatz zum Niu sind die Akkus nicht im Trittbrett - der Niu hat dadurch ein sehr hohes Trittbrett auf etwa 35 cm und zusammen mit der niedrigen Sitzbank (74cm) sitzen da schon Kleinere wie auf nem Kindergartenstuhl.
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teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Mister L hat geschrieben:
Fr 5. Feb 2021, 13:46
Man könnte aber wenigstens eine Norm einiger Kraftradakkus mal europaweit angehen, bevor es wieder tausend Systeme gibt.
Das wuerde aber bedeuten, dass die Designer jedwelchen E-Rads ihre feuchten Traeume rundum die vorgegebenen genormten Akku-Packs ausleben muessten! Bei so einem kleinen Volumen, den ein 2-Rad fuer diese Kraftquelle hergibt, wird es schnell zu einem uniformen Aussehen kommen muessen, nur das Emblem verraet dann was fuer eine Marke man faehrt. Einen Benzintank kann man ja formen, wie es einem halt so ins Design passt.
Aesthetik ade.
Gruesse, Peter.

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Das wuerde aber bedeuten, dass die Designer jedwelchen E-Rads ihre feuchten Traeume rundum die vorgegebenen genormten Akku-Packs ausleben muessten! Bei so einem kleinen Volumen, den ein 2-Rad fuer diese Kraftquelle hergibt, wird es schnell zu einem uniformen Aussehen kommen muessen
Das Risiko sehe ich nicht so. Tauschakkus müssten relativ klein sein, wenn man sie manuell in Tauschautomaten einführt und dort neue entnimmt, wie das seit Jahren bspw. in Taiwan Usus ist. 1-2 kWh bei derzeitiger Technologie.
So könnte man je nach gewünschter Reichweite Krafträdern mit einem, mehreren oder gar einem Dutzend genormter Akkus anbieten. Oder einen fest eingebauten größeren und flexible Erweiterungen, die man eben rasch an jedem Tauschautomaten wechseln kann.
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SC71

Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von SC71 »

Screenshot_20210207_084258.png
Der Wagen verbraucht zwar weniger als eine 500 er Honda (unglaubliche 3,2 Liter im Schnitt, und komm mir bitte keiner mit dem gruseligen Lupo Diesel) es werden aber auch fast €20000 für den Kaufpreis aufgerufen, die Abschrift ist nicht unerheblich!

Quelle : Toyota

FED
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von FED »

Wenn ich mir tatsächlich irgendwann ein E-Auto zulegen sollte wirds der E-Honda den find ich Sau Cool!
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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

https://youtu.be/rWKHFiB4XG8

16-Tonner mit "nur" 200 Ah Akkus an den Ladestationen.

Servus,
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on2wheels
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von on2wheels »

Mister L hat geschrieben:
Fr 5. Feb 2021, 13:46
Aber gut: Im Gegensatz zum Niu sind die Akkus nicht im Trittbrett - der Niu hat dadurch ein sehr hohes Trittbrett auf etwa 35 cm und zusammen mit der niedrigen Sitzbank (74cm) sitzen da schon Kleinere wie auf nem Kindergartenstuhl.
Es gibt ja jetzt den Niu MQi GT, also auch in der "70 km/h" Klasse, der hat beide Akkus unter der Sitzbank und scheint allgemein etwas größer gebaut.

Live hab´ich ihn aber noch nicht gesehen, während ich den N-GT schon als Leihfahrzeug ausgiebig testen konnte.

Macht schon irgendwie Spaß.

Ciao
Alex
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Gausi
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Gausi »

werni883 hat geschrieben:
So 7. Feb 2021, 09:14
https://youtu.be/rWKHFiB4XG8

16-Tonner mit "nur" 200 Ah Akkus an den Ladestationen.

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Ich habe 200kWh Akku verstanden .....Eine Angabe der Ah ist vollkommen witzlos, wenn die Systemsspannung nicht angegeben ist. Beispiel: 200Ah bei 1,2V = 240Wh .... 200Ah bei 400V = 80.000Wh = 80kWh

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Gausi

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Xir »

SC71 hat geschrieben:
So 7. Feb 2021, 08:48
3,2 Liter im Schnitt...20000 €
Mein Onkel hatte den, erste Genaration, ist Ihn gefahren wie, nun ja war über 80.
Also echt zaghaft.

Kam Elektrisch nicht mal bis zum Ende der Strasse und lag im Realverbrauch eher zwischen 6-7 Liter....da hätte er auch den einstiegs 1.0VVTi nehmen können. :roll:

Jack
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Jack »

FED hat geschrieben:
So 7. Feb 2021, 09:03
Wenn ich mir tatsächlich irgendwann ein E-Auto zulegen sollte wirds der E-Honda den find ich Sau Cool!
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Das Bild ist nicht gerade Top, ich saß aber schon mal live drin.
Tolles Interior. Von außen auch echt schick.
Nur die Reichweite ist nicht so berauschend. Als reines Stadtauto aber gut, aber dafür gibts ja Cubs :-)
Geld allein macht nicht glücklich, du musst dir schon eine Cub davon kaufen!
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Was ein Hybrid nicht alles möglich macht.

Servus,
ein Taxi/Transporter schafft es "rund 100 km RW" mit, der (kleinen, leichten) Traktionsbatterie. Aber mit einem Range Extender/Benzinmotor sind es auch ca. 500 km. Chinesische Schläue?
.
Den Antrieb besorgt ein Elektromotor.
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.
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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

Dank der inzwischen milder gewordenen Winter braucht es wohl eine solche extreme Wetterlage, um zumindest ausgangs des Winters es so kalt werden zu lassen, dass es hier mal wieder zweistellige Minusgrade gibt.
Die Maxus-Transporter hatten diese Woche dadurch ein Ladeproblem.
Bei Einführung wurde ja in Foren über die Betriebsanleitung diskutiert, dass unter minus 5 Grad C nicht mehr geladen würde. Es gab die Info (nach eigener Erinnerung) dass dann doch ein Thermomanagement im BMS bei europäischen Maxi implementiert wurde, welches den Akku erst einmal aufheizt, bevor der Ladeprozess beginnt.

Dies konnte ich diese Woche erstmals verifizieren. Es kann etwa eine Stunde dauern, bis der Ladeprozess beginnt, selbst wenn rasch nach der Nutzung angestöpselt wird. Mit CCS soll sich die Dauer halbieren.

Leider scheint unter minus 10 Grad C die Ladung dann aber doch auszusetzen, so dass diese Woche nicht jeder Elektrotransporter wie sonst immer einsatzbereit war. Ärgerlich.

Tipp eines telefonisch Erreichten bei Nachfrage: "Laden Sie den am besten in der Halle." Haha. Wallboxen sind draußen, nix mit Halle. Sollte verbraucherschutzgerechter offener vorab kommuniziert werden.
Bei Umrüstung des Fuhrparks auf Elektro braucht man also je nach BMS wohl noch ne Halle, um bei Wintern wie früher auch laden zu können.

Hierzu findet man btw wenig Infos von den Herstellern, auch im PKW-Bereich: Bis zu welcher Temperatur ist Ladung möglich?

Die Reichweite der Transporter bricht bei dem Wetter um rund 30% ggü. der Normalreichweite und um 50% ggü. der BC-Reichweite ein (viel Heizung, Schnee in Nebenstraßen).

Die Maxus sind auch mistig verarbeitet. Aber man muss auch sagen, dass sie antriebsseitig klasse und v.a. sehr komfortabel funktionieren.
Viele der Euro6 - Dieseltransporter haben ständig Macken am Abgassystem, an Sensoren und jedes Jahr (2019+2020) kommt ne Bande und trennt die Partikelfilter raus. Ein teurer Spaß. Inzwischen sind Bleche eingeschweißt, um den Diebstahl zu erschweren.
Und ich bereite eine Fristsetzung zur Wandlung eines Fahrzeugs vor, was seit Kauf letztes Jahr fast nur in der Werkstatt steht. Der Fahrer muss schön die Fehlermeldungen dokumentieren.

Also Diesel ist auch nicht hui. Die Probleme sind eben andere. Das Kälteproblem bei der derzeitigen Akkutechnik hat diese Woche aber mal zugeschlagen. Wie ist das egtl. im Vorzeigeland Norwegen?
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
minus 8 Grad Morgentemperatur im Wiener Becken sind nicht ohne, aber hätte man nicht bei den Politikern, den Reichen und Scheichen beginnen sollen?
.
3 x 12 Zylinder Benzin Außenborder, NEU, wo bleibt da der Klimaschutz, die vielen Schiffe, die sogar mit Rohöl und 50 % Wirkungsgrad fahren. Das alles muss schnellstens weg, denn sie erwärmen die Meere und Seen.
Die Fliegerei ist schon mal ordentlich gewürgt.
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Stinker heißt das Unwort.
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Ps: BC-Reichweite = die im BC/Bordcomputer jeweils angezeigte RW.
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Xir »

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Sa 13. Feb 2021, 09:32
... jedes Jahr (2019+2020) kommt ne Bande und trennt die Partikelfilter raus. Ein teurer Spaß. Inzwischen sind Bleche eingeschweißt, um den Diebstahl zu erschweren. ...
Ach, deswegen ist beim Octavia der DPF so verbaut das man so gut wie gar nicht rankommt. :roll:

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