Reifenmontiergerät

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Fritten-Robert
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Fritten-Robert »

Brämerli hat geschrieben:
Mo 17. Nov 2025, 21:44
Das braucht einfach zu viel Stehplatz. Hab mir nachträglich, zum Geburtstag, das Max2h MG2 + mit so viel Zubehör gekauft, dass ich ab sofort keine Ausreden mehr habe, mit dem Rad in die Werkstatt zu fahren. 15 x selber wechseln bis zum Break-even. 8-)
Stimmt wohl Tobi,

andererseits - Opfer müssen gebracht werden. Ich bin froh, dass ich das Gerät habe.
Nutze es auch fürs Auto und auch meine Bekannten nutzen es.
Fürs Auswuchten nehme ich fürs Motorrad einen Auswuchtbock, der Harri gehört.
Fürs Auto ist das zusätzliche Gerät allerdings auch eher ein Möbelstück...

Ich fand es schon immer nervig, das umziehen insbesondere von Autoreifen
nicht selbst machen zu können. Jetzt ist alles gut...

Aber es braucht auch einen guten Lehrmeister. Harri kann, ich habe die Geräte :superfreu:

Gruß
Robert
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Brämerli
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Brämerli »

Bei euch gibts ja auch eher "endlose Weite". Einen m2 kann ich bei mir in der Werkstatt direkt in CHF/Jahr umrechnen. :sonne:

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Fritten-Robert
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Fritten-Robert »

Brämerli hat geschrieben:
Di 18. Nov 2025, 11:50
Bei euch gibts ja auch eher "endlose Weite". Einen m2 kann ich bei mir in der Werkstatt direkt in CHF/Jahr umrechnen. :sonne:
1 CHF pro qm und Jahr klingt doch gut :superfreu:

Nein ernsthaft, auch hier ist Werkstattplatz rar. Eigene Reifengeräte habe ich mir aber immer schon
gewünscht und dann die geforderten 700€ in die Hand genommen.

Die weiter oben aufgerufenen 40€ sind natürlich ein Superschnapper. Und ich wiederhole mich gerne: klare Kaufempfehlung von mir :superfreu:
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Brämerli
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Brämerli »

So, hab grad das VR von der Effe gewechselt. Die Maschine ist nützlich, alleine als feste Unterlage mit Zentrierung. An sich konnte der Reifen weitgehend konnte ich den Reifen aber von Hand, mit Montiereisen wechseln. Die Kantenschoner und Wulstniederhalter sind sehr nützlich, wobei die Wulstniederhalter für die schmale Felge bereist zu tief drücken, kontraproduktiv.
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jsbid
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von jsbid »

Ich schau schon länger auf ein Angebot der "Reifenmaschine Proworks Road", das hin und wieder
mal ein bißchen rauf und runtergeht. Nun plötzlich ist es bei 69,99 E (keine Ahnung, ob man den Link
hier reinstellen darf, aber Gockel findets sofort), vorher warens immer so 95 - 105.

Hat das jemand? Was haltet Ihr davon? Ich weiß, daß das so ein Einfach-Billig-Teil ist - ich habe aber
auch nicht vor, alle nasenlang Reifen zu wechseln (ich habe zwei Mopeds, die Effe und die YBR, und
fahre mit beiden zusammen keine 3000 km / Jahr - dementsprechend gering ist der Bedarf). Ich würde
es ja sofort machen lassen, aber leider gibts im Münchner Süden keinen, der bei einem mitgebrachten
Rad einen mitgebrachten Reifen aufzieht. Es gibt einen Laden im Osten, der will 45 E ohne Wuchten
(würde ich ja noch zahlen) hat aber unmögliche Öffnungszeiten und machts nicht ambulant.

Also habe ich mich mal an einem abgefahrenen Hinterrad der YBR probiert (hat sogar dieselbe Reifengröße
wie die Effe). Mit In_die_Sonne_legen, großen und kleinen Montiereisen, Schmierpampe und Felgenschonern.
Das Reindrücken ins Tiefbett ging noch. Aber das Rüberziehen übers Felgenhorn war eine Tortur und hat
knapp 1 Stunde gedauert. Und aufgezogen habe ich noch gar nix.

Im Internet findet man alles: Von "geht ganz easy" bis "lass es, brings für 20 E zum Profi" (würd ich ja gerne,
wenns denn einen gäbe - auch für 40 E). Ich habe hier im Forum gesucht, ich habe Dones Effe-Seiten
durchsucht und auch alles :-) andere und bin nicht schlauer geworden.

Wenn man sich das Video https://www.youtube.com/watch?v=ZP6cRltuPSQ anschaut, gehts mit der o.g.
Maschine wirklich easy. Obs das in der Praxis wirklich so tut, weiß man nicht. Es ist mir klar, daß es
keine elektrische Maschine ersetzen kann und wahrscheinlich auch keine mechanische für 200+ E. Es
soll das Ganze halt erleichtern...

Ich war schon drauf und dran, einfach zuzuschlagen (wer weiß, wie lange der Preis gilt) aber wenns am
Schluss nix bringt und auch noch wertvollen Stellplatz kostet, dann bleibts Quatsch...

Also her mit Euren Meinungen (oder geheimen So-gehts-wirklich-einfach-Tricks die man sonst nirgendwo findet).

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wolfgang2011
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von wolfgang2011 »

Also , meine Erfahrung : Auch mit dem Ding bleibt es schweiß/scheiss arbeit.
Meine crf1000l kein Problem , bei der Inno mit K66 ist immer eine Herausforderung.
Beachte :
Du brauchst dünne Adapterwellen , wie am Fahrzeug , ich glaub es waren 12mm, liefert nicht jeder mit.
Du solltest das Gerät auf dem Boden oder Tisch fixieren können. Beim drehen entstehen drehkräfte die abgefangen werden müssen.
Das gute : Schläuche werden selten beschädigt.
LG
Wolfgang2011

...eine Inno kommt selten allein:
eine Silber , eine Weiß
Schaltplan Inno : viewtopic.php?p=91512#p91512

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Done #30
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Done #30 »

Scheint gar nicht so übel zu sein für das Geld:
https://www.youtube.com/watch?v=Zpry066_0yA
ich bin am Zucken

Sollte man halt irgendwie am Boden oder einer stabilen Werkbank fixieren können. Irgend wo hab ich ein Bild gesehen, wo einer so ein Trumm auf einen an der Wand montierten klappbaren Tischplatte mit einer Stütze drunter hatte

Hier kämpft einer:
https://www.enduroforum.eu/forum/marktp ... works-road

und empfiehlt das Schnäppchen hier:
https://www.24mx.de/product/reifenmasch ... pid-HDS-14
aber da da fehlt der Schlitten, also dieses Gleitstück
wolfgang2011 hat geschrieben:
Sa 20. Jun 2026, 17:55
Das gute : Schläuche werden selten beschädigt.
Bei Schlauchreifen hat sich bei mir inzwischen die Kabelbindermethode bewährt.

Noch was: Flutschi nicht mit Pinsel, sondern mit einem gut feuchten Schwamm auftragen. Ist sparsamer und schmotzt viel gleichmäßiger ;-)
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Done #30
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Done #30 »

Nachtrag:
zum erstmaligen Füllen schlauchloser Reifen benötigt man viel Volumen, Nicht jeder hat einen großen Kompressor oder gar einen Booster.
Aber ein Spendereifen sollte auffindbar sein

An dieser Selbstbaulösung bei 7min 30sec
https://www.youtube.com/watch?v=iGvJAS-10NI&t=450s
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Bernd
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Bernd »

Erstbefüllung Schlauchlosreifen:
Ich mache immer einen Spanngurt über die Lauffläche und pumpe dann auf. Der Reifen ploppt dann auf die Felge.
Bei der nächsten Montage mache ich Bilder.

Gruß
Bernd
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jsbid
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von jsbid »

Done #30 hat geschrieben:
Sa 20. Jun 2026, 20:52
Hier kämpft einer:
https://www.enduroforum.eu/forum/marktp ... works-road
Über den Post wat ich auch schon gestolpert...
und empfiehlt das Schnäppchen hier:
https://www.24mx.de/product/reifenmasch ... pid-HDS-14
aber da da fehlt der Schlitten, also dieses Gleitstück
Das ist eine "Reifenmaschine Proworks" und keine "Reifenmaschine Proworks Road". Ich bin noch nicht
dahintergekommen, welchen Daseinszweck die Nicht-Road (ohne den Schlitten) hat. Zumal sie noch 'nen
10er mehr kostet. Begeistert ist er von dem Schlittendings ja auch nicht:

Code: Alles auswählen

Auf einer Seite bekommt man den Schlitten in die Felge, aber dadurch entsteht so viel Druck, dass man die anderen Seite nicht mehr bewegen kann.
Das erinnert an meine Versuche mit dem YBR-Rad: Ein Montiereisen zwischen Felge(nschoner) und Reifen zu bringen
ging ja noch. Beim 2. wurds schon doof (obwohl der Reifen an den anderen Stellen mit Kabelbindern zusammengezogen
im Tiefbett lag). Bewegen war dann eine Qual. Wenn ich aber schon mit Montiereisen, mit denen ich ja relativ flexibel
in der Bewegungsfreiheit bin, Probleme habe, wie ist es dann erst mit der Schlittenkonstruktion...

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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von jsbid »

Bernd hat geschrieben:
Sa 20. Jun 2026, 23:22
Ich mache immer einen Spanngurt über die Lauffläche und pumpe dann auf. Der Reifen ploppt dann auf die Felge.
Irgendwo hatte ich die Bilder (Videos) schon gesehen... Nachdem der (leider hier nicht mehr verfügbare) Reifendienst
sich auch einmal fürchterlich gequält hatte, weil die Flanken lagerungsbedingt nahe zusammen waren und auch nicht
näherungsweise in die Zielposition wollten, stecke ich sofort nach Lieferung des Reifens Distanzstücke reine, damit
er sich schon mal an die Geometrie "gewöhnt". Damit gabs dann nie mehr Streß. Und am Schluß bleibt noch die
Russenmethode ;-).
Bei der nächsten Montage mache ich Bilder.
Das heißt, du wechselst selber? Mit irgendwelchen Maschinen oder alles von Hand?

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Bernd
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Bernd »

Ich bin momentan nicht zu Hause, sonst würde ich Bilder machen.
Ich habe einen billigen Reifenflankenrunterdrücker. Sonst halt Montiereisen und Montagepaste. Und Felgenflankenschützer aus China.
Bisher hats gut funktioniert. Ist aber trotzdem eine Mühe.

Gruß
Bernd
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jsbid
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von jsbid »

Alles gut, danke. Hast Du auch schon schlauchlose Reifen selber montiert oder nur mit Schlauch?

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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Bernd »

Beides.
Das mit dem Gurt ist nur bei schlauchlos nötig.
Ich habe beim montieren immer ein wenig Luft in den Schlauch gegeben. Das hat das zusammen bauen erleichtert, von wegen einklemmen.

Was ich noch festgestellt habe. Eigentlich lassen sich alle Reifen mehr oder weniger gut montieren. Bis auf Heidenau! Die gehen schwer runter und auch rauf.

Gruß
Bernd
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Harri
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Re: Reifenmontiergerät

Beitrag von Harri »

Zuerst, wenn ein Reifen als TL von innen nicht der Felge anpasst werden kann weil der Spalt zu groß ins und dort Luft verloren geht, gibt es mehrere Gründe:
Was sehr häufig vorkommt ist, daß der Reifen liegend (womöglich mehrere übereinader) und damit falsch gelagert wurde.

Die m.M.. einfachste Möglichkeit ist übrigens einfach vorher etwas längere Zeit den Reifen mit dazwischen gelegten Distanzen quasi zu spreizen. Bei den vorher beim Reifenhändler liegend eingelagerten Reifen sieht man aus diesem Grund oft so Pappspreizer eingelegt. Die läßt man geschickter Weise auch bis unmittelbar vor der Montage drin. Wenn man einen gebrauchten hat, kann man da auch noch irgendwas anderes dazwischen legen. Als es noch richtige 1 l Öldosen gab, kenne ich es, daß zB die für Autoreifen als geeignete Spreizer. Inder Regell reicht eine Nacht und dann sind andere Hilfen wie Gurt/Reifenspanner auch fast immer nicht notwendig.
Schwierig wird es wenn man unbedingt mutwillig zu schmale Reifen auf zu große Felgen aufziehen wollte zB Entenreifen auf 4,5 Zoll (und größer) Käferfelgen um ein kleines Notreserverad zu bekommen war mal Mode.
Ein weiterer Grund bei TT Montage kann auch ein zu breites Fegenband sein.Das Felgenband soll nur die Nippel sicher bedecken. Wenn es zu breit ist, steht es auf und verhindert daß der Reifenrand zum Aufziehen nicht richtig ins Tiefbett.kann und dann wird es mit dem Aufziehen, nicht einfacher.
Ich habe zwar ein einfaches Aufziehgerät etwa so wie das vom Brämerli aus früherer Zeit. Zielvorgaben waren korrosionsgeschützt entweder beschichter oder verzinkt, und Montagekopf von einem gängigen Markengerät um ggf Ersatz kaufen zu können. Da lag man dann bei 250 € aufwärts. Das erste Abdrücken des Reifens geht ohne Hydraulik sonst auch gut in einem etwas größeren Schraubstock Mein Montierteil ist aber seit Jahren nicht mehr benutzt worden, weil ich die kleinen Größen wie für Inno/Wave mit Montiereisen lieber zu Hause ohne weitere Hilfe fix aufziehe und mit dem Rest zu Robert kann.

Das was ihr Schlitten nennt, ist ein nicht so ganz billiges Teil, wenn es zB von anderen renommierten Herstellern zugekauft wird/werden muß. Da ist oft mit ein Grund für Preisunterschiede, für ein.Montiergerät, welches sonst aus eigentlich Standardteilen zusammengeschweißt wird.

Der Rest ist schon gesagt.
Ich helfe gerne und bei Schwierigkeiten findet sich fast immer eine Lösung.

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