Jobrad

Jack
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Re: Jobrad

Beitrag von Jack »

..ich kenn das von nem Freak schon länger - er sagt das sei High-End und vom Fahrgefühl und Schalterlebnis etwas ganz anderes.

Es ist wie mit allem, muss man Bock drauf haben oder nicht.
Geld allein macht nicht glücklich, du musst dir schon eine Cub davon kaufen!
- Jack the Cubripper -

Brämerli
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Re: Jobrad

Beitrag von Brämerli »

2Radler hat geschrieben:
Do 5. Feb 2026, 15:05
War jetzt beim Fahrradfritzen und wollt nach nem Rad schauen.
Es gibt ja mittlerweile Fahrräder mit Elektronischer Schaltung :shock: also keine E-Bikes sondern normale Räder ohne Seilzug :shock: irgendwie ist das an mir vorbeigegangen.
Bin ja eig für weniger Elektronik ist besser aber macht eig schon Sinn, dann funktioniert die Schaltung ja immer optimal also die Züge tun sich nicht längen usw, was meint ihr?
Bei der E Schaltung muss man doch Batterie tauschen oder Laden... NoGo solange ich die Wahl habe.

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2Radler
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Re: Jobrad

Beitrag von 2Radler »

Also angeblich ist die Technik ausgereift und so ne Akkulafung reicht für 3 Monate locker und falls mal doch schbeller leer, weil öfter am Schalten auf ner langen Tour, kann man einfach bei nem Stop per Powerbank den kleinen wieder aufladen.

Ob der Kamerad auch Jobrad hat?
https://youtu.be/hdwjpp1MeF4?si=S6OeBGN2vP2esw6P

Harri
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Re: Jobrad

Beitrag von Harri »

Es gibt Verschiedene Systeme
zB
Sram mit Batterie (tauschen einmal pro Saison reicht. Leider ist da unter erschwerten Bedingungen die Einheit abgefallen. Ich weiß nicht wie es jetzt ist.

Ältere Shimano seit ca 6 bis 7 Jahren funktioniert einwandfrei, Akku in der Sattelstütze, muss bei täglicher Nutzung so alle 2 bis 3 Mon oder 1000 km geladen werden. Wenn seitens der Software was passieren soll, dann allenfalls das aufspielen neuer Software (wenn man Lust hat).

Relativ neu ist das neue cues Schaltwerk welches einem Kondensator aus einem Nabendynamo im Hinterrad laden kann. Da hab ich keine Erfahrung zu, soll sehr schmusig funktionieren und wenn die Akku Einheit fr vorne durch längere Stehzeit ausfällt, soll wohl eine Neue Grundeinstellung problemlos übers Smartphone möglich sein.


Ich meine wenn man schon in regelmäßigen Abständen sich ein neues Rad kaufen möchte, ist es doch langweilig sich nicht auch auf neue Technik einzulassen. Unfahrbarem Schrott bietet keiner mehr an.

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Lutz Muellerbein
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Re: Jobrad

Beitrag von Lutz Muellerbein »

Meine berufliche Erfahrung (Triebwagen-Führer bei der DB) so ab 2019 :

Das neue Jobrad-Angebot (ver-?) führte zahlreiche KollegInnen (die immer erstaunt waren, dass ich zur Schicht bei jedem Wetter mit dem Rad fuhr – fünf km!) dazu, plötzlich ihre „Liebe“ zum Radfahren zu entdecken – es wurde dann meist elektrisch und – mein Eindruck – dank des „Jobrades“ galt dann „… es darf ruhig etwas mehr sein“ (Akku-Leistung, Übersetzungen, Elektronische Schaltungen, Scheibenbremsen, Vollfederungen, keine Schutzbleche etc.) – der Kontostand bleibt ja irgendwie auf gleicher Höhe!

Rad – oder Elektrorad gefahren wurde dann (den begeisterten Berichten zufolge) in den ersten Tagen und Wochen danach ein paar Mal intensiv, danach wurde es still um das Thema und zu Schichtbeginn stannd mein Rad weiterhin allein an der hiesigen Einsatzstelle.

Will sagen: Neben der schon besprochenen Renten und -Sozialversicherungsproblematik (Danke an Done für die Links) hat das „Jobrad“ m.E. gezielt eine gewisse Mitnahme-Mentalität angesprochen und Leute dazu animiert etwas zu kaufen, was sie in der technischen Überfülle kaum oder gar nicht brauchen, aber haben wollen. Wer da nicht „zugriff“ schien irgendwie "von gestern"zu sein.

Und weil´s grad Thema ist: Für was soll eine elektronische Schaltung an einem so wunderbar simplen Gegenstand wie einem Fahrrad nutze sein, ausser für Profi-FahrerInnen oder Menschen mit rheumatischen Problemen in den Gelenken?
„Akku-Grundeinstellung per App nach längerer Standzeit“ – das ist wohl das Luft-Aufpumpen im Überfluss-Zeitalter…

Regelmäßig – Neu - kein Langeweile! Könnte doch gut unserer Motto des Monats sein?

L.G. Lutz
(inzwischen Rentner)

Harri
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Re: Jobrad

Beitrag von Harri »

Die modernen elektrischen Schaltungen sind schon eine eigene Welt, absolut schnell und dabei präzise.
Seit den 25 bis 30kg schweren Ewigtramplern mit Blockkette, Wulstreifen und Blockbremse hat es im Laufe der letzten 100 Jahren soviele Änderungen gegeben und auch worauf individuell Wert gelegt wurde. .Davon hängt dann ab, wann Jemand auf die nächste Generation gewechselt hat/ wechseln wollte.
Warum soll es nicht Leute geben, die mit überholter Technik heute auch noch zufrieden sind.
Man muß sich einfach mal die Generationensprünge anschauen, die in dem von uns überschauberem Zeitraum seit Mitte der sechziger zu beobachten waren.
Wer es nicht haben möchte, muß sowas ja nicht kaufen..

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