Ich habe das vor ein paar Jahren hier mal vorwärts getrieben und mittlerweile besteht hier ein sicherer und auch von mehreren bestätigter Wissensstand. Solange es quietscht und festgeht hat sich bei fixiertem Innenrohr, der Ständer noch gedreht. Hier ist die Maßnahme kurzfristig zu Ölen, bis man die Zeit findet, das Ständerohr auszubauen und neu zu fetten. Das geht normalerweise eigentlich mit wenig Aufwand noch gut und ist eine Sache von einer halben Stunde. Auch wenn man darauf hinweist , wird fast immer aufgeschoben bis Folgeschäden auftreten.
Wenn jetzt die Geschichte leicht geht, ist damit zu rechnen, das jetzt einerseits das Innenrohr mit dem Ständer zusammengerottet ist und irgendwo muss es sich ja drehen. Da geht halt nur in den Rahmenaugen und zwar deshalb, weil die Fixierung defekt ist und das meinte ich oben auch als ich oben gesagt habe, dass die Rahmenaugen oval ausgedreht werden, bzw sich dort das Inmenrohr einschleift.
Je nachdem wie weit das Rahmenrohr ausgeschliffen ist, kommt im Endstadium beim Aufbocken, noch nicht mal mehr das Hinterrad zum Kettenschmieren in die Luft. Sowie das Innenrohr eingeschliffen ist, wird es mit der Behebung des Schadens immer aufwändiger.
Erst lässt sich das Rohr nicht mehr rausschlagen und muss raussgesägt werden und hinterher ein neues Rohr rein. Man muss auch eine Möglichkeit finden das Rohr wieder im Rahmensuge zu fixieren. Der nächste Problem ist das festgerostete Rohr aus dem Ständer zu bekommen.Da habe ich im Laufe der Zeit schon echte Verzweiflungsaktionen gesehen. Der Gau ist ein komplett beschädigtes Rahmenauge. Die aufwändigste Maßnahme an der ich am Rande beteiligt war, war das Rahmensuge mit einer Buchse wieder neu zu machen.
zusammengefasst je langer man wartet, desto aufwändiger wird es und jeder hat das Recht sich das Leben schwer zu machen. Solange er nicht anfängt groß rumzuweinen und versucht die Schuld auf andere zu schieben, ist alles OK für mich.