Alternative Elektromobilität?

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Bernd
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Bernd »

Das ist jetzt zwar OT, muss aber auch mal kurz sein, nach zig Seiten:
Brett-Pitt hat geschrieben:Mein Ex-Arbeitskollege ist grad 60 Jahre alt geworden.
Der hat kein Auto und verzichtet weitgehend auf den ÖPNV.
Der fährt mit dem Rad zur Arbeit:
Wohlgemerkt Haustür Köln-Porz los, Landesrechnungshof in
Düsseldorf an. Ca. 60 km einfache Strecke.
Pitt, wie macht Dein Kollege das?
Wenn ich 60 Kilometer Fahrrad fahre, brauche ich dazu ca. drei Stunden, oder länger. Dein Kollege ist trainiert und fährt die Strecke in, sagen wir mal, zwei Stunden. Obwohl, ein 30er Schnitt in der Stadt, bekommt man schier nicht hin.

Fährt der wirklich zwei Stunden vor Arbeitsbeginn mit dem Fahrrad los? Wie macht der das?

Gruß
Bernd
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Done #30
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Done #30 »

Geht alles. Die Zeit zieht er wahrscheinlich vom Fitnesstudio ab. ;-)
Ich hab einen Kollegen, der joggt morgens 10km ins Büro und wenn ihm dann noch kalt ist rennt er nochmal den Eselsberg hinten runter und wieder hoch.
Eine Stunde mit dem Rad ins Büro hab ich auch aus dem Stand. Aber ich machs nur im Sommer, wenn ich nicht gerade eine Mittelhand gebrochen habe. Nach einer Woche pack ichs in 55 min, nach zwei Wochen in knapp 50min. Mit etwas Ehrgeiz gehts auch mal in 45min, aber dann kotz ich in die Dusche.
Es ist echt erstaunlich, wie schnell sich er Körper daran gewöhnt und es selbstverständlich wird. Andererseits auch wie schnell man wieder faul wird und welche Ausreden man manchmal gelten lässt.
Ich merk immer noch, dass ich im Sommer nichts tun konnte
Meine Ebay-Kleinanzeigen. Forenpreise auf Anfrage. Biete auch Tauschbörse für Givi-Kofferschließungen

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IGN
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von IGN »

Man merkts schon,
Radler seits Ihr keine die bei Minus 15 Grad unterwegs sind.... :prost2:

Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

60 Pendler-Kilometer per Rad in ca. 2 Stunden, schätze ich mal.
Haustür-to-Stempeluhr. Alternative?
5 Minuten zur Halte, dann umsteigen in Kölle, D-Hbf raus und
per pedes zum Amt. In Summa auch mindestens 1 Stunde.
Der Rest ist "für Spaß" ...

Der Kerl war mein Schrittmacher auf dem Radweg inne Toscana.
Am ersten Tag habe ich gekotzt.
Am zweiten Tag habe ich geflucht.
Am dritten Tag habe ich gearbeitet.
Danach nur noch Freude schöner Götterfunken.
Und dann das grandiose Gefühl, nach Überwindung des
Appenin das Meer zu erreichen. Unbezahlbar !!!
Die letzte Etappe zurück wurden dann 200 Kilometer, Ende
Oktober. Start vor Sonnenaufgang mit Raureif, und an der
Lorelay "Runners-High". Noch unbezahlbarerer ...

Der Mensch kann alles. Früher haben wir uns unser täglich
Brot (äh, Wildbrot, ... Wildbret!) verdient mit 30 km Tierehetzen.
DAFÜR wurden wir vor Mio. Jahren gebaut.

Autofahren? Lächerlich! (Außer bei Glatteis, Cubtransporte etc.)

Steht schon in der Bibel: "Steh auf, und GEH"

Amen,
Prediger-Pit
Den jährlichen Flug über den Indik (13 to. CO2) kann man weder
mit Eigenstrom-Auto noch mit Nullenergie-Haus kompensieren !!!

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Innova-raser
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Innova-raser »

Brett-Pitt hat geschrieben:Nochmal kurz zurück zur Schweiz:

Nicht nur, daß das Bahnsystem gut funktioniert.
Der Strom ist praktisch CO2-frei, da ca. 80% aus
heimischer Wasserkraft und ca. 20% aus Kernkraft.
Die AKWs sollen gezielt auslaufen und werden nach
und nach ersetzt durch PV, Windkraft und Geothermie.
Ich will jetzt ganz sicher nicht gegen mein geliebtes Heimatland reden. Wir machen sicher sehr viel gut, ja sogar besser als andere. Aber so als 1 zu 1 Blaupause taugt das nichts. Viel hängt mir unsere Geschichte, Kultur, Geographie usw zusammen.
Wasserkraft finde ich echt gut. Nur muss man wissen dass das Wasser zuerst mal oben in einem Stausee sein muss bevor es runter in die Turbingen laufen kann. Dazu wird, in bestimmten Zeiten und in der Nacht (Da gibt es günstigen "dreckigen" Strom, das Wasser wieder rauf in die Stauseen gepumpt.
Ebenso hat man in den Alpen ganze künstliche Seenlandschaften "gestaltet" damit im Winter, mit extrem energieintensiven Schneekanonen, Skipisten in die fast grüne Landschaft gebaut werden können.
Aber die Basis und die Richtung der CH per se ist richtig. Aber der Feind des guten ist das bessere. Und daran arbeiten wir ständig. Denn wir haben, ungleich zu zum Beispiel Deutschland, keine Rohstoffe im Boden die wir exportieren können. Unser Exportprodukt ist in den Köpfen der Menschen. Wir exportieren Engineering. Das können wir weil wir es, über jahrzente lernen und auf bauen mussten. Denn sonst haben wir, ausser etwas touristische Folklore, nicht viel zu bieten.
Cpt. Kono hat geschrieben:Leute, ich will nicht rumfrotzeln, aber irgendwie wird eines ganz deutlich, wenn man die Pots liest. Keiner möchte seine geliebte durch sein Geburtsrecht erlangte Komfortzone verlassen. Irgendwie wird hier immer nur darüber diskutiert wie man die bösen Verbrenner von fossilen Brennstoffen, durch natürlich viel umweltverträglichere Fahrzeuge, ersetzen könnte. Fakt ist aber das der Individualverkehr das Übel an sich darstellt. Egal ob der Antrieb per Wasserstoff, elektrisch, durch fossilen Brennstoff, oder Spaltung von Atomen stattfindet.
Meine Worte! Genau das sage ich schon seit es diesen Thread hier gibt. Mindestens! Wenn man wirklich etwas ändern will dann muss ein radikales Umdenken stattfinden! Aber dazu sind die Menschen (noch) nicht bereit. Stichwort; Komfortzone.
Und bezüglich Diesel. Diese Fahrzeuge haben heute noch nach wie vor ihre Berechtigung. Aber wohl eher im Nutzfahrzeugbereich denn im PKW Sektor. Ich fahre jetzt zur Zeit einen Diesel. Und soweit ich das beurteilen tut der weder stinken noch übermässig Russ oder Feinstaub ausstossen.
Ich hätte grösste Bisshemmungen dieses Auto ohne Dieselmotor zu kaufen. Und meiner hat noch nicht diesen dämlichen DPF und all dieses Gedöns drin.
Aber wie gesagt, es ist eigentlich Nutzfahrzeug und kein PKW. Nach heutigen Erkenntnissen ist ein Diesel in einem PKW etwas so sinnvoll wie ein Kropf!
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Zephyroth
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Zephyroth »

Natürlich ist es richtig, das wir über unseren Verhältnissen leben. Nur kann man einen, nennen wir's man spartanischen Lebensstil den wenigsten (inklusive mir) verkaufen. So etwas muß schrittweise erfolgen. Es ist ein Fehler zu sagen, das E-Autos genauso schädlich sind wie Verbrenner. Sie sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Ich habe mich mit dem Thema sehr genau beschäftigt, habe sogar selber den CO2-Ausstoß der verschiedenen Antriebskonzepte selbst nachgerechnet und zwar von Well-to-Wheel, sprich Erzeugung, Umwandlung, Transport und Antrieb sind miteingerechnet. Beispielsweise das Kohlekraftwerk mit seinen 50% und der Ladewirkungsgrad etc. Da gibt's bei Motor-Talk in meinem Blog einen langen, wohl recherchierten Eintrag dazu.

Daher weis ich das ein Tesla mit dem derzeitigen deutschen Strommix trotz seiner enormen Fahrleistung schon recht gut unterwegs ist. Mit dem österreichischen Strommix (80% regenerative Energien) entspricht er sogar nur mehr einem Verbrenner mit etwa 2.5l/100km Benzin. Das ist nicht perfekt, aber ein Schritt in die richtige Richtung.

Und ob man es glaubt oder nicht, die Zusammensetzung eines LiIon-Akku braucht weniger Lithium als man glaubt. Nur etwa 3-5% sind Lithium, der Rest Kupfer, Aluminium und andere Stoffe, hauptsächlich für das Gehäuse.

Grüße,
Zeph
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Marsmännchen
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Marsmännchen »

Die Internetseite vom Nissan Leaf gefällt mir gut.
Da werden Autotausch Filmchen gezeigt, die die Problematik von Elektrofahtzeugen nicht verschweigen.
Auch die aufgeführten astronomischen Betriebskosten von 77 Cent pro Kilometer sind meines erachtens realistischer wie die Verbrauchsschummeleien bei den Verbrennern.

Schnell wird klar. Fürs gleiche Geld kann man Q5 fahren.
Wenn ich mich auch als Enthusiast sehe, aber 77 Cent, boa das ist schon eine Hausnummer.

https://www.nissan.de/fahrzeuge/neuwage ... teile.html

https://www.adac.de/_mmm/pdf/autokosten ... _47085.pdf

Ps. :D Ups, da habe ich doch tatsächlich in der falschen Spalte geschaut.
Nach den ADAC Betriebskosten wäre der Nissan ja spitze. :up2:

teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Zephyroth hat geschrieben: Immerhin besser als ein Stinkediesel, an dem die deutsche Autoindustrie um's Brechen festhalten will.
Kleine Richtigstellung meinerseits, bitte, wenns erlaubt ist.
Die Autoindustrie! haelt nicht ums Brechen am Diesel fest, es sind die Kaeufer!, die das tun. Dazu angestachelt durch die Politik, sprich die jeweiligen Finanzminister. Solange die Steuer auf Diesel merklich geringer ist als die auf Benzin, kaufen die Leute halt viel lieber einen Diesel; statt 60 Euro nur 55 Euro an der Tanke blechen zu muessen, das zieht doch ziemlich stark.
Und dann kann der Verkaeufer noch einige andere Argumente beim Verkaufsgespraech einbringen, die den Diesel schmackhafter machen.
Und da soll ein Autohersteller auf diesen lukrativen Markt verzichten? Verkaufen muss und will er, sein Gewinn haengt davon ab.
SEINE Aufgabe ist es ja Autos zu verkaufen und Gewinn - viel Gewinn - zu machen, der Rest interessiert ihn wie ein Pinguin-Furz in der Antarktis.
Gruesse, Peter.

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Zephyroth
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Zephyroth »

Der Dieselmotor ist das Antriebskonzept, das die deutsche Autoindustrie groß gemacht hat. Pionier war ganz klar VAG mit ihrem TDI. Es ist gegenüber dem Rest der Mitbewerber ein Alleinstellungsmerkmal, vorallem was Leistung und Auswahl angeht. Benzinmotoren hingegen gibt's deutlich bessere (vorallem haltbarere), allen voran Honda (halte ich persönlich für die besten Motoren in Massenproduktion). Auch Mazda, die zeigen das es auch ohne Downsizing geht beeindruckt deutlich mehr als die deutschen 1l-Dreizylinder-Luftpumpen.

Würde man das Steuersystem nun ändern, würde ein wichtiges Verkaufsargument für deutsche Autos wegfallen. Auch klar, das dies die Politik nicht will. Es ist nicht nur der Kunde, sondern ein Konglomerat aus Politik, Industrie und Kundenwünschen. Nur zeigt sich immer mehr, das der Diesel in einem PKW nichts verloren hat.

Es ist schon traurig genug, das ein Euro4-Saugrohreinspritzer im realen Fahrbetrieb sauberere Abgase produziert als ein Euro6-Diesel. Einziges Problem dieser Technologie: Auf dem Papier viel zuviel CO2-Ausstoß. Im Realbetrieb sieht's dann doch wieder nicht ganz so schlimm aus.

In Brüssel kommen auf jeden Politiker etwa 20 Lobbyisten. Glaubst du wirklich die derzeitige Gesetzgebung ist ohne Einfluß der (mächtigen) Autoindustrie entstanden?

Und die Autoindustrie hat richtig Angst vor der Elektromobilität. Erstens entstehen bei so einem Technologieumstieg neue Mitbewerber (allen voran Tesla) und es krempelt den Markt in unberechenbarer Weise um. Zudem ist an einem E-Auto nicht viel dran, was gewartet werden muß.

Ich erinnere mich noch an eine flammende, auf die Tränendrüse drückende Rede eines deutschen Autolobbyisten:

"Was macht denn Bosch wenn sie keine Zündkerzen mehr verkaufen können?"
"Was passiert mit ZF, wenn keiner mehr Getriebe braucht?"
"Wie sollen die Werkstätten überleben, wenn es keine Ölwechsel mehr gibt?

Denen geht die Düse. Und zwar gewaltig. Der Verbrenner (egal ob Diesel oder Benzin) ist eine wahre Gelddruckmaschine im Aftermarket und verglichen mit einem E-Motor unglaublich wartungsintensiv. Klar finde ich als Enthusiast einen V12 faszinierend, vorallem den maschinenbautechnischen Aufwand. Sowas bewundere ich ganz ehrlich. Aber in einer Zeit, wo Effizienz ganz vorne steht, kommt man um den E-Motor nicht rum. Man wird sich in Zukunft nicht mehr darüber unterhalten, wieviele Zylinder ein Motor hat, sondern wieviele Pole der E-Motor hat.

Zum Thema Besteuerung, ich wäre sowieso dafür die KFZ-Steuer zu streichen, dafür aber einen energieäquivalenten Preis für den Sprit verlangen. Sagen wir 3€/l für Benzin, 4€/l für den Diesel. Was glaubt ihr, wie schnell sich effiziente Fahrzeuge durchsetzen würden? Viel wichtiger, sogar eine richtig effiziente Fahrweise wird belohnt. Da wird man sich halt überlegen, ob man wirklich ein 2t-SUV mit 300PS braucht um die Brötchen zu holen. Oder ob es notwendig ist mit 200km/h+ über die AB zu blasen. Und als Draufgabe schießen die CUB's aus dem Boden ;).

Grüße,
Zeph
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braucki
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von braucki »

Ich denke mal, als reines Pendelfahrzeug auf Kurzstrecken sollte so etwas gehen - wenn man denn gerne elektrisch fahren möchte:
http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai ... geNumber=2

Wenn man von so nem Teil das Dach entfernen könnte, wäre es vielleicht sogar eine Alternative für meinen Smart......
Von Vorteil finde ich, dass keine Batteriemiete anfällt und somit die Fixkosten gering sein dürften. Zu warten ist ja an so einem Stromer nicht all zu viel.

PS
Gerade noch mal geschaut - von den "Drei Brüdern" - nein nicht die aus Venlo :mrgreen: - gibt es bis unverhandeten 10k€ ja reichlich Angebote.
Angeblich soll der Akku bei denen um 5000 Ladezyklen mitmachen (wären also gut ne halbe Million Kilometer - bei nur angenommenen 100km Reichweite).
Also als Nahbereichsfahrzeug interessant - wie weit man sich als BAB-Pendler sicher trauen kann, da muss man sich wohl herantasten.
https://www.autouncle.de/de/gebrauchtwa ... .price+ASC
Grüße
Oliver

Golf 7 Variant Alltrack 2.0TDI mit DSG
Dethleffs c'go 475 fr
Pegasus E10 Sport - Bosch Performance CX 75NM

Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Braucki, das ist doch der Gag der Mobilität:
Mobilität, auch beim Anwender.

Du willst doch die Dienstleistung "Mobilität", und
nicht den Besitz der Immobilie namens Auto.
Dann kaufst du halt den Stromer, und für
Urlaube wird der CNG-Benziner gemietet.
Jetzt noch ein Faltrad (Proberitt bei Falt-Pitt?),
und ab damit in die U79...

DICH MACHEN WIR AUCH NOCH ZUM
ÖKO-FREAK !!!

Saulus-zu-Paulus--Pit
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Motorradverrückter
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Motorradverrückter »

Hey das klingt interessant, aber wo soll ich laden?
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie Verstand: jeder ist überzeugt, genügend davon zu besitzen.

braucki
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von braucki »

Brett-Pitt hat geschrieben:Braucki, das ist doch der Gag der Mobilität:
Mobilität, auch beim Anwender.

Du willst doch die Dienstleistung "Mobilität", und
nicht den Besitz der Immobilie namens Auto.
Dann kaufst du halt den Stromer, und für
Urlaube wird der CNG-Benziner gemietet.
Jetzt noch ein Faltrad (Proberitt bei Falt-Pitt?),
und ab damit in die U79...

DICH MACHEN WIR AUCH NOCH ZUM
ÖKO-FREAK !!!

Saulus-zu-Paulus--Pit

Hi, hi, bestimmt nicht - aber wenn die Diesel verboten werden, hol ich mir V8 Benziner (Volvo XC90, S80II oder Jeep Cherokee) - dann hab ich nämlich keinen Grund mehr mir den aus Kostengründen zu verbieten.
Beim PKW geht es mir auch immer uns besitzen (nicht finanzieren oder leasen), nur so habe ich die Möglichkeit es nach meinen Wünschen gestalten zu lassen (ich meine jetzt nicht Spoiler, Felgen etc sondern ich lasse mir meist noch irgend einen Technikschnickschnak einbauen).
Ich sagte ja schon mal, Ökologie interessiert mich nicht vordergründig und Ökonomie nur so weit, dass ich nicht mehr ausgeben als ich habe - aber ich will zu meiner Sichtweise niemanden bekehren ;)
An so nem Elektroeumel interessiert mich nur die Technik - aber einen von den "drei Brüdern" kaufen würde ich ohne Not nicht - für 10 Mille bekommt man so viel schöne Verbrenner; als Kleinwagen sogar neu mit vernünftiger Ausstattung ( Klima, Sitzheizung, Tempomat) und für 2k€ mehr sogar als Automatik.
Und ein Faltrad brauche ich gar nicht da ich von Zuhause zur 79 nur ein paar Minuten brauche und das Ding quasi vor/unter der Dienststelle hält - aber ich fahre mit Öffis nicht gerne ;)
Grüße
Oliver

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teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Brett-Pitt hat geschrieben: Für weitere 199,- Euro dengel ich mir eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Ueber sowas denke und spinntisiere ich schon 10 Jahre, wenn nicht laenger. Aber dann sanfte Fuehler ausgestreckt bei Fachbetrieben auf diesem Gebiet und alternativ beim Baumarkt geschaut, was NUR das dazu benoetigte Material kosten wuerde, da fielen mir die Schuhe samt Hose und mehr aus/runter. Wohlgemerkt ein Einbau in ein bestehendes Holzriegelhaus und alles Handwerkliche selbst fuer Null gerechnet.
20-mal so hoch komme ich minimal heraus.
Dich zu fragen, wieso Du das so billig realisieren koenntest, gehoert absolut nicht ins Forum und auch in dieses Thema, ich waere aber schon an einer PN diesbezueglich interessiert.
Gruesse, Peter.

Brett-Pitt
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Brett-Pitt »

Aber klar, rein ins Forum damit...

Also, kurz OT.
Rest per PN (schick mir deine Mehl-Adress, mein
PN-Fach ist übervoll).
Kernstück einer Lüftungsanlage ist, logisch, der
Wärmetauscher (WT). Der muss, bei Kompaktgeräten,
zusammengequetscht werden, um ins 60cm-Gehäuse
zu passen. Und schon haben wir mehrere Probleme:
Querstrom statt Gegenstrom, geringe WT-Länge,
enge Querschnitte, unnötig hohe Lüfter-Leistungen.
2.000 Euro für son bissken Quetschkram? Ach, nööö ...

Die Holländer bauen bekanntlich billiger. Keine
Gardinen, viel Fixglas. Das Geld steckt ja schon im
Deichbau, hähähä...
Und der WT? Modell "Heatpipe", oder so ähnlich.

Und so macht Pit das auch Mitte 2017:
250 oder 300cm Länge Kupferrohr, 15mm, im Register-
Bündel eingeschoben in PVC-Rohr. CU-innen für Frisch-
Luft, CU-Außen für Abluft. Abluft rein und raus über 45-
Grad-Flansch am PVC-Rohr. CU-Register in Holzplatte,
quadratisch, mit Forstner-Bohrer 15mm, zur Außenseite
konisch vergrößert. Halt wie offene Vergaser-Trichter...
Frischluft-Zugang und Abluft-Zugang erhalten gleiche
Gleichstrom-Power-PC--Lüfter. 10 Watt je Seite sollten reichen.

Dann noch 4 Fühler zum Luftmessen, und los gehts:
Ich rechne mit 90% Wärmerückgewinnung. Abluft vorn
18 Grad, hinten 2 Grad. Frischluft vorn Null Grad, hinten
16 Grad.
Die 200 Euro sind also schon großzügig berechnet.
Dabei gehts mir gar nicht mal ums Geld, sondern um den
Wirkgrad: 90% bei möglichst niedriger Luftwechselrate,
pro Person berechnet, logisch also nach Schweizer Norm.
Die gekaufte Anlage vom Bruder läuft nach deutscher
Norm: 0,5 LWR je Stunde bezogen auf 300 Kubikmeter
Haus. Viel zu hoch, Auskühlung zu hoch, Luft zu trocken,
Lüfterstrom zu hoch. Plus Anschaffungskosten...

Teuer und kompliziert kann jeder,
nicht wahr, Genosse Koroljew?

So, OT Ende,
BTT, weiterlöten

Kosmonaut-Pit
(oder Apollo-13: "Bauen Sie aus genau DIESEN Teilen
eine Lüftungsanlage. Sie haben genau 2 Stunden Zeit"
Failure-is-not-an-Option)
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