Jobrad

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2Radler
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Jobrad

Beitrag von 2Radler »

Guten Morgen meine zweirädrigen Kameraden all over diesem Planeten :inno2:

Vor ziemlich genau 5 Jahren hat mich ein Sprinter im morgengrauen von meinem Rad auf dem Weg zur Arbeit geholt, zum Glück bin ich so ein durchtrainierten hübscher Bengel wo den Sturz einfach weggesteckt hat wie ein Kirmesboxer ne tracht Prügel aufm Jahrmarkt.
20210909_125212.jpg
Hier sehen wir das gute Rad, aufgenommen bei meinem Abenteuer Wochenende Giro d Bodensee

Naja auf jeden fall war das Rad danach im Eimer und ich habe mir danach nur noch n günstiges Rad gekauft um mal eben hier und da n paar Km zu machen und Besorgungen zu erledigen.

Nachdem ich immer wieder Probleme mit meiner Achillessehne habe, ich wünsche niemandem eine Achillessehnenentzündung :cry: , bin ich ziemlich eingeschränkt was das Joggen angeht und irgendwie hab ich wieder Lust aufs Rad fahren bekommen.
Damit meine ich keine Radtouren von 20 KM sondern schon Touren wo dreistellig sind.

Naja lange Rede wenig Sinn, bin am überlegen mir über Jobrad wieder n Gravelbike zu holen und wollte mal eure Erfahrungen damit hören.

Also im Internet nachlesen was Vor- und Nachteile sind kann jeder, mir gehts um eure Persönlichen Erfahrungen und Tipps und Tricks rund ums Thema

Fühlt euch umarmt
:inno2:

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Done #30
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Re: Jobrad

Beitrag von Done #30 »

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Bastlwastl
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Re: Jobrad

Beitrag von Bastlwastl »

ich würde lieber das Geld in die Hand nehmen und ein 2-3 Jahre altes Markenrad kaufen. Allein wärend Corona wurde ja der Radmarkt und die JobRad Geschichte extrem aufgeblasen, so dass der gebraucht Markt eigentlich gut gefüllt ist.
Ja, die JobRad Version ist eine attraktive Alternative, aber man ist auch an einige Dinge gebunden und sollte das was Done verlinkt hat berücksichtigen beziehungsweise Bedenken.

Jack
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Re: Jobrad

Beitrag von Jack »

Typisch Gewerkschaft "der Chef solle es on top zahlen" :D Die müssen das Geld ja auch nicht hart verdienen! Und Rente???

Es wird ja gerade deshalb gemacht, weil man eben Abgaben sparen kann...aber klar in Zeiten der Masseninsolvenzen kann der Chef ja mal schnell noch was on top was zahlen. :stirn:

Fragt mal alle Eure Chefs!

btw. hier im Osten schließt gerade eine Thyssen-Niederlassung nach der anderen!
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Done #30
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Re: Jobrad

Beitrag von Done #30 »

Jack hat geschrieben:
Mi 4. Feb 2026, 12:21
Typisch Gewerkschaft
Akzepziere bitte den Interessenskonflikt, dass Gewerkschaften überwiegend Arbeitnehmerinteressen vertreten
Jack hat geschrieben:
Mi 4. Feb 2026, 12:21
Es wird ja gerade deshalb gemacht, weil man eben Abgaben sparen kann
Wer ist "man" und auf wessen Kosten geht es tatsächlich?
Jack hat geschrieben:
Mi 4. Feb 2026, 12:21
Fragt mal alle Eure Chefs!
Nö, wer einen Sumpf trockenlegen soll, darf keine Frösche fragen, schon gar nicht die, die sich so die Taschen vollstopfen ;-)

Der Ton von verdi "der Chef solle es on top zahlen" kommt daher, dass der Arbeitgeber ein öffentlicher ist und somit nur eine Umverteilung als Superduperbonus für die Beschäftigten verkauft wird. Reine politische Augenwischerei "Wir tun was für Beschäftigte und Umwelt" aber letztendlich bezahlen es die Leute selber. Sehenden Auges in die Altersarmut, da kann und darf kein Arbeitnehmerverteter still halten.
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Jack
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Re: Jobrad

Beitrag von Jack »

...ich sag mal in der heutigen Zeit, kannste froh sein, wenn de eine Firma hast die noch halbwegs läuft.
Indusriestandort Deutschland ist der teuerste, da hastes eben als Chef nicht grad einfach. Hut ab vor jedem Chef, der hier heute noch eine erfolgreiche Firma betreibt!
Da muss man als AN auch mal so denken und nicht immer nur bis zu seinem Horizont und fordern, fordern.

Wenn de nämlich keinen Job mehr hast, ist dir dann auch rille, ob das Jobrad on top oder under top geht/gehen würde. Und bei ner Insolvenz hat auch der Staat noch viel weniger davon, denn dann gibts gar keine Sozialbeiträge mehr, sondern Kohle aus der Staatskasse für alle von nun an Daheimbleibende.
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Re: Jobrad

Beitrag von Metzelsuppe »

Ein paar meiner Kollegen haben sich ein Jobrad geholt und sind zufrieden. Ich hab mich bewusst dagegen entschieden.
Mag sein dass das dumm war, aber ich bin halt Typ altmodisch. Ich will Dinge selber besitzen, weil ich auf meine Sachen aufpasse und sie pflege. Fertig.
Kein Bock auf irgedein Gschiss.

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Re: Jobrad

Beitrag von Harri »

Jepp
Es hat doch niemand etwas zu verschenken und anstatt Leasing oder Bank ist es doch einfacher und unterm Strich günstiger,, wenn die Kohle aktuell nicht reicht, etwas zu warten und dann selber zu kaufen..

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2Radler
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Re: Jobrad

Beitrag von 2Radler »

Also mir gehts da irgendwo genauso, sprich lieber keine Schulden aufnehmen sondern kaufen, was man nicht kaufen kann und einen Kredit aufnehmen muss, kann man sich nicht leisten.

Außer es macht irgendwo Sinn und man zahlt keine Zinsen und fängt was mit dem Geld an.

Meinen ADV habe ich z.b über die 50/50 Finanzierung laufen, weil es praktisch ist, man 0,0 Zinsen zahlt...
Vor kurzem kam n Brief, dass die restlichen /50 in ca nem halben Jahr gezahlt werden müssen.

Und beim Rad gehts mir auch so.
Ich hab irgendwie keine Lust knapp 3000 € aufn Tresen zu legen um dann mim Rad vom Hof zu fahren, da hat ja meine fast neue Dax weniger gekostet :D

Da machts ja mehr Sinn, Jobrad in anspruch zu nehmen und 2000€ in Gold anzulegen.
Bzw nach den drei Jahren kann ich mir einfach n neues Rad aussuchen bzw s alte wieder zurück geben und muss mich auf Kleinanzeigen nicht mit unverschämten Menschen rumstreiten.
Es ist halt bequem und wenn man wie in meinem Fall, kein E-Bike sondern n "normales" Muskelbetriebenes Rad nimmt und diese extra Service Pauschal nicht dazuordert, eo ja schon Sinn macht bei E-Bike's, dann machts ja eig Sinn.

Das mit der Rente mag ja irgendwo stimmen aber bei einem so geringen Betrag von ca 3000€, also auf die Laufzeit und im Vergleich zu dem was ich slbst einzahl/eingezahlt hab/ einzahlen werde, macht es nahezu nichts aus, muss ja noch bis Ende 2057 malochen.

Apropos so ab Frühjahr 2058 hab ich mehr Zeit und könnte zum Plau am See treffen mim Rad kommen aber da mach ich dann n neuen Fred auf :sonne: :inno2:

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Bastlwastl
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Re: Jobrad

Beitrag von Bastlwastl »

Die Konditionen gibt die Jobradfirma und der Arbeitgeber vor.
Nicht der Leasingnehmer.
die Fordern den jährlichen Service
alles weitere is Paketsache oder Zubuchbar

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Done #30
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Re: Jobrad

Beitrag von Done #30 »

Dass an diesem System so viele mitverdienen wollen, sollte eigentlich jedem klar sein, dass das der Endkunde bezahlen muss.
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olster
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Re: Jobrad

Beitrag von olster »

Man darf als Arbeitgeber natürlich das Rad auch einfach kaufen, es seinem Angestellten geben - mit einem freundlichem "tu so als ob es deins wäre" -
es dann als Firmenausgabe abschreiben - und gut iss. Eine Form des Vertrauensvorschusses und der Mitarbeiterbindung. (das hab ich schon fünf mal durch)
Und wenn man man dann immer noch was gutes tun will, bezahlt man auch die Inspektionskosten.
Das letzte Kind hat Fell, das letzte Motorrad hat Variomatik

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Done #30
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Re: Jobrad

Beitrag von Done #30 »

Ein guter Arbeitgeber findet Mittel und Wege um seinen Beschäftigten was Gutes zu tun, sie zu motivieren, ohne sie hinterrücks wieder auszubeuten. Er denkt an das Gesamtergebnis.

Meine langjährige Erfahung im öffentlichen Dienst, und das ist auch der grund weshalb ich inzwischen in der Gewerkschaft und Personalrat bin, ist leider eine andere. Kostenstellendenken bestimmt das Handeln. Benefits für die Beschäftigten gibts nur, wenn eine höhere Dienstelle ausdrücklich und direkt Anweisung erteilt, ansonsten sind die Personalabteilungen bedingungslos dazu vergattert ihre Recource Personal so billig wie möglich abzuspeisen. So entsteht ein Kreislauf, der im Endeffekt weder den Beschäftigten, noch dem Steuerzahler was bringt, aber unzählige Verwaltungsmitarbeiter unnötig beschäftigt, Gelder von einem Topf in den anderen umzubuchen und der anderen Kostenstelle nicht das Schwarze unter den Fingernägeln zu gönnen.
In unserem Beispiel Jobrad gewinnen nur die Leasingfirmen. Der in meinem Fall öffentliche Arbeitgeber finanziert das im Vorgriff auf deine Rentenbezüge. Also nur ein Kreislauf mit zwar geringer, aber unnötiger Tendenz zur Altersarmut der sowieso schon schlecht bezahlten unteren Entgeltgruppen.
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Re: Jobrad

Beitrag von 2Radler »

War jetzt beim Fahrradfritzen und wollt nach nem Rad schauen.
Es gibt ja mittlerweile Fahrräder mit Elektronischer Schaltung :shock: also keine E-Bikes sondern normale Räder ohne Seilzug :shock: irgendwie ist das an mir vorbeigegangen.
Bin ja eig für weniger Elektronik ist besser aber macht eig schon Sinn, dann funktioniert die Schaltung ja immer optimal also die Züge tun sich nicht längen usw, was meint ihr?

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sholloman
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Re: Jobrad

Beitrag von sholloman »

Nen Zug kannst einstellen oder selber wechseln, hat die Elektronik ne Macke...
Is wie beim Batterie Tausch der Dose. Bei den älteren wechselt man sie einfach und wow, alles funktioniert danach wieder als wenn nichts gewesen wäre - bei den neuen Karren muss die Batterie erstmal angelernt werden :motzen:
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
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