@VR46: Sooo schlau war das sicherlich nicht. Die Gedanken entsprangen, wie so vieles, der momentanen Verfassung.
@Trabbelju: Richtig, der Aspekt des Abschied nehmens fehlt völlig. Wie wichtig das ist, weiß ich seit dem Verlust meines Bruders.
Aber wir (noch) Lebenden wissen, dass das der Situation geschuldet ist, genau wie es die letzten anderthalb Jahre keine offiziellen Treffen geben konnte. Reinhard hat sein Wohnzimmer regelmäßig zur Heimat des Forums gemacht. Aber es war sein Wohnzimmer, seine Entscheidung. Jetzt kann er es nicht mehr entscheiden und auf das Wohnzimmer haben wir keinen Anspruch.
Ich bedaure es sehr nie dabei gewesen zu sein und wir hatten uns noch drüber unterhalten, dass es bei mir 2020 evtl terminlich hätte passen können. ok, Thema ist durch. Inzwischen gab es einige kleinere spontane, ungezwungene, inoffizielle Zusammenkünfte und auf jedem, wirklich jedem, waren Reinhard und auch Ralf/Norton immer noch ein Thema. Unvergessen und über den Tod hinaus respektiert. Was kann man sich postmortem mehr wünschen? Ich bin mir sicher, dass dies auch bei vielen weiteren, auch irgendwann wieder offiziellen Treffen (ja, Brämerli, ganz ruhig

) so sein wird.
"Traditionen aus dem Boden stampfen" funktioniert nicht. Kult kann man nicht befehlen.
Noch nie wurden große Dinge angegangen weil irgendjemand irgendwo "irgendjemand sollte doch mal .... " sagte.
Das geht nur über das Verantwortung übernehmen: Location suchen, Termin setzen, wer kommt ist da. Wenns gut war kommen im nächsten Jahr schon mehr, die Erwartungshaltung steigt und irgendwann weiß keiner mehr wie es begann.
PS: Anfragen wegen Abschied nehmen gerne an mich per PN