Irgendwo hab ich gelesen, dass Navigondaten funktionieren könnten, oder welche HERE, aber da steck ich leider nicht drin.
Ich hab einfach nicht die Geduld und das Nervenkostüm um mich mit nicht funktionierender EDV rumzuärgern. Das hab ich jeden Tag am Arbeistplatz. ich bin gelernter Fernmeldehandwerker, also mein Job ist es Kommunikation zu ermöglichen. Aber inzwischen brauchts ein Mehrfaches an Hard- und Softwareaufwand um unerwünschte Kommunikation zu verhindern. Nicht meine Welt, da bekomm ich soooon Hals.
Das Erkennen der Hardware ist das eine, die den Geräten zugeordnete Lizenzen das andere, und dann das Kartenmaterial anzupassen das nächste.
Wir haben es hier mit einem recht konsequenten Geschäftsmodell zu tun hart am Rande der Wegelagerei durch Betrug und ebensolchen Involvenzen. Die Hersteller tun alles um irgendwann mal wieder Einnahmen zu generieren, sei es durch Neukauf oder kostenpflichtige Updates. Garmin bspw verlangt eine Registrierung innerhalb von drei Monaten nach Erstinbetriebnahme, danach geht nichts mehr an Update, das Gerät bleibt auf dem alten Stand, egal wie groß "lifetime" oder "LMU" auf der Packung steht. Das Kleingedruckte zählt und die Lebensdauer legt der Hersteller fest. Laut Verbraucherschutz sei das legitim. Soooon Hals, sag ich nur.
Bei den Blaupunkt MotoPilots war es wohl so, dass das Kartenmaterial "lebenslang" upzudaten ausgegliedert wurde und genau dieser Laden dann plötzlich und unerwartet insolvent war. *
Was später dann passierte, weiß ich nicht, hatte meine Blaupunkts innerlich schon abgeschrieben. Aber plötzlich waren wieder Updates und ein Fehlerbehebungspaket möglich. Leider übersteigt das Datenvolumen die Speicherkapazität der Navis und man muss explizit einzelne Karten abwählen. Ich habe die großen Pakete Russland und Türkei weggelassen.
Mal schauen, wie lange das gut geht.
Hab noch ein altes Navigon, ein Elebest A6 und noch ein paar andere Geräte hier rumliegen. Evtl packt mich doch mal der Rappel.
Ein Navi Workshop wär mal ne Idee
*: Dieses Zersplittern von Aufgaben und sich somit der Verantwortung zu entziehen gibt es inzwischen überall. Die Auslagerung von bisher in einem Unternehmen selbst erbrachten Leistungen an externe Auftragnehmer oder Dienstleister nennt man Outsourcing. Somit hat man nichts mehr damit zu tun, lässt seine Vertragspartner an der langen Hand verhungern und wäscht bei dem zu erwartenden Misserfolg seine Hände in Unschuld. Man hatte ja einen Vertrag.
Was Verträge wert sind, das weiß die Welt spätestens seit 1938


























