Tragisch, aber das Leben ist lebensgefährlich ob mit oder ohne Motorrad.
Ich war vor zwei Jahren mit meiner 350er Royal Enfield im Süden Tschechiens auf einer Landstraße unterwegs. Auf einmal kam mir auf MEINER SPUR ein Sattelschlepper entgegen. Der Volltrottel von Lenker überholte mit dem Sattelschlepper eine ganze Pkw-Kolonne.
In Sekundenbruchteilen traf ich die Entscheidung, zu versuchen, vorbeizukommen und falls ich merke, dass es nicht geht, würde ich mich in den Straßengraben werfen - alles besser als unter die Räder des Sattelschleppers zu kommen.
Es ging sich ums "Arschlecken" aus, dass ich am Lkw vorbeikam. Nachher haben die Knie aber mal heftig gezittert. Das hätte auch tödlich enden können, ganz ohne mein Verschulden.
Ein anderes Mal war ich auf der Autobahn unterwegs und GENAU das Szenario, das dem Fahrer in dem Artikel zum Verhängnis wurde, trat auch bei mir ein. Ein Depp von Autofahrer zog auf gleicher Höhe auf einmal in meine Spur. Zum Glück war hinter mir niemand, ich machte eine starke Bremsung UND wich halb auf den Pannenstreifen aus. Es ging gut, aber es war haarscharf am Tod vorbei.
Wir brauchen einfach auch immer etwas Glück.
Mein Beileid an die Familie und die Freunde des verunglückten Krad-Kollegen.
LG
Papaki