So, der Elektrowurm wurde lokalisiert, die Schäden behoben und noch etwas übliche Nebenkriegschauplätze.
Was war passiert? Letztendlich ganz einfach: Ein verlorener Massekontakt für alle Verbraucher im Cockpit.
Eigentlich ne harmlose Sache, da geht im Normalfall halt nichts mehr. Bei der Inno ists aber u.U. ein größeres Problem, speziell wenn man sich noch dem experiementellen Schaltungsbau widmet. Die gemeinsame Masse war weg, aber schaltungstechnisch alles auf einem Punkt, der nun in der Luft hing, zusammengeführt. Manch starker Verbraucher holte sich seine Masse nun über andere schwächere Verbraucher und über deren Plus. Die pulsierende und negativ geschaltetete Gleichspannung des Hauptscheinwerfers in Verbindung mit 2mF an Kondensatorkapazität verschleifte die Potentiale ganz gewaltig und führte wohl stellenweise zu einer Spannungsverdopplung. Da hats mir dann meine zentrale 5V-Versorgung für meine USB-Verbraucher hat durchgeschlagen und die liess dann mindestens die vollen 12V oder gar mehr auf meine Navis und andere USB-Gimmicks wie Tracker und GPS-Tacho durch.
Das Bauteil an sich war hinüber. Finanzell kein Problem, die Dinger gabs mal im Fünferset für 5€ vom freundlichen Chinesen
Zwei Garmin Nüvi 255Wt für je ca 20€ aus der Bucht waren auch hinüber. Zumindest die recht neuen Akkus konnte ich der Wiederverwendung zuführen.
Der Navin Minihomer (gebraucht gelegentlich für ca 50E) ist völlig hin, der Akku sagt gar nichts mehr, aber ein Kollege meinte man könne die Ladeschutzschaltung mal umgehen und dem Akku evtl wieder Leben einhauchen. Das versuchen wir bei Gelegneheit auch noch mit einem andern Gerät, dass schon früher denselben Überspannungstod starb.
Der Hauptscheinwerfer bekam provisorisch wieder seine Innovagerechte 12V/35-35W H4 Funzel zurück, die kürzlich für 25€ neu gekaufte LED, deren sehr homogenes Licht ich liebte, ist tot.
Die Spindel der Scheinwerferhöhenverstellung bekam etwas Ballistol ab, die flutscht jetzt auch wieder
Ja, das wärs eigentlich gewesen. Aber ne, mitten drin wieder ne Schnapsidee: Givi Monokey BigMac, also zwei Topcases übereinander.
Auf dem riesigen Trekker Outback passt die Givi Monokey Trägerplatte prima oben drauf:
Der Maxia 52 wirkt etwas wuchtig und dürfte auch die mögliche Tragkraft etwas grenzwertig ausloten:
Aber der kleine Givi Traffic macht sich da oben ganz gut. Aus aerodynamischen Gründen wird er dort auch wohl nur selten und auch nur gering bepackt mitfahren als trockener Platz für Semmel, Landjäger und Thermoskanne. Aber auf dem Soziusplatz kann ich dann prima mein Gepäck in Seesäcken hoch stapeln und fixieren. Halteschlaufen für Gurte kommen noch.
Nachdem meine Blaupunkts Motopilot 43 erstaunlicherweise überlebt haben wurde zum Abschluß des Tages mit allen verfügbaren Ersatznavis zum Test mal richtig aufmunitioniert:
Alles in Allem hat mich der blöde abgerutschte Massekontakt nun doch zwei Abende frickeln und ca 120-150€ an zu ersetzenden Teilen gekostet. Der GPS-Tacho ist auch tot. Letztendlich harmlos, aber ärgerlich. Man lernt daraus
Guats Nächtle
Done