Fahrrad-Fred mit Ketten-Fetten

Über was man sonst noch redet
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Ecco
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Re: Fahrrad-Fred mit Ketten-Fetten

Beitrag von Ecco »

Was für aktuellen Anlass ? Ich hätte dir den Eierlikör zum Wahntreffen mitbringen können.
Kona schon 1 Jahr, wie die Zeit vergeht :o
Kaufen würde ichs nicht nochmal, Dauerthema LKL und komisch empfindliche Schaltung, Kette springt
auf den 3 großen Ritzel.

Brett-Pitt
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Re: Fahrrad-Fred mit Ketten-Fetten

Beitrag von Brett-Pitt »

Caro Umberto,

aktuell ... war datt Urteil zum Likör ohne Ei. Lass
stecken, bloss kein Schnappes mit oder ohne Dotter.

Apopo Dotter-Fahrrad: Mein KONA-Cindy steht
nur so als Wandschmuck im Wohnzimmer. An datt
LKL müsste ich noch. Und Schaltprobleme bei 1x11
hatte ich fast erwartet, bei den papierdünnen Ritzeln.
Einer-Kurbel vorn ist ein Irrweg. Da muss man das
Schaltwerk hinten immer penibelst nachstellen...

Grund genug, mein 300-Euro-SONE wieder fitzumachen.
Da fehlt nur noch Kettchen. 3x8 war, ist, und bleibt das
Beste für Offroad. Walla, ischschwööör.

Dotter oder Schotter, Hauptsache Italien.
Weiterkurbeln,

200-Watt-Pitt
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

Harri
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Re: Fahrrad-Fred mit Ketten-Fetten

Beitrag von Harri »

Pit, das sehe ich etwas anders.
Moderne Ketten/Kettenrad/Ritzel Generationen erlauben ganz andere Schräglaufwinkel als zu Zeiten als bei 2x 5 Kombinationen mit vorne ursprünglich mal 48 und hinten Max 24 entweder nur 8, vorsichtige Leute auch nur 6 der möglichen 10 Kombinationen gefahren haben.
Wegen der erweiterten Schräglaufwinkelkann kann man heute eben auch 1x 11 problemlos nutzen.

Ich würde Dir auch mal empfehlen nicht in Prozent der Übersetzung zu rechnen, sonder in Entfaltung, also direkt wieviel cm das Hinterrad sich bei einer Kurbelumdrehung dann dreht.
Mit 34/34, das sind ca 2,10 m pro Umdrehung und damit kommt man eigentlich schon relativ weit und zumindest 10% sind bei einem halbwegs Trainierten damit nicht die ganz große Aufgabe. Untrainiert lässt man besser 10% Steigung.
Zuletzt geändert von Harri am So 20. Sep 2026, 15:22, insgesamt 2-mal geändert.
Ich helfe gerne und bei Schwierigkeiten findet sich fast immer eine Lösung.

Harri
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Re: Fahrrad-Fred mit Ketten-Fetten

Beitrag von Harri »

Achso, klassische Rennrad Schaltungen waren hinten mal auf Max 24 bis 26 ausgelegt und die ersten „Long Cage“ Schaltungen auf Max 34,selten etwas drüber. Der Unterschied zwischen Rennrad und Mountainbikeschaltung war Anfangs gar nicht mal die Technik, sondern dass die Rennräder noch lange Zeit mit einem Sattelrohraussendurchmesser von 28,6 mm gebaut wurden und die MTBs mit Obersize Rohren, die deshalb Schellen mit größerem Durchmesser brauchten.
Ich helfe gerne und bei Schwierigkeiten findet sich fast immer eine Lösung.

Brett-Pitt
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Re: Fahrrad-Fred mit Ketten-Fetten

Beitrag von Brett-Pitt »

Moin Ritzel-Reiter,

nööö, ich bleib maa bei Prozent.
Beim Wahlabend anne Bierbar, und bei Dropbars anne Untersetzung.
34/34 ist 1:1 bleibt 100 Prozent. 80% ist ein Muss (wir gehen ja alle
auf die 80 zu, hundertprozentig!!!), 75% wäre besser. Dazu dann noch
28-Zoll-schmal plusminus 26-Zoll-fett...
Und 10% Steigung sollte immer drin sein, im Rheinland sogar 11,11%

Zurück zur Praxis: Datt KONA "Cindy" hat eine Kettenlinie, wo der dritt-
längste Gang ungefähr fluchtet. 1-2-((3))-4-5 liegen also im grünen Bereich,
6-7-8 laufen grenzwertig, und 9-10-11 zicken rum, Ketten-Kwalitäät hin oder her.
Wenn der Rettungsanker geworfen wird, muss der richtig sitzen. Ätt Umberto:
Kann man datt Kurbelblatt nicht mit U-Scheiben nach innen verlegen?

Als Referenz habe ich hier ja datt 150-Euro-Rad ausse Benko-Pleite, mit
Shimano-3-Gang-Nabe. Diese werkelt mit rund 70--100--130 Prozent am Berg.

Weiter-mehr-Hochprozentiges,
Steigungen... Übersetzungen... Alkohol... wasauchimmer,

Grapp-a-Pitt
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Harri
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Re: Fahrrad-Fred mit Ketten-Fetten

Beitrag von Harri »

Du bist beratungsresistent.
Eine nicht symmetrische Anordnung der hinteren Kettenräder zu den vorderen Kettenblättern ist vollkommen richtig und auch gewollt. Bitte nicht versuchen eine sozialistisch korrekte gleichmäßige Verteilung aller Kettenräder anzustreben und womöglich anzustreben das Kettenblatt zu verlegen. (Wenn macht man das auch nicht mit Unterlegscheiben, sondern durch die Verwendung von unterschiedlich langen Tretlagerachsen oder durch Versatz der Nabe auf der Achse).
Nur ganz kurz für den ungläubigen Pit.
Man geht davon aus, dass die 3 bis 4 letzte Kettenradalternative am häufigsten genutzt wird und darauf legt man die optimale Kettenlinie.
Die zur Mitte liegenden ganz kurzen Übersetzungen werden deutlich seltener genutzt und bekommen deshalb eine schlechtere Kettenlinie, die bzgl der bei moderneren Ketten immer noch erträglich nutzbar ist.
Die Prozentrechnung ist als Angabe übrigens eigentlich nur bei Nabenschaltungen für die mögliche Spreizung sinnvoll, weil die endgültigen Übersetzungen dann durch das verwendete einzelne Kettenrad festgelegt wird.
Du bist halt Autodidakt und nie von der Pike auf mit Theorie zur Rennradtechnik gequält worden. Schon in der Nachwuchsförderung, wird nicht ohne Grund mit Entfaltungen (modern Ablauflänge) gerechnet. Klassischerweise eigentlich in Zoll, heute in Metern. Da sieht man auch vorstellbar was dann die Übersetzungsänderungen im „Mark und Pfennig“ dargestellt dann bringen. nicht ohne Grund die Umrechnung in Entfaltung oder auch Ablauflänge in cm. Auch in den Regularien für die Kiddies wird ist je nach Altersklasse die Übersetzung beschränkt und In Wettbewerben die Schülerklassen erst auf 5,7 m pro Kurbelumdrehung bis zu der Jugenklasse U17 auf 7,7m. Erst dann gibt es keine Einschränkung mehr. Das macht man einerseits, damit die kleinen nicht zu schnell werden, aber auch vor allem damit die richtig fix einem runden Tritt zum kurbeln bekommen. 130 er Tritfrequenzen und auch schneller bei richtig eingeführten sind da keine Seltenheit. Das können die dann einfach und zwar ohne Gefahr eines Knotens in den Beinen.
Ich helfe gerne und bei Schwierigkeiten findet sich fast immer eine Lösung.

Brett-Pitt
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Re: Fahrrad-Fred mit Ketten-Fetten

Beitrag von Brett-Pitt »

Moin Mädelz,

Prozentrechnung hin, Entfaltung her, Fussball iss aufm Platz.
Bekanntlich haben die Delta-Brüder sich vor Jahren gleich vier
(in Worten: 4 !! !!) "Londoner" zugelegt, wohlgemerkt zu 150,-
Euro pro Stück.

Für getz 260,- Euro inflations-prozent-entfaltungs-bereinigt
immer noch günstig:
https://www.fahrrad.de/products/vermont ... 3#variants

Pro unn Contras weiter oben in diesem Fred.
Wer die Kotis abschraubt und den Vorbau auf flach tieferlegt, erhält
einen Pseudo-Renner für die Stadt, in ferraristi-rosso mit viel Chrom.
Den 3-G-Schalter könnte man auch über Sattelstütze stülpen,
und den Naben-Schalter mit Werkzeug-Täschken tarnen.
Fertig iss datt ...äh... Dreigang-Singlespeed.

Der Kurbelstern nimmt sogar wahlweise zwei Blätter auf.
Also viele Optionen für Umbauten aller Art.

Weiter-sinnlos-rumschrauben,

Dennsiewissennichtwassietun-Pit
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