Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

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tybrin
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von tybrin »

Zum Überprüfen einer Auto oder Solar Battarie habe ich immer 4 Auto Leuchtmittel aus den Scheinwerfern parallel an der Battarie angeschlossen und dann die Zeit gestoppt zwischen Volladung und Erlaubter Mindestspannung.
Damit lässt sich recht genau ausrechnen wie hoch die verbleibende Rest Kapazität noch ist.
Kostet quasi nix. Meist brennt ja zuerst nur die Abblendlicht Wendel durch. Die Fernlicht Wendel hält deutlich länger. Dadurch hat man, wenn man es möchte, mit der Zeit genügend Leuchtmittel zu Prüfzwecken da. Die Lampen nehme ich auch gerne zum überprüfen von Schaltkreisen unter Last, da so Fehler ausfindig gemacht werden können, die man mit einem Durchgangsprüfer ggf nicht findet.
Natürlich muss man vorher abschätzen wieviel Last der jeweilige Schaltkreis verträgt.
Man kann auch kaputt prüfen.
LG
Tybrin
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Mauri
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Mauri »

Gute Idee zur Verwendung kaputter H 4 oder H 7 Lampen als Batteriebelastungstester :up2:
Gruß Mauri !

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Himbeer-Toni
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Himbeer-Toni »

Die Batterie lädt seit gestern Mittag, und immer noch. Muss also, anders als angezeigt, ziemlich leer gewesen sein.
IMG_5004.jpeg
Einfach, robust, zuverlässig, wirtschaftlich – das sind zusammengefasst die Eigenschaften der Super Cub C125A

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Karl Retter
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Karl Retter »

14,6 Volt ist zuviel
14,1 Volt ist ein guter Kompromiss.
Der Erhaltungsstrom sollte dabei unter 100mA abfallen.
Je tiefer desto besser.
Gruß Karl

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Himbeer-Toni
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Himbeer-Toni »

Da kann man nichts ändern, entweder laden oder nicht laden. Vielleicht ist das smart Gerät durch die Schneeflocke verwirrt. Ich werde im Anschluss auf "repair" drücken, und die Batterie wieder in Form pulsen.
Und danach evtl den Wechselrichter anschließen und einen 300Watt Baustrahler anschließen, um zu schauen ob und wie lange die Batterie durchhält.

PS das Ladegerät ist eh ungeeignet, nur für 4 bis 100Ah Batterien, aber irgendwie gehts doch
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sholloman
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von sholloman »

Checkt das smarte Gerät die Temperatur und erhöht deswegen die Spannung :mrgreen:
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
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Harri
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Harri »

Ich nenne sowas
„Leichenschminkerei“

Tranberg
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Tranberg »

tybrin hat geschrieben:
Do 15. Jan 2026, 08:17
Zum Überprüfen einer Auto oder Solar Battarie habe ich immer 4 Auto Leuchtmittel aus den Scheinwerfern parallel an der Battarie angeschlossen und dann die Zeit gestoppt zwischen Volladung und Erlaubter Mindestspannung.
Damit lässt sich recht genau ausrechnen wie hoch die verbleibende Rest Kapazität noch ist.
Kostet quasi nix. Meist brennt ja zuerst nur die Abblendlicht Wendel durch. Die Fernlicht Wendel hält deutlich länger. Dadurch hat man, wenn man es möchte, mit der Zeit genügend Leuchtmittel zu Prüfzwecken da. Die Lampen nehme ich auch gerne zum überprüfen von Schaltkreisen unter Last, da so Fehler ausfindig gemacht werden können, die man mit einem Durchgangsprüfer ggf nicht findet.
Natürlich muss man vorher abschätzen wieviel Last der jeweilige Schaltkreis verträgt.
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Tybrin
Experten wie Diagnose Dan (NL), Eric O. (South Main Auto, USA) und Ivan (Pine Hollow Auto Diagnostics, USA) prüfen elektrische Fehler mit realistischer Last statt hochohmiger Messung:Glühlampen-Prüflampen (Leistung passend zum Verbraucher, z. B. 5–55 W).
Hochohmige LED/Multimeter übersehen Korrosion oder Spannungsverluste – die Glühbirne belastet echt und zeigt Probleme sofort (leuchtet nur hell bei ausreichend Strom).
Prinzip: Belastungsprüfung statt Raten/Teiletauschen – z. B. mit Scheinwerfer- oder Blinkerbirnen als variable Last für Relais, Aktuatoren, Injektoren oder Kabelbäume.
Eric O. baut eigene Lampen mit variabler Wattzahl; Diagnose Dan enttarnt versteckte Widerstände (unbelastet 12 V, belastet schwach); Ivan nutzt es bei komplexen Steuergerät-/Busproblemen.

Himbeer-Toni, der ganz ehrlich über seine begrenzte Kenntnis in der Elektrotechnik spricht, würde meiner Meinung nach großen Nutzen daraus ziehen, sich einige Prüflampen mit unterschiedlichen Wattzahlen herzustellen. Der Verbrauch einer Standheizung entspricht ziemlich genau zwei 60-Watt-Scheinwerferlampen, und diese würden – wie Tybrin schreibt – direkt zeigen, wie die Spannung vom Batteriepol in kurzer Zeit abfällt, sobald das Licht von klar weiß über gelblich zu orange wechselt.
Ich bin Däne und wohne in Dänemark

Tranberg
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Tranberg »

Karl Retter hat geschrieben:
Do 15. Jan 2026, 15:48
14,6 Volt ist zuviel
14,1 Volt ist ein guter Kompromiss.
Der Erhaltungsstrom sollte dabei unter 100mA abfallen.
Je tiefer desto besser.
Gruß Karl
.

14,6 ist nicht falsch bei Kälte. 14,1 reicht nur bei 24/7 dauerladung wie Feuermeldeanlagen.
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Karl Retter
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Karl Retter »

Der Erhaltungsstrom ist wichtig. Ich lade überwiegend mit Labornetzteilen mit Spannung und Stromanzeige incl. Strombegrenzung. Llchtmaschinen laden idR.bis 14,4V das reicht um vor allem bei älteren Batterien keine Überhitzung zu produzieren.
Gruß Karl

Mauri
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Mauri »

Meine Lima im 1.6er Corolla drückt bei kalten Temperaturen 14,6 v auf die Batterie Karl ! Schöne Wochenende wünsche ich :sonne:
Gruß Mauri !

Karl Retter
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Karl Retter »

sind halt Japaner
Gruß Karl :laugh2: :prost2:

Tranberg
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Tranberg »

Karl Retter hat geschrieben:
Sa 17. Jan 2026, 16:06
Der Erhaltungsstrom ist wichtig. Ich lade überwiegend mit Labornetzteilen mit Spannung und Stromanzeige incl. Strombegrenzung. Llchtmaschinen laden idR.bis 14,4V das reicht um vor allem bei älteren Batterien keine Überhitzung zu produzieren.
Gruß Karl
So habe ich früher auch geladen, als mein Labornetzgerät noch funktionierte. Bei ganz neuen Batterien, die trocken gekauft und dann mit Säure gefüllt wurden, habe ich mich an die Vorschrift aus meinem Moto-Guzzi-Werkstatthandbuch gehalten: Ladestrom 1/10 der Batteriekapazität (3,2 A bei einer 32-Ah-Batterie), bis die Spannung 16 Volt erreicht hat, danach Nachfüllen von destilliertem Wasser bis zum Maximalstand. Sämtliche NEUEN Batterien, die nach dieser Methode geladen wurden, haben eine gute Leistung und eine zufriedenstellende Lebensdauer gezeigt.Diese allererste Ladung ist meiner Meinung nach entscheidend. Eine halb geladene Batterie, deren erste Erfahrung nach der „Geburt“ darin besteht, einen eiskalten Motor zu starten, erreicht nie ihre volle Kapazität.
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Mauri
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Mauri »

Denke auch das das schonende Vollladen vor dem ersten Gebrauch die Lebensdauer der Batterie positiv beeinflusst :prost2:
Gruß Mauri !

Harri
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Re: Diesel Standheizung by Himbeer-Toni

Beitrag von Harri »

Nur zur Erinnerung
Himbeer-Toni hat geschrieben:
Mo 29. Dez 2025, 22:29
Ich hab die Batterie mit dem smarten 14 Euro China-Ladegerät nur gemessen, dann aber nicht geladen. (die Batterie hatte wie gesagt 4 von 5 Balken, ist eine fette wartungsfreie 226 Ah Fahrtbatterie eines e-Bootes, allerdings 14 Jahre alt)
Wenn ein Ladestrom mit 1/10 als schonende Ladung gilt, wäre mit den Vorschlägen von oben, eine Ladung noch mit 22,6 A angemessen möglich und wenn man bei einem haushaltsüblichen Ladegerät von ca 4-8A (vielleicht sogar 12 A) ausgeht, dann wäre praktisch jede Ladung schonend.

Ich mein ja nur.

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