Woher soll der elektrische Strom kommen?

Über was man sonst noch redet
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Bastlwastl
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Bastlwastl »

Karl

genau deine Gedanken hab ich auch seit einiger zeit.

Das einzige Sinnvolle wäre eine zusätzlich komplett
autarke Haus Installation mit Speicher oder eine
Geschaltete Brücke hinter dem Zähler im eigenen Hausnetz
um dieses vom Netzanschluss zu trennen.

dann bist du auch nicht an 800watt oder sonstigen evtl.Knebelverträgen gebunden.

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tybrin
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von tybrin »

Bitte um Entschuldigung für OT:
Wie abgesprochen ist die Jacke bei mir.
Kann Pitt beim Wahnbach Treffen abholen.
LG
Tybrin
Wave------------------- lieber Endorphin statt Adrenalin :D

Mauri
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Mauri »

Aber Bastl ein Wechselrichter vom Balkonkraftwerk braucht doch Netzstrom damit er überhaupt arbeitet und wenn du das Haus vom Netz trennen würdest funktioniert das doch nicht mehr !Oder hab ich da was falsch verstanden :motzen:?
Gruß Mauri !

Karl Retter
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Karl Retter »

Mir ist die Einspeisung ins EnBw Netz schon nicht klar. Wenn ich einen Akku lade brauche ich mehr Spannung als der Akku iM. hat. ca. 14,3V bei 12V Bordspannung. Bei 230V Netzspannung muss doch die Wechselrichter Spannung höher sein oder?
Vielleicht kann das mal jemand genau und verständlich erklären.
Gruß Karl
Bei meinem Freund Ekki wurde der offene Kamin in der Größe begrenzt weil er Fernwärme bezog.

Brett-Pitt
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Brett-Pitt »

Moin Kaal unn Konsorten,

ihr zäumt das Pferd von hinten auf.
Also ...äh... falsche Reihenfolge.

C)
Ersmaa müssen die AKTUELLEN Verbraucher
aufn Tisch, und wie diese Verbraucher versorgt
werden (Gas? Netzstrom? Solarthermie? PV???).
Reihenfolge nach Grösse in KWH. Ich schlag maa
vor:
(c1) Heizung ... 2.000 Kubikmeter Gas oder 2.000
Liter Heizöl = 20.000 KWH (immer: pro Jahr!)
(c2) Warmwasser ... 400 bis 800 KWH p.P./p.a.
(c3) Tiefkühltruhe ... 200 KWH p.a.
(c4) Waschmasch ... 100 KWH p.a.
(c5) Spülmasch ... 100 KWH p.a.

Kaal, wie siehts bei dir konkret aus? Butter bei die
Spätzle! Und dann Prios setzen. Watt bringt datt
Ausrollen von Dämmmaterial aufm Speicher (2.000
KWH p.a. / 2 Stunden Aabeit ???) versus PV-Kram
(50 KWH p.a. im Sommerhalbjahr).

U)
Wie kann mann og. Verbräuche verringern (immer gut)
und umgruppieren (Warmwasser aus Gas? Netzstrom?
Solarstrom???)

B)
Am ENDE der Fahnenstange (und nicht am ANFANG):
Watt mach ich mit den legalen maximal 700 KWH, die
ein 800-Watt-Peak-Balkonpanel jährlich bringt. Dabei
auch bedenken, datt ...
(b1) ... davon 500 KWH ins Sommerhalbjahr fallen, also
2 bis 3 KWH täglich um die Mittagszeit.
(b2) ... der Versorger jederzeit verlangen kann, datt Zähler
mit Rücklaufsperre verbaut werden. Dann gibt es gar keine
Einspeisung mehr bzw. keine Vergütung dafür. Bei netto 10
Cent je KWH egal, wenn du auch nur jede dritte Balkon-KWH
tatsächlich selber nutzen kannst. Drittel-Nutzung? Immer noch
mit 30 Cent günstiger als Bezug ausm Netz.

Weiter-Pferde-Beflüstern,
direkt vor der Apotheke,

Jockey Pit
(PS: Danke an Tybrin für Jacke wie Hose)
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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Done #30
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Done #30 »

Karl Retter hat geschrieben:
Mi 21. Mai 2025, 11:02
Mir ist die Einspeisung ins EnBw Netz schon nicht klar. Wenn ich einen Akku lade brauche ich mehr Spannung als der Akku iM. hat. ca. 14,3V bei 12V Bordspannung. Bei 230V Netzspannung muss doch die Wechselrichter Spannung höher sein oder?
Die Spannung ist nicht das Problem, sondern die Synchronisation.

KI sagt, wenn man die richtige Frage stellt:
Ein Wechselrichter benötigt Netzspannung, um den von der Solaranlage erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln und ins öffentliche Stromnetz einspeisen zu können. Diese Netzspannung dient als Bezugspunkt und hilft dem Wechselrichter, sich mit dem Stromnetz zu synchronisieren und die richtige Frequenz (50 Hertz) zu erzeugen

Alternative: eine autarke Insel schaffen, also komplette Netztrennung und irgendeine Referenzspannung, besser -frequenz bspw mit einem autarken DC-AC-Wandler, selber generieren. Dazu reicht eine Billigklitsche aus dem Campingbereich.

By the way:
Kann eigentlich jemand mal den Threadtitel aktualisieren auf:
Wohin mit all dem überflüssigen elektrischen Strom?
Meine Ebay-Kleinanzeigen. Forenpreise auf Anfrage. Biete auch Tauschbörse für Givi-Kofferschließungen

Gausi
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Gausi »

Legal, illegal, scheißegal ...... Ein Balkonkraftanlagennetzgeführterwechselrichter darf nur max. 800W rausdrücken ( sucht Euch aus ob illegal oder scheißegal ) . Inselanlage gut dimensonieren und dann den mittleren Finger auf die deutsche Bürokratie heben. Und dann gemäß Dones Vorschlag bei überschüssigen Strom nach der Waschladung den E-Grill anschmeißen und uns alle einladen :-)

mfg

Gausi

harryguenter
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von harryguenter »

Karl Retter hat geschrieben:
Di 20. Mai 2025, 22:06
Frage wenn ich ein 1600Watt Balkon Gerät hätte und ins Netz einleite und gleichzeitig die fehlenden 400 Watt aus dem Netz hole um die Waschmaschine mit 2000 Watt zu betreiben merken die das doch gar nicht oder?
Gruß Karl
1. Natürlich fällt dafür im Gegenzug dein geringerer Strombezug auf, der Fragen aufwerfen könnte.
2. Wie schon geschrieben, die 2kW braucht die WaMa nur wenige Minuten zum Wasser erwärmen.
3. Es ist wichtig zu verstehen, daß die 800 Watt keine politische, sondern eine technische Grenze darstellen die auch unter ungünstigen Umständen sicherstellt, daß es keinen Kabelbrand gibt!
4. Man kann davon abweichen wenn man die Umstände versteht und sicherstellt, daß sie nicht eintreten können. Dann wird's aber eine illegale PV Anlage. Mein Gefühl sagt mir wir sind sind nicht allzuweit davon entfernt, daß man anfängt nach diesen zu fahnden.

harryguenter
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von harryguenter »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Di 20. Mai 2025, 16:47
Strom ist ja kein Selbstzweck, sondern nur
Mittel zum Zweck. Was bezwecken wir aber?

Ich kann Sonnenenergie (ST) in Form von Heisswasser
speichern. Oder bei PV in Form von Batteriestrom. Was
ist sinnvoller? Betriebskosten, graue Energie usw. usf.
Die Frage ist berechtigt, das muss jeder für sich beantworten.
Trotzdem ist Strom halt eine universelle Premiumenergie mit der ich alles machen kann - auch warmes Wasser.

Vermutlich ist deshalb Solarthermie derzeit nicht sehr gefragt.

harryguenter
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von harryguenter »

Bastlwastl hat geschrieben:
Mi 21. Mai 2025, 07:23
dann bist du auch nicht an 800watt oder sonstigen evtl.Knebelverträgen gebunden.
Die Leute tun immer so als wäre ein Stromanschluß und eine angemeldete PV Anlage Teufelszeug oder super kompliziert.
Mit dem Trennschalter kann man sowohl Netzbezug haben als auch autark bei Netzausfall sein.

harryguenter
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von harryguenter »

Mauri hat geschrieben:
Mi 21. Mai 2025, 09:15
Aber Bastl ein Wechselrichter vom Balkonkraftwerk braucht doch Netzstrom damit er überhaupt arbeitet und wenn du das Haus vom Netz trennen würdest funktioniert das doch nicht mehr !Oder hab ich da was falsch verstanden :motzen:?
Jein.
Prinzipiell hast Du Recht.
Es gibt aber Hersteller die Kombinationen von WR+Speicher+Trennschalter anbieten, bei denen nach Trennung vom Netz der WR weiterarbeitet und seinen eigenen Takt vorgibt. Nennt sich Ersatzstromfähigkeit.

In der Einfachsten Variante bieten WR einen Stromausgang, der sein eigenes Netz erstellt. Dieser darf nur niemals mit dem Hausnetz verbunden werden. Die Stromverteilung erfolgt dann über separate Verkabelung oder fliegend mit Kabeltrommel bei Stromausfall. Nennt sich Notstromfähigkeit.

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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von harryguenter »

Done #30 hat geschrieben:
Mi 21. Mai 2025, 13:54
Die Spannung ist nicht das Problem, sondern die Synchronisation.

Alternative: eine autarke Insel schaffen, also komplette Netztrennung und irgendeine Referenzspannung, besser -frequenz bspw mit einem autarken DC-AC-Wandler, selber generieren. Dazu reicht eine Billigklitsche aus dem Campingbereich.
Auch die Spannung kann zum Problem werden. Sie ist gar nicht so konstant bei 230 Volt wie man sich vielleicht denkt.
Aber Hauptpunkt ist erstmal die Synchronisation.

Was das zweite betrifft:
Handelsübliche DC AC Wandler gehen regelmäßig in Rauch auf, wenn da von außen wo die Verbraucher sein sollten ne PV Strom drückt statt Strom abzunehmen!

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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von Brett-Pitt »

Moin Warm-Duscher unn Kalt-Mamsellnen,

hier nochmaa Ergänzung zu "Heiss-Wasser":
Ich erwähnte (meine) Solar-Thermie, weil diese bei
Alt-Solaranlagen noch vorrangig vorkommt. Meine
Anlage (ST!), inzwischen fast 20 Jahre im Betrieb,
wurde errichtet, als die KWH aus ST noch 15 Cent
kostete (nach Abzug Förderung plusminus 12 Cent).

Eigenstrom aus PV-Anlagen hat damals noch 50 Cent
je KWH gekostet. Weiterer Vorteil von ST: Diese wurden
noch im DIY-Aufbau gefördert, alles andere muss
inzwischen von "Fachfirma" kommen bzw. sogar vom
"Energieberater" berechnet sein. Done weiss ein Lied
davon zu singen.

Heute würde ich bei Systempreisen von 10 Cent je KWH
ALLES mit PV-Modulen machen. Dicke Kupferkabel lassen
sich einfacher verlegen als gelötete Kupferrohre. Und Strom
kann man auch im Warmwassertank speichern, nämlich in
Form von Hitze. Sogar undichte Solarkreisläufe kann man
mit PV umgehen: Solekreislauf demontieren, Kollis gebraucht
verkaufen, Sonneninput in WW-Tank via PV unn Heizstab, gerne
auch netzunabhängig (PV in den unteren Teil vom Tank, Nach-
Heizung im oberen Drittel via Netzstrom, und/oder wie bei mir
mit nachgeschaltetem solartauglichen Durchlauferhitzer).
Den oberen Wärmetauscher im Solartank kann man dann sogar
in den Iden des März bis zum Ende der winterlichen Heizperiode
missbrauchen, um überschüssige Wärme an einem Heizkörper
abzufackeln. Stichwort "Heizungsunterstützung-für-Arme".

Die "graue Herstellungsenergie" für PV ist inzwischen auch
mindestens so günstig wie bei altbackenen ST-Anlagen. Dort
im Kolli wird ja noch reichlich Kupfer, Alu unn Spezialglas benötigt.
Beide Systeme kommen energetisch zu einem ROI von 2 bis 3 Jahren.

Es gibt einen einzigen Nachteil bei PV:
Der Umwandlungs-Wirkgrad liegt bei 18% vom Sonnenlicht.
Flachkollis kommen effektiv (netto) auf 36% . Für den gleichen
Ertrag brauche ich mit PV also die doppelte Fläche. Da könnte
es auf schmalen Reihenhäusken knapp werden. Faustregel nur
fürs Warmwasser:
2 bis 3 QM Kollifläche PRO PERSON. Ergo 4 bis 6 QM PV p.P.

Weiter-äh-Kupferkabel-ziehen,

Sol-Pit
(Kleiner Einwand: Hier in Erkrath ist eine gesamte Schule
abgefackelt durch Kurzschluss in dachständiger Uralt-PV.
PV-auf-Dächern also bitte-bitte NIEMALS in Verbindung mit
brennbaren Dämmstoffen wie ESP, Altpapier oder ThermoHanf.)
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

harryguenter
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von harryguenter »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Mi 21. Mai 2025, 13:38
(b2) ... der Versorger jederzeit verlangen kann, datt Zähler mit Rücklaufsperre verbaut werden. Dann gibt es gar keine Einspeisung mehr bzw. keine Vergütung dafür.
Nur ums richtig zu stellen:
Mit Anmeldung des Balkonkraftwerks ist der Netzbetreiber - genauer der Messstellenbetreiber - in der Pflicht einen Rücklauf geschützten Zähler zu verbauen falls da noch ein alter Zähler rumwerkelt.
Mit der Anmeldung des Balkonkraftwerks muss man i.d.R. sowieso einen Einspeisevergütungsverzicht unterschreiben.

harryguenter
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Re: Woher soll der elektrische Strom kommen?

Beitrag von harryguenter »

Brett-Pitt hat geschrieben:
Do 22. Mai 2025, 09:33
Es gibt einen einzigen Nachteil bei PV:
Der Umwandlungs-Wirkgrad liegt bei 18% vom Sonnenlicht. Flachkollis kommen effektiv (netto) auf 36% . Für den gleichen Ertrag brauche ich mit PV also die doppelte Fläche.
Korrektur: Die Wirkungsgrade der PV steigt seit Jahren immer weiter. Aktuell kommen neue Module auf 20-24%.

Vermutlich hat man ja schon erkannt, dass ich eher der Photovoltaik als Solarthermie Fraktion angehöre. Beides hat seine Einsatzgebiete nur halte ich PV aktuell für günstiger zu bauen und universeller einzusetzen. Und ja, vor 20 Jahren sah die Rechnung anders aus.

Der Vorteil der PV ist, dass ich Energie wegtransportieren kann damit andere sie nutzen können - auch wenn beim aktuellen PV und Netzausbau gerade problematisch ist. Das wird sich aber über Netzausbau, netzdienliches Verhalten (Stichwort dynamische Stromtarife die vermutlich in einigen Jahren Standard sein werden) und den Ausbau von Energiespeichern (Wasserstofferzeuger, Akkus, ...) wieder regeln.
Solarthermie bedeutet halt, dass das System im Sommer ungenutzt vor sich hinköchelt.

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