Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Über was man sonst noch redet
sznuffi
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von sznuffi »

Da ich ja mein Camino nach dem Wiederaufbau die Tage mal testen mag, mal nachgeblättert hab....

_______________

.. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf man mit Mofas und E-Bikes Radwege benutzen.

Demnach dürfen Mofas außerorts auf dem Radweg fahren. Der Gesetzgeber berücksichtig dabei die geringe Geschwindigkeit von Mofas ebenso wie das vergleichsweise geringe Verkehrsaufkommen auf Radwegen außerhalb geschlossener Ortschaften.

Gleichzeitig dient die allgemeine Freigabe von Radwegen außerorts auch dem Abbau des Schilderwaldes. Ist eine Nutzung durch Mofas auf bestimmten Streckenabschnitten nicht gewünscht, kann dies durch das Zusatzzeichen „keine Mofas“ (VZ 1012-33) angeordnet werden. Darüber hinaus besteht mithilfe des Zusatzzeichens 1022-11 auch die Möglichkeit, innerorts einen Radweg für Mofa freizugeben....

https://www.bussgeldkatalog.org/mofa-fahrradweg/

SollteBremsen

Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von SollteBremsen »

Alles Auslegungssache des örtlichen Trachtenvereins.
Für den 60 jährigen Wiederholungstäter bedeutet das schlimmstenfalls Sozialstunden im Blindenheim. Besonders dann, wenn das Mofa 32,4 anstatt 25.1 läuft.
An der Diskriminierung von Mofafahrern hat sich in den letzten 40 Jahren nüscht geändert.

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sivas
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von sivas »

Interresant wird's, wenn auf den neu geschaffenen Fahrrad-Autobahnen dann so ein stinkenden Qualm ausstoßendes, knatterndes Zweirad fährt ... und womöglich auch noch überholt :laugh2:

Untoter :shock:

SollteBremsen

Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von SollteBremsen »

sivas hat geschrieben:
Sa 7. Aug 2021, 10:56
Interresant wird's, wenn auf den neu geschaffenen Fahrrad-Autobahnen dann so ein stinkenden Qualm ausstoßendes, knatterndes Zweirad fährt ... und womöglich auch noch überholt :laugh2:
Wenn du dann noch einen "Atomkraft Nein Danke" -Aufkleber drauf hast, wirst du von der E-Bike Fraktion öffentlich gesteinigt

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Bernd
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Bernd »

Bei Ebay Kleinanzeigen konnte ich einen original Auspuff mit Krümmer ohne Durchrostung kaufen. Der kam heute mit der Post, ich habe ihn umgehend montiert und bin bei Regen ein paar Meter probe gefahren.
Das Mofa hört man fast nicht mehr. Es ist wirklich flüsterleise. Ein riesen Unterschied zum kernigen Geknattere vorher.
Die Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit am Berg haben sich nicht geändert. Bergab drosselt es nicht mehr so früh, fährt also ein bisschen schneller. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Ebene konnte ich noch nicht testen.

Guter Kauf, ich bin zufrieden :prost2:

Gruß
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Bernd »

Die Feierabendbiertestfahrt ist superleise absolviert.
Auf der Ebene 31.
Bergab 40! dann ging der Berg aus. Womöglich noch schneller. Allerdings hört sie sich dabei an, als ob das Ding explodieren würde.
IMG_20210807_204548.jpg
Abends um 8 ist die Welt auf den Feldwegen wieder in Ordnung.
Keine Spaziergänger, kein Hundegassi, kein Pferd und keine Radfahrer. Toll!

Gruß
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Bernd »

Gausi hat geschrieben:
Sa 7. Aug 2021, 23:05


Noch was ......in meinen Augen gibt es KEINEN Grund mehr sämtliche Fahrzeuge mit kleinem Versicherungskennzeichen noch NEU mit Verbrennermotor zu verkaufen. Freue mich über Argumente, die das nicht so sehen :-)

Stimmt eigentlich.
Mein Mofa hat einen ca. 5-Liter Tank. Mit dem komme ich ca. (ich habs noch nicht ausprobiert) 300 Kilometer weit. Oder auch nur 200, wer weiß.
Weil das Mofa aber so dermaßen abartig langsam ist, sind die Touren die ich fahre, meistens habe ich zwei drei Stunden Zeit dafür, nur 50 Kilometer lang.
Und 50 Kilometer schafft auch ein Elektromoped.

Allerdings fährt das schneller, also 45 kmh, und deswegen ist man damit in drei Stunden ca. 90 Kilometer unterwegs.
Reicht die Reichweite eines Elektormopeds 90 Kilometer? Weil, tanken mit den Dingern, dauert anscheinend ewig.

Gruß
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Gausi »

@Bernd

hier geht es um Mofas ..... auch ist mein Vorstoss keine versicherungspflichtigen Fahrzeuge NEU mehr zuzulassen selbst unter dem Thema " Wo soll eigentlich der Strom herkommen " deplatziert. Es gibt schon sehr gute ( auch Reichweitenstarke ) Angebote auf dem Markt. Solltest Du was Außergewöhnliches benötigen ( Bei mir lautet die Devise: geht nicht gibts nicht ) schick mir ne PN. Eigentlich lassen sich heutige Akkus in weniger als 1h aufladen. Meistens sind aber bei den jetzigen Angeboten leistungsschwache Lader der Grund für lange Ladezeiten. Bei richtiger "Wumms-Ladung" ist einen Temperaturüberwachung der Akkus aber Pflicht.

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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Bernd »

@Gausi
Danke für das Angebot.
Momentan habe ich keinen Bedarf. Vielleicht aber später....

Die Wumms-Ladung kenne ich von meinen Stihl Akku Gartengeräten.
In weniger als einer halben Stunde wieder einsatzbereit.

Mein Pedelec benötigt allerdings mehrere Stunden zum Aufladen. Wieviel weiß ich nicht, weil ich ja nicht daneben stehe.

Weiter gehts mit Mofas!

Gruß
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Bernd »

Mofa trifft Kunst
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Gruß
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Bernd »

Die letzten Tage war ich zweirädrig immer mit dem Mofa unterwegs. Mit 31 Sachen am Tacho.
Anfangs dachte ich, oh mann, nur 30 Sachen, wie lahmarschig, wie langweilig, da kommste ja nie an.

Es stimmt, es ist ein wirklich lahmarschiges Fahren. Ist das schlimm? Nein, überhaupt nicht. Habe ich die letzten Tage festgestellt. Es macht sogar Spaß, so langsam sich den Hundagassifrauen auf Landwirtschaftsträßchen zu nähern und ihre Erscheinungsbilder zu studieren. Das geht nur langsam. Biste schneller, siehste nix!

Ich muss halt umdenken und meine Fahrten in kleinerem Radius unternehmen. Weil weit, kommt man nur mit viel Zeit.

Was mir auch gefällt, ist der Dresscode beim Mofa. Durch den fehlenden Fahrtwind, kann man getrost mit einem offenen Helm und leichter Kleidung fahren.

Auf Landstraßen, wo normaler Verkehr stattfindet, werde ich von den an mir vorbeizischenden Autos allermeistens mit einem sehr goßzügigen Abstand überholt. Das Fahren ist fast stressfreier, als mit einem 125er. Der Geschwindigkeitsunterschied beim Überholt werden ist beim Mofa viel höher und deshalb geschieht das Überholt werden viel schneller. Durch die Versicherungsnummerntafel weiß gleich jeder Autofahrer, dass man sehr langsam unterwegs ist.

Und zum Schluss: Mofafahren macht (anscheinend) sympathisch. Ich werde oft gegrüßt, gewunken und zu gelächelt.

Gruß
Bernd

PS: jetzt bin ich schon 200 Kilometer gefahren und immer noch nicht auf Reserve. Bin mal gespannt, wieviel sie verbraucht, die Prima4.
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Sachsenring
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Sachsenring »

Ach wie schön! Dieses Forum ist ein wunderbares Auffangbecken für ganz entspannte Vögel :sonne: .

War jetzt eine Woche im Urlaub und bin seitdem nicht Ciao gefahren.
Dafür habe ich heute mein neues Rad und den Anhänger, den ich im Sperrmüll gefunden habe, ausgeführt.

Morgen muss ich dringend die verlorene Zeit aufholen weil Bernd hat einfach Recht: Mofafahren baut innerlich auf, man streut Sympathie undsoweiter.

LG
MM
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Himbeer-Toni
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Himbeer-Toni »

Ja ja, zu Fuß gehen entschleunigt auch, ganz toll.
Ich kann nur sagen Mofa fahren ist extrem frustrierend, auch Moped fahren mit gedrosselten 40 oder 45 km/h Gurken.
Ätzend. Die Hölle. Nie wieder.
Diese ganze Zweitaktscheisse ribbelt einen auf. Schon dieses ganze Zweitakt Zeug, Sprit, der nur 6 oder 12 Monate hält und alles verklebt.
Deswegen bin ich ja so dankbar für die sehr hervorragende C50 SuperCub, bei Kellerharrer offenbar jederzeit zu erwerben, die einen angenehmen 4- Takt Klang hat und locker bis auf 60 oder 70 km/h geht.
Wenn es jederzeit relativ günstig eine c50 SuperCub zu kaufen gibt, tu ich mir doch nicht an eine überteuerte Herkules oder Sachs zu kaufen, diese dann zu überarbeiten usw
Der Verkauf der spritschluckenden Peugeot 103 (Vogue, 1:25, Verbrauch 3,5 Liter Gemisch) und Velosolex (1:33) war bei mir plus minus Null zum Neupreis, kann man machen, muss aber nicht sein.
:prost2:
Einfach, robust, zuverlässig, wirtschaftlich – das sind zusammengefasst die Eigenschaften der Super Cub C125A

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Brett-Pitt
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Brett-Pitt »

Mannomann Maatin,

seh ich da Kardan-Welle auf Torpedo-5Gang ?
Edel, edel,
Fahrrad passend zur ... äh ... Honda-Wave.

Weiter-Wellen-Schlagen,

Surf-Pit
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

Piesepampel54
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Re: Wer von Euch hatte mal ein Mofa?

Beitrag von Piesepampel54 »

Gegenfrage, wer hatte denn kein Mofa, damals?
Meines war eine Starflite 25 in rot, mit Hinterradfederung.
Das sah dann doch ein ganz klein wenig mehr nach Motorrad aus.
Gekauft auf Ratenzahlung, beim Kaufhof Köln, Anfang der 70´er, der damals sogar einmal das kpl. HONDA Sortiment im Programm hatte.
Allerdings nur kurz aber in jeder freien Minute schlich ich um CB 250/ 450 und 750 herum, um mich dann nach Dienstschluss auf die Starflite
zu setzen und nach Hause zu prötteln.
Besser als zu Fuß zu gehen und immerhin ein großer Schritt zur begehrten Suzuki GT 380.
Mit der wollte ich dann ´Frauen´ über 18 beeindrucken, die sonst nur auf Jungs über 20 mit Opel Kadett in Lackierung schlüpferblau standen.
Es war ein langer Weg...
An den Wochenenden ging es von Köln zum Nürburgring, der damals noch keine so verkommene Geldmaschine war.
DTM: Ford Capri, BMW 3.0 CS, aber auch der giftige NSU TT waren meine Favoriten.
Wildcampen, Zigaretten, erster Rausch.
Initiationsriten der frühen Siebziger.
Am Barbarossaplatz in Köln gab es MOTO GRATZER, Motorradhändler, 40 Min. Fußweg, mit einer Kawasaki Mach I im Schaufenster, anbetungswürdig,
meine allabendliche Anlaufstelle, meine Eltern schüttelten den Kopf aber was wussten die denn schon?
Mitunter traute ich mich in den Laden.
15 jährig, dünn wie ein Nagel, pickelig, und fragte nach Prospekten und Aufklebern.
Allerdings selten, denn ich wollte ja nicht auffallen.
Im Laden gab es nicht nur den Geruch nach Reifen und Werkstatt sondern auch eine Schönheit, Mitte zwanzig in engen Lederjeans,
die meine abendlichen Phantasien heftig befeuerte: wie viele Abenteuer habe ich mit ihr erlebt, aus wie vielen Gefahren habe ich sie gerettet.
Natürlich wusste sie nichts von alledem...
Und manchmal träume ich, ich wäre nochmal 15...
Es bringt Unglück, abergläubig zu sein...

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